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Begegne dem Tod und erfahre, was du wirklich willst

by Simone Bastian

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4.5
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Meditation
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Wenn wir auf den eigenen Tod schauen, dann schauen wir automatisch auch anders auf das eigene Leben, denn dann taucht die Frage auf: Wofür will ich eigentlich noch leben, was ist mir wirklich wichtig? Ich begleite dich jetzt in dieser Meditation, damit du dir deutlich machen kannst, was du aus der vor dir liegenden Zeit, die dir noch geschenkt ist, machen willst, auch wenn du nicht weißt, wie lange sie dauert. Viel Freude und Erkenntnis dabei, Deine Simone

Transkription

Wenn wir auf unseren eigenen Tod schauen,

Dann schauen wir auch automatisch anders auf unser Leben.

Denn dann taucht die Frage in uns auf,

Wofür will ich eigentlich noch leben?

Was ist mir wirklich wichtig?

Ich begleite dich jetzt in dieser Meditation,

Damit du dir deutlich machen kannst,

Was du aus der vor dir liegenden Zeit,

Die dir noch geschenkt ist,

Machen willst.

Auch wenn du nicht weißt,

Wie lange sie dauert.

Dann fällt es dir auch leichter,

Das loszulassen,

Was sowieso nicht wichtig war und dich für das einzusetzen im Leben,

Was dir wirklich wichtig ist.

So lade ich dich jetzt ein,

Die Augen zu schließen und einige Male durch deinen geöffneten Mund auszusäufzen,

So als ob du jetzt einen schweren Rucksack abstellen würdest,

Den du schon lange getragen hättest.

Diese Säufzer erlauben,

Deinem Körper oberflächliche Anspannung abfließen zu lassen.

Du kannst mit jedem Säufzer ein wenig tiefer in die Unterlage,

Auf der du dich gerade befindest,

Hinein sinken lassen.

Und so spürst du deinen Körper bestimmt jetzt schon deutlicher.

Und wenn du so spürend bei deinem Körper angekommen bist,

Merkst du auch,

Wie der Gedankenstrom nachlässt.

Dann nimm einmal deinen Atem wahr,

So wie dein Körper jetzt atmen möchte.

Und ich sage ganz bewusst,

So wie dein Körper atmen möchte,

Denn meist denken wir uns aus,

Wie es gut wäre zu atmen,

Wie es vielleicht aus einer bestimmten Sicht heraus richtig wäre zu atmen.

Und das kannst du jetzt alles loslassen.

Diese Vorstellungen und deinem Körper das Atmen überlassen.

Am leichtesten fällt das deinem Körper durch den geöffneten Mund.

Dann kann er atmen,

So wie er es braucht.

Kannst dazu immer mehr in den Hintergrund treten,

Mit deinem Wollen und deinen Vorstellungen.

Und immer mehr bei dir selbst ankommen,

Dich atmend spüren im Körper.

Und dann kannst du auch wahrnehmen,

Was du fühlst.

Ruhe oder Unruhe.

Nicht in deinem Körper,

Sondern in deinem Herzen,

In deiner Seele fühlst du.

Das Gefühl ist viel größer als der Körper.

Was fühlst du jetzt?

Du kannst herausfinden,

Welche Qualität die Ruhe oder Unruhe,

Die jetzt in dir ist,

Hat.

Ist es eher eine traurige Ruhe oder eine fröhliche Unruhe?

Angst,

Ärger,

Sehnsucht oder Verzweiflung?

In Frieden sein oder dankbar?

Lass dir Zeit,

Um es herauszufinden.

Und lass weiterhin deinen Mund geöffnet und deinen Körper so atmen,

Wie er es braucht,

Um jetzt das zu fühlen,

Was in deiner Seele gefühlt werden möchte.

Und dann bleib so fühlend mit dir verbunden,

Auch wenn du jetzt wieder in die Vorstellung gehst und dir innerlich vorstellst,

Dass du bei einer Routineuntersuchung beim Arzt gesagt bekommst,

Dass du eine schlimme Krankheit hast und nur noch maximal fünf Jahre leben wirst.

Es steht also fest,

Dass du nur noch fünf Jahre leben wirst.

Stell es dir einmal vor als Experiment,

Nur noch fünf Jahre zu leben.

Was ist dann in deinem Leben noch wichtig für dich in diesen verbleibenden fünf Jahren?

Was möchtest du noch tun und was möchtest du nicht mehr tun?

Was möchtest du sein lassen?

Lass die Antworten aus deinem Innern aufsteigen,

Fühlend aufsteigen,

Denn du fühlst genau,

Was dann noch für dich zählt.

Und dann sind ein paar Jahre vergangen und du hast nur noch ein Jahr zu leben.

Stelle dir vor,

Dass du nur noch ein Jahr lebst.

Was willst du jetzt noch machen,

Bevor du stirbst?

Was ist dir so wichtig,

Dass du es unbedingt noch tun willst?

Fühl dich da ganz hinein und verbinde dich mit deinen Wünschen.

Und dann gehen die Monate ins Land und du hast nur noch eine Woche vor dir.

Stell es dir einfach mal vor,

Du wüsstest,

Dass du nur noch eine Woche zu leben hättest.

Wie verbringst du die letzte Woche deines Lebens?

Lass Bilder oder Worte,

Sätze aufsteigen aus deinem Innern und fühle,

Was es zu fühlen gibt.

Eine Woche nur noch.

Jetzt kannst du erkennen,

Ob du das in deinem Leben lebst,

Was dir wirklich wichtig ist.

Oder bist du zurzeit auf einem anderen Weg?

Lass dich von dieser Erkenntnis berühren und fühle alle Gefühle,

Die jetzt da sein wollen.

Und dann kannst du dich weiterhin von dem berühren lassen,

Was jetzt da ist,

Auch wenn du in deiner Zeit die Augen wieder öffnest.

4.5 (13)

Neueste Bewertungen

Lulu

November 28, 2022

Sehr inspirierend und empfehlenswert. Danke dafür!

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