
Yoga Nidra für einen erholsameren Schlaf
Ich freue mich, Dich mit meiner Stimme durch das folgende Yoga Nidra begleiten zu dürfen. Auch wenn Du zuvor noch nie Yoga Nidra praktiziert hast, kannst Du hier nichts falsch machen. Nimm Dir Zeit für Dich und lass den Alltag für einen Moment hinter Dir. Das Yoga Nidra beinhaltet neben einem Bodyscan, einer Atemwahrnehmung und einer Fantasiereise auch ein Sankalpa (das ist ein positiv, nach vorn gerichteter Satz). Falls Du noch kein eigenes hast, bekommst Du im Yoga Nidra von mir einige Vorschläge.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen,
Mein Name ist Nadine und ich freue mich,
Dich hier durch das gleichfolgende Yoga Nidra begleiten zu dürfen.
Selbst wenn du vorher noch kein Yoga Nidra praktiziert hast,
Brauchst du dir keine Sorgen zu machen,
Denn du kannst hier nichts falsch machen.
Durch Yoga Nidra gelangst du in einen Zustand der tiefen Entspannung.
Du kannst durch Yoga Nidra wieder mehr Ruhe in deinen Alltag bringen.
Yoga Nidra kann dich dabei unterstützen,
Leichter in den Schlaf zu gelangen und die Schlafqualität zu verbessern.
Ärgere dich nicht,
Wenn hin und wieder Gedanken auftauchen oder du während Yoga Nidra abschweifen solltest.
Das ist am Anfang ganz normal.
Sobald du es bemerkst,
Lass deine Gedanken weiterziehen und folge wieder meiner Stimme.
Es kann auch passieren,
Dass du während Yoga Nidra einschläfst.
Auch das ist nicht schlimm,
Denn dein Unterbewusstsein nimmt trotzdem das auf,
Was für dich im Moment wichtig ist.
Dann lass uns beginnen.
Herzlich willkommen bei Yoga Nidra.
Lege dich auf deinen Rücken,
Hülle dich in deine Decke ein und mache es dir hier ganz bequem.
Vielleicht legst du dir etwas unter deine Knie,
Vielleicht magst du ein dünnes Kissen unter deinem Kopf.
Nimm dir auch gerne ein Augenkissen oder ein kleines Tuch,
Um deine Augen zu bedecken,
Um dich so besser nach innen ziehen zu können.
Lasse nun deine Beine locker auseinanderfallen.
Deine Arme liegen entspannt neben deinem Körper.
Mach es dir so bequem,
Dass du dich während Yoga Nidra nicht mehr bewegen musst.
Verändere deine Position gern noch einmal oder nimm deine Position jetzt so an,
Wie sie ist.
Spüre deinen Körper hier auf deiner Unterlage liegen.
Vielleicht legst du auf deiner Yogamatte,
Vielleicht auf deinem Sofa oder in deinem Bett.
Egal wo du liegst,
Spüre nun die Kontaktstellen deines Körpers zu deiner Unterlage.
Spüre die Kleidung auf deiner Haut,
Spüre die Decke,
Die deinen Körper umhüllt und dir Wärme und Geborgenheit schenkt.
Vielleicht spürst du auch die Luft auf deiner Haut.
Nimm hier gern noch einmal einen tiefen Atemzug zur Nase ein und lass die Atemluft lang und langsam aus deinem Mund entweichen.
Wiederhole das gern für dich noch zweimal.
Zur Nase einatmen und die Luft lang und langsam wieder entweichen lassen.
Spüre dabei,
Wie sich die Anspannung in deinem Körper löst und du immer tiefer in deine Unterlage sinken kannst.
Bringe deine Achtsamkeit nun zu deinem Atem.
Spüre das sanfte Ein- und Ausatmen,
Ohne es beeinflussen zu wollen.
Nimm wahr,
Wie dein Atem auf ganz natürliche Weise kommt und wieder geht.
Spüre,
Wie dein Atem auf ganz sanfte Weise in deinen Körper hinein strömt und ihn auf sanfte Weise auch wieder verlässt.
Fühle hinein,
Wie dein Atem deinen Körper ganz sanft bewegt.
Ein Kommen und Gehen,
Wie eine leichte Welle,
Die an den Strand schwappt und sich anschließend wieder zurückzieht.
Je mehr du mit deiner Achtsamkeit bei deiner Atmung bist,
Desto nebensächlicher werden die Geräusche um dich herum.
Du hörst nur meine Stimme und das sanfte Rauschen deines Atems.
Spüre,
Wie du mit jedem Atemzug mehr und mehr entspannen kannst und deinen Alltag hinter dir läfft.
Wir kommen nun zu deinem Sankalpa.
Ein Sankalpa ist ein positiv nach vorn gerichteter Satz oder Entschluss und sollte mit deinem Herzen gewählt werden.
Je intensiver dein Vertrauen und deine Überzeugung zu deinem Sankalpa ist,
Desto mehr wird es sich in deinem Leben manifestieren.
Wenn du bereits ein Sankalpa für dich hast,
Dann wähle dies.
Hast du noch keines für dich gefunden,
Gebe ich dir jetzt ein paar Möglichkeiten.
Entscheide mit deinem Herzen.
Ich bin glücklich.
Ich bin frei.
Ich bin entspannt.
Ich schaffe das.
Ich bin kreativ.
Ich bin stark.
Ich vergebe.
Wenn du aus diesen Möglichkeiten noch keines für dich gefunden hast,
Dann nimm Ich bin gut so wie Ich bin.
Wähle nun dein Sankalpa und wiederhole es dreimal in deinem Geist.
Wir kommen nun zur Rotation des Bewusstseins.
Bringe für einen kurzen Augenblick deine vollständige Aufmerksamkeit zu den Körperpartien,
Die ich dir gleich nennen werde.
Wiederhole diese Körperpartien gern in deinem Geist.
Bringe deine Achtsamkeit zu deinem rechten Daumen,
Rechten Zeigefinger,
Rechten Mittelfinger,
Rechten Ringfinger,
Rechten kleinen Finger,
Rechte Handinnenfläche,
Rechter Handrücken,
Rechtes Handgelenk,
Rechter Unterarm,
Rechter Ellenbogen,
Rechter Oberarm,
Rechte Schulter,
Rechte Achselhöhle,
Rechte Seite der Brust,
Rechte Taille,
Rechte Hüfte,
Rechter Oberschenkel,
Rechtes Knie,
Rechter Unterschenkel,
Rechter Knöchel,
Rechter Fußrücken,
Rechte Fußsohle,
Rechter kleiner Zeh,
Rechter vierter Zeh,
Rechter dritter Zeh,
Rechter zweiter Zeh,
Rechter großer Zeh,
Linker großer Zeh,
Linker zweiter Zeh,
Linker dritter Zeh,
Linker vierter Zeh,
Linker kleiner Zeh,
Linker Fußsohle,
Linker Fußrücken,
Linker Knöchel,
Linker Unterschenkel,
Linkes Knie,
Linker Oberschenkel,
Linke Hüfte,
Linke Taille,
Linke Seite der Brust,
Linke Achselhöhle,
Linke Schulter,
Linker Oberarm,
Linker Ellenbogen,
Linker Unterarm,
Linkes Handgelenk,
Linke Handrücken,
Linke Handinnenfläche,
Linker kleiner Finger,
Linker Ringfinger,
Linker Mittelfinger,
Linker Zeigefinger,
Linke Daumen,
Bringe deine Achtsamkeit in dein Becken,
Kreuzbein,
Bauchnabel,
Solarplexus,
Herzzentrum,
Kehle,
Stirn,
Scheitel,
Hinterkopf,
Bringe deine Achtsamkeit in deine komplette rechte Körperseite,
Linke Körperseite,
Spüre deinen ganzen Körper,
Dein ganzer Körper,
Werde dir nun deines Atems bewusst,
Spüre wie dein Atem kommt und wieder geht,
Auf ganz natürliche Art und Weise,
Fühle wie dein Atem in die Lunge hinein und wieder hinaus fließt und deinen Körper dabei mit Sauerstoff und Lebensenergie versorgt,
Versuche nicht in diesen natürlichen Rhythmus einzugreifen,
Nimm deinen Atem wahr,
So wie er ist und spüre das sanfte Kommen und Gehen,
Beobachte deinen Atem und bleibe achtsam,
Lenke nun deine Achtsamkeit auf die Bewegungen,
Die dein Atem in deinem Körper hervorruft,
Nimm die Bewegungen deines Bauches wahr,
Mit jedem Atemzug hebt und senkt sich dein Bauch ganz sanft,
Mit jedem Atemzug dehnt er sich aus und zieht sich wieder zusammen,
Beobachte diese Bewegung für einen Augenblick und sei dabei ganz achtsam,
Beginne nun deine Atemzüge rückwärts zu zählen,
Beginne bei 24,
Sag dir gedanklich,
24,
Der Bauch hebt sich,
24,
Der Bauch senkt sich,
23,
Der Bauch hebt sich,
23,
Der Bauch senkt sich,
Zähle weiter in deinem Rhythmus,
Falls du einmal eine Zahl vergisst oder nicht mehr weißt,
Bei welcher Zahl du gerade bist,
Ist das nicht schlimm,
Sei ehrlich zu dir und beginne von vorn,
Lass das Zählen nun wieder los und lenke deine Achtsamkeit in deinen Brustkorb,
Spüre die Bewegung,
Die dein Atem in deinem Brustkorb hervorruft,
Mit jedem Atemzug hebt und senkt sich dein Brustkorb ganz sanft,
Mit jedem Atemzug weiten sich deine Lungenflügel und deine Rippen und ziehen sich ganz sanft wieder zusammen,
Beobachte auch hier für einen Moment die Bewegung in deinem Körper,
Beginne nun wieder deine Atemzüge rückwärts zu zählen,
Beginne bei 24,
Sag dir gedanklich,
24,
Der Brustkorb hebt sich,
24,
Der Brustkorb senkt sich,
23,
Der Brustkorb hebt sich,
23,
Der Brustkorb senkt sich,
Zähle weiter in deinem Rhythmus,
Wenn du dich verzählst,
Ärgere dich nicht,
Sei ehrlich zu dir selbst und beginne von vorn,
Lass das Zählen nun wieder los und lenke deine Achtsamkeit zu deiner Nase,
Spüre wie deine Atemluft durch deine Nase einströmt,
Nimm wahr,
Wie mit jedem Atemzug klare,
Kühle Luft in deine Nase hinein und wärmere Luft wieder aus deiner Nase herausströmt,
Beginne erneut deine Atemzüge zu zählen,
24,
Einatmen,
24,
Ausatmen,
23,
Einatmen,
23,
Ausatmen,
Zähle weiter in deinem Rhythmus und halte deine Achtsamkeit bei deiner Atmung,
Du befindest dich auf einer wunderschönen Blumenwiese,
Unter deinen Füßen spürst du das angenehm weiche Gras,
Du spürst,
Wie dich die Erde unter dir ganz sanft und sicher trägt,
Schau dich hier erst einmal um,
Was kannst du hier sehen,
Rings um dich herum blühen Wildblumen und Kräuter in den unterschiedlichsten Farben,
Du siehst rote Blumen,
Orangene und Gelbe in den unterschiedlichsten Formen und Größen,
In den wärmenden Strahlen der goldenen Sonne tanzen bunte Schmetterlinge und begrüßen den Tag,
Eine angenehme Wärme strömt durch deinen Körper,
Du fühlst dich hier vollkommen wohl und entspannt,
Die grünen Gräser der Blumenwiese wiegen sich ganz sanft im Hauch des Windes,
Vielleicht spürst du diesen Hauch auch auf deiner Haut,
Der Himmel über dir erstrahlt in einem wundervollem hellen Blau,
Nur hin und wieder ziehen kleine weiße Schäfchenwolken an dir vorüber,
Du gehst über deine Blumenwiese und erreichst bald ihr Ende,
Hinter der Blumenwiese erstreckt sich ein großes violettes Lavendelfeld,
Soweit dein Auge reicht,
Siehst du diese wundervolle violette Farbe,
Das Lavendelfeld verströmt einen angenehmen und entspannten Duft,
Wenn du magst,
Nimm hier einen tiefen Atemzug,
Sauge diesen angenehmen Duft in dich ein und spüre,
Wie sich noch mehr Entspannung in deinem Körper ausbreiten darf,
Durch den Hauch des Windes wiegen sich die Blüten des Lavendelfeldes ganz sanft hin und her,
Es sieht fast aus wie die sanften Wellen des Meeres an einem sonnigen Tag,
Bleib hier und genieße noch einen Augenblick diese wunderschöne Aussicht,
Bringe nun deine Achtsamkeit hinter deine Stirn,
Im folgenden werde ich dir zügig Symbole hintereinander aufzählen,
Versuche dir diese Symbole so detailgetreu wie nur möglich vorzustellen,
Eine rote Rose,
Eine saftige Orange,
Gelber Wüstensand,
Der immergrüne Regenwald,
Eine hellblaue Lagune,
Funkelnde Sterne am Nachthimmel,
Violetter Regenbogen,
Ein goldener Schlüssel,
Ein goldener Ring,
Ein goldenes Ei,
Komme nun noch einmal zu deinem Sankalpa vom Anfang von Yoga Nidra,
Wiederhole dein Sankalpa dreimal in deinem Geist,
Bleibe noch entspannt hier liegen und spüre in deinen Körper hinein,
Spüre noch einmal bewusst die Kontaktstellen deines Körpers hier auf deiner Unterlage,
Nimm wahr wie dein Atem auf ganz natürliche Weise fließt,
Spüre wie er sanft deinen Körper bewegt,
Nimm dir nun die Zeit,
Die dein Körper jetzt noch braucht,
Um aus Yoga Nidra zu erwachen,
Wenn du aus Yoga Nidra erwachst,
Fühlst du dich angenehm entspannt und trotzdem klar,
Wenn du später zu Bett gehst,
Findest du schnell in einem tiefen,
Erholsamen Schlaf,
Wenn du morgen früh erwachst,
Startest du mit viel Energie,
Tatendrang und Kreativität in den neuen Tag.
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