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Wer bist du, wenn du nicht deine Gedanken und Gefühle bist?

by Susanna-Frederika Bollmann

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Meditation
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Wer bist du, wenn du nicht deine Gedanken, dein Körper, deine Erinnerungen und deine Gefühle bist? Tauche tief in eine schamanische Trance und erwache sofort zu deinem Ich, jenseits vergänglicher Prozesse in deinem Bewusstein.

Transkription

Geah zeme rach kamayn mizdacher ve aflo kal knafayn nesher ba shamayn shal libi bezchor shal libi bedemar m'taher nafshi bitzlir vatz'var shirata sher imad-devar shal libi bezchor shal libi bedemar m'taher nafshi bitzlir vatz'var shirata sher imad-devar shiruna chay shiruna beachay el tavidigiyah khalafat Beginne zunächst deinem natürlichen Atem zu folgen,

Ohne ihn zu beeinflussen,

Ohne ihn zu manipulieren oder zu bewerten.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit einfach zu deinem natürlichen Atem.

Beobachte,

Wie er an deinen Nasenlöchern vorbeizieht,

In deinen Brustbereich und sich in deinem Bauch ausweitet.

Beobachte,

Ohne zu beeinflussen.

Beginne jetzt,

Deinen Atem ganz sanft zu beeinflussen,

Indem du einmal tief einatmest,

Den Atem hältst,

Genauso tief wieder ausatmest und den Atem wieder hältst.

Atme ein,

Halte,

Ausatme,

Halte,

Atme aus,

Halte.

Morderst jetzt einmal in deinem eigenen Rhythmus weiter und schau mal,

Dass du bei der Einatmung bis vier zählst.

Wenn du den Atem hältst,

Wieder bis vier zählst und wenn du ausatmest,

Wieder bis vier zählst und dann den Atem hältst,

Bis vier zählst,

Bevor du wieder einatmest.

Also atme ein,

Vier,

Halte,

Vier,

Atme aus,

Vier,

Halte und atme wieder ein.

Noch zwei Atemzüge.

Sehr gut.

Jetzt geh mit deiner Aufmerksamkeit weg von deinem Atem und geh mit deinem Bewusstsein zu deinem Körper.

Starte dabei bei deiner rechten Hand.

Geh mit deiner Aufmerksamkeit,

Mit deinem Bewusstsein zu deiner rechten Hand und schau mal,

Was du hier fühlen kannst.

Vielleicht wird deine Hand gerade ganz warm oder vielleicht spürst du ein Kribbeln in den Fingerspitzen in der Handfläche.

Beobachte deine Hand ohne hinzuschauen,

Ohne deine Hand zu bewegen und spür mal,

Was da ist.

Vielleicht kannst du sogar deinen Puls fühlen.

Wander jetzt mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner linken Hand und prüfe,

Beobachte,

Ob du dort dasselbe fühlen kannst wie bei deiner rechten Hand oder vielleicht etwas anderes.

Beobachte.

Beobachte.

Und richte nun deine Aufmerksamkeit auf beide Hände gleichzeitig.

Wander mit deiner Aufmerksamkeit nun zu deinem rechten Handgelenk und zu deinem linken Handgelenk.

Zu deinem rechten Unterarm,

Zu deinem linken Unterarm.

Zu deinem rechten Ellbogen,

Zu deinem linken Ellbogen.

Zu deinem rechten Oberarm,

Zu deinem linken Oberarm.

Zu deiner rechten Schulter,

Zu deiner linken Schulter.

Wander weiter hoch mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Nacken.

Bleibe hier einen kurzen Augenblick und atme einmal tief ein und aus und sinke noch ein kleines Stückchen tiefer in die Entspannung.

Bleibe hier,

Beobachte.

Wander nun hoch mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Hinterkopf,

Zu deiner Kopfspitze.

Zu deiner Stirn.

Zu deinen Augenbrauen,

Augen,

Nasenspitze,

Wangen,

Oberlippe,

Unterlippe.

Und geh nun mit deiner Aufmerksamkeit zu dem kleinen Raum zwischen Ober- und Unterlippe.

Geh nun weiter zu deinem Hals und zu deinem Brustkorb.

Geh mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Herzen und spür mal,

Ob du deinen Herzschlag fühlen kannst oder ob du irgendeinen Atemzug hast.

Ob du eine andere Wahrnehmung in deinem Herzbereich fühlst.

Geh nun weiter mit deinem Bewusstsein in deinen Brustbereich,

Den kompletten Brustbereich.

Wander weiter zum Bauch,

Zum unteren Rücken,

Zur Hüfte,

Zum rechten Oberschenkel,

Zum linken Oberschenkel,

Zum rechten Knie,

Zum linken Knie,

Zur rechten Wade,

Zur linken Wade,

Zum rechten Fuß und zum linken Fuß.

Geh nun mit deiner Aufmerksamkeit weg von deinem Körper hin zu deinen Gedanken.

Beobachte und prüfe deine Gedanken,

Ohne sie zu bewerten,

Wie einen Film,

Den du dir anschaust.

Beobachte die Szenen,

Die kommen und gehen.

Und jetzt,

So wie bei einem Film,

Drück auf Pause.

Stoppe deine Gedanken für einen kurzen Augenblick und beobachte die Szene.

Schau hin,

Wem siehst du,

Was siehst du.

Wie eine eingefrorene Filmszene.

Beobachte die Szene,

Wie ein Film,

Der dir in den Augen fällt.

Wie eine eingefrorene Filmszene.

Beobachte,

Prüfe.

Drücke nun wieder auf Play und lass den Film weiterlaufen.

Pause,

Beobachte,

Prüfe,

Wen oder was siehst du.

Play Pause,

Beobachte,

Prüfe,

Was siehst du,

Wen siehst du.

Play,

Lass den Film weiterlaufen.

Folge deinen Gedanken.

Pause,

Beobachte.

Und frag dich jetzt,

Bevor du das nächste Mal auf Play drückst,

Wer oder was denkt den nächsten Gedanken.

Play Pause Beobachte,

Wenn es noch etwas zu beobachten gibt.

Vielleicht gibt es auch gar keinen Gedanken mehr,

Der beobachtet werden will.

Vielleicht wirst du feststellen,

Dass du die Gedanken denkst und somit die Kontrolle über das hast,

Was du denkst.

Play Pause Play Play,

Stop.

Bleibe jetzt in dem Raum,

In dem nichts existiert.

Bleibe hier im Nichts,

Bevor der nächste Gedanke wiederkommt,

Bevor du dem nächsten Gedanken erlaubst wiederzukommen.

Bleibe hier.

Bleibe hier in dem Raum zwischen zwei Gedanken.

Beobachte,

Was siehst du,

Was siehst du,

Wenn du nichts denkst,

Wenn es keinen Gedanken zu denken gibt.

Sehr gut.

Gehe jetzt mit deiner Aufmerksamkeit weg von dem Raum zwischen deinen Gedanken.

Komm zurück zu deinem Atem.

Beobachte für drei,

Vier Atemzüge deinen natürlichen Atem,

Ohne ihn zu beeinflussen.

Und wenn du das nächste Mal ausatmest,

Bleibe in dem Raum zwischen Ein- und Ausatmung.

Du atmest ein,

Du atmest aus und du bleibst in dem Raum zwischen Ausatmung und Einatmung,

Bevor du das nächste Mal wieder einatmest.

Du atmest ein,

Aus und bleibst dort in dem Raum zwischen aus und ein,

Wo nichts existiert.

Noch nicht mal der Atem.

Du bleibst in dem Raum zwischen Aus- und Einatmung,

Wo nichts ist,

Wo noch nicht einmal dein Atem existiert.

Beobachte,

Was fühlst du,

Was siehst du,

Was denkst du,

Was ist in dem Raum,

Wo eigentlich nichts ist.

Wiederhole das zwei,

Drei Mal.

Und jedes Mal,

Wenn du in dem Raum dazwischen bist,

Schau mal,

Was da kommt.

Geh nun mit deiner Aufmerksamkeit weg von deinem Atem und dem Raum zwischen deinen Atemzügen und wandere mit deinem Bewusstsein zu deinen Gefühlen.

Beobachte,

Prüfe,

Was fühlst du gerade in diesem Moment.

Und vielleicht reihen sich mehrere Gefühle aneinander,

Vielleicht ist es nur ein Gefühl,

Vielleicht sind es mehrere Gefühle gleichzeitig.

Beobachte,

Prüfe,

Bewerte nicht.

Geh jetzt mit deiner Aufmerksamkeit weg von deinen Gefühlen und komm zurück zu deinem natürlichen Atem.

Beobachte für einen kurzen Augenblick.

Jetzt barst du mit deinem Bewusstsein bei deinem Atem,

Bei deinen Gedanken,

Bei deinen Gefühlen,

Bei deinen Gedanken,

Bei deinem Körper und bei deinen Gefühlen.

Und prüfe jetzt,

Ob all das vergängliche Prozesse in deinem Bewusstsein sind.

Der Atem,

Der kommt und geht.

Der Körper,

Der sich sekündlich verändert.

Der Körper,

Der sich sekündlich dem Tod nähert.

Deine Gedanken,

Die kommen und gehen.

Deine Gefühle verändern sich.

Verändern sich ständig.

Deine Erinnerungen.

All das sind nur vergängliche Prozesse in deinem Bewusstsein.

Und jetzt,

Wenn es erfordert,

Ein kleines Umdenken.

Bringe all das,

Deine Gedanken,

Deine Gefühle,

Dein Körper,

Dein Atem,

Deine Erinnerung,

In dein Bewusstsein.

Gehe nicht mehr mit deinem Bewusstsein,

Deinen Erinnerungen,

Gedanken,

Gefühlen,

Deinem Körper,

Sondern bringe all diese vergänglichen Prozesse in dein Bewusstsein.

Hmm.

Und jetzt frag dich,

Wenn du weder dein Körper,

Noch deine Gedanken,

Noch deine Gefühle,

Noch deine Erinnerungen bist.

Wer bist du?

Wer bist du dann?

Who am I?

Wer bin ich?

Wer bin ich,

Wenn ich nicht meine Erinnerungen,

Meine Gefühle,

Meine Gedanken,

Mein Körper bin?

Stell dir diese Frage und schau,

Was als allererstes kommt.

Vielleicht ist es ein Bild,

Ein Gefühl,

Ein Wort.

Ganz egal.

Beobachte.

Beobachte.

Und nimm den ersten Impuls wahr.

Who am I?

Wer bin ich,

Wenn ich nicht meine Gefühle,

Meine Gedanken,

Meine Erinnerungen,

Mein Körper bin?

Wer bin ich dann?

Hmm.

Lass die Frage nun los und komme mit deiner Aufmerksamkeit zurück zu deinem Atem.

Our life is a dream.

We are asleep.

But sometimes we are awake enough to know that we are dreaming.

Wir schlafen.

Unser Leben ist ein Traum.

Aber ab und an sind wir wach genug,

Um zu verstehen,

Dass wir nur träumen.

4.2 (24)

Neueste Bewertungen

Ci

June 2, 2021

Danke Susanna 🙏🏼 lange nicht so tief entspannt ✨

Hannes

December 1, 2020

Danke...Namaste...🙏

Mirie

February 4, 2020

Eine der schönsten Meditationen auf Deutsch, die ich bisher gehört habe! Ich war fast ständig bewusst. Vielen Dank 🙏

Till

February 3, 2020

Sehr schöne Meditation

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