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Atemmeditation - Breathwork Basics mit Eva

by Eva Lang

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Meditation
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Schön, dass dich der Atem ruft. Ich hoffe, die Meditation bereitet dir einen guten Einstieg in die Welt des Atems und der Meditation. Achtsamkeit auf den Atem ist eine wichtige Grundlage für Breathwork. Wollen wir mit dem Atem arbeiten und ihn zu unserem Wohlbefinden schulen, ist es wichtig, dass wir ihn und seine Signale wahrnehmen und spüren können. Viel Spaß beim Atmen! Deine Eva

Transkription

Herzlich willkommen bei dieser Meditation mit einem ganz besonderen Meditationsobjekt,

Dem Atem.

Diese Meditation und diese Zeit ganz für Dich soll Dir helfen,

Deinen Atem zu erforschen,

Ihn zu beobachten und so ein tieferes Bewusstsein für Deinen stetigen Begleiter zu entwickeln.

Du brauchst ihn dafür nicht zu verändern und es gibt nichts zu erreichen.

Manchmal entspannt sich der Atem ganz automatisch,

Wenn wir so sanft unseren Fokus auf ihn lenken,

Aber auch das versuchen wir nicht zu forcieren.

Versuche also einfach nur Dein Bestes,

Ein neugieriger Beobachter oder eine neugierige Beobachterin zu sein.

Indem wir uns auf den Atem als das Objekt unserer Meditation konzentrieren,

Tauchen wir unter unseren geistigen Lärm.

Wir verbinden uns mit unserem Körper und unser Atem dient uns dabei als eine Brücke.

Die Verbindung zu Deinem Atem kann Dich so ganz wunderbar mit Deinen körperlichen Bedürfnissen und Deiner Intuition verbinden und ist eine wichtige Basis für tiefer gehende Atemarbeit.

Falls Du mal etwas nicht so wahrnehmen kannst,

Dann sei nicht streng mit Dir.

Es braucht seine Zeit,

Die Wahrnehmung zu schulen und Du darfst Dich in diese Wahrnehmung hinein entspannen.

Es gibt keine Leistung,

An der Du hier gemessen wirst.

Ebenso ist es nicht schlimm,

Wenn Gedanken dazwischen funken,

Sondern völlig normal.

Komm hier einfach immer wieder zurück zu Deiner Beobachtung und Wahrnehmung.

Nun nimm eine bequeme Haltung ein,

In der Du aufrecht sitzen kannst.

Das geht auf einem Stuhl oder in einem Meditationssitz auf dem Boden.

Auch im Liegen ist diese Meditation möglich,

Wenn Du nicht zu müde bist.

Falls Du sitzt,

Kannst Du Deine Hände ganz bequem auf Deinen Knien oder in Deinem Schoß ablegen.

Deine Schultern sind entspannt,

Dein Nacken als Verlängerung Deiner Wirbelsäule und das Kinn ganz leicht gesenkt.

Schließ Deine Augen und lenk Deine Aufmerksamkeit auf die Tatsache,

Dass Du atmest.

Nimm Dir einen Moment,

Um zu spüren,

Wie der Atem ein- und ausfließt.

Vielleicht gibt es eine Stelle,

Die Du jetzt gerade ganz besonders gut wahrnehmen kannst.

Wo auch immer Du es spürst,

Versuche das ganz bewusst wahrzunehmen und Dich darauf einzulassen.

Wie ist die allgemeine Qualität Deines Atems jetzt gerade?

Wie schnell oder wie langsam?

Wie tief oder wie flach?

Beobachte nur,

Was gerade passiert,

Ohne irgendetwas zu bewerten,

Und nimm Dir auch dazu einen Moment.

Nun spür mal hin,

Wie Dein Atem Deine einzelnen Körperteile bewegt.

Wenn Du etwas noch nicht so gut spüren kannst,

Ist das völlig in Ordnung.

Versuch trotzdem,

Deine Aufmerksamkeit an diese Stelle zu lenken,

Und vielleicht ändert sich dann mit der Zeit Dein Gefühl,

Und es macht aber auch gar nichts,

Falls es nicht so ist.

Beginne nun damit,

Deine Aufmerksamkeit auf Deine Nasenflügel zu lenken.

Hier wirkt der Atem ganz subtil.

Was kannst Du wahrnehmen?

Vielleicht spürst Du ganz sanft das Ein- und Ausströmen der Luft.

Vielleicht nimmst Du sogar einen Temperaturunterschied wahr.

Kühle Luft beim Ein- und erwärmte Luft beim Ausatmen.

Wandere weiter zum oberen Teil des Brustkorbs,

Direkt unter dem Schlüsselbein.

Beobachte mal,

Wie Dein Körper hier auf den Atem reagiert,

Falls er reagiert.

Wie viel bewegt sich dieser Teil mit?

Und kannst Du spüren,

Wie er sich hebt und senkt?

Dann wandere weiter mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinem Herz- und Lungenraum.

Wie kannst Du Deinen Atem hier spüren?

Welche Bewegungen nimmst Du wahr?

Spürst Du ein Ausdehnen und ein Zusammenziehen?

Nimm Dir auch hier wieder einen kleinen Moment.

Dann erforsche den unteren Teil Deines Brustkorbs und Deiner Rippen.

Wie fühlt sich Dein Atem in diesem Bereich an?

Nimm ganz neugierig wahr und bewerte nicht,

Wie es sich heute anfühlt.

Wie ist es mit den Seiten Deines Brustkorbs bis unter die Achseln?

Kannst Du heute Deinen Atem hier wahrnehmen?

Als nächstes geh mal in die Wahrnehmung Deines oberen Rückens,

Direkt hinter den Lungen.

Vielleicht kannst Du Deine Kleidung spüren,

Während Du atmest.

Schau mal,

Was Du hier fühlen kannst,

So subtil es auch sein mag.

Fühlst Du,

Wie sich Deine Rippen auseinander bewegen und wieder annähern?

Wie das Gewebe dazwischen sich bewegt?

Auch hier,

Wenn Du es nicht spüren kannst,

Versuche nur die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken.

Wandere als nächstes zu Deinem Solaplexus über dem Nabel und auf der Höhe Deines Zwerchfells.

Was gibt es hier zu entdecken,

Zu spüren,

Wahrzunehmen?

Wenn Du einatmest,

Dann wölbt sich Dein Zwerchfell nach unten.

Und wenn Du wieder ausatmest,

Wölbt es sich nach oben und spannt sich auf,

Wie ein Regenschirm.

Spür mal so gut hin,

Wie Du es heute kannst.

Und dann noch etwas weiter abwärts.

Wie steht es mit der Region um Deinen Bauchnabel?

Spürst Du hier eine Ausdehnung,

Einen Weiten und auch ein Zusammenziehen?

Vielleicht spürst Du hier auch Anspannung während dem Atmen.

Und schau einfach mal,

Was ganz individuell bei Dir gerade präsent ist.

Und Dein unterer Rücken,

Gibt es hier vielleicht Mikrobewegungen,

Die Du wahrnehmen kannst?

Ganz kleine Bewegungen.

Wie fühlt sich auch Dein Becken an,

Während Du atmest?

Dein Beckenboden?

Ebenfalls vielleicht nur ganz subtil.

Und dann nimm Deinen gesamten Oberkörper als eine Einheit im Atmen wahr,

Wie alles zusammenwirkt.

Ein stetiges Zusammenspiel von Expansion und Kontraktion.

Im stetigen Fluss,

Völlig automatisch,

Ohne jedes Zutun.

So arbeitet Dein Atem für Dich.

Nun lenke Deinen Fokus noch einmal auf Deinen Atemrhythmus.

Wo fängt das Einatmen an und wo hört es wieder auf?

Wo fängt das Ausatmen an und wo hört auch dieses wieder auf?

Wo sind die Pausen dazwischen,

Die natürlichen?

Die Wendepunkte im Kreislauf Deines Atems.

Wie gleichen sich diese Pausen oder wie unterscheiden sie sich vielleicht?

Versuch das mal für einen Moment für Dich in Stille zu tun.

Und wenn Dich Gedanken ablenken wollen,

Dann komm einfach immer wieder zurück zu Deinem Atem.

In jeder Zelle,

Die Du heute für Dich spüren kannst.

Lass Deine Augen noch für einen Moment geschlossen,

Während Du mit Deiner Aufmerksamkeit schon ganz langsam wieder zurück,

Wieder mehr in Deinen Sitz,

Deinen gesamten Körper und in die Außenwahrnehmung kommst.

Beginne Deinen Atem ganz bewusst zu vertiefen.

Nimm so ein paar bewusste tiefe Atemzüge.

Dann reib Deine Hände aneinander,

Bis sie warm werden.

Und dann leg sie auf Deine Augen.

Atme die Wärme ein.

Und denk an etwas,

Wofür Du heute dankbar bist.

Und wenn Du etwas gefunden hast,

Dann schenk Dir ein Lächeln.

Lass die Hände sinken und öffne ganz langsam Deine Augen.

Willkommen zurück.

Gib Dir einen Moment Zeit,

Wieder ganz anzukommen.

Ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit und freue mich,

Ganz bald wieder gemeinsam mit Dir zu atmen.

© 2026 Eva Lang. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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