
Begegne deiner Angst und bekomme Alles! - Teil 2
Im Teil 2 wird das "Wie?" in Angriff genommen. Warum entstehen deine Ängste und negativen Gefühle? Wie sehr beherrschen sie unbewusst deinen Alltag und viele Handlungen? Das wird anhand von zwei unterschiedlichen Ebenen betrachtet. So kannst du die Angst komplett durchleuchten. Danach weißt du, was zu tun ist und hast einen richtigen Überblick. Abschließend zeige ich dir eine sehr wirkungsvolle Übung, die du vielseitig anwenden kannst. So steht deiner Selbsterkenntnis nichts mehr im Wege!
Transkription
Dein Podcast für Selbsterkenntnis und inneres Wachstum Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge vom Podcast,
Ich begrüße Dich ganz herzlich hier an diesem sonnigen Tag,
Mein Name ist Sascha,
Loslassbefreit.
Und heute schauen wir uns den zweiten Teil an,
Also sprich im letzten Podcast war die Überschrift Begegne Deiner Angst und bekomme alles und das wird hier die Fortsetzung,
Sprich der zweite Teil davon.
Wenn Du den ersten Teil noch nicht gehört hast,
Dann würde ich Dir wirklich empfehlen das zu tun,
Weil darauf baut der zweite Teil,
Sprich dieser Podcast jetzt hier richtig auf.
Ich gebe nochmal eine kleine Zusammenfassung bzw.
Ein bisschen Hintergrundinformationen.
Wir haben gesagt im ersten Teil,
Alle negativen Gefühle stammen letztendlich von dieser Grundangst ab,
Also von dieser Todesangst und warum beschäftigen wir uns denn überhaupt mit sowas unangenehm,
Das hatten wir auch im ersten Teil schon ein bisschen angesprochen.
Hier nochmal ein paar Hinweise dazu.
Zuerst einmal können wir nur Freiheit erhalten,
Also echte Freiheit,
Wenn wir uns von der Abhängigkeit von solchen Ängsten und negativen Gefühlen lösen,
Also sprich wenn wir nicht der Spielball davon sind.
Denn ansonsten laufen wir einfach nur wie ein Programm ab,
Stell Dir vor Du hast ein blödes Gefühl,
Willst es los haben,
Machst eine kompensatorische Handlung daraus,
Sprich z.
B.
Dein Partner sagt Dir was Blödes,
Es geht in Streitrichtung und Du sagst,
Ah jetzt gehe ich irgendwie zu meinem Kumpel und zocke eine Runde,
Soll die Alte mich hauptsächlich in Ruhe lassen.
Man sieht dadurch klar die Abhängigkeit,
Sprich man will das blöde Gefühl los haben und dann macht man irgendeine Handlung,
Obwohl die überhaupt nicht sinnvoll ist oder obwohl man die eigentlich gar nicht machen möchte.
Und so spielt sich das allerdings ab,
Wenn wir sofort total abhängig werden von unseren Emotionen.
Und es ist auch ein großer Punkt,
Wenn Du nicht bereit bist die Angst zu fühlen,
Dann beschneidest Du Dich auch in der Freude.
Das ist ein zweischneidiges Schwert,
Also stell Dir vor Du willst die Angst klein haben,
Du erdrückst sie,
Dann wirst Du auch nicht fähig sein die Freude komplett zu fühlen,
Weil Du diese auch unterdrückst.
Du bist einfach nicht bereit dazu,
Diese ganzen Gefühle anzunehmen,
Indem Du sie blockierst und so weiter.
Und dadurch kommst Du nicht in den vollen Genuss der positiven Gefühle,
Das ist auch nur ein großer Punkt.
Und natürlich sind die Gefühle überhaupt der Reichtum des Lebens,
Wir werden ansonsten wie Maschinen.
Stell Dir selbst eine schöne Diskussion mit Freunden vor,
Alle unterhalten sich angeregt und wenn all das nicht wäre,
Selbst so eine schöne Gefühlslage,
Wenn man sich eben gut unterhält,
Dann werden wir einfach nur wie Maschinen,
Die sich gegenüber sitzen und sich dumm und ganz regungslos unterhalten.
Und eben weil wir nicht die Freude richtig fühlen können,
Wenn wir der Angst nicht begegnen,
Können wir auch nicht den kompletten Reichtum des Lebens erfahren,
Eben in den ganzen Gefühlen.
Und letztendlich ist es auch so,
Dass wir keine richtige Entwicklung haben,
Denn im ersten Teil wurde klar,
Dass wir uns nur durch die Angst hindurch wirklich entwickeln können und Zugriff auf unser volles Potenzial erhalten.
Das nochmal so als ein paar kleine Hinweise.
Und jetzt schauen wir uns mal an,
Wie denn die Angst das Handeln bestimmt.
Und jetzt könntest Du vielleicht denken,
Naja,
Manchmal bin ich ärgerlich oder etwas traurig,
Aber das bestimmt nicht wirklich mein Leben und meinen Alltag,
Das sind nur irgendwelche Zufallsergebnisse fast und das stört eigentlich nicht und in der Regel ist alles okay.
Und ich lade Dich hier wirklich ein,
Das vollständig zu untersuchen,
Denn oft entgeht uns das eben,
Dass wir hauptsächlich durch Angst handeln.
Und blicken wir jetzt mal in den Alltag etwas hinein.
Zum Beispiel,
Ich mache diesen Podcast hier.
Jetzt ist die Frage,
Warum mache ich diesen Podcast?
Habe ich jetzt irgendwie eher Angst,
Ich komme zu kurz oder ich müsste meinen Wert steigern oder sonstiges?
Also ist es eher eine Angsthandlung oder mache ich es wirklich,
Weil ich dem Menschen etwas Gutes mitgeben möchte,
Weil ich vermute,
Dass die Leute einfach dafür Interesse haben und dass es wirklich Hilfe bringen kann?
Genauso,
Wenn Du zum Beispiel Essen für Deinen Partner kochst,
Ist es jetzt eher so,
Du machst es,
Weil der Partner das gesagt hat und Du hast dann Angst,
Oh Gott,
Wenn ich das jetzt nicht mache,
Wird er mich dann noch mögen und lieben oder machst Du es eben freiwillig?
Sprich,
Der Partner bittet Dich einfach darum und Du machst es aus vollem Herzen.
Du machst es einfach so,
Weil Du eine schöne Harmonie möchtest,
Wobei das auch in Richtung gehen kann,
Oh ich habe Angst,
Dass die Harmonie gestört ist,
Aber Du weißt,
Was ich meine mit dem Unterschied.
Und genauso auch zum Beispiel,
Wenn jemand auf der Straße Geld verliert.
Stell Dir vor,
Vor Dir läuft jemand,
Verliert Geld und Du überlegst,
Hebe ich es jetzt auf oder stecke ich es jetzt in meine Portemonnaie heimlich,
Sodass derjenige das nicht sieht oder gehst Du ganz natürlich hin,
Hebst das Geld auf und sagst,
Hey,
Moment mal,
Hier Du hast Geld verloren und gibst es demjenigen,
Ohne irgendwelche Hintergrundgedanken,
Wie oh war das jetzt richtig und so weiter und so fort.
Und hier wird auch klar,
Dass unser Handeln auch offensichtlich sehr liebevoll aussehen kann.
Also sprich zum Beispiel,
Wir machen Essen,
Heben Geld auf,
Wir machen irgendwelchen schönen Podcasts oder irgendwelche Dinge für andere Menschen,
Aber innerlich sind wir trotzdem eher ängstlich motiviert,
Also sprich die Absicht,
Die dahinter liegt,
Ist trotzdem ängstlich.
Aber auf der Oberfläche sieht es nur freundlich aus,
Weil wir bestimmten Konditionierung entsprechen wollen und so weiter.
Und ich weiß,
Das ist sehr schwer,
Sich damit zu beschäftigen,
Weil wenn man das macht,
Sieht man auch,
Wie viele Handlungen in dem eigenen Leben durch Angst eigentlich motiviert sind und das wiederum macht auch natürlich Angst,
Doch wie wir festgestellt haben,
Entsteht dadurch echte Entwicklung und deswegen lege ich dir das auch ans Herz.
Und damit du dich richtig damit beschäftigen kannst,
Gibt es ein paar Voraussetzungen.
Die erste Voraussetzung ist,
Dass du der Ausgangspunkt bist.
Natürlich bist du nicht an allem schuld,
Aber letztendlich trägst du die Verantwortung dafür,
Für dein Handeln und wie du damit umgehst.
Es sind nicht die anderen,
Verstrick dich nicht in sinnlose Urteilen.
Es ist immer der,
Die das,
Die Situation,
Mein Job und so weiter und so fort,
Lass das weg.
Du kannst wirklich sofort damit starten.
Der Alltag ist sowieso der beste Lehrmeister.
Also sprich,
Es ist egal,
Ob du auf Arbeit viel zu tun hast,
Dann wirst du vielleicht mal Kritik ernten und dann ist hier auch die Frage,
Wie gehst du mit der Kritik um,
Was macht die Angst damit,
Mit dir oder wenn du nicht so viel zu tun hast auf Arbeit,
Da kommt vielleicht sogar Langeweile auf.
Dann ist so eine Unruhe darunter,
Nach dem Motto,
Oh,
Was soll ich jetzt tun,
Wenn ich nichts mache,
Dann bin ich nicht mehr so viel wert,
Dann sinkt mein Selbstwert.
Also du siehst,
Es gibt immer Situationen im Alltag,
Wo wir wirklich angesprochen werden,
Mit unseren Ängsten auch zu arbeiten,
Von ganz alleine.
Das ist die erste Voraussetzung.
Die zweite ist gar nicht so einfach,
Weil wir sind hier in unserer Gesellschaft ziemlich davon abgeschnitten und ehrlich gesagt,
Ich war auch bis vor einem Jahr ziemlich davon abgeschnitten und zwar von den Bedürfnissen und von den Gefühlen.
Also wenn wir uns mit den Ängsten beschäftigen wollen,
Also auch mit Schmerz,
Trauer und so weiter,
Also allen negativen Gefühlen,
Müssen uns diese überhaupt erst mal auffallen.
Und in der Regel kennen wir das als erwachsene Menschen nur,
Extreme Freude oder extreme Negativität.
Also diese zwei Riesenpole,
Aber es gibt natürlich noch eine ganze Gefühlspalette darunter und es ist wichtig,
Sich damit zu beschäftigen,
Um überhaupt zu merken,
Wann habe ich denn Angst oder wann fühle ich denn vielleicht ein bisschen Schmerz oder eine leichte Traurigkeit.
Und das ist ein Riesenthema und wenn wir das nicht schaffen,
Uns damit zu beschäftigen,
Also diese Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen,
Dann ist der Weg auch schwer,
Weil dann können wir auch nicht damit arbeiten,
Wenn wir die Gefühle nicht benennen können,
Wie wir uns gerade fühlen oder diese Bedürfnisse,
Dann merken wir das einfach überhaupt nicht und dann leben wir nur in unserer Welt,
In unserer linken Gehirnhälfte,
In Logik und sind einfach nur so eine Art Maschine.
Und leider ist das immer der erste Schritt,
Den es bedarf,
Dass man überhaupt diesen Weg beschreiten kann,
Weil wir sind,
Wie erwähnt,
Hier durch unsere ganze Technologie und so weiter sehr von unseren Gefühlen abgeschnitten.
Und der dritte Punkt für die Voraussetzung ist der Mut und die Courage,
Weil,
Wie gesagt,
Wenn wir uns damit beschäftigen,
Wird uns das öfteren ein bisschen mulmig,
Weil wir merken,
Auf welchen Programmen und Mustern wir eigentlich nur laufen,
Um diese ganze Angst zu unterdrücken und diese ganzen negativen Gefühle,
Weil wir die eben nicht haben wollen.
Und dass wir diesen Dingen so begegnen,
Das erfordert Mut und Selbstcourage,
Gar keine Frage.
Und es ist der mutigste Weg,
Diese inneren Erfahrungen und Erkenntnisse machen zu wollen.
Der nächste Punkt ist,
Dass wir generell zwei Arten haben,
Der Angst zu begegnen.
Diese zwei Möglichkeiten haben wir.
Also,
Wenn du sagst,
Ja,
Ich will der Angst begegnen,
Dann gibt es dafür zwei Möglichkeiten und diese schauen wir uns jetzt gemeinsam an.
Ich teile das immer auf in eine Art horizontale Ebene und in eine vertikale Ebene,
Also in die Tiefe.
Die horizontale Ebene ist gekennzeichnet durch Vergangenheit und Zukunft,
Also es ist eine Zeitebene.
Und damit können wir die Angst um das Warum und Wie beobachten.
Also,
Warum entsteht die Angst und wie entsteht diese?
Und das können wir einerseits tun,
Indem wir auf unsere Vergangenheit schauen.
Also,
Sprich,
Wir sind ja in der Regel eine Persönlichkeit aus Glaubenssätzen,
Grundüberzeugungen,
Alten Erfahrungen und so weiter.
Und hier können wir schauen,
Okay,
Was ist denn da vielleicht passiert in der Vergangenheit,
Dass ich jetzt immer,
Wenn dies in die Situation eintritt,
Angst verspüre und Angst fühle.
Und das kann mitunter sehr viel Zeit beanspruchen.
Das ist auch eine Art kleiner Nachteil,
Aber es lohnt sich trotzdem,
Wenn man erst so was beobachtet hat,
Dass man Veränderung einleiten kann.
Aber es ist doch schon ein bisschen mühseliger und es kann auch mehrere Monate dauern,
Kann mitunter sogar professionelle Hilfe brauchen,
Um überhaupt solche Muster zu erkennen,
Weil wir sind an sich sehr durch unser Unterbewusstsein gesteuert und dort sind diese Muster und Erfahrungen auch teilweise sehr tief verborgen und die müsste man erstmal an die Oberfläche heben,
Um das auseinandernehmen zu können.
Und dann gibt es aber auf der horizontalen Ebene auch noch etwas Leichteres.
Und zwar,
Du schaust immer,
Wenn du ein negatives Gefühl hast,
Also in Richtung Angst,
Schmerz,
Trauer und so weiter,
Dann erforschst du diese Gefühle einfach.
Also das heißt,
Du nimmst eher so in Richtung die momentanen Situationen.
Du hast das Gefühl und dann fragst du dich,
Woher kommt das?
Woher kommt das?
Gibt es vielleicht ein Bedürfnis,
Was da nicht gestillt ist oder wie ist das entstanden?
Und so verfolgst du diese Kette zurück.
Und wenn du es dann dingfest gemacht hast,
Warum dieses negative Gefühl ständig entsteht in einer bestimmten Situation,
Dann schaust du dir an,
Was das wirklich mit deinem Leben gemacht hat.
Also wie oft hat diese Angst dazu beigeführt,
Dass du immer wieder in die eine Richtung gerannt bist und immer wieder kompensatorisch dich verhalten hast,
Obwohl du es anders möchtest.
Was hat das mit deinem ganzen Leben gemacht?
Und auch da ist natürlich ein bisschen Rosenboden gefragt,
Also du musst dich da ein bisschen hinsetzen.
Aber es hat viele Erkenntnisse und ist wirklich sehr wertvoll.
Und diese horizontale Ebene dient letztendlich dazu,
Um mit dem Licht des Bewusstseins die Angst zu verändern.
Die Angst in Liebe zu verändern,
In anderen Verhaltensweisen.
Dazu dient diese horizontale Ebene und das ist die erste Möglichkeit,
Dass du der Angst begegnen kannst.
Und dann gibt es noch die vertikale Ebene,
Die geht eher ins Jetzt komplett hinein.
Sie ist dazu da,
Dass du mit dem Gefühl nichts machst,
Wenn es entsteht.
Das Gefühl tobt sich in dir aus und du machst einfach nichts damit.
Das ist auch der Inbegriff vom Loslassen.
Wir akzeptieren das negative Gefühl und die momentane Angst,
Die da sind,
Und machen damit überhaupt nichts innerlich.
Wir halten an und lassen los.
Und was passiert dadurch?
Das Gefühl verliert seine Energie und verbrennt von ganz alleine.
Und das kann mitunter ein bisschen länger auch dauern,
Aber in der Regel ist es so,
Wenn du die Angst fühlst und sie loslässt,
Also sprich,
Sie tobt sich innerlich in dir aus und du machst wirklich gar nichts damit.
Du rennst nicht hin innerlich,
Du drückst die Angst nicht weg,
Sondern du lässt sie einfach da,
Dann verbrennt sie und das dauert in der Regel zwei,
Drei Minuten und dann ist wieder gut.
Und das ist aber eine andere Herangehensweise,
Siehst du,
Als diese horizontale Ebene,
Wo wir eher das Warum bestimmen.
In der vertikalen Ebene geht es wirklich nur in das Gefühl hinein und dann kann es verbrennen,
Die Energie verblasst.
Und hier steht besonders im Vordergrund,
Dass seine Gefühlstoleranz gestärkt wird.
Also sprich,
Dass du mit den Gefühlen,
Wie sie auch kommen,
Umgehen kannst.
Und außerdem gibt es hier noch einen großen Vorteil,
Du erkennst,
Sobald das Gefühl verbrannt ist,
Dass es noch tiefere Erfahrungen geben kann,
Wie Frieden,
Glück,
Seligkeit.
Und das kannst du allerdings nur in der vertikalen Ebene vernehmen.
Und jetzt ist natürlich die Frage,
Welche Ebene ist jetzt wichtiger und effektiver?
Ich sagte einfach,
Beide Ebenen sind wichtig und beide haben ihre Vorteile gewissermaßen.
Für mich persönlich dient die horizontale Ebene,
Also sprich dieses Fragen nach dem Warum und in der Vergangenheit erforschen,
Eher dazu,
Dass man sich noch besser vorbereitet,
Um in diese vertikale Ebene tiefer fallen zu können.
Also sprich,
Das Verstehen und auch mitunter teilweise das Verändern,
Dass eine negative Emotion nicht mehr auftritt,
Hilft letztendlich,
Dass du noch mehr fallen kannst in diese vertikale Ebene,
Sprich,
Dass du ein Gefühl einfach so lassen kannst,
Wie es ist,
Ohne es zum Beispiel auch künstlich zu verlängern,
Wie Freude.
Das macht man auch ganz oft.
Du kennst das,
Man spürt Freude und dann macht man sich noch gute Musik an und so weiter,
Um dieses Gefühl möglichst lange zu behalten.
Und wenn du jetzt nur mit der horizontalen Ebene arbeitest,
Ist es auch so,
Dass du nie wirklich lernst zu fühlen,
Weil du fragst ständig nach dem Warum und veränderst durch deine anderen Ansätze natürlich dann auch die Gefühle,
Aber es besteht die Gefahr,
Dass du dann nur damit beschäftigt bist,
Ständig diese negativen Gefühle nicht mehr zu haben und aufzulösen.
Allerdings ist es so,
Du kannst auch im Erwachsenenalter noch irgendwelche Erfahrungen machen,
Die dann immer zu einem schlechten Gefühl führen und wenn du nicht lernst,
Das einfach zu fühlen,
Ohne was damit zu machen,
Bleibst du trotzdem weiter abhängig.
Du bleibst praktisch weiterhin der Spielball deiner Angst,
Wenn sie eben auftaucht.
Deswegen ist es wichtig,
Sich vor allem in der vertikalen Ebene zu üben,
Also sprich das Fühlen der Gefühle und das damit verbundene Loslassen für sich zu gewinnen.
Und es gibt für die zwei Ebenen eine tolle Übung,
Das ist die sogenannte Tonübung von dem Christian Meyer.
Die hat den Vorteil,
Man kann auf beiden Ebenen arbeiten mit dieser Übung und was die Übung für mich sehr sympathisch macht,
Ist,
Durch den Aufbau ist sie an sich ein bisschen skurril oder komisch,
Weil sie eben mit Tönen arbeitet und das macht einen immer so ein bisschen selber schon ein komisches Gefühl.
Wenn du jetzt mal einen Ton machen sollst,
Wie ahhh,
Dann ist das so ein bisschen unangenehm in der Regel,
Weil wir durch unsere Gesellschaft so konditioniert sind,
Nicht aus der Rolle zu fallen,
Ganz brav zu sein und das ist schon allein die Herausforderung der Übung und deswegen empfehle ich sie dir wirklich mal zu machen,
Da kommt nämlich von ganz allein so eine unterschwellige Angst am Anfang hervor.
Und das Tönen an sich,
Also solche Töne zu machen,
Noch ein Hinweis,
Ist eigentlich ganz normal für uns Menschen.
Also in der Urzeit wurde das schon immer so gemacht,
Wo es noch gar keine feindetallierte Sprache für die Kommunikation gab.
Zum Beispiel hat sich ein Urzeitmensch komisch gefühlt und hat dazu ein Geräusch gemacht oder so,
Weil er sich eben nicht gut fühlt oder wütend war,
Konnte sich der Urzeitmensch nur so einfach kundgeben.
Also es ist an sich relativ normal,
Solche Töne zu machen,
Aber wie gesagt,
Durch unsere Konditionierung machen wir das in der Regel nicht.
Wir schauen uns das jetzt erstmal für die vertikale Ebene an,
Also diese Übung,
Sprich,
Dass wir tiefer sinken und die Übung geht an sich ganz einfach.
Sie handelt nur davon,
Dass wir den Gefühlen Töne geben und im späteren Verlauf auch noch das Gefühl sprechen lassen,
Also das Gefühl einen Satz finden lassen.
Die Voraussetzung dafür ist,
Dass wir erstmal unsere Gefühle wahrnehmen,
Das habe ich aber auch schon mal in einem anderen Podcast besprochen oder vielleicht kennst du es jetzt schon,
Wie das funktioniert,
Wenn du mir entfolgst,
Das soll jetzt nicht nochmal Thema sein.
Also die Übung geht,
Wir kommen in unsere Gefühle,
Du merkst zum Beispiel,
Dass du ein bisschen wütend bist,
Dann sagst du dir das auch innerlich,
Ich fühle gerade Wut,
Mit der Eingangssprache,
Was fühle ich gerade,
Also mit dem Eingangssatz innerlich fragst du dich das und dann kommt zum Beispiel,
Ich fühle Wut und dann lässt du der Wut einen Ton finden und hierbei ist es wichtig,
Dass wir das nicht gepresst machen,
Also wir machen nicht ah,
Ah oder sonstiges,
Du hörst schon,
Dass wir eher intellektuell diesen Ton dann zu diesem Gefühl irgendwie geben,
Sondern bei der Ausatmung setzt du wie den Ton auf die Ausatmung drauf und dabei hilft es,
Wenn der Mund sowieso schon etwas geöffnet ist und dann kommt vielleicht sowas bei Wut wie ah,
Ah und hier merkst du,
Es ist nicht ein extra langgezogener Ton bei der Ausatmung,
Die Atmung geht nur so,
Wie sie will,
Es ist nicht so,
Dass wir den Ton provozieren,
Wir schieben den Ton natürlich ein bisschen an,
Aber er tönt und klingt dann von alleine,
Also er setzt sich frei auf das Gefühl wie drauf,
Ah,
Ah,
So beispielsweise und wenn du das dann eine Weile machst,
Wirst du auch merken,
Dass es dir immer leichter fällt,
Zu dem Gefühl den Ton zu finden und manchmal reicht es dann auch aus,
Nur den Ton zu machen und du weißt sofort,
Was du fühlst,
Also sprich diese ganze Übung hilft dir auch generell besser in deine Gefühlswelt einzudringen,
In dem Gefühl zu bleiben und überhaupt das Gefühl zu erkennen und die Übung geht es noch ein Stück weiter,
Wenn du dann ein paar mal diese Töne gemacht hast,
Du sagst dir,
Ich fühle Wut,
Machst du den Ton und dann kannst du nach dem Ton dem Gefühl noch einen Satz geben und es ist auch so,
Dass wir nicht intellektuell dann irgendeinen Satz finden oder gedanklich und dann denken,
Ah,
Was könnte das Gefühl jetzt sagen,
Sondern du sagst diesen Satz einfach und wiederholst ihn ein paar mal und du lässt das Gefühl einfach sprechen,
Bei Wut könnte es zum Beispiel sein,
Das verdiene ich nicht,
Das verdiene ich nicht,
Das verdiene ich nicht,
Das verdiene ich nicht,
Das heißt,
Das Gefühl kann dann ein paar mal diesen Satz sagen und dann bleibst du danach einfach weiter in dem Gefühl und da bleibst du einfach weiter drin und du wirst auch hier merken,
Durch diese Übung,
Wie das Gefühl dann langsam abklingt und sich dann durchaus vielleicht noch verändert,
Also ein neues Gefühl auftaucht.
Und es ist immer so,
Wenn wir einem Gefühl Raum geben,
Dann kommt der Körper als Begleiterscheinung von dem Gefühl,
Also sprich,
Schnellere Atmung,
Mehr Herzschlag,
Kommt wie von alleine,
Also das heißt,
Wir beachten das Gefühl,
Dann geht die Kurve wie hoch und dann gibt es einen Berg,
Wo das Gefühl wirklich am Hochpunkt ist,
Sprich,
Die Atmung ist schneller,
Weil es ist immer mit einem Gefühl,
Wird die Atmung immer schneller zum Beispiel und der Herzschlag wird erhöht,
Auch bei Freude,
Das ist tendenziell immer so und dann,
Wenn wir dem Gefühl Raum geben,
Klingt es ab und das heißt,
Das Gefühl verliert die Energie und dann werden wir ruhiger und das ist der Punkt,
Wo das Gefühl verbrennt,
Das ist der Punkt,
Was ich damit meine,
Mit ein Gefühl verbrennt,
Es heißt,
Es verliert seine Energie und wir können tiefer sinken durchaus und den dahinter liegenden Frieden merken,
Also die Erfahrung,
Die tiefer geht als nur reine Gefühle,
Aber das wollen wir hier jetzt nicht weiter spezifizieren,
Das wird nochmal an anderer Stelle gemacht,
In einem anderen Podcast und das ist diese Tonübung.
Hier in dem Beispiel erstmal,
Dass wir in der vertikalen Ebene damit arbeiten,
Also das heißt,
Wir lassen uns in das Gefühl hineinfallen,
Wir lassen geschehen und los,
Da fragen wir nicht nach irgendwie Dingen,
Warum entsteht das Gefühl,
Ich will,
Dass das Gefühl stärker wird,
Warum ist das Gefühl so leicht,
Könnte ich denn überhaupt mal irgendwas fühlen und so weiter,
Solche Fragen lassen wir weg,
In diesem Fall und wenn du damit fertig bist mit der Übung,
Kannst du dir dann für die horizontale Ebene einfach nochmal die Sätze hervorrufen,
Was das Gefühl gesagt hat.
In unserem Beispiel war das jetzt,
Das verdiene ich nicht,
Diesen Satz und den kannst du jetzt nehmen und in der Zeit,
Also auf der horizontalen Ebene überlegen,
Wann hast du diesen Satz denn immer gesagt,
In welchen Situationen und vielleicht fällt dir auch noch ein,
Zu welcher Person du das gesagt hast und kannst dann überlegen,
Warum bin ich denn hier in mein Gedankenkino so eingestiegen und warum konnte ich denn hier nicht die darunterliegende Angst eigentlich fühlen und so weiter und so fort und du siehst dabei,
Das ist perfekt für die horizontale Ebene und so kannst du diese Tonübungen nutzen,
Um in die vertikale Ebene zu kommen und eben auch damit in der horizontalen Ebene zu arbeiten.
Damit ist auch dieser zweite Podcast-Teil abgeschlossen,
Zum Thema begegne deiner Angst und bekomme alles.
Ich freue mich,
Dass du mit dabei warst,
Ansonsten,
Wenn du Inspirationen hast oder deine Meinung äußern willst,
Schreib mir,
Kommentiere,
Ich freue mich über dein Feedback.
Bis dahin,
Tschüssi!
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