
Meditation Beruhigung des Nervensystems mit der STOP-Technik
Diese Meditation führt dich mit der STOP-Technik auf einen inneren Weg. Dorthin, wo Klarheit und Halt wieder fühlbar werden. Auf Wunsch gibt es diese Version auch einmal ohne Musik, damit du deinen eigenen Rhythmus und deine innere Stille deutlicher wahrnehmen kannst. Ich freue mich sehr über Rückmeldungen, wie sich diese Form für dich anfühlt. Möge sie dich erinnern, wie viel Kraft in einem einzigen Moment des Innehaltens liegt. Hab eine wohltuende Zeit mit dir selbst. In Liebe Deine Claudia
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Meditation mit der Stopptechnik.
Innerhalten im Sturm.
In stressigen Zeiten produziert unser Körper vermehrt Cortisol.
Ein Hormon,
Das kurzfristig hilfreich ist,
Um Energie zu mobilisieren.
Doch wenn Cortisol dauerhaft erhöht ist,
Etwa durch ständige Reizüberflutung,
Druck,
Ängste,
Sorge oder Überforderung,
Kann das früher oder später krank machen.
Die Folgen reichen von Schlafproblemen,
Innerer Unruhe,
Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu körperlicher Erschöpfung oder geschwächtem Immunsystem.
Diese geführte Meditation möchte dir helfen,
Wieder in Balance zu kommen und führt dich dabei sanft in eine bewährte Achtsamkeitstechnik ein,
Die du auch im Alltag anwenden kannst.
Die Stopptechnik bietet hiergegen eine kleine und überall anwendbare Unterbrechung mit großer Wirkung.
Die Buchstaben Stopp erklären die Bausteine dieser Technik.
S steht für Stopp,
Bewusst innehalten.
T steht für tief einatmen,
Durchatmen und den Moment verankern.
O steht für Orientierung,
Mit allen Sinnen wahrnehmen,
Was jetzt ist.
Und P steht für Perspektive,
Klar sehen,
Was brauche ich,
Was ist hilfreich.
Diese Technik hilft dir,
In schwierigen Momenten nicht in Gedanken oder Emotionen unterzugehen,
Sondern einen kleinen,
Liebevollen Raum zwischen Reiz und Reaktion zu schaffen.
Genau in diesem Raum kannst du dich wieder mit Ruhe,
Klarheit und Mitgefühl verbinden.
In der folgenden Meditation wird diese Stopptechnik bildlich erfahrbar gemacht,
Als eine innere Reise,
Bei der du an einem bestimmten Punkt innehältst und spürst,
Wie kraftvoll es sein kann,
Wenn du bewusst anhältst,
Atmest und dich neu ausrichtest.
Dann finde nun bitte einen stillen Ort.
Setze dich oder lege dich bequem hin.
Und dann schließe sanft deine Augen.
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen.
Du musst ihn nicht verändern,
Sondern einfach nur beobachten.
Und dann stell dir vor,
Wie dein Geist sich wie Wasser in einem Glas beruhigt.
Ganz von selbst.
Wenn du still wirst.
Du stehst auf einem Weg.
Stell dir doch vor,
Du gehst einen kleinen Pfad entlang und dieser Pfad führt durch eine weite Landschaft.
Vielleicht durch Wälder,
Vielleicht durch Wälder oder übersanfte Hügel.
Das Licht ist weich und die Luft ist ganz klar.
Deine Füße berühren den Boden.
Dieser fühlt sich fest und sicher an.
Mit jedem Schritt lässt du jetzt etwas hinter dir.
Gedanken,
Die dich jagen.
Dinge,
Die du tragen musst.
Plötzlich spürst du,
Wie der Wind auffrischt.
Ein Gefühl von Unruhe taucht auf.
Vielleicht ist es ein Gedanke,
Eine Sorge oder eine Erinnerung.
Stopp.
Bleib stehen,
Auch in deiner Vorstellung.
Du wendest dich bewusst dem Moment zu.
Jetzt beginnt deine innere Stopp-Praxis.
Eingebettet in diesen Ort,
In diesen Moment.
S für Stopp.
Du bleibst einfach stehen auf deinem Weg.
Keine Eile,
Kein Müssen,
Nur Stillstand.
Bewusstes Innehalten.
Sag dir innerlich,
Ich halte inne.
Und dann T für tief atmen.
Atme nun einmal tief ein.
Stell dir vor,
Wie du frische,
Klare Luft durch deinen ganzen Körper ziehst.
Und dann ausatmen.
Wie das Loslassen von altem Nebel.
Und dann sag dir innerlich,
Ich bin hier.
Ich bin lebendig.
Und dann O für Orientierung.
Du öffnest innerlich deine Sinne.
Was siehst du auf deinem Weg?
Vielleicht Sonnenlicht,
Das durch Bäume fällt.
Oder Gräser,
Die sich im Wind wiegen.
Was hörst du?
Was riechst du?
Was fühlst du unter deinen Füßen?
Dann sage dir innerlich,
Ich sehe,
Höre,
Fühle,
Rieche.
Und ich bin angekommen im Jetzt.
Und dann P für Perspektive.
Frag dich jetzt,
Was brauche ich in diesem Moment wirklich?
Vielleicht Ruhe?
Vielleicht Freundlichkeit?
Vielleicht Klarheit?
Vielleicht ein tiefes Ja zu dir selbst?
Stell dir vor,
Du findest am Wegrand einen kleinen Stein oder ein Blatt.
Darauf steht ein Wort.
Genau das,
Was du gerade brauchst.
Du nimmst es mit.
Es wird dein Kompass.
Sage dir innerlich,
Ich darf mir geben,
Was ich jetzt brauche.
Der Weg geht weiter.
Du läufst wieder los und spürst,
Wie du leichter geworden bist.
Deine Schritte werden weicher.
Die Landschaft um dich herum scheint heller.
Du gehst jetzt weiter mit mehr Ruhe und mit mehr Klarheit und vor allem mit einem kleinen inneren Lächeln.
Lass nun langsam die Bilder verblassen und spüre wieder deinen Körper.
Spüre den Boden unter dir.
Spüre deine Hände und spüre deinen Atem.
Und wenn du magst,
Dann leg jetzt gerne eine Hand sanft auf dein Herz und sag dir innerlich,
Ich bin da.
Ich bin sicher.
Ich bin bereit für das,
Was kommt.
Schritt für Schritt.
Und dann ganz sanft und in deinem Tempo öffne nun wieder deine Augen und bleib noch einen Moment ganz bei dir.
Du kannst diese Stopptechnik auch ganz alltagstauglich und kurz anwenden,
Mitten im Trubel.
Vielleicht schreibst du sie dir irgendwo auf in deinem Handy oder auf einen Zettel und legst diesen in dein Portemonnaie.
Erinnere dich nochmal,
S steht für Stopp,
Innerlich Stopp sagen und innehalten.
T für tief einatmen,
Das heißt einen bewussten Atemzug nehmen.
O für Orientierung,
Einen Sinneseindruck wahrnehmen,
Sehen,
Hören,
Fühlen,
Vielleicht auch riechen oder schmecken.
Und P für Perspektive.
Dich fragen,
Was brauche ich gerade oder was ist jetzt hilfreich.
Diese kleine Pause ist wie ein Fenster zur inneren Freiheit.
Sie senkt nicht nur den Kortisolspiegel,
Sie stärkt auch deinen Selbstkontakt,
Deine Resilienz und deine innere Ruhe.
In diesem Sinne wünsche ich dir einen ganz entspannten Tag und viele Momente,
In denen du erfolgreich diese Technik üben kannst.
Alles Liebe von mir an dich.
Namaste.
Deine Claudia.
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