
Yoga Nidra bei Angst – mehr Zuversicht und Vertrauen
Yoga Nidra Meditation bei Angst – diese geführte Meditation soll Dir helfen, raus aus der Angst und rein ins Vertrauen und in die Zuversicht zu kommen. Es ist eine Variation meiner Yoga Nidra Meditation bei Angst & Stress, erweitert um die Gegensatzpaare Angst und Zuversicht.
Transkription
Bitte lege dich bequem hin.
Schau,
Dass du dich wirklich in einer angenehmen Position befindest.
Lege dich so zurecht,
Dass du dich vollkommen unterstützt und getragen fühlst,
Um in einen tiefen Zustand von Ruhe und Selbsterforschung zu gehen.
Und wenn du es dir noch so 5-10% bequemer machen könntest,
Dann richte dich so ein,
Dass du Ruhe und Wohlbefinden in deinen Körper und in deinen Geist bringen kannst.
Fühle dich vollkommen sicher und getragen von der Erde.
Schließe deine Augen und atme tief ein und aus.
Beobachte,
Wie sich dein Bauch hebt mit der Einatmung und wie er sich senkt mit der Ausatmung.
Nutze diesen ersten Moment,
Um deine Aufmerksamkeit einmal ganz zu deinem Körper zu schicken.
Gibt es irgendwo Stellen in deinem Körper,
Wo du Spannung spüren kannst?
Oder gibt es auch Stellen,
Die sich bereits ganz angenehm und entspannt anfühlen?
Nimm das einfach nur wahr,
Ohne es bewerten zu wollen.
Lasse deinen Atem ganz sanft und mühelos werden und atme weiter ein und aus.
Beobachte,
Wie dein Atem in deine Nase ein- und wieder ausströmt.
Atme ein und stelle dir beim Ausatmen vor,
Wie negative Gedanken,
Die vielleicht noch in deinem Kopf vorhanden sind,
Abfließen können.
Von nun an ist alles eine Einladung an dich.
Lasse meine Stimme und meine Worte deine Yoga-Nidra-Praxis unterstützen.
Es gibt kein Richtig oder Falsch.
Nimm einfach nur wahr.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit zu deinen Sinnen.
Nimm den Geschmack in deinem Mund wahr,
Die Geräusche um dich herum,
Gerüche,
Bilder oder Farben hinter deinen Augenlidern.
Die Berührung von Luft auf deiner Haut,
Deine Sinne sind weit offen und lebendig.
Lasse nun vor deinem inneren Auge deinen inneren Ort der Geborgenheit entstehen.
Ein besonderer Ort,
An dem du dich sicher und geborgen fühlst.
Vielleicht ein Raum oder ein Ort in der Natur,
Vielleicht ein Bild oder das Gefühl tiefen Friedens.
Was auch immer dein innerer Ort ist,
Stelle ihn dir mit all deinen Sinnen vor.
Nimm Geräusche wahr,
Gerüche,
Geschmäcker,
Farben,
Formen,
Die anwesend sind.
Nimm Gefühle von Sicherheit,
Von Leichtigkeit und von Wohlbefinden wahr,
Während du deinen inneren Ort entstehen lässt.
Und während du das tust,
Beobachte,
Wo du in deinem Körper Wärme und Entspannung spürst.
In dem Wissen,
Dass du jederzeit wieder an diesen inneren Ort der Geborgenheit zurückkehren kannst.
In deiner Praxis oder im täglichen Leben,
Wann immer du dich sicher,
Ruhig und wohl fühlen möchtest.
Gehe jetzt tief in dein Innerstes,
Tief ins Innere hinein,
Um die tiefste Sehnsucht deines Herzens zu entdecken.
Erschaffe deine Absicht,
Deine Intention,
Dein Sankalpa für die heutige Praxis.
Und frage dich selbst,
Was ist mein größter Herzenswunsch jetzt in diesem Moment?
Und wo fühlst du ihn in deinem Körper?
Und während du dir diesen Sankalpa,
Diesen Entschluss innerlich aufsagst,
Dann sehe ihn so,
Als hätte er sich bereits erfüllt,
Als wäre er bereits Realität.
Nimm ihn mit all deinen Sinnen wahr.
Wie würde dein Leben aussehen,
Sich anhören,
Riechen,
Sich anfühlen,
Wenn dieser tiefste Herzenswunsch Realität wäre?
Sage ihn dir dreimal innerlich in der Gegenwart vor dich hin,
So als wäre er bereits geschehen,
Als wäre er bereits Realität.
Dann bedanke dich und lasse deinen Sankalpa gehen.
Und nun erlaube es meinen Worten deine Worte zu sein,
Während du deine Aufmerksamkeit durch deinen Körper bewegst.
Beginne mit deinem Mund.
Spüre deinen Mund,
Deinen Kiefer,
Die Lippen,
Die Zähne,
Das Zahnfleisch,
Die Zunge,
Die Kehle,
Der ganze Kiefer und Mund als Empfindung.
Nimm das linke Ohr wahr,
Das rechte Ohr,
Beide Ohren gleichzeitig als Empfindung.
Nimm den Atem an deiner Nase wahr,
Das linke Nasenloch,
Das rechte Nasenloch,
Beide Nasenlöcher gleichzeitig.
Das linke Auge,
Das rechte Auge,
Beide Augen gleichzeitig.
Bringe dein Bewusstsein zu deinem Scheitel,
Deiner Stirn und zu deinem Gesicht.
Spüre deinen ganzen Kopf,
Fühle deinen Hals,
Deinen Nacken,
Die Kehle.
Gehe weiter zu deiner linken Schulter,
Linker Oberarm,
Unterarm,
Handgelenk,
Linke Handfläche,
Die Finger,
Der ganze linke Arm.
Und weiter zur rechten Schulter,
Rechter Oberarm,
Unterarm,
Handgelenk,
Rechte Handfläche,
Die Finger,
Der ganze rechte Arm.
Spüre beide Arme zusammen als Empfindung.
Spüre deinen Brust,
Den Rücken,
Den Bauch,
Den unteren Rücken,
Den Oberkörper,
Den Unterkörper.
Spüre deinen ganzen Rumpf als Empfindung.
Spüre deine linke Pobacke,
Die linke Hüfte,
Den Oberschenkel,
Das Knie,
Den Unterschenkel,
Den Fuß,
Die Zehen,
Das ganze linke Bein.
Spüre deine rechte Pobacke,
Die rechte Hüfte,
Den Oberschenkel,
Das Knie,
Den Unterschenkel,
Den Fuß,
Die Zehen,
Das ganze rechte Bein,
Beide Beine gleichzeitig.
Spüre die Körpervorderseite,
Den Rücken,
Die linke Seite,
Die rechte Seite.
Spüre deinen ganzen Körper.
Bringe nun eine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Wir beginnen mit dem bewussten Atmen.
Richte deine Aufmerksamkeit auf deine natürliche Ein- und Ausatmung.
Fühle,
Wie dein Atem durch die Nasenlöcher in die Lunge strömt.
Kannst du die Bewegung spüren,
Die dein Atem im Zwerchfell,
Im Bauch und in der Brust erzeugt?
Bleibe mit deinem Atem entspannt,
Während du dich ganz gezielt auf die Ausatmung konzentrierst.
Lass die Ausatmung langsamer und gleichmäßiger werden.
Mit jedem weiteren Atemzug lässt du die Ausatmung noch langsamer und entspannter werden.
Erlaube es nun,
Deinem Ausatmen doppelt so lang zu werden wie der Einatmen.
Wenn du auf 4 einatmest,
Dann versuche auf 8 auszuatmen.
Oder wenn du auf 3 einatmest,
Dann versuche auf 6 auszuatmen.
Kümmere dich nicht so sehr darum,
Den Atem so lang wie möglich zu machen,
Sondern vergewissere dich,
Dass du in einem ganz bequemen,
Für dich angenehmen Atemrhythmus bleibst.
Langes,
Langsames Einatmen,
Gefolgt von einem längeren,
Langsameren Ausatmen.
Sobald die Ausatmung doppelt so lang ist wie die Einatmung,
Dann bemerke die natürliche Pause am Ende der Einatmung,
Wo der Atem weder ein- noch ausströmt.
Probiere den Einatmen für mehrere Zählungen zu halten.
Wenn du auf 4 einatmest,
Dann versuche auf 7 zu halten.
Bemerke die Stille des Körpers,
Die Stille des Atems und die Stille des Geistes,
Die dieses Muster hervorruft.
Wiederhole dieses Muster für 9 weitere Atemrunden.
Auf 4 einatmen,
Pausieren,
Auf 7,
Auf 8 ausatmen.
Auf 4 einatmen,
Auf 7 halten und auf 8 tief ausatmen.
Nun lasse den Fokus auf das langsame Ausatmen los und kehre ganz zu deinem natürlichen Atmen zurück.
Einatmen und ausatmen.
Und dann bringe nun deine Aufmerksamkeit zu einem Gefühl,
Einer Empfindung von schwerer.
Begrüße dieses Gefühl von schwerer in einigen oder in allen Teilen deines Körpers.
Lasse es dich erden.
Fühle deinen Körper,
Als wäre er eins mit der Erde.
Keine Trennung zwischen dir und dem Ort,
An dem du dich befindest.
Und dann bringe nun deine Aufmerksamkeit auf ein Gefühl der Leichtigkeit.
Dein Körper ist ganz leicht.
Er scheint über dem Boden zu schweben.
Leicht,
Ganz leicht.
Leicht wie eine Wolke.
Lasse die Bilder kommen und lasse sie vorbeifließen.
Nun gehe vor und zurück.
Gehe zurück zum Gefühl von schwerer und gib dich ganz diesem Gefühl der schwerer hin.
Entspanne in die schwere hinein.
Und dann gehe zurück zum Gefühl von Leichtigkeit,
Von Schwerlosigkeit.
Und gib dich ganz diesem Gefühl der Leichtigkeit hin.
Lasse dich hineinfließen in das Gefühl der Leichtigkeit.
Gehe zurück zum Gefühl der schwerer.
Deine Arme und Beine sind schwer.
Kopf und Körper sind schwer.
Und dann zurück zum Gefühl von Leichtigkeit.
Deine Arme und Beine sind leicht und schwererlos.
Kopf und Körper sind leicht und schwererlos.
Und nun fühle beides gleichzeitig.
Fühle die Schwere und die Leichtigkeit gleichzeitig.
Versuche nicht darüber nachzudenken.
Fühle es einfach.
Schwere und Leichtigkeit,
Wie sie ineinander aufgehen.
Und wenn es sich für dich heute richtig anfühlt,
Dann bringe deine Aufmerksamkeit zu einem Gefühl,
Einer Empfindung von Angst und begrüße dieses Gefühl.
Lasse dieses Gefühl sich ganz in deinem Körper ausbreiten.
Und dann bringe deine Aufmerksamkeit nun auf eine Empfindung,
Ein Gefühl von Zuversicht und begrüße dieses Gefühl.
Lasse dieses Gefühl sich ganz in deinem Körper ausbreiten.
Lasse die Bilder kommen und lass sie vorbeifließen.
Und dann bewege dich nun zwischen diesen Empfindungen hin und her,
Indem du deine Aufmerksamkeit auf die Angst lenkst und gehe dann zurück zum Gefühl von Zuversicht,
Dann zurück zur Angst,
Dann zur Zuversicht,
Hin und her.
Und dann nimm nun gleichzeitig Angst und Zuversicht wahr,
Ohne darüber nachzudenken.
Angst und Zuversicht mischen sich gegenseitig.
Fühle es einfach.
Angst und Zuversicht,
Wie sie ineinander aufgehen.
Und dann bringe nun deine Aufmerksamkeit zu Gefühlen von Gelassenheit,
Von Ruhe und Wohlbefinden.
Gelassenheit,
Ruhe und Wohlbefinden breiten sich in deinem ganzen Körper aus.
In jeder Zelle deines Körpers.
Begrüße dieses Gefühl von Gelassenheit,
Von Ruhe und Wohlbefinden.
Und nun lasse alle Absichten gehen hin zum Gefühl einfach zu sein,
Nur zu sein.
Du brauchst nichts zu tun.
Du brauchst nichts zu wissen oder zu bekommen oder zu wollen.
Einfach nur sein.
Mache dich frei von Identität,
Von Zeit und Raum.
Nimm wahr,
Was bleibt.
Und nun lasse dich selbst zurückfallen in den Raum deines Seins.
Deinen Kopf freimachen von Bildern,
Von Gedanken,
Gefühlen,
Geschichten.
Gehe komplett in diesem Raum deines Seins auf,
In eine tiefe,
Tiefe Entspannung.
Und dann erinnere dich wieder an deinen Entschluss,
An deinen Zankalpa vom Anfang.
Und wiederhole dir diesen Entschluss noch dreimal in tiefer Überzeugung und tiefem Vertrauen.
Und dann komme nun langsam wieder ins Hier und Jetzt zurück.
Und lasse dir Zeit beim Übergang in deinen Wachzustand.
Werde dir deines Atems bewusst,
Deines natürlichen Atems,
Wie er ein- und ausströmt.
Atme tief ein und vollständig aus.
Werde dir deines Körpers bewusst und lasse deinen Geist nun auf deine Umgebung aufmerksam werden.
Werde dir der Geräusche bewusst,
Die du hörst.
Und dann bringe langsam etwas Bewegung zurück in deinen Körper.
Bewege deine Finger,
Deine Zehen.
Vielleicht magst du dich ein wenig räken und strecken.
Schau mal,
Welche Bewegung dir jetzt gut tut.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne langsam wieder deine Augen.
Du bist nun wieder vollständig zurück im Hier und Jetzt.
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