
Du musst es niemandem Recht machen - Komm zurück zu dir
Kennst du das Gefühl, ständig darüber nachzudenken, was andere von dir erwarten? Ob du genug bist, ob du jemanden enttäuschst, ob du etwas falsch machst, ob du dich anders verhalten solltest. Vielleicht sagst du manchmal Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst. Vielleicht passt du dich an, hältst deine eigenen Bedürfnisse zurück oder versuchst, es allen recht zu machen. Doch dabei kann etwas passieren: Du entfernst dich immer weiter von dir selbst. Diese geführte Meditation lädt dich dazu ein, wieder bei dir anzukommen. Deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, deinen Gefühlen zu vertrauen und die Erwartungen anderer für einen Moment loszulassen. Du musst nicht jedem gefallen, du musst nicht immer stark sein, du musst dich nicht erklären, du musst nicht die Erwartungen anderer erfüllen. Du darfst deinen eigenen Weg gehen.
Transkription
Hallo und so schön,
Dass du da bist.
Da bist.
Mach es dir jetzt ganz bequem,
Schließe deine Augen.
Und atme einmal tief ein.
Und langsam wieder aus.
Du musst gerade nichts leisten,
Du musst nirgendwo hin,
Du musst niemandem etwas beweisen.
Für diese nächsten Minuten gibt es nichts zu erfüllen.
Du darfst einfach bei dir sein.
Diese Zeit gehört nur dir.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl,
Immer wieder darüber nachzudenken,
Was andere von dir erwarten.
Ob du etwas richtig machst,
Ob du jemanden enttäuschst,
Ob du genug bist,
Ob du dich vielleicht anders verhalten solltest.
Vielleicht sagst du manchmal ja,
Obwohl du eigentlich nein meinst.
Vielleicht passt du dich an,
Damit es keinen Streit gibt und hältst deine Meinung zurück.
Vielleicht versuchst du immer wieder,
Es allen um dich herum recht zu machen.
Und irgendwann merkst du,
Du hast dabei etwas ganz Wichtiges vergessen.
Nämlich dich selbst.
Denn wenn du ständig danach fragst,
Was andere brauchen,
Was andere denken,
Was andere von dir erwarten,
Dann wird deine eigene Stimme immer leiser.
Und genau diese Stimme darfst du heute wieder hören.
Deine Stimme.
Deine Wünsche.
Deine Grinsen.
Dein Gefühl.
Du musst nicht für jeden Menschen die richtige Version von dir sein.
Du darfst einfach du sein.
Atme noch einmal tief ein.
Und aus.
Und während du weiter ruhig atmest,
Stell dir vor,
Du sitzt an einem stillen See.
Es ist noch früh am Morgen und über dem Wasser liegt ein ganz leichter Nebel.
Die Luft ist frisch und kühl und du spürst die Kälte ein wenig auf deiner Haut.
Du sitzt auf einer Holzbank.
Und sitzt einfach da vor dir,
Der See.
Du bist ganz ruhig.
Und der See ist auch ganz ruhig,
Kaum eine Bewegung ist auf der Wasseroberfläche zu sehen.
Du hörst nur ab und zu das Wasser am Ufer,
Vielleicht einen Vogel in der Ferne und sonst nichts.
Hier an diesem See gibt es niemanden,
Dem du etwas erklären musst,
Niemanden,
Den du beeindrucken musst und niemand,
Der etwas von dir erwartet.
Hier darfst du einfach nur sein.
Und vielleicht spürst du schon,
Wie angenehm es ist,
Manchmal nicht darüber nachzudenken,
Wie du auf andere wirkst.
Du musst hier nicht freundlich sein,
Du musst nicht stark sein,
Nicht erfolgreich.
Nicht entspannt und auch nicht perfekt.
Du musst überhaupt nicht sein.
Du bist einfach hier,
Genauso wie du gerade bist.
Genauso wie du dich gerade fühlst.
Und all die Emotionen,
All die Gefühle dürfen da sein.
Und während du auf den See schaust.
Stell dir vor,
Dass jede Erwartung,
Die du in den letzten Tagen oder Wochen mit dir herumgetragen hast,
Ganz langsam von dir abfallen darf.
Die Erwartung,
Alles immer richtig machen zu müssen.
Die Erwartung,
Niemanden zu enttäuschen.
Die Erwartung immer stark zu sein.
Die Erwartung immer zu funktionieren.
Die Erwartung,
Jemand anderes zu sein,
Damit du geliebt wirst.
Du musst nichts mehr davon festhalten.
Mit jeder Ausatmung kannst du ein kleines Stück davon loslassen.
Einatmen.
Und ausatmen.
Du darfst loslassen.
Denn du bist nicht hier,
Um das Leben so zu leben,
Wie andere es für richtig halten.
Du bist hier,
Um dein ganz eigenes Leben zu leben.
Vielleicht gibt es Entscheidungen in deinem Leben,
Bei denen du gerade nicht weißt,
Was andere denken werden.
Vielleicht gibt es Menschen,
Denen du gerne gefallen möchtest.
Vielleicht gibt es Dinge,
Die du tun möchtest,
Dich aber bisher nicht getraut hast.
Und vielleicht oder ganz bestimmt gibt es ein leises Gefühl in dir,
Das schon lange weiß,
Was du eigentlich möchtest.
Hör heute diesem Gefühl zu.
Nicht den Erwartungen und den Stimmen von außen,
Nicht der Angst,
Sondern Dir,
Deinem tiefsten Inneren.
Und frag dich einmal ganz ruhig.
Was möchte ich eigentlich?
Was möchte ich eigentlich?
Und du musst auch nicht sofort eine Antwort finden.
Du darfst diese Frage einfach in dir,
In deinem Unterbewusstsein wirken lassen.
Und zuhören.
Vielleicht kommt auch direkt in diesem Moment ein Gedanke,
Ein Gefühl oder ein Bild.
Oder es kommt nichts und das ist auch okay.
Vielleicht spürst du.
.
.
Ein Kribbeln in deinem Körper.
Dein Körper weiß oft früher als dein Kopf,
Was sich richtig anfühlt.
Und du darfst lernen,
Deinem Körper wieder zu vertrauen.
Du darfst Nein sagen,
Ohne dich schuldig dafür zu fühlen.
Du darfst auch deine Meinung ändern.
Du darfst deine Grenzen haben.
Und du darfst andere enttäuschen.
Das gehört dazu und ist menschlich.
Du darfst einen anderen Weg wählen.
Und du darfst Entscheidungen treffen,
Die nicht jeder versteht.
Du darfst dein Leben nach deinen Werten ausrichten.
Und du darfst Menschen loslassen,
Bei denen du das Gefühl hast,
Dich ständig beweisen zu müssen.
Denn auch Liebe bedeutet nicht,
Dass du dich selbst verlässt.
Zugehörigkeit bedeutet nicht,
Dass du dich kleiner machen musst.
Und Frieden bedeutet nicht,
Dass du immer nachgibst.
Vielleicht ist der Frieden,
Den du gerade brauchst,
Der wo du endlich ehrlich zu dir selbst bist,
Wo du dich selbst wählst.
Wo du dir erlaubst,
Andere zu enttäuschen,
Um dir selbst treu zu bleiben.
Wiederhole einmal ganz bewusst,
Leise oder in Gedanken die folgenden Sätze.
Ich muss es niemandem recht machen.
Ich darf ich selbst sein.
Meine Bedürfnisse sind wichtig.
Meine Gefühle dürfen da sein.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf meine eigenen Entscheidungen treffen.
Ich vertraue meiner inneren Stimme.
Ich muss mich nicht erklären,
Um wertvoll zu sein.
Ich bin genug,
So wie ich bin.
Ich darf meinen eigenen Weg gehen.
Ich wähle mich selbst.
Lass diese Worte für einen Moment wirken.
Du musst nicht jedem gefallen,
Denn selbst wenn du alles richtig machst,
Wird es immer jemanden geben,
Der es anders machen würde.
Immer jemanden,
Der eine andere Meinung hat.
Immer jemanden,
Der deinen Weg nicht versteht.
Und das ist okay,
Du brauchst nicht die Zustimmung aller Menschen,
Du brauchst vor allem deine eigene.
Du darfst morgens aufwachen und wissen,
Ich stehe hinter mir und ich glaube an mich.
Auch wenn andere mich nicht verstehen,
Auch wenn jemand enttäuscht ist,
Auch wenn jemand eine andere Entscheidung getroffen hätte.
Ich bleibe bei mir.
Ich verlasse mich nicht mehr selbst,
Nur damit jemand anderes bleibt.
Ich mache mich nicht mehr kleiner,
Nur damit jemand anderes sich größer fühlt.
Ich verstecke mich nicht mehr,
Damit ich irgendwo hineinpasse.
Ich darf Raum einnehmen,
Ich darf Wünsche haben,
Ich darf Grenzen setzen und ich darf mein Leben gestalten.
Und vielleicht spürst du jetzt schon,
Wie etwas in dir immer weicher wird,
Wie deine Schultern sinken,
Sich dein Kiefer entspannt.
Auch dein Bauch darf loslassen und ganz weich werden.
Du musst gerade nichts mehr festhalten,
Nichts kontrollieren und nichts beweisen.
Du darfst einfach hier sein,
An diesem stillen See,
Ganz bei dir.
Und du schaust jetzt auf den See und bemerkst,
Dass der Nebel über dem Wasser langsam weniger wird.
Die Sonne steht inzwischen höher und das Licht wird wärmer.
Du kannst immer weiter über den See schauen.
In die Ferne.
Und das ist ein schönes Bild für dich,
Denn je weniger du versuchst,
Den Erwartungen anderer zu entsprechen,
Desto klarer kannst du dich selbst wiedersehen.
Du kannst sehen,
Was du möchtest,
Was dir wichtig ist und was sich für dich richtig anfühlt.
Wer du wirklich bist.
Du musst dich nicht neu erfinden,
Du musst nicht jemand anderes werden.
Du darfst einfach zu dir zurückkehren.
Zu der Frau oder zu dem Mann,
Der du schon immer warst.
Zu deinem Gefühl,
Zu deiner Wahrheit,
Zu deinem Herzen.
Bleib noch einen Moment hier und atme ruhig weiter.
In diesem Gefühl.
Dass du nicht mehr gegen dich selbst leben musst.
Dass du dich selbst ernst nehmen darfst.
Du darfst dir selbst vertrauen.
Du darfst dich selbst wählen.
Und das nicht irgendwann,
Sondern heute,
Jetzt hier in diesem Moment.
Und dann langsam spüre deinen Körper.
Spüre,
Wo du gerade liegst oder sitzt.
Nimm den Raum um dich herum wieder wahr.
Und wenn du soweit bist,
Dann öffne langsam deine Augen.
Komm zurück ins Hier und Jetzt,
Zurück zu deinem Tag.
Und nimm diese Gedanken für dich mit.
Du musst nicht die Erwartungen der Welt erfüllen.
Du darfst dein eigenes Leben leben.
Und du darfst immer wieder zu dir zurückkommen.
Von ganzem Herzen alles Liebe für Dich,
Deine Nicole
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