
Was engt dich ein und macht dir das Leben schwer?
Es gibt verschiedene Grundüberzeugungen, die wir im Laufe des Lebens verinnerlicht haben. Manche davon lassen dich weit werden und wachsen, andere davon machen dich eng und erschweren dir das Leben. Jede Überzeugung macht zudem eine innere Anspannung, die du nie ablegst. Sie ist eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu wahrem Frieden. Heute begleite ich dich darin, dir eine bestimmte Überzeugung bewusst zu machen, sie so zu verändern, dass sie dich wieder weit werden lässt.
Transkription
Herzlich Willkommen und schön,
Dass du jetzt dabei bist.
Ich heiße Simone Bastian und begleite dich auf deiner Reise zu dir selbst und dabei wünsche ich dir von Herzen ganz viel Freude.
Schön,
Dass du wieder dabei bist und ich dich begleiten darf auf deinem Weg zu dir selbst,
Auf deinem Weg nach innen,
Immer tiefer Richtung wahrem Frieden,
Wahrem Loslassen und du kannst jetzt einen Platz suchen,
An dem du deinen Rücken gut abstützen kannst,
Wo es deinem Körper für die nächsten 20,
25 Minuten gut geht und er so in den Hintergrund treten darf und du kannst die Augen schließen und deine Aufmerksamkeit ganz nach innen richten,
Nach innen,
Unten,
Denn die Bewegung geht immer tiefer in den Augenblick hinein.
Die Oberfläche des Augenblicks sind deine Körperempfindungen und du kannst immer wahrnehmen,
Wie dein Körper jetzt atmen möchte,
Ganz von alleine,
Ohne dass du beziehungsweise dein Verstand eine Vorstellung davon hat,
Wer jetzt atmen sollte und dazu hilft es dir,
Wenn du den Mund geöffnet lässt,
Den Unterkiefer loslässt,
Der übrigens der stärkste Muskel deines Körpers ist und dafür sorgt,
Dass Gefühle kontrolliert werden können,
Wenn die Zähne aufeinander gebissen werden und der auch für ganz viel Nacken- und Rückenverspannungen zu tun hat und mit verantwortlich ist.
So kannst du deinen Kiefer ganz gelöst lassen,
Den Unterkiefer hängen lassen und den Atem jetzt so in dich einströmen lassen und aus dir wieder heraus strömen lassen,
Wie dein Körper es jetzt braucht und du kannst einige Augenblicke einmal wahrnehmen,
Wie es jetzt gerade durch dich hindurch atmet,
Wenn du nichts mehr willst.
Vielleicht nimmst du wahr,
Dass da Impulse sind,
Die den Atem wieder übernehmen wollen,
Die ihn wieder länger werden lassen wollen vielleicht und tiefer,
Weil es ja zu einer richtigen Entspannung sozusagen dazu gehört,
Tiefe und lange Atemzüge zu machen und du kannst dem widerstehen,
Kannst darauf verzichten und es weiter durch dich hindurch atmen lassen und wahrnehmen,
Was das auslöst in dir,
Ob dadurch vielleicht schon ein bisschen mehr Anspannung von dir abfällt,
Ganz von alleine,
Deswegen,
Weil du nichts mehr tust,
Weil du jetzt,
Wo du dich so nach innen richtest,
Das Tun beendest und so kannst du tiefer senken in den Augenblick hinein und wahrnehmen,
Was du fühlst und die Gefühle sind tiefer,
Die sind unter den Körperempfindungen,
Die Körperempfindungen sind nur das Tor zu den Gefühlen.
Deswegen können sie jetzt in den Hintergrund treten und du nimmst wahr,
Ob da jetzt mehr Ruhe oder Unruhe in dir ist.
Wenn du den Atem ganz losgelassen hast,
Dann kann der Atem dir auch helfen dabei,
Das wahrzunehmen.
Atme ich jetzt schnell oder langsam,
Tief oder flach?
Du veränderst wieder nichts.
Stattdessen erforscht du weiter,
Lauschend,
Denn die Gefühle sind meist leise.
Lauschend,
Ob in der Ruhe oder Unruhe ein Gefühl verbunden ist und versteckt ist.
Was ich jetzt zeigen darf,
Kannst du dich über deine Stimmung zur Qualität des Gefühls vorantasten.
Lass dir Zeit beim Erforschen.
Was ist in der Unruhe verborgen?
Ist das eine Unsicherheit oder ein Ärger?
Ist das ein Schmerz oder eine Verzweiflung oder eine Freude?
Und wenn Ruhe da ist,
Ist es Frieden oder Liebe,
Dankbarkeit,
Traurigkeit,
Sehnsucht,
Wehmut und dann lässt du dich in das Gefühl hinein sinken.
Das heißt,
Du lässt dich ganz von dem Gefühl erfassen.
Du wirst quasi zum Gefühl.
Es ist niemand mehr da,
Der dazwischen steht,
Der es weghaben möchte.
Auch keiner,
Der hinrennt zum Gefühl und mehr davon haben möchte.
Und es ist auch niemand mehr da,
Der davon weggeht.
Und falls es doch einmal passieren sollte,
Dass du der Versuchung wegzugehen,
In die Gedanken nicht widerstehen konntest,
Dann kannst du es jederzeit wieder sein lassen,
Wenn es dir bewusst wird.
Dann zu sein lassen und wieder zum Gefühl zurückkehren.
Ganz liebevoll mit dir bleibend.
Einfach wieder fühlen.
Und dann kannst du dir jetzt eine ganz bestimmte innere,
Einengende Überzeugung,
Die dir das Leben schwer macht,
Vor Augen führen.
Ich muss aufpassen und mich schützen,
Damit ich nicht verletzt werde,
Weil das könnte so schlimm sein,
Dass ich es nicht aushalte und das wäre unerträglich.
Ich muss aufpassen und mich schützen,
Damit ich nicht verletzt werde,
Weil das könnte so schlimm sein,
Dass ich es nicht aushalte.
Du kannst jetzt wahrnehmen,
Welche Rolle diese Überzeugung in deinem Leben spielt.
Kennst du sie sehr gut und kommt das häufig vor,
Dass du bewusst oder unbewusst diesen Gedanken denkst?
Und wenn ja,
In welchen Situationen oder immer.
Ich muss aufpassen,
Um mich zu schützen,
Damit ich nicht verletzt werde.
Und jetzt versuche mal folgenden Satz.
Ich bin bereit verletzbar zu sein und mich zu zeigen,
Weil mir Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit viel wichtiger sind und ich bin bereit,
Das Wagnis einzugehen.
Ich bin bereit verletzbar zu sein und mich zu zeigen,
Weil mir Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit viel wichtiger sind und ich bin bereit,
Das Wagnis einzugehen.
Jetzt nimm einmal wahr,
Was dieser Satz mit deinem Körper,
Mit deiner Seele und mit deinem Geist macht.
Wie reagiert dein Geist darauf?
Wie deine Seele,
Die Seele dein Herz fühlt?
So kannst du wieder wahrnehmen,
Ob dieser Satz,
Dieses Erforschen der einengenden Grundüberzeugung,
In dir ein bestimmtes Gefühl ausgelöst haben.
Ob da jetzt mehr Ruhe oder Unruhe in dir ist.
Vielleicht eine freudige Unruhe oder eine ängstliche,
Unsichere Unruhe,
Weil du ja auch damit ein Neuland betrittst.
Erforsche,
Was bei dir gerade da ist.
Vielleicht auch ein Schmerz darüber,
Dass du dich so lang geschützt hast und vielleicht dadurch viel an Lebendigkeit hast,
Einbüßen müssen.
Lass dir Zeit und nimm wahr,
Welche Gefühle jetzt da sind und sei wieder einverstanden damit.
Lass dich hinein sinken,
Fühlend tiefer sinken und mit jeder einengenden Überzeugung,
Die du fallen lässt,
Löst sich gleich eine ganze Schicht von Anspannung aus deinem Körper.
Und so spür auch noch mal in deinen Körper hinein,
Wie er sich anspürt,
Wenn du bereit bist verletzbar zu sein und dich zu zeigen,
Weil dir Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit viel wichtiger sind und du jetzt bereit bist,
Das Wagnis einzugehen.
Und so kannst du dich ganz genussvoll in deine Körperwahrnehmung,
In das Körperempfinden hinein sinken lassen.
Genussvoll deine Lebendigkeit im Körper wahrnehmen,
Dich durchströmen lassen.
Die Lebensenergie,
Das Kribbeln und Vibrieren deiner Lebensenergie,
Dich vollständiger durchströmen lassen.
Und auch wenn du dann langsam in deiner Zeit die Augen wieder öffnen möchtest,
Musst du nicht von dir weggehen.
Im Gegenteil,
Das Öffnen der Augen kann sogar ein Signal sein,
Dass du noch tiefer nach innen fällst.
Ja,
Schön,
Dass du dabei warst und mit mir die Reise gegangen bist.
Den Weg zu dir selbst.
Ich freue mich,
Wenn wir uns das nächste Mal zur nächsten Übung und Reise wiedertreffen.
Alles,
Alles Liebe,
Deine Simone
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