
Nervensystem beruhigen: Geführte Meditation im Liegen
Diese geführte Meditation unterstützt dich sanft bei der Regulation deines Nervensystems – besonders dann, wenn dein Stresssystem empfindlich reagiert oder du Stresshormone nur langsam abbauen kannst. Mit ruhigem Atem, einem liebevollen Bodyscan und einer angeleiteten Entladung durch neurogenes Zittern im Liegen wirst du eingeladen, Spannung loszulassen und dein System zu beruhigen. Ideal bei innerer Unruhe, Erschöpfung oder chronischer Anspannung. Du musst nichts leisten. Du darfst empfangen. In deinem Tempo. Alles Liebe für dich Deine Claudia Musik lizensiert von: Vinito Andreas Hoegel, 172-Hz-Morpheus Foto: Claudia Mannheims
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser geführten Meditation zur Regulation und Entladung deines überanspruchten Nervensystems.
Ja,
Dann leg dich doch gerne ganz bequem einmal auf deinen Rücken und schau mal,
Was du alles brauchst,
Damit es dir jetzt gut geht.
Vielleicht noch ein Kissen unter die Knie,
Unter den Kopf decken,
Um dich zuzudecken.
Einfach schauen,
Was du brauchst und dann schließe gerne sanft deine Augen.
Lass deine Beine etwa hüftbreit auseinanderliegen und die Zehenspitzen fallen ganz locker auseinander.
Die Arme sind leicht vom Körper entfernt,
Liegen auf dem Boden,
Die Handflächen zeigen nach oben und deine Finger sind ganz natürlich leicht eingerollt.
Ja,
Und dann atme nun ein paar mal tief durch die Nase ein und ganz weich durch den Mund aus.
Vielleicht sogar mit einem leisen Seufzen oder einem lauten Seufzen,
So wie es jetzt gerade für dich passt und ganz entspannt aus.
Du musst jetzt nichts tun.
Du darfst nur atmen,
Spüren.
Und wir beginnen jetzt mit einem kleinen Körperscan.
Hier geht es vor nämlich darum,
Dich zu erden und dich zu spüren.
Dann lenke jetzt gerne deine Aufmerksamkeit langsam durch deinen Körper,
Ganz in deinem Tempo.
Beginne bei den Füßen,
Spüre deine Fußsohlen,
Wie sie ruhen,
Deine Fersen schwer,
Deine Unterschenkel ruhig und weich,
Die Oberschenkel ganz entspannt,
Die Knie,
Das Becken und die Hüften getragen.
Dein Bauch hebt und senkt sich ganz von selbst.
Dein Brustkorb ist mit deinem Atem verbunden.
Deine Schultern darfst du sie etwas tiefer sinken lassen.
Spüre deine Arme,
Hände und Fingerspitzen,
Dein Gesicht,
Die Stirn weich,
Die Kiefer locker,
Die Zunge entspannt,
Dein Hinterkopf abgelegt,
Getragen.
Stell dir vor,
Dein ganzer Körper wird wie von einer warmen,
Schützenden Decke umhüllt.
Du bist sicher.
Jetzt wollen wir das Nervensystem entladen,
Also ein überfordertes,
Überanstrengtes Nervensystem.
Können wir durch das sogenannte Neurogene Zittern entladen und damit darf dein Körper jetzt etwas loslassen,
Was oft zu kurz kommt,
Nämlich die gespeicherte Spannung.
Dabei laden wir deinen Körper ganz sanft ein,
Das zu tun,
Was er intuitiv kann,
Sich selbst regulieren.
Die Tiere machen das ganz automatisch,
Ganz natürlich.
Wenn du mal beobachtet hast,
Wenn ein Tier Stress hatte,
Dann geht danach wirklich ein Zittern durch den ganzen Körper.
Die schütteln sich oder ein Zittern geht von vorne bis hinten durch den Körper.
Damit wird dieser Stress wieder abgebaut und wir haben das einfach verlernt.
Und so ist dieses Neurogene Zittern eine natürliche,
Unwillkürliche Muskelaktivität.
Wichtig ist,
Es ist kein Machen,
Sondern ein Zulassen.
Es fühlt sich an wie ein inneres Beben,
Das Anspannung entlädt.
Und es wäre sinnvoll,
Dass wir das integrieren wieder in unser Sein und nutzen zum Beispiel nach Schock,
Nach Anstrengung oder Dauerstress.
Und es hilft deinem Nervensystem,
Sich wieder zu regulieren.
Dann also du liegst auf deinem Rücken und winkelst jetzt mal deine Beine an.
Das heißt,
Du stellst sie vor deinem Gesäß auf.
Die Füße sind flach aufgestellt,
Etwa hüftbreit auseinander und die Knie fallen leicht nach innen zusammen.
Es ist wie so eine Schmetterlingsstellung,
Also wie ein Schmetterling,
Wenn er seine Flügel zusammenklappt.
Einfach ganz sanft Position und halte diese Position nun ganz entspannt.
Jetzt darfst du erst einmal Spannung aufbauen.
Dafür hebe jetzt dein Becken ganz leicht vom Boden ab,
Nur ein paar Zentimeter und halte es dort für circa 10 bis 15 Sekunden.
Noch halten.
Du brauchst nichts spüren,
Nur halten.
Dann senke das Becken jetzt wieder ab und bleibe nun in dieser Position mit den aufgestellten Beinen.
Und dann kannst du mal warten.
Vielleicht beginnt dein Körper jetzt von allein leicht zu vibrieren,
Zu zittern oder zu pulsieren.
Es kann in den Beinen beginnen,
Im Bauch oder im Becken.
Lass es einfach zu,
Ohne zu steuern.
Und wenn es nicht kommt,
Dann ist auch das gut.
Allein das Einladen reicht manchmal schon.
Was du auch mal probieren kannst,
Du kannst die Knie leicht gegeneinander drücken und wieder loslassen.
Und dann nochmal warten und ganz neugierig sein.
Was du auch probieren kannst,
Ist die Füße zueinander zu bringen,
Die Fußsohlen und die Knie nach außen fallen zu lassen,
Zu beiden Seiten.
Und dann ganz langsam anheben.
Und dann kommt der Moment,
Wirklich ganz,
Ganz langsam kommt ein Moment,
Wo sich wahrscheinlich ganz unwillkürlich dieses Zittern einstellt.
Und kannst du,
Wenn es aufhört,
Nochmal nach unten gehen und nochmal langsam anheben und das Zittern nochmal provozieren.
Und wichtig dabei ist,
Du bist in Kontrolle.
Das heißt,
Wenn es dir zu viel wird,
Dann kannst du einfach deine Beine ausstrecken,
Die Augen öffnen und durchatmen,
Um es zu beenden.
Versuche für dich einfach nochmal zwei bis drei Minuten,
Was für dich passt und spüre.
Wenn dein Körper zittert,
Dann lass ihn.
Und wenn er nicht zittert,
Dann Ruhe einfach.
Dein Nervensystem entscheidet,
Was gerade richtig ist.
Ja,
Sehr schön.
Dann lege nun deine Beine wieder lang ab.
Hüftbreit geöffnet.
Lass sie ganz schwer werden.
Spüre den Kontakt zur Unterlage.
Und wenn du magst,
Dann lege jetzt eine Hand auf dein Herz und gerne auch die andere auf deinen Bauch und sage dir innerlich mit ruhiger Stimme,
Ich darf Spannung loslassen in meinem Tempo.
Ich bin sicher,
Mein Körper weiß genau,
Was er braucht.
Ich bin feinfühlig und das ist eine Gabe.
Ich bin genug,
Auch im Stillstand.
Spüre den Zittern noch etwas nach oder dem,
Was es bewegt hat.
Vielleicht Weichheit.
Vielleicht Ruhe.
Vielleicht gar nichts.
Alles ist willkommen.
Du hast dein Nervensystem hiermit etwas sehr Wertvolles geschenkt.
Etwas,
Das nicht durch Leistung entsteht,
Sondern durch liebevolle Präsenz.
Nimm langsam wieder deinen Atem wahr.
Den Raum um dich.
Die Geräusche in der Ferne.
Bewege sachte deine Finger,
Deine Füße.
Und wenn du magst,
Strecke dich ganz leicht.
Drehe dich sanft auf deine Lieblingsseite und bleibe noch einen Moment dort.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne deine Augen.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag oder eine entspannte Nacht.
Namaste.
Deine Claudia
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