
Yoga Nidra für die Sperrnächte und Rauhnächte – Loslassen
Yoga Nidra für die Sperrnächte – Loslassen und vorbereiten auf die Rauhnächte. Die Sperrnächte, auch Dunkelnächte genannt, sind eine magische Zeit vor der Wintersonnenwende. Sie laden dich ein, innezuhalten, das vergangene Jahr bewusst zu reflektieren und all das loszulassen, was du nicht mehr mit ins neue Jahr nehmen möchtest. In dieser Yoga Nidra Praxis führe ich dich durch eine Tiefenentspannung, die dich dabei unterstützt: Rückblick auf das Jahr zu halten Belastendes loszulassen Raum für Neues zu schaffen Diese Praxis ist ideal, um dich auf die lichtvolle Zeit der Rauhnächte vorzubereiten und mit einer klaren, ruhigen Energie ins neue Jahr zu starten. Music: Celestial by Christopher Lloyd Clarke. Provided by Enlightened Audio.
Transkription
Willkommen zur Yoga Nidra für die Sperrnächte oder Dunkelnächte.
Die Sperrnächte oder Dunkelnächte genannt sind eine besondere Zeit vor der Wintersonnenwende und den Rauhnächten.
Sie laden uns ein,
Das vergangene Jahr zu reflektieren,
Altes loszulassen und innerlich aufzuräumen,
Um Raum für Neues zu schaffen.
In dieser Yoga Nidra Praxis gehen wir gemeinsam auf eine innere Reise.
Du wirst das vergangene Jahr Revue passieren lassen,
Belastende Gedanken oder Blockaden loslassen und dich auf die kommende Zeit der Rauhnächte und die Zeit des Lichts vorzubereiten.
Finde eine angenehme Position,
Lasse die Augen geschlossen,
Wenn du magst und lasse dich nun vom Klang meiner Stimme durch diese wundervolle Zeit begleiten.
Und schau nochmal,
Dass du wirklich eine ganz angenehme Position für dich findest,
Der du wirklich vollkommen unterstützt und getragen bist.
In einen tiefen Zustand der Ruhe,
Der Entspannung,
Des Loslassens zu gelangen.
Fühle dich dabei vollkommen sicher und getragen von der Erde.
Lasse gerne deine Augen geschlossen und atme tief ein und aus.
Gib der Schwerkraft nach und lasse deinen Atem immer tiefer werden.
Entspanne deinen Kiefer und lasse alle Anspannung los.
Von nun an ist alles eine Einladung an dich.
Lasse meine Stimme und meine Worte deine Yoga-Nidra-Praxis unterstützen.
Es gibt kein richtig oder falsch,
Nimm einfach nur wahr.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinen Sinnen.
Nimm den Geschmack in deinem Mund wahr,
Die Geräusche um dich herum,
Gerüche,
Bilder oder Farben hinter deinen Augenlidern,
Die Berührung von Luft auf deiner Haut,
Deine Sinne weit offen und lebendig.
Und dann nimm dir einen Moment Zeit,
Um einmal dein Herz hinein zu spüren,
Zu spüren,
Ob es hier einen Wunsch,
Eine Intention,
Einen Sankalpa gibt,
Einen Herzenswunsch für dein Leben oder für deine Praxis von Yoga-Nidra.
Frage dich selbst,
Was wünscht sich mein Herz jetzt in diesem Moment?
Kannst du es in deinem Körper spüren?
Während du dich mit deinem Sankalpa,
Deinem Herzenswunsch verbindest oder einfach diesen Moment nutzt,
Um hier in deinem Herzen zu ruhen,
Dann stelle es dir so vor,
Als wäre dein Wunsch bereits Realität,
Als hätte er sich bereits erfüllt.
Nimm ihn mit all deinen Sinnen wahr.
Wie würde dein Leben aussehen,
Sich anhören,
Riechen,
Sich anfühlen,
Wenn dieser tiefste Herzenswunsch Realität wäre?
Spüre in den Bereich deines Herzens hinein und wenn du magst,
Wiederhole dir deinen Herzenswunsch,
Deinen Sankalpa,
Dreimal innerlich,
In der Gegenwart,
So als wäre er bereits Realität.
Dann bedanke dich und lasse deinen Sankalpa gehen.
Erlaube es nun meinen Worten,
Deine Worte zu sein,
Während du nun deine Aufmerksamkeit sanft durch deinen Körper bewegst.
Spüre,
Nimm wahr und lass los mit jedem Bereich,
Zu dem du deine Aufmerksamkeit bringst.
Spüre deinen Kiefer,
Lass alle Spannung los.
Wandere zu deinen Lippen,
Wie fühlen sie sich an?
Lasse alles Schwere sanft abfließen.
Nimm deine Zähne wahr,
Das Zahnfleisch und fühle den ganzen Kiefer und Mund als Empfindung.
Denke dein Bewusstsein zu deinem linken Ohr,
Zu deinem rechten Ohr und spüre beide Ohren gleichzeitig.
Lasse die Geräusche,
Die du wahrnimmst,
Einfach durch dich hindurchziehen,
Vorbeiziehen,
Ohne sie festzuhalten.
Nimm den Atem an deiner Nase wahr,
Spüre das linke Nasenloch,
Das rechte Nasenloch,
Beide Nasenlöcher.
Fühle,
Wie der Atem kommt und geht,
Ganz mühelos.
Mit jeder Ausatmung bist du ein kleines Stück anspannungslos.
Spüre das linke Auge,
Dann das rechte Auge,
Beide Augen gleichzeitig.
Lasse die Anspannung aus den Augenlidern,
Den Augenhöhlen fließen.
Fühle die Entspannung in diesem Bereich.
Wander weiter zum Scheitel,
Fühle deine Stirn,
Dein Gesicht.
Lass alle Spannungen aus der Stirn gleiten.
Nimm deinen Kopf wahr und lenke die Aufmerksamkeit in deinen Hals,
Deine Kehle.
Atme hier tief ein und spüre,
Wie du alles loslässt,
Was du nicht mehr brauchst.
Fühle deine linke Schulter,
Den linken Oberarm,
Unterarm,
Handgelenk.
Spüre die linke Handfläche,
Die Finger,
Den ganzen linken Arm als Einheit.
Wechsle nun zur rechten Schulter,
Rechter Oberarm,
Unterarm,
Handgelenk.
Spüre die rechte Handfläche,
Die Finger,
Den ganzen rechten Arm.
Nimm nun beide Arme gleichzeitig wahr.
Mit jedem Atemzug lässt du die Last auf deinen Schultern los.
Lenke deine Aufmerksamkeit in deine obere Brust,
Den oberen Rücken,
Zur mittleren Brust und den mittleren Rücken.
Spüre den Bauch,
Den unteren Rücken.
Nimm deinen ganzen Rumpf als Einheit wahr.
Mit jedem Atemzug bist du mehr und mehr spannungslos und schaffst Raum für Leichtigkeit.
Spüre die linke Pobacke,
Die linke Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel.
Lenke deine Aufmerksamkeit zu deinem linken Fuß,
Den Zehen.
Spüre das ganze linke Bein.
Lass es schwer und entspannt werden.
Nun wandere zur rechten Pobacke,
Rechte Hüfte,
Rechter Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel.
Nimm deinen rechten Fuß wahr und die Zehen an deinem rechten Fuß.
Nimm das ganze rechte Bein wahr.
Lasse alle Spannung los.
Fühle beide Beine gleichzeitig.
Bringe deine Aufmerksamkeit auf die Körpervorderseite,
Die Rückseite,
Die linke Seite,
Die rechte Seite.
Spüre deinen ganzen Körper,
Wie er auf der Unterlage ruht.
Atme tief ein und aus.
Mit jedem Atemzug spürst du,
Wie du alles loslässt,
Was du nicht mehr brauchst.
Ruhig,
Entspannend und nimm dabei wahr,
Wie dein ganzer Körper atmet,
Ohne darüber nachzudenken.
Einfach den natürlichen Fluss von Empfindung wahrnehmen,
Der Atem in den Körper strömt und ihn verlässt.
Durch die Nasenlöcher,
Die Wände des Kehlkopfes,
Das sanfte Heben und Senken von Brust und Bauch.
Nimm wahr,
Wie dein Körper ganz von selbst atmet.
Vielleicht spürst du dabei,
Wie dein Körper anfängt,
Ein wenig zu schmelzen,
Ein wenig mehr loslassen kann und dabei noch tiefer zu entspannen.
Dann lade dich ein,
Einige befreiende Atemzüge zu nehmen und stell dir dabei vor,
Wie du mit der Einatmung bei deinen Füßen bis zur Krone deines Kopfes einatmest,
Die Ausatmung von der Krone deines Kopfes bis zu den Füßen Richtung Erde ausatmest.
Der Einatmung nach oben,
Der Ausatmung nach unten.
Wenn du einatmest,
Füllst du dich mit neuer Energie.
Wenn du ausatmest,
Reinigst du deinen Körper und lässt Blockaden,
Stress und Anspannung los.
Wenn du einatmest,
Nimmst du neue Energie auf und lässt alle Spannung los.
Wiederhole das einige Male.
Dann lasse diese Aufmerksamkeit auf den Atem wieder los und wahr,
Wie dein Körper ganz von selbst atmet,
Ganz mühelos.
Empfinde noch einmal in deinem Körper eine Empfindung von Schwerer,
Ein Gefühl von Schwerer in einigen oder in allen Teilen deines Körpers.
Fühle deinen Körper,
Als wäre er eins mit der Erde.
Keine Trennung zwischen dir und dem Ort,
An dem du dich befindest.
Dann bringe nun deine Aufmerksamkeit auf ein Gefühl von Leichtigkeit.
Dein Körper ist ganz leicht,
So als würde er über dem Boden schweben.
Leicht,
Leicht wie eine Wolke.
Lasse diese Bilder kommen und lasse sie vorbeifließen.
Gehe vor und zurück,
Gehe zurück zum Gefühl von Schwerer und gib dich ganz diesem Gefühl der Schwere hin.
Entspanne in die Schwere hinein.
Dann gehe zurück zum Gefühl von Leichtigkeit und Schwerlosigkeit.
Gib dich ganz diesem Gefühl der Leichtigkeit hin.
Lasse dich hineinfließen in das Gefühl der Leichtigkeit.
Gehe zurück zum Gefühl der Schwere,
Deine Arme und Beine sind schwer,
Kopf und Körper sind schwer.
Und zurück zum Gefühl von Leichtigkeit,
Deine Arme und Beine sind leicht und schwerlos,
Kopf und Körper sind leicht und schwerlos.
Und fühle beides gleichzeitig,
Fühle die Schwere und die Leichtigkeit.
Fühle es einfach.
Schwere und Leichtigkeit.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit zur Empfindung der Dunkelheit,
Des Dunkel,
Des Winters und begrüße diese Empfindung.
Gib dich ganz der Dunkelheit hin.
Dann bringe deine Aufmerksamkeit nun auf eine Empfindung von Helligkeit,
Von Licht,
Einen sonnigen Tag im Frühling.
Das Licht erhellt dich.
Lasse die Bilder kommen und lass sie vorbeifließen.
Bewege dich nun zwischen diesen Empfindungen hin und her,
Indem du deine Aufmerksamkeit erst auf die Dunkelheit,
Die Nacht,
Den Winter lenkst,
Dann zurück zur Helligkeit,
Zum Licht,
Zurück zur Dunkelheit,
Zum Licht,
Hin und her und dann nimm nun gleichzeitig Dunkelheit und Licht wahr,
Ohne darüber nachzudenken.
Dunkel und Hell mischen sich gegenseitig.
Fühle es einfach.
Dunkelheit und Licht,
Wie sie ineinander aufgehen und dann lasse auch die Aufmerksamkeit auf diese Empfindungen wieder los.
Nimm wahr,
Wie dein Körper ganz von selbst atmet,
Sanft und mühelos.
Während ich dich auf eine Reise einlade,
Auf eine innere Reise,
Das vergangene Jahr mit all seinen Erfahrungen bewusst anzusehen und alles loszulassen,
Was dich nicht mehr nährt.
Lass dich von deinem inneren Feuer unterstützen,
Ein Feuer,
Das alles transformiert,
Was du ihm gibst.
Und wenn es sich für dich hilfreich anfühlt,
Kannst du gerne einen Begleiter,
Ein weißes Wesen,
Eine Kraft hier einladen,
Das dich auf deine Reise begleitet.
Eine Reise an einen wunderschönen,
Stillen Ort.
Es ist später Abend oder Nacht,
Du nimmst die Dunkelheit wahr,
Still und friedlich.
Sie umhüllt dich wie eine schützende Decke.
Und während du hier weiter wanderst,
Die Füße am Boden spürst,
Gelangst du irgendwann an eine kleine Lichtung.
In der Mitte dieser Lichtung flackert ein warmes,
Goldenes Feuer.
Das Feuer fühlt sich einladend und sicher an.
Es scheint nur für dich zu brennen.
Setze dich in die Nähe des Feuers.
Spüre die Wärme,
Die von ihm ausgeht.
Dieses Feuer ist hier,
Um all das aufzunehmen,
Was du nicht mehr mitnehmen möchtest.
Nimm dir so einen Moment Zeit,
Das vergangene Jahr zu reflektieren vor deinem inneren Auge,
Wie ein Film,
Der abläuft.
Welche Momente waren besonders?
Was hast du gelernt?
Was möchtest du loslassen?
Nimm dir einen Moment Zeit,
Das alte Jahr zu reflektieren,
Dich bei den Dingen zu bedanken,
Die du gelernt hast,
Die besonders waren,
Aber auch bei den Herausforderungen,
Die du gemeistert hast,
Würdige,
Dass sie Teil deines Weges sind.
Doch wenn du auf Ereignisse triffst,
Die dich noch belasten,
Halte sie einen Moment in deinem Bewusstsein und würdige,
Dass auch sie Teil deines Weges waren.
Dann stelle dir vor,
Dass du diese belastenden,
Schwer gewordenen Momente,
Gedanken,
Wie kleine Gegenstände in deinen Händen hältst,
Vielleicht sind es Steine,
Die schwer auf deinem Herzen lagen oder Papier mit Worten,
Die du nicht mehr hören möchtest.
Stück für Stück vergibst du diese Gegenstände dem Feuer vor dir.
Beobachte,
Wie das Feuer sie sanft aufnimmt,
Die Flammen sie transformieren.
Spüre die Erleichterung in deinem Herzen,
Während du die Last loslässt.
Nun,
Da du das Alte losgelassen hast,
Beginnt das Feuer sanft heller zu leuchten.
Es sendet goldene Funken aus,
Die dich umhüllen,
Die dich stärken.
Diese Funken sind das Licht der Transformation,
Die Essenz von Stärke,
Von Dankbarkeit und Hoffnung.
Sie füllen den Raum,
Den das Loslassen geschaffen hat,
Mit Wärme und Energie.
Nun stehe langsam auf und verabschiede dich von deinem Feuerplatz.
Nimm Wissen,
Dass das Feuer immer in dir ist,
Bereit dich zu unterstützen,
Wenn du es benötigst.
Gehe Schritt für Schritt den Pfad zurück,
Den du gegangen bist,
Spüre den Boden unter deinen Füßen und nimm die Dunkelheit um dich herum wahr.
Es fühlt sich jetzt klar und friedlich an.
Mit jedem Schritt bringst du das Licht des Feuers mit dir zurück.
Erinnere dich auch wieder an deinen Entschluss,
Deinen Sankalpa vom Anfang.
Wiederhole dir diesen Entschluss noch dreimal innerlich,
In tiefer Überzeugung und tiefem Vertrauen.
Dann kehre sanft ins Hier und Jetzt zurück,
Spüre deinen Körper auf der Unterlage,
Nimm deinen Atem wahr,
Der wieder kräftiger wird,
Nimm Wissen,
Dass du gereinigt und gestärkt bist,
Bereit das Licht wieder Willkommen zu heißen.
Dann beginne nun deinen Körper sanft zu wecken,
Indem du kleine Bewegungen in deinen Körper bringst,
Deine Finger,
Deine Zehen,
Dich streckst und langmachst,
Schau mal was dir jetzt gut tut.
Und wenn du bereit bist,
Öffne langsam wieder deine Augen,
Du bist nun wieder vollständig zurück im Hier und Jetzt.
Ich danke dir,
Dass ich dich auf dieser Reise begleiten durfte und wünsche dir eine wundervolle Zeit durch die Schwernächte und Rauhnächte,
Deinen wundervollen Übergang ins Neujahr.
Namaste.
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