
Integrierte Praxis (Schweizerdeutsch)
In dieser achtsamkeits Praxis widmest du dich dem Atem, den Körperempfindungen, den Geräuschen, den Stimmungen & Gefühlen und den Gedanken. Versuche mit allem präsent zu sein, was sich von Moment zu Moment zeigt.
Transkription
Eine integrierte Achtsamkeitspraxis mit Aufmerksamkeit aufzuhören,
Auf den Atem,
Auf Körperempfindungen und Emotionen.
Nimm eine Körperhaltung ein,
Die dir gerade dient,
Die dich in deiner achtsamen Haltung unterstützt.
Deine Haltung von Neugierde und Offenheit.
Versuche,
So gut es geht,
Im jetzigen Moment voll präsent zu sein,
Ohne ein bestimmtes Resultat erzwingen zu wollen.
Versuche,
Den Moment so zu akzeptieren,
Wie er ist,
Ohne nach einem Idealzustand zu streben.
Versuche,
Deine Haltung während der Praxis immer mehr abzulegen und einfach im Moment sein zu dürfen,
Egal ob der Moment angenehm,
Unangenehm oder neutral ist.
Ruf dir auch in Erinnerung,
Was deine Absicht für die heutige Praxis ist.
Warum praktizierst du?
Lasse deinen Hintergrund retten und versuche,
Die Position des Körpers wahrzunehmen,
Wie er liegt,
Steht oder sitzt.
Kontaktflächen von Körperteilen zueinander,
Zum Boden oder einem kürzeren Unterlag.
Wie fühlt sich das in diesem Moment an?
Die Aufmerksamkeit zu den Geräuschen bringen.
Versuche,
Geräusche zu empfangen,
Als wärst du ein Aufnahmegerät oder ein Mikrofon.
Vielleicht sind es Geräusche in dir,
In deiner Nachenumgebung oder Geräusche,
Die weiter weg sind.
Vielleicht sind sie ganz fein oder laut und klar zu erkennen.
Versuche nicht,
Nur zu studieren,
Was es ist.
Bilder und Gedanken werden automatisch auftreten.
Versuche,
Wieder zurückzukommen zu diesem Ton.
Wie hörst du das,
Was du dann hörst?
Versuche,
Die Geräusche ganz neugierig zu untersuchen.
Wenn du merkst,
Dass du deine Gedanken verstrickst,
Etwas im Umfeld studierst,
Dann komm wieder zurück zu den Geräuschen in diesem Moment.
Vielleicht entsteht auch Stille und dieser Geräusch lässt dich in den Hintergrund treten.
Ganz neugierig und offen und so gut wie möglich nicht strebend den Atem wahrnehmen.
Wie fühlt sich der Atem in diesem Moment an?
Ist er tief,
Oberflächlich,
Schnell oder langsam?
Wo im Körper ist der Atem am einfachsten wahrzunehmen?
Bleib bei dieser Stelle als Atemanker und beobachte den Atem bei jedem Ein- und Ausatmen und vielleicht bei der Pause dazwischen.
Immer wieder zurückkommen zum Atemanker.
Beim Abschweifen freundlich zurückholen.
Es geht nicht um Perfektion.
Es geht darum,
Dass du immer wieder die Geiste zurückholst zum Atemzug,
Zum Objekt der Präsenz dieses Moments.
Und das mit viel Geduld.
Immer und immer wieder.
Ohne ein bestimmtes Resultat erzwingen zu wollen.
Lass den Atem in den Hintergrund treten und versuch Körperempfindungen wahrzunehmen.
Schau,
Was du dort wahrnehmen möchtest.
Vielleicht deine Kontaktfläche zum Stuhl,
Boden,
Bänkchen,
Unterlage.
Vielleicht ist es eine warme oder kalte Stelle am Körper.
Vielleicht ist es ein Schmerz,
Ein Kramseln,
Kleider auf der Haut,
Ein Ziehen,
Ein Pulsieren.
So lange bei dieser Stelle bleiben,
Wie sie präsent sein möchte.
Lass sie in den Hintergrund treten und zur nächsten Stelle am Körper gehen,
Wo es etwas Wahrzunehmen gibt.
Und auch hier eine Stimmung,
Ein Geräusch oder Gedanken,
Die dich wegziehen von den Körperempfindungen dieses Moments.
Und hol dich freundlich wieder zurück zum Körper aus deinen Empfindungen.
Besinne dich zurück auf die Gegenwart,
Auf das,
Was jetzt in deinem Körper passiert.
Lass die Körperempfindungen allein in den Hintergrund treten und versuch die Stimmung wahrzunehmen.
Die jetzige Stimmung,
Vielleicht Unruhe,
Vielleicht Entspannung,
Müdigkeit,
Freude,
Anspannung,
Trauer,
Ein Gefühl von Stress,
Überwältigung.
Oder von Zufriedenheit.
Es ist auch immer möglich,
Dass da mehrere Emotionen,
Gefühle in dir drin sind.
Oder es einfach eine Stimmung ist,
Die gar nicht so genau definiert werden kann.
Vielleicht erkennst du diese Stimmung oder das Gefühl an deinen Gedanken oder Körperempfindungen,
Die aus deiner Sicht zu dieser Emotion,
Diesem Gefühl passen.
Es ist schon immer möglich,
Dass man nichts warnen kann,
Nichts erzwingen will.
Einfach ganz offen und neugierig schauen,
Was in diesem Moment da ist.
Dann bewusst werden,
Dass deine Praxis sich langsam an einem Ende zuneigt.
Und vielleicht möchtest du dir nochmals in Erinnerung rufen,
Dass der Weg das Ziel ist.
Dass der Versuch schon im Alltag da zu sein,
Wo du jetzt gerade bist.
Dann mit ein paar bewussten Atemzügen die Praxis abschliessen und schauen,
Was für ein Bedürfnis bei dir ist.
Ob du noch Bewegung brauchst oder ein Gehen,
Strecken und dann den Übergang finden in den nächsten Moment.
Vielen Dank!
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