
Ein Gefühl von Weite, Demut und innerer Freiheit.
Manchmal glauben wir, Freiheit bedeutet, irgendwo anzukommen. Ein neues Ziel. Ein anderer Ort. Mehr Zeit. Weniger Verpflichtungen. Doch auf meiner Wanderung entlang des Fischerpfads in Portugal habe ich etwas anderes erfahren. Mit jedem Schritt über die schmalen Wege entlang der Steilküste wurde es nicht um mich herum stiller – sondern in mir. Das endlose Meer erinnerte mich daran, wie weit unser Blick werden kann, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen. Der Wind nahm Gedanken mit, die ich schon viel zu lange festgehalten hatte. Und ich spürte, dass wahre Freiheit nicht im Außen beginnt, sondern tief in unserem Inneren. Ich nehme dich mit auf eine innere Reise entlang der wilden Atlantikküste – zu einem Ort voller Weite, Ruhe und Vertrauen. Vielleicht findest auch du dort ein kleines Stück von dem wieder, was im Alltag manchmal verloren geht.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Folge von Tauche ein in die Welt von Yoga mit dem Titel Ein Gefühl von Weite,
Demut und innerer Freiheit.
Passend zur Urlaubszeit und im Sommer nehme ich dich heute an einen ganz besonderen Ort mit.
Es ist ein Ort,
An dem der Himmel scheinbar kein Ende kennt.
An dem der Wind Geschichten erzählt.
An dem das Meer seit Jahrtausenden gegen die Felsen tanzt.
Ich durfte diesen Ort selbst erleben.
Ich war dieses Jahr wandern auf dem Fischerpfad an der Westküste Portugals.
Dieser Wanderweg verläuft entlang der wilden Atlantikküste meist auf sandigen Wegen,
Direkt an Klippen und Stränden.
Der Küstenwanderweg ist insgesamt 226 Kilometer und davon bin ich 129 Kilometer gelaufen.
Eine Strecke,
Bei der ich bei mir selbst ankommen durfte.
Eine Zeit,
Um meine Themen zu bearbeiten.
Themen,
Die mich beschäftigen.
Wie z.
B.
Wo halte ich mich selbst noch fest?
Welche Gedanken begrenzen mich?
Welche Geschichte erzähl' ich mir immer wieder?
Begleite mich auf diese Reise und finde zu deinem wahren Kern.
An hohen Stahlküsten,
Beim Duft des Atlantiks Und rauschender Wellen.
Spüre auch du eine Weite,
Die mich tief im Herzen berührt hat.
Vielleicht wirst du heute feststellen,
Dass Freiheit kein Ort ist.
Sondern ein Gefühl.
Ein Zustand in dir.
Mach es dir nun bequem.
Du kannst dich dazu gerne hinlegen.
Und wenn du soweit bist,
Dann schließ auch gerne deine Augen.
Und erlaube dir,
Für die nächsten Minuten Einfach nur zu sein.
Genieße die Reise!
Nehmen wir einen tiefen Atemzug durch die Nase ein.
Und langsam wieder aus.
Noch einmal ein .
.
.
Und ausatmen.
Und mit jeder Ausatmung darf dein Körper etwas schwerer werden.
Stellet dir vor,
Wie dein Becken tiefer in die Unterlage sinkt.
Du kannst deine Beine gerne ein bisschen öffnen.
Sodass die Füße locker zur Seite fallen.
Vielleicht magst du auch gerne die Arme ein bisschen weiter weg vom Körper legen und die Handflächen nach oben zeigen lassen.
Vielleicht hilft es dir,
Deine Schultern noch ein bisschen mehr zu entspannen.
Erst deine Stirn etwas weicher werden.
Der Kiefer wird locker.
Vielleicht hilft es,
Wenn du die Zahnreihen etwas öffnest.
Mein Atem findet jetzt oder gleich seinen ganz natürlichen Rhythmus.
Du musst heute nichts erreichen.
Du musst Niemand sein.
Was deine Rollen für diesen Moment hinter dir?
Du darfst einfach nur hier sein.
Mit dir allein.
Stell dir nun vor,
Du stehst auf einem schmalen Sandweg.
Unter deinen Füßen spürst du den warmen,
Weichen Boden.
Links von dir wachsen wilde Gräser.
Sie tanzen sanft im Wind.
Zwischen ihnen leuchten kleine Blumen.
Du atmest tief ein.
Die Luft schmeckt nach Salz,
Nach Meer.
Nach Freiheit.
Mit jedem Schritt wird dein Geist ruhiger.
Ema Hoegaard.
Vor dir öffnet sich die Landschaft.
Sie wird immer deutlicher.
Der Weg führt dich langsam hinauf Auf eine der hohen Stallküsten.
Und plötzlich liegt der Atlantik vor dir.
Unendlich,
Weit,
Grenzenlos.
Der Himmel scheint sich mit dem Meer zu verbinden.
Es gibt keinen Anfang und kein Ende.
Nur weiter.
Bleibe ein Moment dort stehen.
Atme diese Weite ein.
Mit jeder Einatmung öffnet sich dein Herz ein kleines Stückchen mehr.
Mit jeder Ausatmung lässt du alles los,
Was eng geworden ist.
Alle Erwartungen,
Alle Sorgen.
Alle Gedanken darüber,
Wie etwas sein müsste.
Der Wind nimmt sie mit.
Ganz mühelos.
Du brauchst nichts festzuhalten.
Vielleicht spürst du den Wind jetzt auf deiner Haut,
Er streicht ganz sanft über dein Gesicht.
Er erinnert dich daran,
Dass Veränderung etwas Natürliches ist.
Der Wind hält niemals fest.
Und trotzdem verliert er nichts.
Auch die Wellen vor dir kommen und gehen.
Keine Welle versucht,
Die vorherige festzuhalten.
Sie entsteht,
Sie bewegt sich und sie kehrt wieder zurück ins Meer.
Genau wie jeder Gedanke.
Jede Emotion.
Jeder Moment.
Während du weitergehst,
Bemerkst du die mächtigen Felsen.
Seit Jahrtausenden stehen sie hier.
Wind,
Regen,
Stürme,
Hitze.
Sie haben alles erlebt.
Und dennoch stehen sie ruhig.
Stille.
Verwurzelt.
Vielleicht erkennst du darin auch einen Teil von dir.
Etwas in dir,
Das niemals verloren gegangen ist,
Etwas,
Das unter allen Rollen,
Unter allen Erwartungen unter allen Ängsten immer da war.
Dein wahrer Kern,
Still,
Frei,
Unberührt.
Setze dich nun in deine Vorstellung auf einen warmen Felsen.
Vor dir tanzt das Licht auf dem Wasser.
Die Sonne taucht alles in besondere Farben.
Du atmest tief ein.
Und während du ausatmest,
Stelle dir vor,
Jede Anspannung fließt wie Sand aus deinem Körper.
Schicht für Schicht.
Du wirst leichter.
Weiter,
Freier.
Frage dich jetzt ganz leise,
Wo halte ich mich selbst noch fest?
Welche Gedanken begrenzen mich?
Welche Geschichte erzähl' ich mir immer wieder?
Und nun stelle dir vor,
Der Wind nimmt diese Geschichte mit.
Sie löst sich auf.
Wie eine Wolke am Himmel.
Du musst sie nicht mehr tragen.
Du darfst dich gehen lassen.
Spüre nun die Freiheit.
Nicht irgendwo dort draußen.
Sondern hier.
Mitten in dir.
Freiheit bedeutet nicht,
Dass alles perfekt ist.
Freiheit bedeutet,
Dass dein Herz offen bleibt.
Dass du dem Leben vertraust.
Dass du loslassen kannst.
Und genau in diesem Moment erkennst du,
Alles,
Was du suchst.
Trägst du bereits in dir.
Ruhe,
Weite.
Vertrauen.
Liebe Reihheit.
Atme noch einmal tief ein.
Fülle deinen ganzen Körper mit dieser Weite.
Mit diesem Licht.
Mit dieser Kraft.
Vielleicht möchtest du dieses Gefühl An einem Ort in deinem Herzen abspeichern.
Wie einen inneren Kraftort.
Einen Ort,
Zu dem du jederzeit zurückkehren kannst.
Immer dann,
Wenn das Leben laut wird.
Immer dann,
Wenn du dich eingeengt fühlst.
Dieser Ort wartet auf dich.
Genau hier,
In dir.
Im Yoga sprechen wir von Moksha.
Der inneren Befreiung.
Sie entsteht nicht dadurch,
Dass wir irgendwo ankommen.
Sie entsteht,
Wenn wir erkennen,
Dass unser wahres Selbst immer frei war.
Vielleicht hat uns die Natur heute nur daran erinnert.
Beginne nun langsam wieder deinen Atem wahrzunehmen.
Spüre die Unterlage unter dir.
Beginne die Zehen und die Füße zu bewegen.
Bewege deine Finger,
Deine Hände.
Atme tief ein und spann alle Muskeln kräftig an.
Und wieder lösen.
Noch einmal tief einatmen,
Spannung.
Und wieder loslassen.
Und dann streckt mal die Arme ganz weit über den Kopf.
Beweg dein Becken.
Deine Wirbelsäule.
Und wenn du soweit bist,
Dann öffne langsam und sanft deine Augen.
Vielleicht nimmst du heute ein kleines Stück Dieser Weite mit in deinen Tag.
Denn Freiheit beginnt nicht irgendwo am Ende eine Reise.
Sie beginnt genau in dem Moment,
In dem wir aufhören,
Gegen das Leben anzukämpfen.
Genau deshalb liegen mir Themen wie Selbstwahrnehmung,
Emotionale Heilung,
Achtsamkeit,
Atmung,
Innere Balance und authentisches Leben besonders im Herzen.
Ich begleite Menschen dabei,
Wieder mehr Verbindung zu sich selbst zu finden.
Dabei geht es mir nicht nur um körperliche Gesundheit oder Bewegung,
Sondern vor allem um den Menschen in seiner Ganzheit.
Um das,
Was wir fühlen.
Was wir oft verdrängen.
Was uns innerlich bewegt.
Und um die Frage,
Wie wir wieder mehr bei uns selbst ankommen können.
Yoga bedeutet für mich weit mehr als Asanas oder diese körperlichen Übungen.
Yoga ist für mich ein Weg,
Bewusster zu leben.
Achtsamer zu fühlen.
Den Atem als Brücke zu nutzen.
Und wieder tiefer mit unserem inneren Wesen in Kontakt zu kommen.
Mir begegnen immer wieder Menschen,
Die sich im Alltag verloren haben,
Die funktionieren.
Leisten stark sein wollen und sich gleichzeitig innerlich nach Ruhe,
Echtheit,
Verbundenheit und inneren Frieden sehn.
Mein Name ist Stephanie Busch.
Ich bin Heilpraktikerin und Yoga-Lehrerin.
Ich freue mich,
Dass du heute hier warst und wir ein kleines Stück Weg gemeinsam gegangen sind.
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