
Zufrieden Einschlafen Mit Stoischer Gelassenheit
by Mathias Feil
Lasse den Tag hinter dir und gleite mit mehr Gelassenheit in den Schlaf. Diese geführte Einschlafmeditation verbindet die zeitlose Weisheit des Stoizismus mit Achtsamkeit, bewusster Wahrnehmung und ruhiger Selbstreflexion. Du wirst eingeladen, Gedanken und Sorgen loszulassen, zwischen dem zu unterscheiden, was in deiner Macht liegt und was nicht, und den Tag in Frieden abzuschließen. Durch sanfte Körperwahrnehmung, längere Momente der Stille und stoische Impulse entsteht Raum für Ruhe, Akzeptanz und Vertrauen in den gegenwärtigen Moment. Ideal als Abendmeditation für alle, die Grübeln loslassen, zur Ruhe kommen und friedlich einschlafen möchten.
Transkription
Willkommen zur stoischen Einschlafmeditation.
Für tiefen Frieden.
Vertrauen Und wohliges Einschlafen.
Der Tag liegt hinter dir.
Alles,
Was heute getan werden konnte,
Wurde getan.
Und alles.
Was offen geblieben ist.
Darf bis morgen warten.
Genau jetzt.
Für diese Zeit.
Musst du nichts mehr leisten.
Nichts mehr lösen.
Nichts mehr verstehen.
Nichts mehr erreichen.
Du darfst einfach hier sein.
Getragen von der Unterlage unter dir.
Getragen.
Vom Atem.
Betragen von diesem Moment.
Spüre deinen Körper.
Die Schwere deiner Beine.
Die Ruhe deiner Arme.
Die Wärme deiner Hände.
Das sanfte Heben und Senken Deines Brustkorbs.
Vielleicht war heute nicht alles perfekt.
Vielleicht gab es Momente der Freude.
Vielleicht auch Momente der Enttäuschung.
Vielleicht offene Fragen?
Vielleicht Unsicherheiten.
Vielleicht Dinge.
Die du gern anders gehabt hättest.
Doch jetzt?
Musst du nichts mehr daran verändern.
Der Tag ist abgeschlossen.
Wie ein Kapitel in einem Buch.
Geschrieben.
Gelesen Und nun geschlossen.
Die stoischen Philosophen erinnerten sich jeden Abend an Folgendes.
Was vergangen ist.
Nicht mehr verändert werden.
Doch wie wir dem begegnen!
Liegt weiterhin in unserer Hand.
Und heute Nacht.
Wählst du?
Inneren Frieden.
Stelle dir vor.
Du hältst den heutigen Tag in deinen Händen.
Alle Begegnungen.
Alle Gedanken.
Alle Gefühle.
Alle Entscheidungen.
Betrachte ihn einen Moment.
Ohne Urteil.
Ohne Kritik.
Ohne Widerstand.
Und dann lege ihn behutsam neben dich für die nächsten Augenblicke.
Vielleicht tauchen noch Gedanken auf.
Pläne Sorgen.
Fragen.
Dinge,
Die du nicht vergessen möchtest.
Dinge,
Die noch ungeklärt sind.
Das ist ganz natürlich.
Der Geist versucht zu helfen.
Er versucht vorauszudenken.
Zu schützen.
Zu planen.
Doch jetzt braucht er das nicht mehr.
Nicht in diesem Moment.
Die Zukunft.
Gehört weder dir noch mir.
Doch dieser Augenblick.
Gehört dir.
Deine Gedanken.
Deine Entscheidung.
Deine Haltung.
Dein Charakter.
Deine nächsten Schritte.
Liegt es in deiner Macht?
Was andere Menschen denken.
Liegt es in deiner Macht?
Was gestern geschehen ist.
Liegt es vollständig in deiner Macht,
Wie morgen alles ausgehen wird?
Doch du hast Einfluss darauf.
Wie du morgen handelst.
Du sprichst.
Welche Entscheidungen du triffst.
Welche Werte du lebst.
Welche Haltung du einnimmst.
Diese Samen kannst du pflanzen.
Ob daraus Blüten entstehen,
Entscheidet nicht allein deine Hand.
Und deshalb darfst du heute Nacht das,
Was möglicherweise entsteht oder nicht,
Loslassen.
Du hast getan.
Was heute möglich war.
Und morgen wirst du erneut das tun,
Was in deiner Macht liegt.
Für heute jedoch darfst du ruhen.
Mehr verlangt dieser Moment nicht.
Markus Aurelius schrieb.
Nimm bereitwillig an.
Was dir begegnet.
Weil alles leicht ist.
Weil alles angenehm ist.
Sondern weil Widerstand oft mehr Kraft kostet.
Als die Wirklichkeit selbst.
Für diesen Abend.
Diese Nacht.
Darfst du aufhören zu kämpfen.
Gegen das Vergangene.
Gegen Unsicherheit.
Gegen.
Offene Fragen.
Gegen Gedanken.
Alles darf da sein.
Und alles darf weiterziehen.
Ihren Blatt in einem Fluss.
Wie Wolken am Himmel.
Stelle dir nun einen klaren Nachthimmel vor.
3 still unendlich weit.
Und du liegst darunter.
Schütz Sicher.
Geborgen.
Die Sterne eilen nicht.
Der Mond drängt nicht.
Die Nacht versucht nicht.
Etwas anderes zu sein.
Alles folgt seinem natürlichen Rhythmus.
Und auch du darfst deinem natürlichen Rhythmus folgen.
Du mußt den Schlaf nicht suchen.
Du musst ihn nicht erzwingen.
Du musst ihn nicht festhalten.
Der Schlaf findet dich.
Sowie die Nacht.
Ganz von selbst kommt.
Während du weiter atmest.
Entspannt sich dein Körper mehr und mehr.
Die Stirn wird weich.
Die Augenlider schwer.
Der Kiefer locker.
Der Nacken entspannt.
Die Schultern sinken tiefer.
Die Arme werden schwer.
Die Hände ruhen.
Der Brustkorb wird weich.
Der Bauch entspannt sich.
Das Becken sinkt tiefer.
In die Unterlage.
Die Beine werden angenehm schwer.
Die Füße ruhen vollkommen.
Der ganze Körper weiß.
Wie Loslassen geht.
Du musst nichts tun.
Vielleicht bemerkst du nun.
.
.
Eine stille Zufriedenheit.
Nicht,
Weil alles perfekt ist.
Nicht,
Weil alle Wünsche erfüllt sind.
Sondern weil dieser Augenblick genügt.
Weil du atmest.
Weil du lebst.
Weil du .
.
.
Ihr bis.
Erinnere dich.
Du mußt nicht dein ganzes Leben Heute Nacht mit dir tragen.
Nicht die kommende Woche.
Nicht die kommenden Monate?
Nicht alle Antworten.
Nicht alle Möglichkeiten.
Nur diesen Atemzug.
Und dann den nächsten.
Lasse diesen Gedanken.
Tief in dir ankommen.
Ich habe genug getan.
Für heute reicht es.
Ich darf.
Ich darf loslassen.
Ich darf vertrauen.
Nimm nun drei ruhige Atemzüge.
Mit dem ersten Atemzug.
Lässt du den Tag los.
Mit dem zweiten Atemzug.
Lässt du die Sorgen los.
Mit dem dritten Atemzug.
Öffnest du dich für die Ruhe der Nacht.
Es gibt nichts mehr zu verstehen.
Nichts mehr festzuhalten.
Nichts mehr vorzubereiten.
Die Nacht trägt dich.
Der Atem begleitet dich.
Und die Weisheit des Loslassens Wacht über deinen Schlaf.
Alles ist gut.
Alles darf ruhen.
Du darfst ruhen.
Der Morgen wird kommen.
Und du wirst dem neuen Tag begegnen.
Schritt für Schritt.
Gedanke für Gedanke.
Atem zu.
Für Atemzug.
Doch jetzt?
Ist nur diese Nacht.
Diese Ruhe.
Diese Geborgenheit.
Gute Nacht!
Und schlaf gut.
Treffen Sie Ihren Lehrer
More from Mathias Feil
Ähnliche Meditationen
Trusted by 36 million people. It's free.

Get the app
