
Meditation – Grenzenlose Freude
Lass alle Widerstände fallen und lausche dem was da ist. Gedanken, Empfindungen, oder Gefühle – Alles darf da sein. Mutig begegnest du jeder Energie. Damit kannst du Ballast abwerfen und Freude im Herzraum spüren. Bleibe auch daran nicht kleben und schließe in voller Güte die ganze Welt mit ein. Somit kannst du grenzenlose Freude erfahren.
Transkription
Ich begrüße dich ganz herzlich zur heutigen Meditation,
Grenzenlose Freude.
Dann richte dich zunächst ganz bequem ein,
Ganz entspannt,
Egal ob auf einem Stuhl,
Auf dem Boden,
Auf deinem Sitzkissen oder vielleicht magst du ja sogar dabei liegen,
Genau so,
Wie es jetzt einfach für dich richtig ist,
In deiner eigenen Art und Weise.
Schau einfach,
Dass du zwischendurch bequem deine Hand auf deinen Brustkorb legen kannst,
Weil wir heute deinen Herzraum auch erkunden wollen und dafür ist eine Berührung mit der eigenen Hand sehr hilfreich.
Und wenn du jetzt eingerichtet bist,
Wollen wir einfach zusammenschauen,
Dass du erstmal richtig ankommst.
Dafür löse deinen Kiefer etwas,
Indem du die Lippen ein Stück auseinander hältst und hier ganz gezielt schaust,
Dass du die Einatmung durch die Nase vollführst und mit dem Mund ausatmest.
Etwas stärker als normal.
Wenn ein kleiner Seufzer mit hinausgelangt,
Umso besser.
So atme nun und merke,
Wie du mit jedem Atemzug gelöster wirst.
Und nun lege eine Hand auf deinen Brustkorb,
In deinen Herzbereich hinein.
Dabei ist es egal,
Dass du genau die Hand auf deinem Herzen hältst.
Einfach,
Dass du merkst,
Dass durch diese Berührung eine Verbindung entsteht zu dir und deinem Herzen.
Und nun verbinde dich mit dem Mut,
Indem du einfach sagst,
Möge ich jetzt mutig sein für alle Erkundungen.
Möge ich mutig sein,
Egal was jetzt in mir auftaucht.
Möge ich mutig sein,
Allem,
So wie es ist,
Zu begegnen.
Ich vergebe mir,
Falls ich zurückschrecke.
Dann kannst du gerne die Hand einfach wieder sinken lassen.
Und somit hast du dich mit deinem Mut verbunden und kannst jetzt allem innerlich begegnen und hast Kraft.
Und falls es dir doch zu viel wird,
Hast du dir bereits vergeben und das ist auch nicht schlimm,
Wenn dir irgendetwas zu viel wird.
Und so lasse die Atmung auf ihre Weise fließen und schaue jetzt innerlich in deinen Körper hinein und scanne ihn innerlich von oben nach unten ab.
Beginne zuerst an der Scheitelspitze und fahre langsam hinab mit der Aufmerksamkeit auf die Höhe der Augen,
Nase,
Mund,
Kehlkopf,
Schultern,
Brust,
Bauchnabel,
Oberbeine,
Unterbeine,
Füße.
Und vielleicht hast du jetzt schon irgendetwas an der Stelle gemerkt,
Die nicht wirklich entspannt ist,
Wo sich irgendetwas angesammelt hat.
Scanne ruhig nochmal den Körper,
Dass du die Stelle vielleicht richtig bemerkst.
Schulter.
Gerne auch nochmal die Arme dazu.
Oberbeine.
Unterbeine.
Füße.
Und wenn du jetzt irgendetwas noch merkst,
Dann schau dir das innerlich einfach an,
Diese Empfindung,
Diese Verspannung.
Und lass sie einfach da sein.
Begegne ihr ganz milde und freundlich.
Sie kann dir nichts tun.
Und vielleicht merkst du,
Dass allein durch deine gerichtete Aufmerksamkeit die Spannung lockerer wird,
Wie sie weicher wird und anfängt zu schmilzen.
Und wenn nicht,
Dann ist das auch vollkommen okay.
Du bist in keinem Wettbewerb.
Du musst dir nichts erreichen.
Und jetzt wandere weiter vielleicht zu einer anderen Anspannung.
Oder vielleicht merkst du eine Empfindung wie Wärme.
Oder vielleicht ist irgendetwas ganz kühl.
Bemerke es einfach und richte darauf deine Aufmerksamkeit.
Richte sie ganz liebevoll darauf.
Bleib dafür offen,
Was passiert.
Und nun lass uns noch ein Stück tiefer gehen.
Unter Empfindungen befinden sich die Gefühle,
Die Emotionen,
Das Fließende.
Und gerne frage dich jetzt innerlich,
Was fühle ich,
Was ist meine Stimmung.
Grübel überhaupt nicht darüber nach,
Was es sein könnte,
Sondern nimm es ganz intuitiv einfach wahr.
Auch wenn du kein Wort dafür gerade findest,
Ist das kein Problem.
Es geht hier um das Fühlen des Gefühls.
Lass diese Energie fließen,
Da sein.
Nimm innerlich die Hände davon weg.
Lass es durch dich durchströmen.
Und ja,
Auch wenn es unangenehm ist,
Du bist sicher.
Vertraue dir selbst.
Das Gefühl kann dir nichts anhaben.
Weder vermeidest du es,
Noch hängst du dich daran auf.
Lass es einfach da sein.
Du verkürzt es nicht und du verlängerst es auch nicht.
Und wenn es ein unangenehmes Gefühl ist,
Ein Wutärger oder auch Scham,
Dann kann es bereits sein,
Dass es schon abklingt,
Weniger wird oder es kommt noch etwas anderes hoch,
Wie ein zusätzliches Gefühl.
Sei der Raum,
In dem alles da sein kann.
Und wenn es ein positives Gefühl ist,
Eine Art Frieden,
Dann lass vielleicht auch den Widerstand los,
Dass dieser Frieden sich nicht vertiefen darf,
Weil es dich vielleicht überfordert.
Sei einfach da.
Die Atmung passt sich an.
Vielleicht will auch ein Geräusch sich ausdrücken.
Gib ihr nach.
Sei ganz weich.
Gedanken kannst du fallen lassen.
Alle Bilder,
Die sich mit den Gefühlen verbinden wollen,
Lass sie wie Wolken weiterziehen.
Einfach die Bewegung,
Die Energie der Gefühle,
Der Emotionen wahr.
Und so lässt du jeden Ballast von dir abfallen und kannst aufsteigen in deinen Herzraum.
Nimm wieder eine Handfläche auf deinen Brustbereich.
Der Ballast ist abgeworfen und dadurch merkst du vielleicht schon eine größere Offenheit in deinem Herzbereich.
Lass alles da sein,
Sei es ein kleines Lächeln,
Eine ungeahnte Vertrautheit,
Eine liebevolle Zentriertheit und vielleicht kannst du auch schon eine kleine Freude merken.
Linke deine Aufmerksamkeit in deinen Herzbereich hinein,
In deinen Brustkorb.
Merke diese Offenheit und wiederhole für dich die Sätze.
Möge ich zentriert sein.
Möge ich offen sein.
Möge ich freudig sein.
Und bemerke,
Wie sich das bis in deinen Körper hineinzieht,
Hineinströmt.
Diese liebevolle Art und Weise,
Die du dir selber schenkst.
Und so hüllst du dich selber in diese Leichtigkeit,
Mit dieser Freude ein.
Und nun vertraue darauf,
Dass das genug ist,
Dass es auch hier nichts zum Festhalten gibt.
Vertraue darauf,
Dass die Freude grenzenlos und bedingungslos werden kann,
Indem du die Energie noch weiter aufsteigen lässt.
Stelle dir innerlich jemanden vor,
Den du jeden Tag Liebe schenkst,
Der dein allen und alles ist,
Dem du Güte zeigst.
Sei es Mensch,
Sei es Tier,
Sei es Pflanze.
Nimm es in deinen Herzbereich,
In deinen Herzraum mit auf,
In diese Güte,
In diese liebende,
Freudige Haltung.
Und nun erweitere diesen Kreis,
Vielleicht mit deiner ganzen Familie,
Mit Verwandten und Freunden.
Lass sie alle in dein Herzbereich hinein.
Überflute sie,
Wie ganz von alleine,
Mit dieser Wärme,
Mit dieser Freundlichkeit.
Nun lass auch noch andere hinein,
An die du sonst gar nicht so denkst.
Lass diesen Kreis größer werden.
Arbeitskollegen,
Außenstehende,
Ferne Bekannte.
Lass sie alle innerlich rein.
Lass es größer werden.
Stadt.
Lass alles hinein.
Länder.
Kontinente.
Und immer größer,
Bis du die ganze Welt von außen siehst.
Und diese Kugel in deinen Herzraum einschließt.
Und wiederhol die Sätze.
Mögen alle zufrieden sein.
Mögen alle glücklich sein.
Möge allen das Beste passieren.
Und nun nimm wahr,
Wie diese Freude grenzenloser wird.
Bedingungsloser.
Indem du alle daran teilhaben lässt.
Gerne kannst du deine Hand jetzt absinken.
Und du nimmst dir jetzt so viel Zeit,
Wie du brauchst,
Diese Freude zu genießen und allen weiterhin zu schenken.
Lass alles da sein.
Und erst wenn du fertig bist,
Wenn diese Freude von ganz alleine aufhört,
Öffnest du langsam die Augen.
Verbleibe allerdings so lange in der Freude,
Wie du möchtest.
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