
Akzeptanz, annehmen was ist
by Patricia Nau
Unsere Gefühle nehmen uns oft ein und kontrollieren uns, ohne, dass wir uns dessen bewusst sind bzw. nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Hier wirst Du durch eine Meditation geleitet, um deine aufkommenden Gefühle und Wahrnehmungen so anzunehmen wie sie sind. Du kannst erleben, dass alles kommt und geht, angenehme und unangenehme Erfahrungen.
Transkription
Nimm eine bequeme Ausgangsposition ein,
In der du wach und präsent bist,
Gerne aufrechtsitzend oder auch zurückgelehnt.
Schließe sanft deine Augen,
Wenn das angenehm für dich ist oder senke deinen Blick sanft nach unten.
Nimm zunächst drei tiefe Atemzüge ein und aus,
Spüre wieder Atem durch deine Nasenflügel einströmt,
Der Brustkorb sich weitet,
Die Bauchdecke und sich wieder senkt bei der Ausatmung und lasse dann deinen Atem in seinem ganz natürlichen Rhythmus fließen.
Nimm wahr,
Was jetzt aufkommt.
Welche Gedanken,
Welche Gefühle und welche Körperempfindungen?
Ist da vielleicht Angst,
Sorge und wo sitzt diese in deinem Körper?
Nimm sie einfach wahr,
Ohne zu beurteilen.
Und was ist da jetzt?
Hat sich etwas verändert?
Ist da jetzt vielleicht Unruhe,
Ungeduld,
Andere Gedanken oder Ärger?
Und nimm auch das einfach wahr,
So wie es ist.
Sei ganz freundlich zu dir,
Ohne etwas halten zu wollen oder weghaben zu wollen.
Einfach nur beobachten.
Und was ist da jetzt?
In diesem Beobachten stellst du vielleicht schon fest,
Dass sich die Dinge verändern,
Kommen und gehen,
So wie die großen Lebensthemen von Geburt bis zum Tod,
Krankheit,
Gesundheit,
Jung,
Alt.
Verändern sich auch die Gefühle,
Die Wahrnehmungen,
Die Gedanken in jedem Augenblick.
Nichts ist beständig,
Alles ist im Fluss.
Und wenn du merkst,
Dass es dir gut tut,
Kannst du unterstützend auch eine Hand auf deinen Herzraum legen oder deinen Bauch und wahrnehmen,
Wie sich das anfühlt.
Vielleicht die Wärme deiner Hand,
Die Geborgenheit oder beide Handflächen um dein Gesicht schließen,
Deine Wangen darin ruhen lassen.
Verändert sich etwas?
Vielleicht Wärme oder Loslassen.
Und so wirst du mit der Veränderung feststellen,
Dass es Zustände gibt,
Die wir mögen,
Die uns angenehm sind und andere,
Die wir weniger mögen,
Die vielleicht eher unangenehm sind.
Und alle gehören zum Leben dazu.
Wir können nicht die einen ohne die anderen haben.
Und es geht darum nicht,
An die Angenehmen anzuhaften und sie halten wollen,
Denn das wird uns nicht gelingen und ist mit Anstrengung verbunden,
Indem wir momentan direkt uns zusammen krampfen,
Die Muskeln anspannen und nicht mehr präsent sind,
Sondern im Haben halten wollen.
Oder wenn wir die Unangenehmen weg haben wollen,
Auch hierin entsteht Anstrengung.
Und gerade wenn wir Gefühle unterdrücken,
Kommen sie an einer anderen Stelle wieder hervor.
Sei also ganz mit dem,
Was ist.
In dem Wissen,
Dass alles kommt und geht,
Dass es zum Leben dazugehört,
Dass es menschlich ist,
Dass du nicht alleine damit bist und halte alles mit einem,
Ja das darf sein,
Das ist okay so.
Das heißt nicht,
Dass du ihm per se zustimmst,
Sondern dass du annimmst,
Dass dies jetzt gerade in dir ist.
Nicht mit den Gedanken versuchen zu ergründen,
Lösungen zu finden,
Sondern sein mit allen Sinnen in der körperlichen Wahrnehmung,
Im Hier und Jetzt,
In diesem Moment und in diesem Moment und in diesem Moment.
Du bist der Beobachter und wirst nicht kontrolliert von dem,
Was ist,
Trete heraus und du kannst dir auch vorstellen,
Wie du dieses Gefühl auf deine Hand legst und betrachtest.
Ja,
Da ist Angst,
Da ist Sorge.
So spürt sich Angst und Sorge an.
Okay,
Und versuche noch ein bisschen mehr loszulassen,
Anzunehmen,
Weicher zu werden,
In dem Wissen,
Dass auch dies nicht permanent ist.
Wenn du magst,
Komm noch einen Moment zurück zu deinem Anker.
Das kann dein Atem sein oder die Wahrnehmung mit verschiedenen Sinnen,
Das Hören,
Das Sehen oder bleibe einfach noch einen Moment in diesem offenen Gewahrsein.
Das Aufnehmen,
Wahrnehmen allen dessen,
Was da gerade ist.
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