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Elemente-Gelassenheit

by Isabel

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Meditation
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Auch diese Elemente-Meditation ist von der Lehrrede M62 inspiriert und eröffnet die Möglichkeit, Gelassenheit zu entwickeln, die auch im Alltag zur Verfügung steht. Die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum werden untersucht und die jeweils charakteristischen Merkmale verinnerlicht.

Transkription

Finde dich in deiner Meditationshaltung.

Eine bequeme,

Aufrechte Haltung.

Lass dich den Kontakt zum Boden spüren.

An den Beinen,

An den Füßen,

Am Gesäß.

Und aus dieser festen Basis heraus,

Nimm die Aufrichtung der Wirbelsäule wahr,

Wie sie Wirbel auf Wirbel auf Wirbel hinauf wächst und den Kopf trägt.

Die Schultern können einfach sinken.

Arme und Hände können sich entspannen.

Der Bauch kann weit und weich werden.

Und wenn du irgendwo im Körper noch überflüssige Spannung bemerkst,

Versuch,

Ob du sie einfach loslösen kannst.

Nimm deinen Atem wahr und gönne dir jetzt ein paar wohltuende Atemzüge.

Und dann wollen wir uns jetzt in Anlehnung an den Buddha mit der Gelassenheit der Elemente beschäftigen.

Der Buddha sagt,

Entwickle Meditation,

Die gelassen wie die Erde ist.

Denn wenn du Meditation entwickelst,

Die gelassen wie die Erde ist,

Werden angenehme oder unangenehme Kontakte nicht in deinen Geist eindringen und dort bleiben.

Und er beschreibt,

Wie die Menschen Schönes und Hässliches auf die Erde werfen,

Abfälle,

Unrat.

Und die Erde deswegen nicht verletzt ist,

Beleidigt,

Nicht irritiert.

Genauso können wir mit den Dingen umgehen,

Die uns begegnen,

Mit den angenehmen oder unangenehmen Kontakten.

Gelassen wie die Erde,

Nicht persönlich nehmen,

Was uns geschieht.

Wir können uns vorstellen,

Ein Stück Erde,

Vielleicht ein Sand oder ein Waldboden und diese kühle,

Unbewegte Qualität,

Die die Erde hat,

Ist tatsächlich,

Was auch immer geschieht,

Ob wir darauf herumhüpfen oder Unrat drauf werfen.

Die Erde ist einfach die Erde.

Und in diesem Körper gibt es Erdelement.

Alles Feste in diesem Körper ist Erdelement.

Es hat auch diese Qualität,

Diese stille,

Kühle,

Unbewegte,

Unberührte,

Empfangende Qualität der Erde.

Entwickle Meditationen,

Die gelassen wie die Erde ist.

Denn dann werden die Dinge,

Die dir begegnen,

Seien sie angenehm,

Seien sie unangenehm,

Sich nicht in deinem Geist festsetzen und dort bleiben.

Und vielleicht magst du einmal auf Begebenheiten schauen,

Die sich gelegentlich in deinem Geist festsetzen und dich beschäftigen und dich verfolgen.

Und wie wäre es,

Denen die Gelassenheit der Erde entgegenzusetzen?

Und weiter sagt der Buddha,

Entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Wasser ist.

Denn wenn du Meditationen entwickelst,

Die gelassen wie Wasser ist,

Werden angenehme oder unangenehme Kontakte nicht in deinem Geist einringen und dort bleiben.

Gerade so wie die Menschen alles Mögliche im Wasser waschen,

Schmutzige Dinge im Wasser reinigen und das Wasser deswegen nicht persönlich betroffen ist.

Genauso kannst auch du Meditationen entwickeln,

Die gelassen wie Wasser ist.

Du kannst dem Körper diesen großen Wasseranteil aller möglichen Flüssigkeiten,

Die dieses Wasserelement verkörpern und damit ein großer Teil der Gelassenheit des Wassers.

Diese reinigende Qualität.

Und wie wäre es,

Die Kontakte,

Die angenehmen oder unangenehmen Erfahrungen des Alltags mit dieser reinigenden Wasserqualität zu begegnen,

Das nicht persönlich zu nehmen?

Frag mal,

Was du mit diesem Bild für dich anfangen kannst.

Und weiter sagt der Buddha,

Entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Feuer ist.

Denn wenn du Meditationen entwickelst,

Die gelassen wie Feuer ist,

Werden angenehme oder unangenehme Kontakte nicht in deinen Geist einringen und dort bleiben.

Gerade so wie die Menschen im Feuer alles Mögliche verbrennen,

Sauberes,

Schmutziges,

Abfälle und das Feuer deswegen nicht irritiert ist,

Nicht entsetzt,

Nicht angewidert.

Man ist einfach das macht,

Was das Feuer macht,

Verwandelt,

Verbrennt.

Genau so entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Feuer ist.

Diese transformierende dynamische Kraft in dir nutzen,

Um Erfahrungen so zu transformieren,

Dass sie sich nicht im Geist festsetzen.

Schau einmal,

Wie das Bild für dich wirkt,

Wenn du dir vorstellst,

Dieses Feuer,

Ein großes Lagerfeuer vielleicht,

Wie was auch immer du da reinwirfst,

Es wird einfach verbrannt.

Verwandelt.

Hitze in Licht,

In Rauch.

Und das Feuerelement im Körper,

Das,

Was die Nahrung verdaut,

Verwandelt,

Sich zunutze macht.

Genauso die Erfahrungen.

Irgendwie transformieren,

Verwandeln.

Wie kann das gehen,

Wie kann das gemeint sein?

Und weiter heißt es,

Entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Wind ist.

Und wenn du Meditationen entwickelst,

Die gelassen wie Wind ist,

Werden entstandene angenehme oder unangenehme Kontakte nicht in deinem Geist eindringen,

Sondern dort bleiben.

So wie der Wind über alles einfach hinweg streicht,

Sei das schön,

Sei das unangenehm,

Sei das Abfall.

Unberührt,

Unbeeindruckt,

Unbeirrt.

Der Wind bewegt sich einfach weiter.

Genauso,

Entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Wind ist.

Dieses Wind-Element,

In dem es für Bewegung steht,

Gibt die Möglichkeit,

Sich einfach weiter zu bewegen,

Nicht festzustecken,

Nicht festzuhalten.

So,

Dass das,

Was dir begegnet,

Sich nicht im Geist festsetzt,

Dich nicht verfolgt.

Die Gelassenheit des Windes.

So wie der Atem einfach immer fließt,

Sich anpasst an die Bedingungen,

Aber immer weiter fließt.

Die Gelassenheit des Windes im Atem spüren.

Gleichzeitig vielleicht ein bewusstes Atmen,

Immer wieder auch als eine Möglichkeit nutzen,

Um zur Gelassenheit zurückzufinden.

Und schließlich bietet uns der Buddha auch noch den Raum an.

Er sagt,

Entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Raum ist.

Er sagt,

So wie Raum sich nirgendwo auf etwas stützt,

Das ist eine Anleitung für die Gelassenheit des Raumes.

So wie Raum sich nirgendwo auf etwas stützt,

Genauso entwickle Meditationen,

Die gelassen wie Raum ist.

Denn wenn du Meditationen entwickelst,

Die gelassen wie Raum ist,

Werden entstandene angenehme oder unangenehme Kontakte nicht in deinen Geist eindringen und dort bleiben.

Schau einmal,

Was du mit diesem Bild,

Mit diesem Gleichnis für dich anfangen kannst.

Die Gelassenheit des Raumes entwickeln.

Die Weite,

Die Stille des Raumes.

Lass dich noch ein wenig sitzen mit der Gelassenheit der Elemente.

Und schau,

Wie es sich anfühlt,

Wenn du für dich Gelassenheit verkörperst.

Und dann mach dir klar,

Dass jetzt diese Meditation zu Ende geht.

So wie alles zu Ende geht.

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4.7 (87)

Neueste Bewertungen

sandra

January 23, 2025

Sehr angenehme Meditation. Vielen Dank für dein Tun und Sein.

Beatrice

December 4, 2024

Ein wunderschönes Erlebnis! Hat mich sofort weggeholt von den aufwühlenden Gedanken. Vielen Dank.🙏

Waltraud

January 20, 2024

Drea

December 20, 2022

Tief in die Ruhe kommend und tiefe angenehme Stille in mir erleben. Sehr wertvolle Meditation 🙏

Tiff

May 29, 2022

Sehr eindrückliche Bilder, die mir geholfen haben, mich auf anregende Weise dem Zustand der Gelassenheit zuzuwenden. Auch deine sanfte und entspannte Art tut mir sehr gut. Vielen Dank.

Rosa

March 14, 2022

Wunderbare Gleichnisse. Vielen Dank 🙏

Eugenie

August 27, 2021

🙏❤😊

Noa

November 18, 2020

Sehr gute und verbindende Bilder.

Katrin

August 27, 2020

ganz wunderbar!

Hannes

July 26, 2020

Namaste....🙏

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