09:00

Kurzer Body Scan

by Ruth Kengelbacher

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Bewertet
4.3
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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109

Dieser Body Scan fängt ausnahmsweise beim Kopf an und ist für alle geeignet - ganz bei sich sein und den Körper bewusst wahrnehmen, ohne etwas erreichen oder ändern zu wollen. Am besten wird er liegend oder auf einem bequemen Stuhl gemacht.

Transkription

Bodyscan von oben nach unten.

Für diese Übung ist es am besten zu liegen.

Oder wenn das nicht geht,

Kannst du auch auf einem bequemen Sessel sitzen.

Vielleicht brauchst du eine warme Decke,

Ein Kissen unter den Kopf oder unter die Kniekehle.

In dieser Körperreise gibt es weder etwas zu tun,

Zu erreichen noch zu leisten.

Einfach nur da sein.

Gewundrig und wach wahrnehmen,

Was sich jeweils in diesen Körperteilen zeigt.

Nicht urteilend und auch ohne zu bewerten.

Wenn du nichts spürst,

Ist das deine Erfahrung.

Es gibt weder richtig noch falsch.

Wie fühlt sich dieser Körper jetzt an?

Spürst du den Kontakt mit dem Boden?

Wo kannst du den Atem am einfachsten wahrnehmen?

Vielleicht im Bauch?

Brustraum?

Bei den Nasenlöchern?

Den Raum zwischen deinen Schläfen wahrnehmen?

Ein paar tiefe Atemzüge dort reinmachen?

Die Stirn loslassen?

Es braucht im Moment keine Konzentration.

Kein Denken und auch keine Stirnfalten.

Die Augen ruhen tief in den Augenhöhlen.

Zu den Ohren.

Die Ohrmuscheln.

Und das Innere.

Die Hörgänge.

Vielleicht kannst du beim Hören eine Vibration wahrnehmen.

Beide Kiefergelenke.

Vielleicht gibt es dort eine Anspannung.

Einfach bemerken,

Ohne etwas zu ändern.

Das Mund.

Die Berührung der Lippen.

Wie fühlt sich das an?

Fest?

Sanft?

Oder gar nicht?

Auch den Mundwinkeln wahrnehmen.

Wie liegt die Zunge im Gaumen?

Die Zähne.

Die obere.

Und die untere Reihe.

Zum Kinn.

Ist es entspannt?

Sind die Lippen leicht geöffnet?

Der Hals durchab.

Zum Herzraum.

Der Brustraum,

Der sich bei jedem Atemzug ausweitet und wieder zusammenzieht.

Vielleicht haben die Gedanken entführt.

Probier sie bewusst wahrzunehmen und sie wieder ziehen zu lassen.

Liebevoll in den jetzigen Moment zurückkommen.

Vielleicht hilft dir dabei das Bild der Wellen,

Die pausenlos alles wegspülen und wieder von Neuem starten.

Wie jeder Atemzug ein Anfang ist.

Beide Arme.

Bis zu den H��ngen mit allen Fingern.

Vielleicht gibt es dort eine Empfindung vor einer Temperatur.

Wärme,

Kühle,

Feuchtigkeit,

Trockenheit oder auch gar nichts.

Die ganze Vorderseite des Körpers.

Der Beckenraum.

Die Genitalien.

Gibt es vielleicht eine Empfindung?

Angenehm,

Unangenehm oder neutral.

Beide Beine bis zu den Füssen und allen Zehen.

Wo spürst du den Kontakt mit dem Boden?

Die ganze Rückseite des Körpers.

Von der Fusssohle bis zum obersten Punkt des Körpers.

Am Scheitelpunkt.

Ein paar Mal durch den ganzen liegenden Körper atmen.

Deine Aussenkonturen warnen.

Eine wache Ganzheit.

Vielleicht entsteht auch eine Dankbarkeit oder Wertschätzung deinem Körper gegenüber.

Es kann sein,

Dass eine innere Ruhe,

Frieden oder Stille da ist.

Und sonst einfach mit dem sein,

Was sich zeigt.

So lange,

Wie es für dich Stimmung ist,

Bleiben.

Und dann mit behutsamen Bewegungen wieder in die Aktivität zurückkommen.

© 2026 Ruth Kengelbacher. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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