
Körperhaltung
Manchmal fällt es schwer, eine "richtige" Meditationshaltung einzunehmen. Für diese Meditation ist dies auch nicht erforderlich. Du kannst sie im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen. Ganz bequem und entspannt kannst du etwas an deiner Körperhaltung und -wahrnehmung verändern.
Transkription
Hallo,
Ich bin Michael und begrüße dich ganz herzlich zu dieser Meditation zum Thema Körperhaltung.
Schön,
Dass du dabei bist.
Du kannst diese Meditation im Sitzen,
Stehen oder Liegen machen.
So wie es sich für dich gerade richtig,
Gut und bequem anfühlt.
Du brauchst keine bestimmte Meditationshaltung einzunehmen.
Folge einfach nur,
So gut es geht,
Meinen Worten.
Wenn du bereit bist,
Komme etwas zur Ruhe und lasse deine Augenlider schwer werden und sinken.
Schließe so ganz sanft deine Augen.
Nun nimm bewusst drei tiefe,
Lange Atemzüge.
Sauge die Luft tief durch die Nase ein und atme lange durch die Nase oder den Mund aus.
Nun wandere mit deiner Wahrnehmung nach innen und versuche genau zu spüren,
Wie du gerade sitzt,
Liegst oder stehst.
Nimm dir einen Moment Zeit,
Um es möglichst genau zu fühlen.
Wo berührst du den Boden oder die Unterlage?
Gibt es anderes,
Zu dem dein Körper jetzt Kontakt hat?
Vielleicht bist du angelehnt.
An welchen Punkten wird dein Körper berührt und berührt er anderes?
Gibt es Körperstellen,
Die sich besonders gut anfühlen?
Zwickt oder zwackt dich etwas?
Entdeckst du Stellen,
Die sich nicht gut anfühlen?
Die vielleicht unangenehm sind?
Oder sogar Schmerzen?
Beschreibe es so gut und so genau es geht,
Aber bewerte nichts.
Versuche einige Worte zu finden,
Die zu dieser Wahrnehmung deiner Körperhaltung von innen passen.
Sehr gut.
Und nun stell dir vor,
Du würdest dich von außen sehen.
Auf einem Ganzkörper-Selfie.
Wie beschreibst du deine Körperhaltung aus dieser Perspektive?
Was fällt dir auf?
Gibt es ein besonderes Detail,
Das du bemerkst,
Wenn du dich so von außen siehst?
Versuche nun wieder ein paar Worte zu finden,
Die diese Wahrnehmung von außen gut beschreiben.
Und jetzt stelle dir einfach nur vor,
Du brauchst nichts an deiner Körperhaltung zu ändern.
Stell dir einfach nur vor,
Du würdest aufrecht auf einer großen Wiese stehen.
Du bist allein dort.
Und es ist ein sehr angenehmes Wetter.
Du stehst auf dieser Wiese und nimmst lange,
Tiefe Atemzüge.
Mit jedem Einatmen strömt neue Kraft in deinen Körper,
Die sich gleichmäßig und spürbar in deinem ganzen Körper verteilt.
Mit jedem Ausatmen gibst du alles ab,
Was du nicht mehr brauchst.
Nicht nur die verbrauchte Luft,
Sondern auch alle Sorgen.
Alles,
Was beschwerlich ist und dich bedrückt.
Beobachte dich dabei,
Wie du auf dieser Wiese stehst und einfach nur tief atmest.
Du nimmst dich auf dieser Wiese sowohl von innen als auch von außen wahr.
Du siehst und spürst deine aufgerichtete Wirbelsäule und nimmst körperlich wahr,
Wie sich das Ein- und Ausatmen auf deine Nase,
Deinen Brustkorb und deinen Bauch auswirken.
Wie der Atem auf deinen ganzen Körper wirkt.
Du öffnest etwas die Arme und vielleicht wunderst du dich über die körperliche Größe,
Die du auf dieser Wiese hast.
Vielleicht siehst und spürst du auch,
Wie es dir mit deinem Körper immer besser geht und du siehst dich lächeln.
Von außen siehst du dich als eine strahlende,
Edle Person und von innen fühlst du dich genau so.
Genieße diesen Anblick von außen und dieses Gefühl von innen eine Weile und finde noch einmal einige Worte für deine Wahrnehmung.
Nun nimm noch einmal drei tiefe Atemzüge und bereite dich langsam darauf vor,
Diese Meditation zu beenden.
Du kannst die Augen noch etwas geschlossen lassen,
Komme in deinem eigenen Tempo wieder im Hier und Jetzt an.
Vielleicht fühlst du dich jetzt etwas anders als zu Beginn der Meditation.
Vielleicht hat sich deine Körperhaltung und oder deine Körperwahrnehmung etwas geändert.
Das liegt dann daran,
Dass unsere Gedanken die Kraft haben,
Körperliche Reaktionen hervorzurufen.
Wir kennen dieses Phänomen,
Wenn uns das Wasser im Munde zusammenläuft,
Weil wir uns gedanklich in allen Einzelheiten eine Zitrone vorstellen.
Und deine Körperhaltung hat ihrerseits wiederum die Kraft,
Dein Wohlbefinden zu beeinflussen.
Du kannst jederzeit zu dieser Meditation zurückkehren und die positive Kraft deiner Gedanken,
Deines Geistes nutzen.
Ich danke dir,
Dass du diese Meditation mit mir gemacht hast und dir diese Zeit für dich genommen hast.
Ich wünsche dir das Allerbeste.
Herzliche Grüße,
Michael
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