
Den Stimmen deines Körpers lauschen
Dein Körper spricht zu dir - in einer Sprache, die subtil ist und sich vor allem über das Spüren verstehen lässt. In dieser Praxis unterstütze ich dich darin, die Sprache deines Körpers erkennen und verstehen zu lernen. Die Meditation lädt dich dazu ein, deinen "Felt Sense" zu trainieren und schenkt dir Raum, um wahrzunehmen, welche Botschaften zu hier und heute von deinem Körper empfangen darfst, um für dich zu sorgen und kraftvolle Entscheidungen für dich treffen zu können.
Transkription
Den Stimmen deines Körpers lauschen.
Der Alltag ist so häufig laut,
Fordernd,
Stressig.
Und so sind wir so schnell mit der Aufmerksamkeit im Außen,
Was dazu führt,
Dass wir womöglich das Überhören,
Überfühlen,
Was uns unser Körper eigentlich gerne mitteilen möchte.
Das ist normal.
Es ist menschlich.
Und so geht es nicht darum,
Eine perfekte Verbindung zu jedem Moment aufrechterhalten zu können,
Sondern es geht vielmehr darum,
Sich zurückzuerinnern,
Daran,
Dass es hilfreich sein kann,
Wieder bewusst in die Rückverbindung mit dem Körper zu kommen.
Unser Körper spricht mit uns.
In einer Sprache,
Die wir vielleicht erst ganz neu erlernen dürfen.
Und auf die wir lernen dürfen,
Bewusst zu hören.
Diese Sprache ist subtil und sehr individuell.
Und er ist dort zugänglich,
Wo wir bereit sind,
Wirklich ins Fühlen zu kommen.
Es ist ein etwas anderes Lauschen,
Das notwendig ist,
Um die Sprache unseres Körpers nicht nur hören,
Sondern auch wirklich verstehen zu können.
Und ich möchte dich heute hier dazu einladen,
Dieses verkörperte Lauschen zu üben.
Beginne zunächst,
Zwei,
Drei etwas tiefere Atemzüge zu nehmen und nutze diesen Moment,
Um deine Aufmerksamkeit mehr und mehr nach innen zu lenken.
Beginne von hier,
Bewusst wahrzunehmen,
Was gerade in deinem Körper vor sich geht.
Öffne dich für Körperempfindungen,
Die sich jetzt gerade vielleicht zeigen.
Angenehme Körperempfindungen,
Wie vielleicht auch eher unangenehme Körperempfindungen.
Wandere für einen Augenblick aus dieser Haltung der Neugierde heraus durch deinen Körper,
Offen für das,
Was er gerade zu offenbaren hat,
Was gerade präsent ist,
Was vielleicht gerade gespürt werden möchte.
Vielleicht ist es ein Zwicken,
Ziepen.
Vielleicht ist es Enge oder Weite.
Wärme oder Kälte,
Die du gerade spüren kannst.
Wenn du eine Körperempfindung entdeckt hast,
Dann verweile mal bei ihr.
Ganz egal,
Ob es eine angenehme oder eine eher unangenehme Körperempfindung ist.
Stell dir vor,
Wie du über deine Aufmerksamkeit,
Wie so eine Art innere Taschenlampe,
Auf genau diese Körperempfindung richtest.
Gehe mit dieser Körperempfindung wie in Kontakt.
Wende dich dieser zu und schau einmal,
Ob du noch etwas Detaillierteres hier spüren kannst,
Ohne zu bewerten.
Du atmest sanft weiter und bleibst noch für einen Moment bei dieser Körperempfindung.
Dann frage dich,
Ist diese Empfindung angenehm oder unangenehm?
Dann geh nochmal einen Schritt weiter und frage dich,
Wenn diese Körperempfindung sprechen könnte.
Wenn sie mir etwas sagen könnte,
Was wäre es?
Nun bleibe offen für das,
Was ich da vielleicht zeigen darf.
Vielleicht kannst du eine Art Stimme vernehmen,
Vielleicht subtiler,
Vielleicht klarer,
Vielleicht ganz zart,
Vielleicht aber auch relativ deutlich.
Was darfst du über diese Körperempfindung sehen,
Erkennen?
Was zeigt sie dir vielleicht über das,
Was du gerade brauchst,
Was dir gerade gut tut oder vielleicht auch nicht gut tut?
Und dann verweile ich hier noch für einen Moment und lausche dieser Weisheit deines Körpers.
Und wenn du noch einmal zu einer zweiten Körperempfindung rüberwandern möchtest,
Dann fühl dich frei,
Das zu tun.
Dein Körper hat dir in jedem Moment etwas zu sagen und du hast jederzeit die Möglichkeit,
Über die Achtsamkeit,
Über diese bewusste Entscheidung hinzuhören,
In Kontakt zu treten mit dieser Weisheit deines Körpers.
Es ist ein Lauschen der anderen Art,
Ein Lauschen über das Spüren,
Das im Englischen auch als The Felt Sense beschrieben wird.
Und je häufiger du die Entscheidung triffst,
Reinzuspüren,
Desto einfacher wird es für dich mit der Zeit,
Diese Sprache deines Körpers zu verstehen.
So wie man bei einer wirklichen Sprache Vokabeln lernen darf,
Die Grammatik lernen darf und dann auch üben darf,
Genauso verhält es sich auch mit der Sprache deines Körpers,
Die du auch nicht einfach so kannst,
Sondern die es auch gilt zu lernen.
Und dann komme von hier mit Aufmerksamkeit zurück zu deinem Atem.
Atme noch einmal tief ein und vollständig wieder aus.
Und dann komme von hier zurück,
Indem du deine Augen wieder öffnest,
Falls sie geschlossen waren.
Vielleicht möchtest du noch einmal eine Bewegung einladen,
Vielleicht möchtest du dich strecken oder noch einmal den Kiefer lockern zum Abschluss.
Und dann wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag und freue mich,
Dich hier mal wieder zu sehen und gemeinsam mit dir zu praktizieren.
Bis dann.
Tschüss.
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