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Sitzmeditation

by romeo todaro

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Meditation
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Dies ist eine mögliche Weiterführung wie Du Achtsamkeit im Sitzen kultivieren kannst. Was ist bei Dir präsent, wenn du dich bewusst auf einem Stuhl, auf einem Sitzkissen oder auf einem Sitzbänkchen niederlässt? Was nimmst du wahr bezüglich Körperempfindungen, bezügliche Gedanken und Gefühlen?

Transkription

Das ist eine geführte Sitzmeditation.

Wenn du deinen Sitz gefunden hast,

Sei es auf einem Stuhl,

Auf einem Bänkli,

Oder auf einem Sitzkissen,

Dann kannst du dich entscheiden,

Ob du die Augen zu haben möchtest,

Oder ob du den Blick senken möchtest.

Es gibt diese zwei Möglichkeiten.

Und was ganz gut ist,

Ist,

Dich jetzt für die eine oder für die andere Möglichkeit zu entscheiden.

Am Anfang kannst du einmal wahrnehmen,

Wie der Körper hier sitzt.

Die Qualität von sich niederlassen,

Von sich sinken lassen.

Was ist spürbar im Körper?

Was ist bei dir präsent?

Wenn du dich auf dem Stuhl,

Oder auf dem Bänkli,

Oder auf dem Sitzkissen niederlässt.

Vielleicht die Kontaktstellen des Körpers mit dem Boden spüren.

Der Kontakt der Sitzhöcker mit der Unterlage,

Auf der man sitzt.

Die andere Richtung ist die Qualität von sich aufrichten.

Was ist spürbar?

Wenn ich sanft vom Becken her den Wirbelsäule,

Den Oberkörper aufrichte.

Vielleicht so,

Dass es ein anstrengungsloses,

Aufrechtes Sitzen ermöglicht.

Und mich unterstützt im Wach- und Präsentsein.

Und auch ein Bewusstsein haben für Geräusche,

Die kommen und gehen in der Umgebung.

Geräusche vielleicht von draussen.

Geräusche in diesem Raum.

Und auch ein Gewahrsein haben für Gedanken,

Die sich vielleicht jetzt zeigen.

Oder ein Gefühl,

Eine Befindlichkeit.

Und mit all diesen Phänomenen,

Die kommen und gehen,

Kannst du die Aufmerksamkeit auf die Atembewegung richten.

An dieser Körperstelle,

Wo die Atembewegung am einfachsten spürbar ist,

Verweilen.

Vielleicht das Heben und Senken der Bauchdeckung spüren.

Vielleicht ist die Atembewegung einfacher spürbar beim Heben und Senken des Brustkorbs.

Oder vielleicht spürst du die Atembewegung am einfachsten unterhalb der Nase.

Die Aufmerksamkeit verankern an dieser Körperstelle,

Wo die Atembewegung am einfachsten spürbar ist.

Und wenn du merkst,

Die Aufmerksamkeit wandert,

Es ist nicht mehr beim Phänomen des Ein- und Ausatmen,

Dann ist das einerseits etwas ganz Natürliches,

Dass der Geist unstetig ist.

Und auf der anderen Seite ist das immer ein Moment der Achtsamkeit,

Wenn wir es merken.

Vielleicht merken wir plötzlich,

Dass wir im Denken sind oder bei einem Gefühl oder an einer anderen Körperstelle.

Das ist immer ein Moment,

Wenn wir es merken,

Wo wir wertschätzen können.

Denn dann ist die Achtsamkeit präsent und wir haben wieder die Möglichkeit von Neuem,

Die Aufmerksamkeit auf die Atembewegung zu richten.

Freundlich,

Sanft,

An dieser Körperstelle verankern,

Wo der Atem am einfachsten spürbar ist.

Und vorne wie der Schnauf,

Wie von alleine kommt und geht.

Immer wieder jetzt,

Der eine Einatmen und der eine Ausatmen.

Und wenn jetzt dann gerade die Klangschalen tönen,

Ist die Einladung,

Sich bewusst zu werden,

Dass losen stattfindet,

Gut.

Der Klang der Klangschalen beendet zwar die Sitzmeditation,

Aber nicht die innere Haltung der Achtsamkeit.

Man könnte sie nämlich in den nächsten Momenten unseres Lebens mitnehmen.

© 2026 romeo todaro. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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