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Sich verbinden - Workshop Ein Kurs in Wundern®

by Torsten Wolf

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Meditation
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Praxis Workshop - Sich verbinden - im Kontext der Geistesschulung Ein Kurs in Wundern®, mit Vortrag und Praxisteil mit einer geführten Meditationsübung. Was bedeutet es, sich mit anderen zu verbinden, wie geht das und was kann man dabei missverstehen? Können Körper sich verbinden? Was ist geistige Verbundenheit.

Transkription

Macht es euch erstmal bequem,

Dass wir erstmal mit einer kleinen Ankommensübung anfangen.

Ihr könnt die Augen dazu schließen,

Ihr könnt sie offen lassen,

Wie euch das selbst angenehm ist.

Ich werde die Augen schließen und ja,

Ich führe euch einfach da so ein bisschen mal in eine Entspannung und ihr schaut erstmal,

Dass ihr jetzt erstmal euren Körper wahrnehmt und ja erstmal wieder so ein bisschen bei euch ankommt.

Wir haben alle schon so einen Tag heute wieder,

Fast den ganzen Tag hinter uns.

Es waren schon wieder viele Eindrücke,

Viele Erlebnisse,

Gefühle,

Gedanken und das darf jetzt alles mal zur Ruhe kommen.

Ich finde es immer gut,

Wenn man sich so auf diese geistige Arbeit einlässt,

Noch so ein tieferes Verstehen,

Ja sich da so ein bisschen einzustimmen drauf und so das alltägliche Leben da mal ein bisschen ihr Abstand zu gewinnen,

Erstmal wieder Ruhe reinzubringen.

Spürt einfach mal euren Körper,

Da wo ihr jetzt seid.

Spürt den Sitz vielleicht,

Die Sitzfläche,

Die euren Körper trägt und hält.

Atmet bewusst ein und aus,

Ganz entspannt.

Spürt eure Beine und die Füße,

Kontakt zum Boden.

Stellt euch vor,

Wie die Anspannung des Tages,

Die Geschäftigkeit des Tages immer weiter von euch abfällt.

Und dies ist eure Zeit,

Dies ist eine Zeit,

Die ihr mit euch verbringt,

Um euch tiefer zu spüren,

Besser kennenzulernen.

Und deswegen ist jetzt auch nichts anderes von Bedeutung,

Nichts anderes wichtig als einfach nur hier zu sein und bei euch anzukommen,

Um euch zu gestatten,

Euch in diesen Augenblick hinein zu entspannen.

Denn dieser Augenblick,

Der ist für euch da und erlaubt euch da zu sein.

Dieser Augenblick hüllt euch sicher ein und erwartet nichts von euch,

Sondern lädt euch ein,

Jetzt ganz zur Ruhe zu kommen.

Und da ist eine Präsenz in dieser Ruhe,

Eine liebevolle Präsenz,

Die euch einhüllt,

Eine Geborgenheit und Sicherheit.

Und diese Präsenz,

Wie immer ihr die für euch selbst benennt.

Im Kurs ist es der Heilige Geist oder Jesus.

Vielleicht ist es für euch euer Herz oder die Stille oder das Sein oder Gott.

Wie wir sie nennen,

Ist egal.

Wir sensibilisieren uns jetzt einfach für diese Präsenz und dürfen wissen,

Dass sie da ist und geduldig darauf wartet,

Dass wir sie einladen,

Bei uns zu sein und für uns wirksam werden zu dürfen.

Und genau das wollen wir jetzt tun.

Wollen uns einige Augenblicke Zeit nehmen,

Um den Heiligen Geist,

Diese liebevolle Präsenz einzuladen,

Uns zu begleiten,

Hier durch dieses Webinar,

In den Übungen und in dem,

Was wir an Informationen bekommen,

Uns zu unterstützen.

Und so heißen wir sie einfach mal stillgekommen.

Und während so die innere Verbundenheit jetzt gestärkt ist,

Versichern wir uns noch mal,

Dass wir ganz geborgen sind jetzt.

Vergegenwärtigen uns nochmals.

Wir in diesem Augenblick ganz sicher und geborgen sind.

Wie deutlich auch immer wir das jetzt wahrnehmen mögen,

Vielleicht ist auch noch ein bisschen Unruhe da oder unterschiedliche Gedanken oder Gefühle,

Die sollen uns jetzt aber nicht stören.

Wir nehmen es einfach nur wahr und gleichzeitig wissen wir,

Dass wir geborgen sind,

Dass dieser Augenblick uns sicher einhüllt,

Sicher führt und für uns da ist.

Sodass nur noch mehr und mehr unser Freund Verstand zur Ruhe kommen darf und seinen Platz als stiller Beobachter einnimmt.

Denn es gibt jetzt nicht so viel zu tun für ihn.

Es ist hilfreich,

Einen Verstand für den Alltag zu haben,

Wo wir ihn brauchen,

Um unsere Sachen zu organisieren.

Aber wenn es um die innere Heilung und den Geist geht,

Ist es angemessen,

Wenn er sich ein wenig zurücknimmt und beobachtet,

Geschehen lassen kann,

Was jetzt in uns geschehen will.

Und auch unser Freund Körper kann sich entspannen und braucht jetzt nichts zu tun.

Sodass ich mehr und mehr ganz von selbst die Verbindung zu unserem Wesenskern vertiefen kann zu dieser Präsenz.

Und dann atmen wir noch mal einige Male bewusst ein und wieder aus und bewegen vielleicht sanft unsere Hände und Füße und öffnen dann wieder die Augen.

Gut.

Ja.

Dann hoffe ich,

Dass alle wieder hier sind und wahrscheinlich gibt es bis hierhin auch keine Fragen.

Gut.

Ja,

Das war schon mal eine kleine Einstimmung,

Die uns einfach auch schon mal deutlich machen konnte,

Dass die Hilfe immer da ist.

Dass es für uns eben sehr stark darum geht,

Diese Hilfe zu erinnern und wirklich einzuladen in unser Leben und in alle Situationen,

In alle Beziehungen,

Die wir haben.

Nicht nur die Beziehungen zu Menschen,

Sondern auch die Beziehungen zu Dingen,

Zu Situationen und natürlich auch in die Beziehungen zu uns selbst.

Ja,

Ich möchte jetzt noch mal kurz skizzieren,

Worum es bei dieser heiligen Beziehung geht und bei dem sich verbinden.

Und dass wir uns einfach noch mal gemeinsam vergegenwärtigen,

Ja,

Was passiert ist eigentlich,

Seitdem diese komische Idee in unseren Geist kam,

Dass wir von Gott getrennt sind.

Und davor gab es überhaupt kein Bedürfnis,

Sich überhaupt zu verbinden oder die heilige Beziehung zu wählen.

Es gab kein Bedürfnis nach Vergebung,

Weil wir eins waren.

Wir waren eins mit Gott.

Wir waren eins mit der Liebe.

Wir waren im Himmel.

Und es gab nichts zweites.

Diese Einheit,

An die uns der heilige Geist wieder erinnern möchte oder an den uns das Ganze vergeben und das Ganze üben und mit dem Kurs uns wieder erinnern möchte,

Das ist so der Ursprung,

Ja,

Der Ursprung unseres Wesenskerns,

Unser inneres Zuhause.

Und dann sagt der Kurs uns eben,

Okay,

Dann kam diese Idee in einem Teil des Geistes auf.

Diese Idee,

Die natürlich eine Illusion ist,

Aber die trotzdem,

Wenn man daran glaubt,

Ihre Wirkung hat.

Und diese Idee hieß eben,

Ich kann etwas Eigenes sein.

Ich kann etwas Getrenntes sein von Gott,

Von dieser Einheit.

Und kann mein eigenes Ding machen.

Und ein Teil des Sohnes sozusagen,

Noch des geeinten Sohnes,

Hat daran geglaubt.

Das ist die Idee des Egos.

Ja,

Ich habe mein eigenes Ding jetzt und ich bin getrennt von Gott und ja,

Ich kann für mich selber sorgen.

Und möchte das auch.

Möchte für mich sein.

Also dieser Trennungsgedanke,

Das war die erste Stufe,

Wo wir noch im Geist uns bereits vom Geist,

Vom Einheitsgeist abgespalten haben und neben diesem Einheitsgeist einen separaten Geist kreiert haben.

Ja,

Eine Illusion von separaten Geist.

Das ist der Sohn im getrennten Zustand.

Ja,

Der Sohn,

Der sich jetzt mit dem Ego,

Mit der Stimme des Egos,

Mit dem Ego identifiziert.

Und was dann passiert,

Ist eben,

Dass durch diese Trennung eben diese Schuld aufgekommen ist,

Weil wir eben genau wissen,

Dass das eigentlich nicht geht und dass wir glauben,

Jetzt sozusagen Gott ausgeschlossen oder Gott getötet zu haben und jetzt im Grunde sehr viel Angst davor haben,

So wie der Kurs uns sagt,

Vor der Rache Gottes.

Ja,

Wir glauben,

Dass wir uns gegen Gott versündigt haben die Vertreibung aus dem Paradies und jetzt müssen wir uns sozusagen vor der Rache Gottes fürchten.

Und was das Ego dann macht und das ist eben auch immer hilfreich zu verstehen,

Was es wirklich mit dieser Verdrängung und Projektion auf sich hat,

Was das Ego dann macht,

Ist eben,

Ja vergiss,

Vergiss das.

Vergiss,

Dass du dich entschieden hast,

Dich von Gott zu trennen.

Ja,

Das ist ganz hilfreich,

Das zu sehen,

Dass das Ego wirklich das vergisst.

Wir können uns daran,

Wir können uns an diese Entscheidung erst mal nicht erinnern.

Ja,

Niemand steht morgens auf,

Hat schlechte Laune und denkt sich,

Oh,

Ich glaube,

Ich habe mich von Gott getrennt.

Ja,

Sondern wir haben ganz,

Ganz viele andere Gedanken,

Andere Dinge,

Die wir für unsere missliche Lage oder für unsere schlechte Gefühle verantwortlich machen,

Aber wir kommen nicht darauf,

Dass wir uns entschieden haben,

Uns von Gott getrennt zu haben,

Eben weil das Ego uns rät.

Wir vergessen diese Entscheidung einfach und das machen wir dann auch erst mal und das Ego ist sehr glücklich darüber,

Dass wir ihm folgen und diese Entscheidung,

Uns von Gott getrennt zu haben,

Vergessen.

Und es sagt sich ja super,

Jetzt habe ich hier mein eigenes Ding,

Ich habe meinen eigenen Geist,

Meinen Ego-Geist und das einzige Problem,

Was dann aufkommt,

Ist,

Dass trotzdem noch dieses miese Gefühl da ist.

Also es ist immer noch dieses Schuldgefühl da,

Es ist immer noch diese Angst da und es ist dann so,

Man könnte sich das im Grunde vorstellen,

Wie dass der Sohn Gottes dann fragt,

Ja okay Ego,

Jetzt habe ich das vergessen,

Dass ich mich von Gott getrennt habe,

Aber mir geht es immer noch nicht gut.

Ich sitze immer noch auf dieser Masse Schuld und auf dieser Angst vor Gott und auf diesem Gefühl,

Dass irgendwas mit mir nicht stimmt.

Was mache ich damit?

Das fühlt sich nicht gut an und da sagt das Ego auch,

Ja hast du recht,

Verstehe ich,

Das ist keine gute Sache,

Diese Schuld,

Das fühlt sich mies an,

Diese Angst und so,

Ja pass auf,

Ich habe da ein Trick.

Und der Trick besteht einfach darin,

Dass diese Schuld und diese ganze Angst und all das,

Was wir an negativen Emotionen und Gedanken kennen,

Nach außen projiziert wird und was dann entsteht,

Ist die Welt der Körper und die Welt der anderen.

Also ich habe sozusagen dann dieses getrennte Ich,

Dieses getrennte Ego-Ich,

Entledigt sich der Schuld,

Projiziert sie einfach nach außen und sagt,

Jetzt ist der Andere schuldig,

Der Andere steht für die Angst,

Der Andere steht für das ganze Leid und übrig bleibt das Sündenlose selbst,

Das kleine Ich,

Das Opfer.

Ich habe also den Anderen mit meiner ganzen unbewussten Schuld ausgestattet,

Mit meinen ganzen unbewussten Ängsten,

Die habe ich alle dem Anderen zugeschrieben,

Das ist der Andere und ich bleibe zurück,

Als derjenige,

Der doch gar nichts dafür kann,

Für das ganze Leid,

Für den ganzen Schrecken auf der Welt,

Für die ganzen Ängste,

Für all das,

Was ich so erlebe.

Das ist schon genial.

Das ist genial.

Das ist genial.

Also wir haben dann dieses kleine Opfer selbst,

Das ist das,

Womit wir uns meistens identifizieren.

Das ist so,

Wie wir uns auch hier in der Welt erst mal erleben.

Ja,

Wir kommen hier in eine Welt,

Alles scheint schon da zu sein und mal scheint es gegen uns zu laufen,

Mal für uns.

Wir sind sehr abhängig davon,

Ob unsere Eltern lieb zu uns sind oder nicht,

Ob die Menschen irgendwie die Dinge machen,

Die uns gefallen oder nicht.

So,

Wir sind das Opfer und die Welt untersteht scheinbar nicht unserer Kontrolle.

Wir sind den Umständen hilflos ausgeliefert.

Wir können ja nichts dafür.

Wir sind dieses arme,

Kleine Ich und dann gibt es eben den Täter,

Das Täter selbst.

Das ist der andere und der ist dafür verantwortlich,

Wie es uns geht.

Natürlich gibt es dieses Täter selbst auch in uns.

Jeder kennt das.

Wir beschuldigen uns auch selbst.

Ja,

Wir machen uns auch selbst Verwürfe und so,

Nur als Bild.

Ja,

Dieses Täter und Opfer selbst im Spiel der eigenen Gedanken läuft das natürlich auch gegen uns selbst.

Aber im Allgemeinen sehen wir es immer erst mal gerne außen.

Und das ist tatsächlich bombensicher,

Dieses System erst mal.

Da freut sich das Ego,

Lacht sich ins Fäustchen.

Super,

Denn jetzt haben wir nicht nur vergessen,

Dass es unsere Entscheidung war,

Uns von Gott zu trennen und unser eigenes Ding zu machen,

Sondern jetzt haben wir auch noch vergessen,

Dass es unsere Entscheidung war,

Täter und Opfer zu erschaffen.

Einfach aus der Notwendigkeit heraus die Schuld und Angst und diesen Trennungsschmerz,

Der mit diesem Trennungsgedanken einherging,

Loszuwerden.

Und auch da sagt uns das Ego eben wieder,

Ja,

Wir schaffen jetzt dieses Täter und Opfer selbst.

Das sind die selbst,

Die sich hier in der Welt in Körpern begegnen.

Und wir vergessen auch diese Entscheidung.

Ja,

Wir vergessen das wieder,

Dass wir das gemacht haben,

Dass wir den anderen tatsächlich geschaffen haben.

Und deswegen ist es tatsächlich so,

Dass wenn wir uns mit dem anderen verbinden oder wenn wir dem anderen begegnen,

Begegnen wir immer nur uns selbst,

Weil wir haben den anderen erschaffen.

Das ist eine Erfindung in unserem Geist,

Die stattgefunden hat.

Ja,

Täter und Opfer selbst und die agieren jetzt sozusagen auf dem Schlachtfeld des materiellen Lebens,

Der Körper,

Der körperlichen Bedürfnisse und Abhängigkeiten,

Diesen Konflikt für uns aus,

Der aber eigentlich in unserem Geist eben stattfindet,

Aber eben vergessen wurde.

Und das allererste,

Woran uns der Kurs eben erinnern möchte,

Ist sie,

Dass du das alles geschaffen hast.

Das sind deine verrückten Ideen,

Um dich vor der eingebildeten Schuld und dem eingebildeten Trennungsschmerz und der eingebildeten Angst zu schützen.

Es ist also ein Versuch,

Des Egos,

Eine Überlebensstrategie des Egos,

Glücklich zu sein,

Trotz all dieser Schuld,

Trotz all diesem Trennungsschmerz.

Der Versuch,

Glücklich zu sein,

Obwohl wir so nicht glücklich sein können,

Weil uns was ganz Entscheidendes fehlt,

Nämlich die Liebe und die Versorgung und der Frieden Gottes.

Und jetzt ist die Schwierigkeit natürlich,

Also jetzt haben wir die Welt der Körper,

Jetzt haben wir diese Welt mit diesen ganzen Dingen und den ganzen Menschen,

Den ganzen Situationen,

Die wir alle mit dieser verdrängten Schuld und dem Schmerz und der Angst ausgestattet haben.

Und wir identifizieren uns ja jetzt nicht mehr mit diesem Geist,

Der diese Entscheidung getroffen hat,

Sondern wir identifizieren uns jetzt die meiste Zeit,

Jedenfalls die meisten von uns,

So würde ich mal sagen,

Mit diesem kleinen Opfer selbst.

Und solange wir uns nur mit diesem Opfer selbst identifizieren,

Ist überhaupt keine Heilung möglich,

Egal was wir versuchen,

Auf dieser Ebene der Körper mit unserem Gegenüber,

Mit uns selbst,

Mit Situationen und Dingen irgendwie zu verhandeln,

Zu verbessern oder oder zu verändern.

Das ist einfach ein hoffnungsloses Unterfangen.

Und erst wenn wir anfangen,

Das Ganze in Frage zu stellen,

Wenn wir es anfangen zu hinterfragen,

Wenn wir so verzweifelt sind oder so in Not sind,

Dass wir merken,

Okay,

Ich komme ja irgendwie beim besten Willen nicht weiter,

Ich habe alle möglichen Strategien ausprobiert,

Ich habe vielleicht auch schon alle möglichen Therapien oder Methoden ausprobiert und irgendwie komme ich nicht weiter.

Es muss irgendwie einen anderen Weg geben,

Ja ganz ähnlich,

So wie der Kurs entstanden ist.

Es muss einen besseren Weg geben,

Mit diesen Dingen irgendwie zurechtzukommen.

Leben muss irgendwie anders gemeint sein,

Wenn da wieder irgendwas in uns in Bewegung kommt und das muss sich erst mal gar nicht gut anfühlen.

Das fühlt es sich in den wenigsten Fällen,

Ja,

Es fühlt sich schlecht an,

Wir sind verzweifelt,

Wir sind in Not und trotzdem,

Wenn wir diese Not und diese Verzweiflung und diesen Zweifel schon an uns heranlassen,

Dann ist das eigentlich schon schon ein Stück weit die Stimme des Heiligen Geistes in uns,

Die schon die Führung übernimmt.

Wenn wir das nicht mehr alleine managen wollen,

Wenn wir anfangen,

Dieses Opfer- und Täter-Spiel,

Wenn wir merken,

Das überfordert mich,

Ich komme da allein nicht weiter,

Das ist schon die Einladung immer für den Heiligen Geist und für Jesus,

Uns an die Hand zu nehmen und uns zu zeigen,

Ja,

Dein Gefühl stimmt,

Dein Sehen stimmt,

Ja,

Das ist so nicht gemeint,

Jetzt lass dir von mir zeigen,

Wie es gemeint ist,

Ja.

Und das ist eben auch immer wieder diese große Herausforderung im Kurs,

Weil es für uns als Ego,

Für uns als Opfer selbst,

Immer wieder sich so anfühlt wie Kontrollverlust,

Wie Kapitulation.

Ich muss etwas aus der Hand geben,

Wo ich meinte,

Ich habe hier doch die Kontrolle,

Ich weiß hier,

Wo es lang geht.

Wir wissen nichts,

Wir verstehen uns selbst nicht,

Wir haben keinen blassen Schimmer,

Was das hier alles bedeutet.

Und das ist für uns sehr schwierig,

Weil das unser ganzes Selbstbild war,

Das hat uns,

Auch wenn es uns geschmerzt hat,

Unglaublich viel Sicherheit gegeben,

Eine Identität.

Weil ja der Kontakt zum Geist,

Zu unserer wahren Identität,

Erst mal ganz,

Ganz,

Für ganz lange Zeit in unserem Leben gar keine Rolle gespielt hat.

Ja.

Und weil das Ego nachhaltig,

Könnte man fast sagen,

Dafür gesorgt hat,

Dass diese Geistlosigkeit auch möglichst lange anhält.

Eben durch diese Verdrängung,

In denen wir diese ganzen Entscheidungen einfach vergessen haben,

Die wir in unserem Geist getroffen haben.

Und wie gesagt,

An diese Entscheidung,

Dass wir uns von Gott getrennt haben,

Können wir uns so bewusst erst mal gar nicht erinnern.

Wir können es aber sehen,

Wenn wir eben anfangen,

Unseren Geist zu erforschen,

In den Reaktionen und unserem Verhalten innerhalb unseres Beziehungslebens.

Und das ist eben genau das,

Was der Heilige Geist möchte.

Das ist das,

Wofür der Heilige Geist unser Beziehungsleben und auch unsere ganz besonderen Beziehungen wirklich benutzt.

Ja,

Wir sollen die gar nicht vermeiden.

Wir brauchen da gar nicht uns vorzumachen,

Als könnten wir nur heilige Beziehungen leben oder so.

Ja,

In der Folge wird das irgendwann der Fall sein.

Aber der Heilige Geist arbeitet mit dem,

Was da ist und mit dem,

Was wir geschaffen haben.

Genauso wie das Ego.

Ja,

Das Ego hat die Beziehung ausgestattet mit Schuld und Angst und Abhängigkeit.

Ja,

Und möchte,

Dass wir dieses Spiel der Projektion unserer unbewussten Schuld nach außen auf die anderen weiterspielen.

Und der Heilige Geist benutzt unsere besonderen Beziehungen eben genau dazu,

Das zu berichtigen,

Eben zu begreifen,

Schau mal,

Der andere,

Das bist du,

Das ist deine Schuld.

Das ist das,

Was du dir nicht vergeben hast.

Das ist das,

Was du dir eingebildet hast,

Was seit der Trennung passiert ist.

Und der andere ist nichts anderes,

Der spielt anderes als dein Bedürfnis nach Erlösung und nach Heilung.

Der andere hat sich genauso verzettelt in diesem ganzen Ego-Wahnsinn wie du.

Er ist genauso ein verzweifeltes Kind,

Ja,

Immer noch das Kind Gottes,

Aber das jetzt eben glaubt,

Ein Ego zu sein,

Schuldhaft zu sein,

Von Gott getrennt zu sein,

Einsam zu sein in einer Welt,

Die es nicht versteht,

Die es nicht kontrollieren kann und die auch scheinbar willig ist im Vergeben von Liebe,

Von Erfolg,

Von eben dem Ding,

Den man als Mensch sonst so wertschätzt.

Also wir sollen die die Schuld im Anderen sehen und begreifen,

Es ist unsere eigene Schuld,

Die wir im Anderen sehen,

Da sind wir gleich.

Wir sollen die Angst und Verzweiflung im Anderen sehen und sehen,

Es ist unsere eigene Angst und Verzweiflung.

Wir sollen die Urteile im Anderen sehen und sehen,

Es sind unsere eigenen Urteile über mich und die Welt und andere,

Die ich dort sehe.

Wir sollen aber auch den Schmerz des Kindes sehen,

Dass ich nach Frieden und nach Heilung sehe im Anderen,

Den Ruf nach Liebe,

Der sich dahinter verbirgt.

Und dieses Kind sollen wir an die Hand nehmen und wir sollen ihm eine Art Ruheplatz in unserem Geist oder beim Heiligen Geist anbieten.

Das ist etwas,

Was wirklich in unserem Geist geschieht.

Diesen Ruheplatz dem Anderen anzubieten,

Bedeutet ja letztendlich nichts anderes,

Als nicht über ihn zu urteilen,

Sondern ihn mit Mitgefühl eigentlich zum Armen im Geist und einzuladen in dieses Gefühl von alles ist gut.

Ich urteile nicht über dich,

Auch wenn ich sehe,

Dass du über dich urteilst oder dass du über mich urteilst,

Ich teile das nicht mit dir,

Sondern ich biete dir diesen ruhigen Platz beim Heiligen Geist,

Dann in meinem Geist,

Wo wir gemeinsam still sind,

Wo wir gemeinsam uns daran erinnern.

Ohne dass der Andere das vielleicht sogar mitkriegt,

Ich muss ihm das gar nicht sagen.

Ich erinnere mich für ihn.

Es mag Momente geben,

Da sage ich das auch in irgendeiner Form.

Da bittet uns der Heilige Geist eben,

Dass wir ihm die Führung wirklich überlassen,

Dass wir ihm wirklich unser gesamtes Beziehungsleben eigentlich übergeben.

Er soll die Führung übernehmen,

Was wir sagen,

Was wir tun,

Denn er weiß,

Wenn wir ihm die Führung überlassen,

Das heißt,

Wenn wir uns in jeder Beziehung und jeder Situation mit ihm verbinden,

Bevor er selbst alles managen zu wollen,

Dann wird alles,

Was wir tun oder nicht tun oder was wir sagen oder nicht sagen,

Immer liebevoll sein und die angemessene Form annehmen,

Die für den Moment einfach hilfreich ist.

Aber es bedeutet natürlich nicht,

Dass du jedem,

Dem du begegnest,

Sagst,

Du bist schuldlos und ich nehme dich jetzt in den Arm und ich biete dir einen ruhigen Platz beim Heiligen Geist.

Das ist für uns im Geiste als Kursschüler eben so die Praxis,

Wo wir das mal in Worte fassen,

Was wir da machen.

Im Alltag verhältst du dich normal,

Als normaler Mensch.

Und da haben wir ja auch immer wieder und da gibt es ja auch immer wieder die Verwirrung,

Wie ist das denn,

Wenn ich zum Beispiel mich im Außen wehre,

Wenn ich mich abgrenze,

Wenn ich vielleicht auch mal böse oder laut werde,

Weil mir irgendwas nicht passt oder vielleicht auch in einem Streit mit meinem Nachbarn vor Gericht ziehe und mich einfordere und so weiter.

Ist das vereinbar als Kursschüler mit dieser Haltung des Vergebens?

Natürlich.

Du darfst als Kursschüler alles tun.

Die Frage ist nur,

Wie du es tust.

Stattest du die Situation mit Schuld aus,

Haderst du mit deinem Nachbarn,

Bist du sauer auf den?

Hat er die Macht,

Dir den Frieden zu rauben?

Trotzdem kannst du vor Gericht ziehen,

Wenn du das Gefühl hast,

Ja,

Das ist mein Recht und da hole ich mir jetzt einen Anwalt oder so,

Oder kannst jemandem sagen,

Du,

Ich möchte mit dir keine Zeit verbringen,

Weil ich empfinde dich als unangenehm oder so.

Das kann man alles machen.

Die Frage ist,

Leite ich deine Schuld ab?

Verurteile ich den anderen?

Verurteile ich mich dafür?

Ich muss nicht zu jedem nett sein.

Wir alle haben Beziehungen,

Wo wir mit Menschen zusammen sind,

Die wir mögen und dann gibt es Menschen,

Die mögen wir eben nicht so,

Die meiden wir und so weiter.

Das ist das ganz normale Beziehungsleben.

Dem Heiligen Geist geht es echt um eine Etage tiefer.

Ja,

Mach,

Was dir hier gefällt,

Aber schau,

Dass du in der Verbindung mit dem Heiligen Geist niemanden verurteilst oder schuldig sprichst.

Auch dich selbst natürlich nicht.

Gut.

Also diese Verbindung ist erst mal,

Dieses sich verbinden,

Ist immer erst mal eine Verbindung mit dem Heiligen Geist.

Das ist das Allerwichtigste.

Wirklich den Heiligen Geist in alle Probleme,

In alle Sorgen,

In alle Situationen und alle Beziehungen einzuladen.

Du gehst zum Bäcker und du willst ein Brötchen.

Das ist die besondere Beziehung in dem Moment.

Dann ist da die Verkäuferin und du möchtest,

Dass sie dir ein Brötchen gibt und du gibst ihr das Geld dafür.

Und gleichzeitig bist du mit dem Heiligen Geist da und du schaust einfach,

Was passiert.

Wahrscheinlich würden gar keine Worte gewechselt werden,

Die auf eine heilige Beziehung hindeuten.

Und doch kann es sein,

Dass du vielleicht zum Beispiel merkst,

Die Verkäuferin ist sehr gestresst und ist vielleicht sehr unfreundlich zu dir.

Und du bleibst gelassen und ruhig und du erwiderst die Unfreundlichkeit nicht und bleibst freundlich zu ihr.

Das ist eine heilige Beziehung.

Du hast also immer diese zwei Ebenen.

Du gehst hier deinen Geschäften nach,

Du machst dein Ding,

Du machst auch das,

Was du in der Beziehung willst.

Du gehst zum Zahnarzt,

Dann willst du,

Dass er dir deine Zähne macht.

Gleichzeitig schaust du einfach mit dem Heiligen Geist auf die Situation.

Was passiert dort?

Wie urteilst du vielleicht?

Über den Zahnarzt?

Vielleicht hat er eine komische Frisur oder was auch immer.

Und du beobachtest einfach deine eigenen Gedanken und Urteile in deinem Geist und vergibst die oder ein seltsames Verhalten,

Was du im Außen bei jemand anders bemerkst.

Du übergibst immer alles dieser Vergebung mit dem Heiligen Geist und gleichzeitig bist du beim Zahnarzt und willst,

Dass er deine Zähne macht.

Also so,

Dass du immer diese zwei Ebenen hast und der Heilige Geist einfach mit dir geht.

Das ist das,

Was er möchte,

Dass du wirklich ihn einlädst,

In deinem Beziehungsleben dabei zu sein und zu begreifen,

Ja okay,

Abgesehen von dieser normalen Ebene,

Die ich vielleicht gerade habe,

Wo ich meine,

Ich wüsste,

Worum es in dieser Beziehung geht.

Egal,

Zahnarzt,

Bäcker oder auch in der Liebesbeziehung.

Immer im Blick zu haben,

Okay,

Im Grunde weiß ich nicht,

Um was es hier wirklich in der Beziehung geht.

Ich habe von Vergebung gehört und dass wir alle eins sind und so weiter,

Klar.

Aber wie der Heilige Geist diese Beziehung wirklich jetzt in dem Augenblick nutzen will,

Davon haben wir keinen blassen Schimmer und das ist auch gut so,

Weil ihm das ermöglicht,

Wirklich durch uns zu wirken.

Und das sind oft,

Wie gesagt,

Keine großen Sachen und die auch oft im Außen oder vom Gegenüber vielleicht dann erst mal in dem Moment auch gar nicht sichtbar sind.

Sondern es ist erst mal etwas,

Was du mit dir und dem Heiligen Geist ausmachst und dann wird es wahrscheinlich einfach darauf hinauslaufen,

Dass du oft freundlicher bist,

Gelassener bist,

Ruhiger bist.

Es wird vielleicht auch mal dazu kommen,

Dass du ein paar Worte,

Die richtigen Worte findest oder jemanden unterstützt,

Da drin durch seine Vergebungsprozesse hindurch zu gehen,

Wenn ihr so nah seid oder vielleicht beide mit dem Kurs unterwegs seid oder wie auch immer.

Manchmal ist es vielleicht einfach nur ein stilles Mitgefühl,

Was du hast,

Was auch immer.

Es geht nicht so sehr darum,

Was du tust,

Sondern wirklich diese innere Haltung,

Dass du dich vorher mit dem Heiligen Geist verbindest und darauf vertraust,

Dass dann alles,

Was dann passiert,

Richtig und angemessen und liebevoll sein wird.

Und es ist immer diese Erinnerung eben,

Die das Ego wie nichts anderes fürchtet.

Weil dadurch zusammenbricht sein gesamtes System der Verdrängung und Projektion.

Denn sobald wir anfangen,

Uns zu erinnern,

Dass wir Geist sind und dass es auf dieser geistigen Ebene sehr wohl Hilfe und Unterstützung gibt,

Sind die ganzen Abwehrmechanismen des Egos auf höchster Alarmstufe wirklich aktiviert.

Weil es weiß jetzt einfach,

Dass es das Anfang vom Ende ist.

Gut.

Also jetzt habe ich mal so ein bisschen so diesen Hintergrund einfach skizziert,

Vor dem das alles stattfindet und ich würde jetzt gerne einfach jedem auch die Möglichkeit geben,

Das jetzt noch ein bisschen wirklich auch im Spüren,

Im inneren Nachvollziehen mal zu vertiefen.

Wie diese Verbindung mit dem Heiligen Geist,

Aber eben auch mit unserem Gegenüber.

Oder gerade mit den Menschen,

Mit denen wir eben Schwierigkeiten haben oder wo wir unseren Frieden irgendwo immer wieder verlieren oder verloren haben.

Dass wir da nochmal gemeinsam einfach schauen,

Wieder einen Schritt reinzugehen und unser tieferes Verstehen und Spüren zu vertiefen.

Also das wäre jetzt meine Einladung,

Da uns ein bisschen mehr Zeit zu nehmen und eine gemeinsame Übung zu machen.

Meine Einladung ist immer,

Innere Arbeit ist manchmal hart,

Da brauchen wir uns nichts vormachen.

Wir kommen da an Punkte,

Wo wir uns wehren und wo wir kämpfen und ja,

Vieles oft nicht verstehen und so weiter und so fort.

Und trotzdem ist es immer wieder hilfreich,

Finde ich,

Für mich jedenfalls und vielleicht auch für andere bei diesen Übungen oder wenn wir solche Übungen machen,

Unseren Geist zu erforschen.

So eine Haltung von Neugierde,

Von Erforschen wirklich einnehmen,

Ohne zu viel erreichen zu wollen oder schon eine bestimmte Erwartung an das Ergebnis zu haben,

Sondern sich einfach wirklich erst mal einzulassen und schon dort zu üben,

Was es bedeutet,

Der Führung des heiligen Geistes zu vertrauen.

Ja,

Ich brauche nichts zu tun,

Sondern es geht mehr darum,

In so ein Gefühl von Vertrauen und geschehen lassen und eigentlich empfangen,

Hereinzukommen,

Was in uns geheilt werden möchte.

Genau,

Das so kurz als Einführung und dann macht es euch noch mal bequem.

Ja,

Und dann schaut doch erst noch mal wieder ganz vor euch anzukommen,

In dieser ruhigen Präsenz,

In eurem Körper und erst mal wieder euren Körper zu spüren und wahrzunehmen,

Wie er so da sitzt.

Und wir beginnen mal mit einer kurzen Entspannung durch den Körper.

Nehmen unsere Füße wahr,

Wie sie auf dem Boden stehen oder wo auch immer sie gerade sind.

Vielleicht bewegen wir sanft unsere Füße,

Können sie auch mal ganz kurz anspannen,

Dann wieder entspannen.

Wir gehen weiter zu unserem Bein,

Spüren unsere Beine und gestatten uns auch hier kurz mal die Beine anzuspannen,

Ganz sanft und wieder zu entspannen.

Gerade so,

Dass wir die Beine spüren können.

Und dann gehen wir weiter zu unserem Hintern und Beckenbereich.

Und spannen auch diesen Bereich sanft kurz an und entspannen ihn dann wieder.

Wir gehen weiter zu unserem Bauch.

Entspannen auch diesen kurz,

Sanft und kurz an und entspannen ihn dann wieder.

Wir gehen weiter zu unserem Rücken und zu unserer Rückenmuskulatur.

Entspannen auch hier kurz die Muskeln mal an und entspannen sie dann wieder.

Wir gehen weiter zu unserem Schulterbereich,

Hals und Nacken.

Entspannen auch diesen Bereich kurz und sanft an.

Und entspannen ihn dann wieder.

Und das Gleiche machen wir noch zum Abschluss mit unseren Armen und Händen.

Spannen auch diesen Bereich kurz mal an und entspannen ihn dann wieder.

Wir spüren unseren Atem.

Nehmen ihn einfach nur wahr,

Wie er gerade ist.

Versuchen ihn nicht zu verändern oder irgendetwas zu erzwingen.

Nehmen einfach einen sanften,

Aber anstrengungslosen,

Tiefen Atemzug.

Und schaut auch zwischendurch,

Ob ihr bequem sitzt.

Geht nicht darum,

Hier irgendwie sich anzustrengen.

Vielleicht müsst ihr auch mal gehen oder wollt euch kurz bewegen.

Es ist alles erlaubt.

Und während wir so schon mal unseren Körper ein wenig entspannt haben,

Erinnern wir uns wieder an die liebevolle Präsenz,

Die uns umgibt.

Jetzt,

In diesem Augenblick.

Der Heilige Geist oder Jesus oder unsere innere Führung,

Wie immer wir die für uns benennen,

Ist jetzt bei uns.

Wir laden sie noch mal ein,

Jetzt bei uns zu sein und uns zu unterstützen.

Und wir können uns auch vorstellen,

Wie wir uns wirklich ganzheitlich jetzt unserem ganzen Wesen hinein entspannen,

Diese Präsenz.

So,

Als würde unser Geist jetzt sich entspannt,

Ganz weich und offen werden.

Wir brauchen nichts zu tun.

Wir sind einfach nur da und lassen geschehen.

Und bitten jetzt einfach den Heiligen Geist und unsere innere Führung,

Ohne die wir nicht heilen können,

Für uns da zu sein und uns zu zeigen,

Was jetzt in uns geheilt werden möchte.

Was jetzt Heilung in uns braucht.

Das kann eine Person sein,

Oder eine Situation,

Wo wir den Frieden verlieren.

Es kann ein Thema sein,

Was ganz aktuell ist oder uns schon länger beschäftigt.

Und es ist auch nicht wichtig,

Ob die Person noch lebt oder wir mit ihr Kontakt haben.

Wenn uns keine Situation oder Person einfällt,

Dann nehmen wir einfach eine Person,

Die wir nicht besonders mögen.

Oder wir nehmen uns selbst.

Wir übergeben das jetzt dem Heiligen Geist und bitten ihn,

Uns zu zeigen,

Welche Person oder Situation,

Welches Thema in uns Heilung braucht.

Vertraut auf das,

Was spontan in euch aufsteigt und wir nehmen uns einige Augenblicke ganz in stille Zeit,

Um das jetzt geschehen zu lassen und wahrzunehmen,

Was jetzt in uns Heilung benötigt.

Wenn ihr jetzt eine Person oder eine Situation oder Thema habt,

Dann versucht euch einfach zu erinnern an die Situation oder Problematik und welche Gefühle und Gedanken ihr dazu habt oder gehabt habt.

Versucht euch zu erinnern,

Was es war,

Wo ihr den Frieden verloren habt,

Welche Gefühle und Gedanken damit verbunden waren.

Und wie wieder,

Strengt euch nicht an,

Sondern vertraut darauf,

Dass das,

Was jetzt wichtig ist,

Von alleine aufsteigt.

Und dann schaut mal,

In diese Erinnerungen,

Diese Erfahrungen hineingeht,

Was das für Gefühle in euch auslöst.

Was ihr jetzt spürt in euch und in eurem Körper oder in eurem Herzen,

Lasst euch ein bisschen Zeit wahrzunehmen,

Wie sich dieses Gefühl oder dieser Schmerz in euch darstellt,

Dieser Unfrieden körperlich.

Wo spürt ihr das?

In eurem Körper?

Und wie fühlt sich der Schmerz an oder ist es vielleicht mehr eine Verspannung oder Unruhe?

Enge,

Was immer es ist.

Es darf jetzt da sein.

Und für den Augenblick möchte der Heilige Geist,

Dass wir versuchen zu akzeptieren,

Was wir spüren und es da sein lassen.

Lasst ihr Zeit,

Es genau wahrzunehmen.

Wie groß ist der Bereich,

Wo du das spürst,

Den Schmerz oder den Druck oder die Verspannung,

Was auch immer.

Wie tief geht der Bereich?

In deinen Körper hinein und vielleicht bekommst du sogar eine Farbe dazu.

Wie immer sich das jetzt gerade für dich darstellt,

Es ist okay.

Und du darfst einverstanden sein mit allem,

Was auftaucht oder nicht auftaucht.

Und jetzt gehst du noch mal ganz bewusst in die Verbindung zum Heiligen Geist,

Zu Jesus oder deiner inneren Führung und bildest sie,

Dir für diesen Schmerz oder dieses Gefühl oder Thema,

Oder vielleicht ist es auch ein Gedanke oder Glaubenssatz,

Der aufgetaucht ist,

Ein Symbol zu geben,

Ein Bild für diesen Schmerz,

Für diesen Unfrieden.

Entspann dich und vertraue darauf,

Dass spontan das richtige Bild auftaucht.

Und dieses Bild ist das Symbol für deinen Schmerz,

Für dein Leid,

Ist das Symbol für deine Entscheidung in deinem Geist,

Für den Schmerz,

Den Unfrieden.

Und es gibt irgendwelche Gründe dafür,

Dass du dich dafür entschieden hast.

Aber die Gründe brauchen uns jetzt nicht interessieren.

Unsere Aufgabe ist es nur,

Unsere Probleme zu erspüren und sie dem Heiligen Geist zur Heilung zu übergeben.

Und so kehrt zurück zu diesem Bild,

Was du vom Heiligen Geist bekommen hast,

Für das du dich entschieden hast.

Genauso wie du dich dafür entschieden hast,

Für dieses Bild,

Dieses Symbol,

Diesen Schmerz,

Kannst du deine Entscheidung ändern,

Wenn du das möchtest.

Und wenn du das möchtest,

Dann ist die Einladung jetzt,

Den Heiligen Geist oder deine innere Führung zu bitten,

Dir ein zweites Bild zu schenken,

Ein Bild der Heilung.

Und so bitte deine innere Führung,

Den Heiligen Geist,

Um ein Bild der Heilung für deine Angelegenheit,

Für dein Anliegen.

Und gestatte dir wieder,

Dich zu entspannen und darauf zu vertrauen,

Dass der Heilige Geist dir das richtige Bild schenkt,

Das spontan auftaucht.

Es kann auch als Gefühl oder als Gedanke auftauchen oder eben als Bild,

Als Symbol.

Und dann schau dir das Bild an oder das Symbol,

Das der Heilige Geist dir geschenkt hat.

Und schau,

Wie es dir damit geht,

Was sich damit verändert.

Und vergleich es mal mit einem alten Bild,

Mit einem alten Symbol.

Schau mal,

Mit welchem es dir besser geht und welches du behalten möchtest und welches du lieber weggeben möchtest.

Und wenn es das neue Bild ist,

Das Heilungsbild vom Heiligen Geist,

Welches du behalten möchtest,

Dann stell dir vor,

Wie du es jetzt ganz zu dir nimmst,

In dein Herz,

In dein ganzes Wesen.

Und vielleicht auch an die Stelle in deinem Körper,

Die du mit deinem Anliegen und deinem Schmerz bisher in Verbindung gebracht hast.

Und dann übergib das alte Bild,

Das alte Symbol dem Heiligen Geist.

Du darfst es ihm einfach geben.

Einfach weggeben.

Und dann wendet dich wieder der Person zu oder der Situation,

Deinem Anliegen.

Stell dich davor hin und schau,

Ob es etwas gibt,

Was du dieser Person oder diesem Anliegen mitteilen möchtest,

Was du ihm sagen möchtest,

Jetzt mit dieser Erfahrung,

Die du gerade gemacht hast.

Es geht nicht so sehr um Worte,

Auch vielleicht brauchen so eine stille Kommunikation von Herz zu Herz.

Und versuch dein Gegenüber oder das Anliegen als Lehrer zu sehen.

Es ist ein Lehrer,

Der dir geholfen hat,

Zu sehen,

Was in dir bisher ungeheilt und verborgen auf Heilung gewartet hat.

Und vielleicht spürst du sogar schon die Dankbarkeit darüber über diesen Lehrer,

Deinem Gegenüber.

Und teile ihm mit,

Was du erkannt oder erfahren hast.

Und gib auch ihm Gelegenheit,

Der Person oder Situation sich dir mitzuteilen.

Vielleicht gibt es etwas Wertvolles,

Was diese Person oder dieses Anliegen dir zu sagen hat.

Hör einfach still zu und gib ihm die Gelegenheit,

Sich dir mitzuteilen.

Und wenn du magst,

Dann kannst du dein Heilungsbild,

Das du vom Heiligen Geist geschenkt bekommen hast,

Jetzt deinem Anliegen oder der Person schenken.

Als Geschenk für deine Heilung und für dein Lernen.

Aber wenn dir das für den Moment zu schwierig erscheint,

Dann ist es auch vollkommen in Ordnung,

Wenn du dieses Heilungsbild für dich behältst.

Und verbringe noch etwas Zeit mit dieser Person oder diesem Anliegen.

So viel Zeit,

Wie du brauchst,

Um jetzt mit dieser Geschichte abzuschließen.

Es ist aber auch okay,

Wenn du merkst,

Dass es vielleicht noch etwas Zeit braucht oder du im Nachgang für dich noch ein bisschen nachspüren möchtest.

Gestatte dir,

Die Situation so zu akzeptieren,

Wie sie jetzt ist.

Und vertraue darauf,

Dass Heilung und Vergebung geschehen ist,

Die jetzt in dir und für dich nachwirkt.

Unabhängig davon,

Wie deutlich du das jetzt schon spürst.

Vertraue darauf,

Dass der Heilige Geist dich da weiter unterstützt.

Falls du den Eindruck hast,

Es braucht noch etwas.

Für den Augenblick ist es perfekt,

So wie es jetzt ist.

Und so gestatte dir noch mal für dich,

Einige Augenblicke ganz in Ruhe nachzuspüren,

Wie du dich jetzt fühlst und ob sich etwas verändert hat.

Und dann danke auch dem Anliegen oder der Person und danke dem Heiligen Geist und deiner inneren Führung für die Unterstützung und dir selbst dafür,

Dass du dir diese Zeit für dich genommen hast,

Um den Frieden in dir auszudehnen,

Frieden mit dir und anderen zu schließen.

Und dann vertraue darauf,

Dass das alles jetzt noch in Ruhe für dich und in dir nachwirkt.

Dann kehre ganz allmählich und in deinem Tempo wieder in dein Tagesbewusstsein zurück.

Atme einige Male ganz in Ruhe ein und wieder aus und spüre deinen Freundkörper.

Spüre deine Präsenz in diesem Raum und im Hier und Jetzt.

Spüre deine Beine und Füße und den Kontakt zum Boden,

Kontakt zur Sitzfläche.

Und dann komm wieder ganz zurück ins Hier und Jetzt und öffne dann wieder deine Augen.

© 2026 Torsten Wolf. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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