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Beziehungen - Die 5 Yamas

by Pia Baur

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Meditation
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In der heutigen Folge stelle ich dir die fünf hilfreichen und essenziellen Schritte für deinen friedvollen Umgang mit dem Außen, also deinen Beziehungen zu Menschen und dem Planeten vor und den 8-fachen Yogapfad, für welches diese Grundregeln die Basis sind.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen zurück im Fully Connected Podcast mit mir,

Pia Bauer.

Schön,

Dass du wieder eingeschalten hast und auch heute zum Teil 2 der Selbstfürsorge-Reihe oder des zweiten Teils des Themas Selbstfürsorge und heute,

Wie du nicht nur mit dir selbst gut umgehen kannst,

Was wir letztes Mal behandelt haben,

Sondern wie du auch im Umgang mit den anderen,

Mit dem Außen,

Besser und glücklicher werden kannst und letztendlich sozusagen diesen Fünf-Schritte-Guide einhalten kannst,

Um letztendlich auch wieder zufriedener und kraftvoller in deinem eigenen Leben zu leben.

Wenn du noch nicht reingehört hast,

Dann empfehle ich dir natürlich erstmal mit der ersten Folge zu starten.

Dort habe ich dir einen kurzen Überblick darüber gegeben,

Aus welchem Psychologieratgeber ich diese Tipps genommen habe,

Die mich dazu inspiriert haben,

Den heutigen Talk zu machen.

Das war nämlich das Yoga Sutra,

Eines der ältesten Schriften,

Die im Yoga existieren,

Von Patanjali,

Einem Waisen.

Man nennt es auch so ein bisschen den Psychologieratgeber,

Da steht auch überhaupt nichts drin über einen herabschauenden Hund oder einen Baum-Asana oder Haltung aus dem Yoga,

Sondern da geht es wirklich darum,

Wie ich letztendlich mit meinem Geist besser klarkomme,

Wie ich durch die Anhaftungen,

Das Leiden,

Die Begierden,

Die wir innerlich haben,

Bekämpfen kann bzw.

Überwinden kann,

Um letztendlich diese Anspannungen im Geist,

Nennen sich auch die Frittis,

Zur Ruhe zu bringen,

Diese Stille zu finden in der Meditation und dadurch dann auch diese Freiheit zu erleben,

Diese Reinheit,

Diese Liebe,

Dieses Mitgefühl,

Was wir mit allen haben können,

Mit der Erde,

Mit den Menschen,

Mit mir selbst und das ist eigentlich ein super,

Super Ratgeber,

Den ich gerne zitiere,

Den wir natürlich auch alle im Yoga,

In den Yogalehrerausbildungen auseinandernehmen,

Ich bin ja auch Dozentin in einer Yogalehrer 200-Stunden-Ausbildung,

Aber die ich auch für jeden einzelnen Menschen,

Vor allem auch aus dem Coaching-Aspekt,

Definitiv empfehlen kann.

Also höre auf alle Fälle in diese Folge hinein,

Da erzähle ich noch ein bisschen mehr dazu und heute möchte ich ganz kurz nochmal etwas zum achtfachen Pfad erzählen,

Denn diese Tipps,

Die ich hier rausgenommen habe,

Sind aus diesem achtfachen Pfad,

Den wir,

Nennt sich auch die Ashtanga Marga,

Den wir haben,

Um letztendlich in diese Einheit oder in dieses,

Manche nennen es auch Erleuchtung oder Einsein mit allem oder in diese Tiefe,

Dieses freie Gefühl der Liebe zu kommen und das startet nicht mit den Yoga-Übungen,

Sondern nämlich mit dem Umgang mit der Welt,

Mit den anderen,

Mit dem im Außen und eben dann als zweiten Schritt die Niyamas,

Was ich im letzten Podcast besprochen habe,

Der Umgang mit mir selbst.

Der dritte Teil davon sind dann die Asanas,

Also wir müssen erst mal sozusagen so ein Wertesystem haben,

Was verträglich ist,

Was allen gut tut und gleichzeitig uns mit unseren eigenen Gedanken,

In der Selbstreflexion,

Mit dem Nicht-Horten,

Mit dem im Maß-Leben,

Mit der Zufriedenheit-Leben,

Aber auch gleichzeitig Disziplin aufbringen,

Um letztendlich die Yoga-Haltungen zu machen und das ist sozusagen so ein Training,

Was uns im Leben geschmeidiger werden lässt,

Flexibler,

Aber auch gleichzeitig kraftvoll und bei jeder Yoga-Haltung gibt es natürlich auch einen psychologischen,

Mentalen Aspekt,

Was wir auch dort durch die Haltungen,

Das haben wir auch oder ich bin da auch Teil einer Studie an der Oxford University über meine Coaching-Ausbildung,

Die klassisch systemisch ist,

Aber eben diese Yoga-Haltungen eben auch einzieht,

Weil wir dort dann auch tiefer an die Blockadenlösung kommen oder ans Auflösen dieser Anhaftungen,

Was ich vorher schon erwähnt habe.

Die Asanas sind letztendlich auch dafür da,

Dass wir uns vorbereiten können,

Um im Lotus-Sitz länger sitzen zu können,

Um letztendlich dann alles,

Was sozusagen im Innen passiert,

Zu trainieren,

Nicht nur lang zu sitzen,

Sondern vor allem auch stabil und aufrecht und der nächste Schritt nach diesen Asanas wäre dann Pranayama,

Das bedeutet alle Atemübungen und wenn du schon mal mehrere Atemübungen gemacht hast,

Dann weißt du,

Wie viel Macht der Atem auch hat,

Also letztendlich sehen wir es aus der Reihenachtsamkeitslehre auch wieder als Verbindung zum Körper,

Weil oft verlieren wir im Stress diesen bewussten Atem und der Atem ist ein geniales System,

Da kann ich auch gerne noch mal zum einen ein paar Videos zu verlinken unten,

Ich habe dazu drei Trainingsübungen gemacht,

So ein paar Basis-Atemübungen,

Aber auch die fortgeschrittenen Atemübungen,

Die uns so ein bisschen ins Hyperventilieren bringen,

Das sind natürlich Übungen,

Übrigens bitte nur machen,

Wenn du geübt bist und wenn du angeleitet wirst,

Nicht alleine zu Hause ausprobieren,

Diese bringen uns natürlich auch in andere Körperzustände.

Der nächste Punkt ist Pratyahara,

Pratyahara bedeutet der Rückzug der Sinne,

Denn setz dich mal vielleicht in München auf dem Marienplatz und versuch da in diese innere Stille zu kommen,

Da musst du schon ziemlich krass trainiert sein,

Um diese ganzen Geräusche,

Diese Eindrücke,

Die du durch die Augen aufnimmst,

Die Gerüche,

Alles was du über die Sinne wahrnimmst,

Letztendlich wieder ins Innere zu ziehen,

Das heißt auch in der Achtsamkeit lernen wir sozusagen diese Dinge bewusster und mehr im jetzigen Moment wahrzunehmen und im Sinnesrückzug,

Das brauchen wir erstmal,

Um nachher überhaupt erstmal meditieren zu können.

Und der nächste Punkt,

Das ist dann sozusagen,

Es kommt so ein Dreiklang,

Der letztendlich dann zu dieser Erleuchtung führen kann,

Zu diesem kurzen Zustand,

Kann auch bei manchen länger sein,

Das ist nichts,

Was ein Leben lang nur bei manchen anhält,

Ist die Konzentration,

Dharana.

Wir setzen uns hin und bringen den Fokus auf unseren Atem oder auf ein Objekt,

Unsere Gedanken oder auf einen Geruch,

Obwohl wir da schon wieder ein bisschen die Sinne einsetzen,

Vielleicht auf ein Thema,

Das heißt die Konzentration auf eine Sache.

Damit einher kommen wir dann langsam in die Meditation,

Also Dhyana,

Wenn wir zum Beispiel in diese tiefe Stille fallen und dann auf einmal so ein Aha-Moment kommen kann über ein bestimmtes Thema oder wir einfach in so eine tiefe Stille des Nichts verfallen.

Und das ist gar nicht so einfach,

Also ich bin auch jemand,

Der jeden Tag oder die jeden Tag meditiert,

So 10 bis 15 Minuten,

Kommt immer ein bisschen auf die Zeit,

Bis 20 Minuten an.

Und manchmal bin ich total unruhig,

Aber das ist okay,

Das halte ich dann,

Das beobachte ich dann,

Aber ich mache es auch oft mit Anleitungen,

Das kommt immer darauf an,

Wie ich so drauf bin.

Genau,

Ich habe da auch einen Kurs online aufgenommen von meinen Trainings,

Welchen du unten im Link auch kaufen kannst,

Um letztendlich Meditation richtig anzufangen,

Nicht nur mit einer App,

Wo du dann irgendwie nachher nicht dran bleibst,

Sondern dieses ganze Wissen,

Was dahinter steckt,

Ist nämlich enorm wichtig,

Um unser Gehirn dazu zu bringen,

Diese Routine,

Disziplin einzuhalten.

Und der letzte Punkt ist dann Samadhi,

Also diese Erleuchtung,

Dieses Freisein.

Manche Menschen beschreiben es als eines der höchsten Emotionszustände,

Ist Liebe und Mitgefühl,

Das heißt also einsein mit allen,

Voller Liebe und Mitgefühl für andere,

Für alle Lebewesen,

Für die Erde,

Für sich selbst.

Und das ist sozusagen so ein Gefühl der Freiheit,

Ohne Anhaftungen,

Ohne Erwartungen,

Ohne irgendetwas.

Genau,

Das ist sozusagen der letzte Punkt,

Wo wir hinkommen.

Und es geht nicht darum,

Dass,

Natürlich sollten wir danach streben oder können wir danach streben,

Aber es geht nicht darum,

Da jetzt fest dran festzuhalten,

Sondern,

Das ist ja dann auch wieder eine Anhaftung,

Sondern eben diese Disziplin und die Zufriedenheit,

Die Leidenschaft,

Alles aufzubringen,

Um eben diese Schritte des Yogas zu machen.

Und die gehen nicht immer nur,

Sag ich mal,

Linear hintereinander einher,

Sondern manche Dinge gehen eben zusammen.

Also das heißt,

Ich brauche erstmal das Bewusstsein über diese Punkte und trainiere sie regelmäßig,

Manchmal mehr,

Manchmal weniger und vielleicht kommt es dann irgendwann mal.

Und ansonsten ist es auch ein Lebensweg,

Der uns begleitet.

Das zu diesem achtfachen Pfad als kleine Einführung,

Welche du sicherlich auch in dein normales Leben übertragen kannst.

Und jetzt möchte ich direkt in diese fünf Yamas,

Das heißt der erste Teil dieses Pfades eintauchen,

Nämlich der Umgang mit dem Außen.

Und das ist auch was,

Was wir zum Beispiel im systemischen Coaching anwenden.

Ich werde immer gefragt,

Was heißt denn dieses Systemische?

Das System bedeutet,

Wir schauen uns immer dich in der Abhängigkeit oder in der Relation zu dem anderen,

Zu den anderen,

Zu einem bestimmten System,

An anderen Menschen,

Könnte es sein,

Deine Familie,

Dein Yogakurs,

Deinen Partner,

Partnerinnen.

Es könnten sein,

Deutschland ist ein System,

Wir haben bestimmte Werte,

Wir haben bestimmte Regeln.

Und das steht dafür,

Dass du eigentlich nie ganz alleine mit dir selbst bist.

Und im systemischen Coaching schauen wir uns nicht nur dich als einzelne Person an,

Sondern immer auch in der Relation zu dem Außen.

Und dann gibt es eben verschiedene Methoden oder Fragestellungen,

Die dir helfen,

Über Dinge anders nachzudenken,

Andere Dinge vielleicht zu erkennen,

Dass du vielleicht doch viel besser bist,

Als du gerade über dich selbst denkst.

Aber das entdeckst du in dir selbst nur eben mit der Unterstützung des Coaches,

Der dir vielleicht die richtigen Fragen stellt,

Die richtigen Blindspots sozusagen aufdeckt oder dich in so eine tiefen,

Unbewusste Punkte hineinführt,

Die dir helfen,

Letztendlich wieder total bei dir anzukommen und lösungsorientiert eine Lösung für dich zu finden.

Oder eben deine Ressourcen zu entdecken,

Wenn man das noch dazu sagt.

Das heißt Stärken,

Werte,

Visionen,

Ziele etc.

Und dem natürlich auch dann zu folgen.

So,

Und wenn wir jetzt aber nochmal anschauen,

Wie du mit dem Außen umgehst.

Und wir sagen ja immer,

So wie du mit dem anderen umgehst,

So möchte auch jeder oder sollte auch jeder mit dir umgehen.

Und das ist eines der wichtigsten Dinge,

Wenn wir da nämlich zurückschauen,

Müssen wir uns doch manchmal vielleicht an der eigenen Nase packen und sagen,

So wie ich jetzt gerade mit der oder demjenigen geredet habe und diese Erwartungen an sie habe,

So gehe ich auch mit mir selbst um.

Und da kannst du dich auch selbst nochmal fragen,

Bei jedem Punkt vielleicht,

Was könnte ich da noch anpassen,

Wo könnte ich noch mehr Rücksicht auf mich oder andere nehmen,

Um letztendlich mehr in Verbundenheit zu sein,

Anstatt in Hass,

In Abneigung,

In Schubladendenken,

In,

Ja und das ist ja eines der größten Dinge,

In diese Schubladendenken,

Ohne mit Menschen vielleicht manchmal gesprochen zu haben,

Direkt sie eine Abneigung verspüren,

Ohne die Offenheit zu bewahren und einfach mal hinterfragen,

Wo kann ich das noch mehr in meinem Leben mit einführen.

Und dann starten wir mal mit dem ersten Punkt,

Es nennt sich Ahimsa und als Übersetzung könnte man sagen,

Es nennt sich Gewaltlosigkeit.

Gewaltlosigkeit ist klar,

Natürlich erstmal nicht physische Gewalt einsetzen,

Aber viel mehr heißt es natürlich auch,

Die Gewaltlosigkeit gegenüber Lebewesen und auch die Gewaltlosigkeit gegenüber der Erde.

Das heißt also,

Wenn ich meine Zigarettenstummel auf den Boden schmeiße,

Ist es dann gewaltlos oder ist es dann voller Gewalt gegenüber der Erde,

Wenn dann einfach ein Stück Plastik,

Was 20 Jahre braucht,

Um überhaupt sich wieder aufzulösen,

Ob das der Erde gut tut.

Gewaltlosigkeit bedeutet auch die Form,

Wie ich mit mir selbst spreche,

Das heißt also die Gewaltlosigkeit in den eigenen Gedanken und vielleicht kennst du diesen inneren Kritiker,

Der auch dann manchmal sagt,

Oh Pia oder wie auch immer du heißt,

Was hast denn da jetzt schon wieder gemacht,

Mann ich bin so dumm.

Also nur schon solche harten Wörter,

Die wir oft eher zu uns selbst sagen als zu anderen,

Aber du kannst dich auch mal hier hinterfragen,

Sind Punkte,

Die dir eben helfen können zu sagen,

Ich muss hier vielleicht ein bisschen friedlicher mit mir umgehen und wie kann ich mit mir,

Den Lebewesen und der Erde friedlicher umgehen.

Und das bedeutet natürlich auch vielleicht zu hinterfragen,

Was ich esse und das ist jedem selbst überlassen,

In welcher Form man das macht,

Aber das ist eben sozusagen eins der ersten Punkte,

Die Gewaltlosigkeit vor allem gegenüber mir selbst und anderen,

Meinen eigenen Gedanken,

Der Worte,

Die ich mir selbst sage,

Den anderen,

Den ich den anderen sage,

Der Tiere und der Erde.

Die Nummer zwei ist Satya.

Satya bedeutet Wahrhaftigkeit und das bedeutet auch nicht nur natürlich die Wahrheit zu sagen und nicht zu lügen,

Sondern sich auch dich mal selbst fragen,

Wie ehrlich gehst du eigentlich mit dir selbst um.

Und oft übergehen wir manchmal unsere eigene Intuition,

Die vielleicht auch sagt,

Du ganz ehrlich,

Eigentlich möchte ich nicht mit der Person heute essen gehen oder eigentlich möchte ich nicht diesen Job machen,

Aber irgendwas in dir sagt dann einfach,

Mach das,

Du musst das jetzt machen,

Du musst diesen Job annehmen,

Weil vielleicht ganz im Inneren in dir drin schon so ein Muster ist,

Ja das gibt Sicherheit,

Es gibt eine Karriere und der Innere sagt immer,

Aber nee,

Du bist doch für was ganz anderes hier auf dieser Welt.

Oder auf der anderen Seite,

Du sagst,

Eigentlich brauche ich heute einen ganz ruhigen Abend mit mir selbst,

Nur ich alleine,

Mit meinem Buch und du bist zum Essen verabredet und dann gehst du trotzdem.

Bist du da ehrlich und gewaltfrei gegenüber dir selbst?

Und hier gehört aber immer dazu abzuwägen,

Auch wann kann ich,

Wenn ich immer ehrlich bin,

Wann verletze ich auch jemand mit meinen Worten und deswegen steht immer die Gewaltlosigkeit darüber.

Das heißt abzuwägen,

Wann soll ich wirklich wahrhaftig sein oder kommt dann natürlich dazu,

In welcher Form kann ich jetzt ganz gewaltfrei kommunizieren.

Der dritte Punkt ist Astea,

Das heißt nicht stehlen.

Nicht stehlen ist auch nochmal erstmal klar,

Ich stehle keine Kleidung,

Ich stehle keine Besitztümer von jemand anderem,

Aber es heißt auch Respekt und Zuverlässigkeit.

Zum Beispiel,

Ich stehle nicht die Zeit und die Energie von anderen,

Auch mir selbst nicht.

Vielleicht in Dingen,

Wo ich mich irgendwie ewig lang mit beschäftige,

Zum Beispiel Instagram.

Das ist was,

Wo manchmal richtig Zeit gestohlen wird,

Weil es einfach,

Wir scrollen und scrollen und das ist natürlich auch der Sinn hinter diesen Apps und so lange wie möglich aufgrund der Werbegelder auf diesen Apps zu halten.

Da gehört Facebook genauso dazu.

Also so sage ich mal,

Astea sind diese Apps nicht,

Aber letztendlich muss mir das natürlich auch mir selbst hier klar werden und das kannst du auch selbst einfach mal hinterfragen.

Wem stielst du denn Zeit und Energie?

Bin ich pünktlich?

Weil das ist Zeit auch von anderen,

Die sie natürlich aufbringen.

Ist es Energie,

Indem ich immer wieder nach Unterstützung von jemandem frage,

Aber nichts zurückgebe?

Ist es Energie in Form von mir nicht selbst erstmal zu helfen oder zu denken,

Dass andere mich glücklich machen müssen?

Und dazu gehört auch letztendlich sozusagen sowas wie Loslassen bei einem Kampf um etwas.

Also auch dieses Recht haben ist ja auch so ein,

Ja,

Manchmal müssen wir einfach mal unser Recht,

Unseren Kroll loslassen,

Auch vergeben,

Um letztendlich mir selbst auch keinen Frieden zu stehlen.

Der vierte Punkt ist Brahmacharya und das bedeutet das richtige Maß finden.

Und das richtige Maß,

Also erstmal aus dem Yoga kommt das so ein bisschen aus der Enthaltsamkeit.

Das bedeutet nicht,

Dass Yogis keinen Sex haben,

Sondern dass sie sagen,

Dass wir in Liebe mit einer anderen Person sind und dieser Person treu sind,

Aber eben dort das richtige Maß an physischer Zuneigung und Tiefe finden.

Aber das richtige Maß bedeutet auch das richtige Maß an Emotionen.

Wie viel Emotionalität kann ich reinbringen?

Und das ist ja auch was emotionale Regulierung.

Bin ich sehr viel traurig,

Aggressiv,

Wütend?

Oder bin ich überhaupt nicht emotional?

Spüre ich gar keine Emotionen mehr?

Und hier zu schauen,

Erstens mal,

Wenn ich sehr viel negative Emotionen verspüre,

Wie kann ich mich besser emotional regulieren?

Und auf der anderen Seite Emotionen zu finden,

Überhaupt erstmal wieder Emotionen zu fühlen und dazwischen zu dieses richtige Maß zu finden.

Das ist in beiden Formen nicht gut und es ist in beiden Formen aber trainierbar,

Eben über gewisse Tools,

Die wir auch im Coaching nutzen,

Diese wieder zu regulieren und da einen schönen Balance,

Vor allem eher Richtung Positivität hineinzubringen.

Denn wenn wir gar nichts mehr fühlen,

Dann fühlen wir auch kein Glück und keine Liebe und kein Mitgefühl.

Das gleiche hier natürlich bei Gedanken und auch was zum Beispiel Materielles oder Essen betrifft.

Wo ist das richtige Maß?

Überesse ich mich jedes Mal oder reicht es,

Wenn ich jetzt einen Teller gegessen habe?

Essen,

Sport,

Da kannst du überall mal hineinschauen.

Wo ist denn bei dir das richtige Maß?

Ist es irgendwo zu viel,

Zu wenig und warum ist das so?

Und der letzte Punkt ist Aparigraha und du musst dir die Wörter natürlich nicht merken,

Das bedeutet nicht horten.

Ich finde da immer ein gutes Beispiel ist,

Also mir ist über die Jahre so bewusst geworden,

Vor allem natürlich seitdem ich auch selbst selbstständig bin und auch mich davor schon viel mit Meditation und Yoga in meinem alten Job auch davor schon privat mit mir beschäftigt habe,

Wieder gemerkt,

Auch weil ich viel Backpacken war,

Viel reisen,

Auch oft alleine,

Wie wenig ich eigentlich zum Leben brauche und wie wenig Materielles ich brauche.

Ja,

Ich brauche mal eine gute Regenjacke,

Ich brauche gute Wanderstiefel,

Also die sind sozusagen so Ressourcen,

Um letztendlich dorthin zu gehen oder das zu machen,

Was mir diese Freude bereitet,

Aber an sich brauche ich den Rest gar nicht so wirklich.

Und das hast du vielleicht auch schon mal in einem Urlaub gemerkt,

Dass so ein Backpack meistens reicht und die 20 Kilo brauchen wir auch nicht,

Meistens reicht so ein Handgepäck.

Und es geht darum,

Einfach die Ressourcen der Welt zu schonen,

In jeglicher Form,

Natürlich auch mit nachhaltigen Mitteln,

Je mehr,

Desto besser,

Dass wir generell diese Ressourcen schonen.

Da sehen wir mal,

Was wir in den letzten 50 Jahren so angerichtet haben,

Da wurde nicht viel Aparigraha gelebt,

Sondern natürlich eher totalen Überfluss,

Im Westen natürlich vor allem.

Brauche ich noch ein neues Auto?

Brauche ich das noch?

Kann ich nicht irgendwas auch mal gebraucht kaufen?

Und das Gleiche natürlich auch,

Die Welt schonen und schauen,

Wie du deine Energie,

Deine Zeit und auch dein Geld ausgibst.

Was macht letztendlich dich zufrieden und glücklich?

Und das ist der letzte Punkt,

Das heißt,

Wir haben die Gewaltlosigkeit,

Wir haben das Nicht-Stehlen,

Wir haben das richtige Maßfinden,

Wir haben die Wahrhaftigkeit,

Habe ich noch vergessen,

Als zweites und am Schluss noch Nicht-Horten.

Das heißt,

Auch mal schauen,

Was brauche ich denn nicht mehr,

Was kann ich abgeben an andere Menschen,

Zum Beispiel spenden.

Und das sind sozusagen diese fünf Punkte,

So ein Wertesystem,

Wie kann ich denn mit dem Außen besser umgehen,

Damit auch ich letztendlich ja auch etwas zurückgebe,

Denn geben macht letztendlich auch glücklich.

Und wenn ich mit mir und anderen besser umgehe,

Desto zufriedener werden wir und desto friedlicher werden wir auch und das bedeutet natürlich auch,

Dass wir letztendlich alle in so einer Symbiose auf dieser Erde zusammenleben können.

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