
Alles hilft dir, um tiefer zu fallen
Meinst du auch, du wärst ein "Kopfmensch" und du hast es deswegen schwerer bewusst bei den Übungen zu bleiben? Ich sage dir, das macht nichts - egal ob "Kopf- oder Herzmensch", alles, was auftaucht, kann dir helfen tiefer in den Augenblick zu fallen und still zu werden. Dann hören die Gedanken von alleine auf und du erfährst Frieden mit dem, was ist. Ich freue mich, dich dabei zu begleiten, deine Simone.
Transkription
Ja,
Herzlich willkommen und schön,
Dass du dabei bist.
Schön,
Dass ich dich begleiten darf auf deinem Weg nach innen zu dir selbst.
Und ich freue mich ganz besonders,
Wenn du dich vielleicht zum ersten Mal auf diese Reise begibst,
Auch wenn du vielleicht immer gedacht hast,
Du bist zu unruhig oder wirst halt ein Kopfmensch,
Der nicht so leicht aus den Gedanken wieder herauskommt.
Und dass du jetzt erfahren kannst,
Dass es keine Voraussetzung für die Übung gibt,
Dass es keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt gibt für die Übungen,
Sondern im Gegenteil,
Dass du jeden Augenblick deines Lebens anhalten kannst,
Stopp sagen kannst und dich nach innen wenden kannst.
Und egal,
Ob die größte Unruhe da ist oder die tiefste Ruhe,
Alles ist gleich gut,
Um tiefer in den Augenblick zu sinken,
Tiefer ins Hier und Jetzt,
Tiefer zu dir selbst.
Und so lade ich dich ein,
Dir es jetzt bequem zu machen,
Deinen Körper einen Platz suchen zu lassen,
Wo er sich jetzt ganz geborgen fühlt und wo er zurücktreten kann.
Ich lade dich ein jetzt,
Den Rücken gut abgestützt an die Unterlage abzugeben und einige Male mit einem Seufzer gut hörbar auszuatmen,
Dabei den Kiefer ganz gelöst nach unten hängen zu lassen,
Sodass du keinerlei Kontrolle mehr ausüben kannst,
Keine Kontrolle mehr darüber,
Was jetzt innerlich auftauchen darf oder nicht.
Und du auch den Atem jetzt so fließen lassen kannst,
Wie dein Körper atmen möchte.
Lass dich überraschen,
Wie es jetzt durch dich atmet,
Durch den geöffneten Mund.
Und wieder kannst du feststellen,
Dass es nicht wichtig ist,
Ob du jetzt schnell oder langsam atmest.
Es atmet jetzt,
So wie es atmen möchte und du kannst es ganz und gar zulassen und wahrnehmen,
Was durch diese Haltung des Zulassens und Geschehenlassens jetzt ganz von alleine in dir geschieht.
Und dann kannst du wahrnehmen,
Ob da mehr Ruhe oder Unruhe in dir ist.
Dein Kopf sagt vielleicht jetzt wieder,
Ich bin viel zu unruhig,
Um mich auf die Übung einzulassen.
Ich gehe lieber etwas lesen oder Fernsehschauen.
Tu das nicht.
Glaube deinen Gedanken nicht.
Fasse sie nicht an.
Das heißt,
Verfolge sie nicht weiter,
Sondern nimm dann die Unruhe wahr,
Wenn sie jetzt da ist.
Nimm sie wahr und lauf nicht weg davon.
Nutze sie.
Nutze sie und falle tiefer in den Augenblick hinein,
Dadurch,
Dass du sie da sein lässt.
Und wenn Ruhe da ist,
Dann lässt du die Ruhe da sein.
Lässt den Atem so geschehen,
Wie es die Unruhe oder die Ruhe braucht und lässt dich in die Ruhe oder Unruhe hineinsinken.
Keine Vorstellung mehr davon,
Wie es anders zu sein hätte,
Wie es anders besser wäre.
Jetzt ist das da und du kannst da hineinsinken.
Und wie verändert sich die Ruhe oder Unruhe,
Wenn du sie nicht mehr weg haben möchtest?
Sondern mit dir ganz einverstanden bist.
Sie einfach so lange da sein darf,
Wie sie da sein möchte und dich vollkommen erfassen darf.
Und diese Haltung kann dir helfen,
Noch tiefer in den Augenblick zu fallen.
Und dann kannst du dich für die Tiefe der Ruhe oder Unruhe öffnen.
Was geschieht,
Wenn du dich so öffnest und die Ruhe oder Unruhe in ihrer Tiefe erfährst?
Wo zieht es dich dann hin?
Denn das ist die Bewegung und das ist der Sog,
Der dich dann erfassen kann,
Wenn du so geöffnet für die Tiefe präsent bist.
Lass dich in die Tiefe ziehen und nimm wahr,
Was jetzt auftaucht in diesem Augenblick.
Klingt die Ruhe oder Unruhe aus?
Taucht eine neue Ruhe oder Unruhe auf?
Oder wird es still?
Es ist wieder vollkommen gleichgültig,
Was jetzt da ist.
Es zählt nur deine Haltung dem gegenüber,
Was jetzt da ist.
Gehst du in den Widerstand und kämpfst dagegen?
Oder öffnest du dich wieder für die Tiefe dessen,
Was jetzt auftaucht?
Und so kannst du immer tiefer fallen.
Wenn Gedanken kommen und du der Versuchung,
Sie nicht zu berühren,
Nicht widerstehen konntest,
Dann hast du immer noch die Möglichkeit,
Wieder zurückzukehren zu dem,
Was jetzt da ist.
Und das nutzen,
Um wieder tiefer zu fallen.
Und auch wenn du dann in deiner Zeit die Augen irgendwann wieder öffnest,
Kann sogar das Öffnen der Augen ein Signal sein,
Noch tiefer in den Augenblick zu fallen.
Das,
Was du im Außen siehst,
Ein Signal sein,
Tiefer in dich hinein zu sinken.
Und umso öfter du diese Übung machst,
Umso öfter du erfährst,
Dass es keinen Grund gibt,
Nicht jetzt anzufangen,
Zu üben,
Bewusst zu sein.
Und das Dasein zu lassen,
Was da ist,
Umso öfter du das übst,
Umso öfter und leichter fällt es dir,
In den Augenblick zu sinken.
Das Gedankenkarussell zu beenden und in dein Sein hinein zu sinken.
Schön,
Dass du dabei warst und dass ich dich begleiten durfte.
Alles Liebe,
Deine Simone.
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