
Ein Spaziergang Durch Die Natur
Bei dieser geführten Meditation geht es um Loslassen, innere Stärke und Selbstfürsorge. Im Momenten in denen es uns nicht gut geht, ist es oft sehr hilfreich zu überlegen, wer oder was, oder welche Gedanken uns nicht gut tun. Während dieser Meditation lernst du dich davon zu trennen und loszulassen. Selbstfürsorge ist ein wichtiger Pfeiler in unserem Leben, sie macht uns innerlich stark und fördert unsere Resilienz. Wir alle tragen die Kraft, die Stärke und den Mut in uns um mit großer Selbstsicherheit unseren Weg zu gehen.
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Susanne.
Ich freue mich sehr,
Dass du heute hier bist.
Wir haben jetzt eine Meditation vor uns,
In der es um Loslassen,
Innere Stärke und Selbstversorge geht.
In Momenten,
In denen es uns nicht gut geht,
Ist es oft sehr hilfreich zu überlegen,
Wer oder was oder welche Gedanken uns nicht gut tun.
Während dieser Meditation lernst du dich davon zu trennen und loszulassen.
Selbstversorge ist ein wichtiger Pfeiler in unserem Leben.
Sie macht uns innerlich stark und fördert unsere Resilienz.
Wir alle tragen die Kraft,
Die Stärke und den Mut in uns,
Um mit großer Selbstsicherheit unseren Weg zu gehen.
Ich wünsche dir bei der nun folgenden Meditation viel Freude.
Begib dich in eine gemütliche Position.
Strecke dich nochmal,
Drücke alles zurecht.
Und wenn du deine Position gefunden hast,
Lass alle Anspannung los und tauch ein in die Entspannung.
Richte all deine Empfindungen und Wahrnehmungen nach innen.
Komme von der äußeren Welt in deine innere Welt.
Nichts ist jetzt wichtig,
Nur das hier und jetzt.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Achte darauf,
Wie du ein- und ausatmest.
Wie sich dein Brustkorb und dein Bauch heben und senken.
Stelle dir nun vor,
Du atmest mit jedem Atemzug Ruhe und Entspannung ein und mit jedem Ausatmen all deine Anspannungen und Sorgen aus.
Du atmest Ruhe und Entspannung ein und alle Anspannungen und Sorgen aus.
Lass eine wundervolle Entspannung deine Lungen füllen und lass all die Sorgen hinausströmen.
Mit jedem Mal,
Wenn du einatmest,
Merkst du,
Wie die Ruhe ein immer stärkerer Bestandteil von dir wird.
Und mit jedem Mal,
Wenn du ausatmest,
Merkst du,
Wie dein Geist und dein Körper alle Anspannungen loslassen.
Du entspannst immer mehr in diese schöne Gelöstheit hinein.
Mit jedem Atmen fühlst du dich wohler und entspannter.
Je wohler du dich fühlst,
Desto tiefer entspannst du.
Und je tiefer du entspannst,
Desto wohler fühlst du dich.
Stell dir nun vor,
Du befindest dich auf einer Aussichtsplattform.
Du bist ganz alleine und genießt den weiten Blick über das Land.
Unter dir liegt ein dichter Wald.
Die Sonne scheint.
Es ist warm und hier oben weht ein leichter,
Angenehmer Wind.
Du blickst in den Himmel und betrachtest die Wolken,
Die dort oben vorüberziehen.
Große und kleine.
Manche von ihnen verdecken für lange Zeit die Sonne.
Andere nicht.
Manche fliegen schnell dahin.
Andere ziehen langsam vorbei.
Und manche Wolken lösen sich von selbst wieder auf.
Dir kommt in den Sinn,
Dass es dir mit deinen Gedanken oft ähnlich geht.
Es gibt Gedanken,
Die sind ganz klein und sind gleich wieder zu Ende gedacht.
Sie fliegen wie die Wolken ganz schnell über den Himmel.
Dann gibt es Gedanken,
Die sind groß,
Schwer und dunkel wie Regenwolken,
Die langsam über den Himmel wandern,
Wobei der Regen sinnbildlich für deine Tränen steht.
Für jeden deiner Gedanken gibt es am Himmel eine passende Wolke.
Du beobachtest weiter den Himmel.
Jede einzelne Wolke zieht an dir vorbei.
Und so sollte es auch mit deinen Gedanken sein.
Lass deine Gedanken entstehen und denke eine Weile darüber nach.
Macht dich der Gedanke glücklich oder unglücklich?
Falls er dich unglücklich macht,
Stell dir die Frage,
Ob er wirklich wahr ist.
Oder ist dieser vielleicht nur eine Annahme?
Eine Vermutung?
Ein Verdacht?
Was kann dir dieser Gedanke anhaben?
Nur du alleine entscheidest darüber,
Wie du diesen Gedanken bewertest,
Was dieser in dir auslöst und welche Bedeutung du diesem beimisst.
Gibt es Gedanken,
Die immer wieder auftauchen und dich belasten?
Dann schau dir diese genau an.
Vielleicht schreibst du dir einmal einen solchen Gedanken auf und analysierst ihn.
Woher kommt dieser?
Wie ist dieser entstanden?
Kommt der Gedanke aus deinem Inneren oder hast du ihn von irgendjemand übernommen?
Möchtest du diesen weiterdenken oder lieber loswerden?
Denke dir,
Ich kann meine Gedanken los und wie die Wolken am Himmel weiterziehen lassen.
Ich muss sie nicht festhalten.
Kein Gedanke bleibt für immer.
Ich bin nicht meine Gedanken,
Sondern der ruhige Himmel hinter den Wolken.
Ich spüre,
Wie ich leichter werde,
Wenn ich meine Gedanken einfach weiterziehen lasse.
Ich spüre,
Wie mein Himmel weit und offen bleibt,
Egal welche Wolken auftauchen.
Atme tief ein und wieder aus.
Spüre die Leichtigkeit in dir.
Nun zieh dich wieder auf deine Aussichtsplattform um und wende dich einem kleinen Weg zu,
Der langsam nach unten führt.
Nur nach wenigen Schritten tauchst du in den dichten Wald ein.
Riesige Bäume legen ihre dicken knorrigen Wurzeln über deinen Weg und es macht dir große Freude darüber hinweg zu springen.
Exotische Vögel fliegen zwitschern durch die Luft.
Viele bunte Blumen und Blätter zieren den Wald.
Hoch oben in den Bäumen siehst du,
Wie sich kleine Kapuzineräffchen an Lianen von Baum zu Baum schwingen und sich lautstark mit ihren Artgenossen unterhalten.
Der Wald ist wie ein großes atmendes Wesen und du fühlst dich wohl und aufgenommen.
Zu allen Geräuschen des Waldes kommt jetzt auch ein leises Wasserrauschen dazu.
Du folgst diesem Geräusch und kommst an einen Fluss,
Der sich durch den Wald schlängelt.
Der Fluss fließt an dieser Stelle ganz langsam dahin und du bekommst Lust,
Dich in das Wasser zu legen,
Weil dich das Laufen in der warmen schwülen Luft doch etwas angestrengt hat.
Langsam wartest du in das Wasser hinein.
Es ist angenehm kühl und frisch.
Zwischen Steinen und Felsen findest du einen bequemen und sicheren Halt.
Spüre das Fließen des Wassers rund um deinen Körper.
Schließe die Augen.
Das frische Wasser wäscht deine körperlichen Anstrengungen einfach weg und nimmt sie mit sich.
Wie schön wäre es,
Wenn das Wasser auch deine Sorgen und Probleme so einfach mitnehmen könnte.
Versuche es.
Stell dir vor,
Wie das Wasser alles fortspült,
Was du los sein möchtest.
Was möchtest du loswerden?
Sind es wiederkehrende,
Belastende Gedanken?
Menschen,
Die deine Energie rauben oder blockieren?
Gewohnheiten,
Die dir nicht gut tun?
Ängste,
Unruhe oder Stress?
Spüre,
Wie der Fluss alles Belastende mit sich nimmt.
Seelische Probleme manifestieren sich in deinem Körper als physische Beschwerden.
Wo in deinem Körper befindet sich etwas nicht im Fluss?
Wo ist deine Energie blockiert?
Lasse das Wasser durch diese Teile deines Körpers hindurch fließen und dadurch alle Blockaden lösen.
Du kannst sinnbildlich alles in den Fluss abgeben.
Spüre,
Wie gut das dir,
Deinem Körper,
Deinem Geist und deiner Seele tut.
Die Begriffe sich im Fluss fühlen oder im Flow sein,
Bringen hierbei ihre Bedeutung zum Ausdruck.
Du bist im Flow.
Alles,
Das dich belastet,
Nimmt das Wasser mit sich.
Denke dir,
Ich kann alles,
Das mir nicht gut tut und mich belastet,
An das Wasser abgeben.
Ich erkenne meine Blockaden,
Meine körperlichen,
Meine geistigen.
Dorthin lasse ich das Wasser fließen und löse meine Blockaden dadurch auf.
Ich werde mir darüber bewusst,
Wann und in welchen Situationen ich mich im Flow befinde und einfach alles gut ist.
Ich versuche bewusst mehr von diesen Momenten in mein Leben zu holen und alles,
Das mich abhält,
Um im Flow zu sein,
Loszulassen und abzugeben.
Langsam stieß du wieder auf und wartest zurück zum Ufer.
Während du deinen Weg weiterläufst,
Begleite dich das sanfte Rauschen der Blätter.
Die Sonnenstrahlen brechen durch das Blätterdach und zeichnen schöne Muster auf den Waldboden.
Du atmest tief durch und da fällt dir ein ganz besonderer Baum auf.
Er ist sehr groß,
Sodass du seine Krone nur erahnen kannst.
Seine Wurzeln sind breit und ausladend und bieten viele Möglichkeiten,
Um sich dort niederzulassen.
Du suchst dir einen für dich bequemen Platz und lehnst dich vertrauensvoll an seinen Stamm.
Du spürst,
Wie sich seine Ruhe und Kraft auf dich übertragen.
Der Duft von Holz,
Erde und Blättern verwöhnt deine Nase.
Wie gut dir diese Zeit tut,
Die nur dir gehört.
Niemand stört dich,
Niemand lenkt dich ab.
Es ist deine Zeit und wieder einmal wird dir bewusst,
Wie wichtig es für dich ist,
Dir diese Ruhephasen gezielt zu gönnen.
Selbstversorge ist ein wichtiger Pfeiler in deinem Leben und trägt einen elementaren Teil dazu bei,
Dass du glücklich und zufrieden bist.
Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben und nur wenn es dir gut geht,
Geht es auch den Menschen in deinem Umfeld gut.
Und so wie dein Baum in seinem Wald nur dann ein wichtiger Teil des Ökosystems sein kann,
Wenn er alles hat,
Was er braucht,
Er sicher steht,
Er einen breiten festen Stamm und ein großes Blätterdach hat,
Bist auch du für dich und die anderen nur hilfreich,
Wenn du gesund,
Psychisch und physisch stabil bist und du dich rundum glücklich fühlst.
Sei dir immer deiner Ressourcen bewusst und tue so oft du nur kannst Dinge,
Die dir gut tun und deine Energie aufladen.
Denke dir,
Nur ich alleine bin dafür verantwortlich,
Wie es mir geht.
Selbstversorge heißt,
Dass ich für mich selbst sorge.
Nur wenn es mir gut geht,
Geht es auch den Menschen in meinem Umfeld gut.
Ich bin oder werde mir meiner Ressourcen bewusst und integriere davon so viel in meinen Alltag,
Wie ich nur kann.
Ich nehme mich und meine Bedürfnisse ernst und richte mich danach aus.
Noch einmal lässt du deinen Blick durch den wunderschönen Wald schweifen.
Du stehst auf und wenn du möchtest,
Kannst du deinen Baum umarmen oder du legst beide Handflächen auf den warmen Stamm.
Spürst du die Energie fließen?
Vielleicht spürst du auch ein ganz leichtes Pulsieren,
Als würde der Baum seine stille Kraft mit dir teilen.
Du atmest noch einmal tief durch und löst dich langsam von deinem Baum.
Dankbar verabschiedest du dich bei der Natur,
Die dir so wertvolle Einsichten gewährt und dich so reich beschenkt hat.
Lass nun langsam deine Aufmerksamkeit zurück in den Raum kommen.
Spüre,
Wie dein Körper entspannt auf deiner Unterlage liegt.
Nimm einen ganz tiefen Atemzug und atme ganz langsam und vollständig wieder aus.
Fühle deine Finger und Zehen und nimm diese mit sanften Bewegungen wahr.
Recke und strecke dich mit ebenso sanften Bewegungen.
Lasse die tiefe Ruhe und Entspannung,
Die Bewegungen,
Und mache dir bewusst,
Dass du nun gestärkt und erfrischt zurückkommst in dein Tagesbewusstsein.
Und wenn du soweit bist,
Öffne deine Augen.
Ich hoffe sehr,
Dass dir die heutige Meditation gefallen und gut getan hat und ich dich bald wieder durch eine meiner Meditationen führen darf.
Bis dahin,
Alles Liebe,
Deine Susanne
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