48:59
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Gesund Arbeiten | Sitzen Ist Nicht Das Problem

by Nadine Horn

Aktivität
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Unser Körper passt sich immer an das an, was wir im Alltag überwiegend tun und ihm dadurch beibringen. Wenn wir viel sitzen und uns wenig bewegen, entsteht ein dominierendes Muster von Inaktivität. In dieser Folge spreche ich mit ⁠Faszientherapeut Sebastian Nowak⁠ darüber, wie wir das im Alltag über kleine Anpassungen im Bewegungsmuster wieder positiv beeinflussen können. Der Schlüssel: Abwechslung statt einseitiger Belastung. Viel Freude beim Reinhören!

Transkription

Hallo und herzlich willkommen im Besser-Gesund-Arbeiten-Podcast.

Ich bin Nadine,

Organisationspsychologin und ich bin davon überzeugt,

Dass Gesundheit unser wichtigster Erfolgsfaktor ist.

Wie können wir also unsere Freude an Leistungen erhalten,

Ohne dabei unsere Gesundheit zu riskieren?

Genau darum geht es in diesem Podcast.

Dazu hörst du Menschen aus der Praxis,

Die ihre Erfahrungen mit dir teilen.

Viele Menschen leben mit Verspannungen,

Rückenschmerzen oder Erschöpfungen und nehmen das als normal hin.

Mein heutiger Gast,

Sebastian Nowak,

Hat eine ganz besondere Erfahrung gemacht.

Vor 14 Jahren wurde ihm wegen einer Verformung der Wirbelsäule eine Operation nahegelegt.

Statt diesen Weg zu gehen,

Begann er sich intensiv mit seinem Körper auseinanderzusetzen,

Insbesondere mit dem Thema Faszien.

Nun sind viele Jahre vergangen und er lebt und arbeitet ohne diese Operation.

Es war sein gewachsenes Verständnis der Wirkmechanismen im Körper,

Das ihn davor bewahrt hat.

Nicht nur das,

Heute begleitet er Menschen dabei,

Bewegung wieder sinnvoll in ihren Alltag zu integrieren.

Besonders in Arbeitssituationen,

Die von Sitzen und einseitiger Belastung geprägt sind.

Wir sprechen darüber,

Was Faszien eigentlich mit unserem Arbeitsalltag zu tun haben,

Warum viele Beschwerden kein Zufall sind und was du ganz konkret tun kannst,

Deinen Arbeitstag zu kommen.

Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Sebastian.

Schön,

Dass du hier bist.

Herzlich willkommen,

Lieber Basti.

Hi,

Vielen Dank.

Wasti,

Nimm uns doch mal direkt mit in deine Geschichte.

Erzähl doch mal,

Was haben die Ärzte damals zu dir gesagt?

Was war das für eine Situation und wie ging es dann weiter?

Ja,

Also,

Ich glaube,

Ich war 16.

Und man hat halt gesehen,

Wenn man in den Spiegel geguckt hat,

Irgendwie ist die Wirbelsäule anders als bei anderen.

Und ich glaube,

Das war halt so,

Dass es auf einmal so präsent wurde auch.

Und dann haben sich auch Rückenschmerzen eingestellt.

Und dann geht man halt den klassischen Weg,

Man geht zum Arzt und dann wird man weitergeleitet.

Man geht zum Orthopäden und der leitet einen dann nochmal an Spezialisten.

Dann wird ein Röntgen erstellt und Ähnliches.

Der klassische Weg.

Und irgendwann hieß es dann,

Ja,

Das ist so schlimm,

In Anführungsstrichen,

Das muss operiert werden.

Und OP hätte bedeutet,

Dass die Wirbelsäule in dem betroffenen Bereich halt versteift werden soll,

Damit die Krümmung ausgeglichen wird.

Und bei mir war es halt so,

Es war oder ist immer noch halt eine Skoliose,

Die sich eingestellt hat.

In der Wirbelsäule und es wurde das sogenannte Morbus Scheuermann diagnostiziert.

Also das ist in meinem Verständnis so,

Dass sich die Wirbel keilartig verformen und dadurch eine gewisse Krümmung entsteht.

Die einzige Lösung,

Die mir damals angeboten wurde,

War halt eben in diese OP zu gehen mit wie gesagt 16 oder 17.

Und mir war ja noch nicht Ich bin volljährig,

Meine Mutter hat das Ganze mitbegleitet.

Und man steht halt vor dieser Entscheidung,

Was macht man jetzt?

Auch langfristig.

Weil ich war immer schon sehr sportlich unterwegs,

Auch zu der Zeit.

Hab mich sehr gerne bewegt von klassischem Fußball.

Hab damals gerne Kampfkunst gemacht,

Das hat mich sehr geprägt.

Dann war die Frage,

Kann ich das danach weitermachen?

Das konnte mir nicht garantiert werden.

Man konnte mir auch nicht sagen,

Woher das Ganze kommt,

Das so ist,

Sondern es wurde mir halt eben gesagt,

Ja das muss halt operiert werden.

Und da ich aber zeitgleich ja immer weiter auch Kampfkunst gemacht habe,

Hobbymäßig und Bewegung immer ein Thema für mich war,

Bin ich super zufällig über dieses Kampfkunstthema dann an die Faszien gekommen.

Ich habe ein Buch geschenkt bekommen damals von meinen Eltern und Da stand dann was über meine Kampfkunst drin,

Die ich damals gemacht habe.

Gleichzeitig wurde aber dieses Kampfsystem völlig neu interpretiert,

Wie man trainieren muss,

Auf Basis von .

.

.

Einem körperlichen Verständnis.

Da ging's dann um das Thema Nervensystem.

Wie bewegt sich der Körper funktional eigentlich?

Da wurde zum ersten Mal halt eben über die Faszien auch geredet.

Weil halt eben diese Faszien maßgeblich für ein funktionales Bewegen halt .

.

.

Und das Ganze wurde erst mal in dem Kontext Kampfkunst,

Sag ich mal,

Beschrieben.

Wie kann man effizient zum Beispiel einen Schlag ausführen oder Ähnliches.

Aber das Spannende war,

Dass halt dann die Brücke geschlagen wurde zwischen Bewegungslehre,

Also jetzt Kampfkunst,

Und ich kann meinem Körper was Gutes tun.

Und das hat bei mir dann so ein bisschen den Stein ins Rollen gebracht,

Dass ich dann nachher mit meinem Hobby Kampfkunst die Möglichkeit gesehen habe,

Langfristig an meinem Körper zu arbeiten.

Ja,

Heilen ist immer schwierig,

Sozusagen.

Ob ich jetzt geheilt bin,

Ist die Frage.

Aber es haben sich auf einmal ganz viele neue Stellschrauben ergeben,

An denen ich arbeiten kann oder konnte,

Um selber in meiner Situation zu arbeiten,

Dass es mir besser geht.

Und das hat mich halt dann nicht mehr losgelassen.

Und dann hab ich halt geguckt,

Was es halt so gab zu diesem Thema.

Und bin da halt tiefer eingetaucht und hab dann da halt .

.

.

Und dann nachher eine Behandlungsmethode entdeckt und bin dann da eingetaucht,

Hab dann erste Kontakte hergestellt und da hat sich so ein neues Feld für mich ergeben,

Das dann nicht nur mehr auf Kampfkunst,

Sag ich mal,

Limitiert war,

Sondern auf den ganzen Alltag und was man noch alles machen kann,

Auch an manuellen Methoden,

Wie man am Körper arbeiten kann.

Für mich klingt das ehrlicherweise auch ziemlich mutig,

In so jungen Jahren zu sagen,

Ich mache diese OP nicht,

Weil das birgt ja auch ein Risiko.

Du sagst,

Die Ärzte haben dir das empfohlen und das klingt ja auch so ein bisschen wie so den einzigen Weg,

Den du sozusagen als ich der Ärzte gehen konntest,

Damit du irgendwie nicht noch Schlimmeres erfährst,

Dich dann sozusagen dagegen zu entscheiden und da so das Zutrauen zu haben,

Dass du es sozusagen mit dem,

Was du da für dich entdeckt hast,

Das hinzubekommen.

Ich war jetzt nicht super eingeschränkt.

Man hat das gesehen.

Schmerzen waren zwar da,

Aber so Verspannungsschmerzen,

Das war .

.

.

Für mich eher so,

Ich weiß nicht,

Irgendwie hat es mich da so hingezogen auch,

Statt die OP zu machen.

Es hat sich alles sehr schnell auch so ergeben.

Ich hab halt auch wirklich gemerkt,

Als ich diese Berührungspunkte hatte mit diesen Themen,

Da muss ich halt einsteigen.

Das war irgendwie wie so ein Ruf,

Witzigerweise.

Heute seh ich so,

Wenn ich darüber erzähle,

Auch die Geschichte,

Dass es wie so eine Ironie des Schicksals war,

Da hingeleitet zu werden.

Und ja,

Gut .

.

.

Die Ärzte haben ja prognostiziert,

Dass es schlimmer wird und so,

Bis hin zu teilweise .

.

.

Keine Ahnung,

Rollstuhl oder ähnliches.

Aber das Spannende ist halt.

.

.

Bisher hat es sich eher verbessert,

Witzigerweise.

Und wer weiß,

Was die Zukunft bringt.

Aber OP bedeutet ja immer auch,

Es ist halt ein radikaler Einschnitt.

Und OP ist auch eine mutige Entscheidung,

Weil nicht umsonst unterschreibt man ja auch,

Was alles schiefgehen kann.

Man wird ja aufgeklärt für OPs,

Für was auch immer.

Und da geht es ja immer auch darum,

Da kann ja auch viel schiefgehen.

Operiert zu werden,

Kann ja im extremen Fall so Querschnittslähmung führen,

Jetzt mal überspitzt formuliert.

Immer ein Risiko dabei.

Und ja,

Ich dachte mir so,

Ich bin jung,

Ich bin sportlich,

Ich hab dieses Interesse an Bewegung.

Die Frage wäre halt auch gewesen,

Wie es wäre,

Wenn man selber sehr träge ist und nicht aktiv ist und nicht motiviert ist,

An sich zu arbeiten.

Ob man dann halt anders gedacht hätte oder ich anders gedacht hätte.

Also ich hab so das Potenzial gesehen,

Und ich habe für mich gemerkt,

So das Potenzial.

Ist mir nicht verschlossen anhand meiner Situation,

Weil das Potenzial einfach dadurch erreichbar ist,

Die Dinge zu machen und nicht,

Weil ich irgendwie,

Weil da für mich ein unüberwindbares Hindernis ist.

Und mir ist halt früher auch immer gesagt worden,

Ja,

Damit musst du leben.

Das ist halt so.

Das sind halt alles so Glaubenssätze,

Die mich die einen potenziell blockieren können.

Und ich hab aber diesen Bereich so kennengelernt,

Dass man halt gedacht hat,

Oder dass ich dann denken konnte für mich,

Nee,

Es kann sich ja auch alles verändern.

Und das ist halt das Schöne an diesem Faszien,

Dass man halt,

Ja,

Sich selber in einem anderen Kontext sehen kann und realisieren kann,

Nee,

Man kann sich doch,

Also der Körper kann sich weiterentwickeln.

Und man kann wachsen und Potenziale entfalten,

Jetzt mal.

Allgemein formuliert.

Und das hat mich nachher dann auch dazu angetrieben.

Für mich war das .

.

.

Zu der Zeit,

Vielleicht war ich auch ein bisschen naiv unterwegs,

Zu meinem Glück,

Nicht so,

Oh Gott,

Oh Gott,

Was ist das jetzt für eine Entscheidung?

Sondern .

.

.

Es hat sich dann irgendwie so ein Flow daraus ergeben.

Ja,

Und .

.

.

Das war .

.

.

Also,

Diese Behandlungen,

Die ich dann damals gemacht habe,

Ich hab ja dann diese Faszientherapie kennengelernt in Düsseldorf.

Das war alles nicht,

Was die Krankenkasse gezahlt hat.

Ich war ja vorher gewohnt,

Auch zur Physio zu gehen und dass das alles quasi die Krankenkasse zahlt.

Und das war so mein erster Kontakt zu,

Das kostet jetzt XY.

Und ich als junger Sebastian bin dann aus allen Wolken gefallen,

Weil ich das Geld nicht hatte.

Ich hab dann angefangen,

Zeitungen auszutragen.

Den Rest haben mir meine Eltern gegeben,

Sodass ich da einmal im Monat hin konnte,

Um mich da behandeln zu lassen.

Weil das halt einfach so ein .

.

.

Das war erstens neu,

Es war was Intensiveres.

Und wie gesagt,

Dieses Potenzial zu erkennen,

Wohin man sich entwickeln kann,

Das war so das,

Was mich dann nachher auch angetrieben hat letztendlich,

Ja.

So eine Neugier vielleicht auch.

Ja,

Ich finde,

Das ist eine super inspirierende Geschichte,

Die so dein Leben geschrieben hat sozusagen und wie du das angegangen bist.

Weil,

Also auch so mit dem Blick auf eine Selbstermächtigung,

Also Dinge nicht so als gegeben hinzunehmen,

Sondern auch zu hinterfragen und zu gucken,

Was kann ich tun,

Um die Potenziale zu sehen und sich dann dahinter zu klemmen,

Wie du das eben auch beschrieben hast,

Dass es halt auch kein einfacher Weg ist.

Um für sich auch was zu bewegen und weiterzukommen.

Was ist denn das so,

Wenn du so auf das Thema Faszien guckst,

Was dich da am allermeisten fasziniert?

Was ist das,

Was du so am Anfang vielleicht auch gelernt hast,

Wo du so auch dann dadurch so drangeblieben bist?

Also grundsätzlich vielleicht erst mal .

.

.

Was Faszien vielleicht sind,

So.

Also .

.

.

Der eine oder andere hat vielleicht schon mal was von Faszien gehört.

Aber ich erklär's halt immer so,

Faszien sind so,

Wenn du rohes Fleisch hast,

Das sind so diese Häute,

Die die Muskeln umgeben.

Diese weißen Häute,

Die man beim Fleischzubereiten wegschneidet,

Weil das so senig und durchwachsen schmeckt.

Das sind auf der einen Seite Faszien,

Und auf der anderen Seite sind Faszien so .

.

.

Ja,

Also Bänder,

Sehnen,

Stränge,

Die dann nachher die Muskeln räumlich voneinander trennen,

Die Organe umhüllen,

Die Knochen umhüllen.

Das ist wie so ein Ganzkörpernetzwerk,

Was sich von Kopf bis Fuß einfach durch den ganzen Körper zieht.

Und ja,

Und das vielleicht erst mal so zum Verständnis,

Dass es wie so ein Ganzkörperanzug ist und dass halt eben dieses Verständnis anderes sein darf mit den Faszien,

Was wir vielleicht aus dem Bio-Unterricht kennen,

Dass ein Skelett nichts mehr trägt.

Also,

Dass unsere Wirbelsäule nichts mehr hält,

Sondern dass eher die Perspektive dahingeht,

Dass dieses Netz aus Spannung und Flexibilität letztendlich die festen Strukturen,

Also die Knochen,

In sich eingespannt hat,

Letztendlich.

Ja,

Das fand ich ganz interessant.

Also,

Dass man anders den Körper in seiner Struktur wahrnimmt,

Letztendlich.

Was mich halt so fasziniert hat,

War dieser Gedanke,

Das ist so ein Satz,

Der mich bis heute prägt,

Faszien passen sich immer dem dominierenden Bewegungsmuster im Alltag an.

Also dieses Prinzip von,

Was mache ich denn mit meinem Körper?

Wie benutze ich meinen Körper?

Und dass darauf meine Faszien sich halt eigentlich in jeder Sekunde des Alltags anpassen.

Oder auch dieses Verständnis,

Wieso habe ich mich so entwickelt?

Also wieso ist vielleicht bei mir die Wirbelsäule krumm geworden?

Weil mir das ja auch keiner richtig so sagen konnte.

Und da hab ich halt auch für mich festgestellt,

Dass ich früher in meiner Schulzeit,

Also Grundschulzeit,

Sehr viel Sport gemacht hab und sehr viel Bauchmuskeltraining,

Nacken-nach-vorne-Training gemacht hab.

Ich bin ja in Bayern aufgewachsen,

In Wächtersgaden.

Und .

.

.

Da am Königssee,

Und hab früher dieses Rennrodeln gemacht,

Was der Georg Hacke so .

.

.

Vielleicht für den ein oder anderen noch ein Begriff.

Hab ich früher auch gemacht,

In so ein Rodel,

Dieses Rennrodeln.

Und dann musst du so den Kopf halten und die Bauchmuskeln anspannen.

Und das ist in meiner Wahrnehmung,

Weiß ich jetzt nicht,

Ob das 100 Prozent so ist,

Einfach das Thema,

Das bei mir sehr viel frontal für Spannung gesorgt hat als dominierendes Muster in der Vergangenheit.

Und das vielleicht in Kombination mit Wachstumsschüben oder Ähnliches.

Und das hat bei mir aber so ein Denken angeregt von,

Okay,

Ich versuche jetzt zum Beispiel,

Also mein Bewegungsverhalten so auszurichten,

Dass ich mich vielleicht vorne mehr aufrichte.

Also dass das für mich dann einfach so ein Alltagsfokus war,

Dass ich da immer sehr viel drauf achte.

Und dann hat sich das halt so aufsummiert über den Alltag.

Also dieses Denken auch wegzugehen von reinen Übungen,

Wo ich irgendwas mache,

Hin zu,

Was mache ich mit meinem Körper letztendlich im Alltag mit Bewegung.

Also dass das noch mal so eine Brücke ist,

Man bewegt sich eigentlich ja die ganze Zeit.

Von Geburt an bis Status jetzt bewege ich mich auf irgendeine Art und Weise,

Wo die Faszien und die Muskeln sich aktivieren müssen.

Und daraus ergibt sich ein Muster.

Und dieses Muster sind die Faszien in der Lage,

Eben durch ein spezifisches Spannungsverhalten,

Woran die sich anpassen können,

Halt dann abzubilden.

Also,

Was ist das dominierende Verhalten?

Und darum geht's dann so ein bisschen letztendlich.

Klingt für mich auf jeden Fall so ganzheitlichen,

Individuellen Ansatz.

Jetzt heißt ja der Podcast Besser gesund arbeiten.

Was würdest du denn so mit deinem Blick,

Den du da drauf hast,

Mit deiner Expertise,

Die du so mitbringst,

Sagen?

Was sind denn so die Hauptproblematiken mit Blick auf unser Bewegungsmuster,

Auf unsere Faszien in der aktuellen Zeit,

In der arbeitenden Gesellschaft,

Wobei die natürlich auch breit größer ist.

Nein,

Ich hab's so gelernt,

Man darf immer von Prinzipien ausgehen.

Also,

Was ist das Prinzip?

Und dann guckt man vom Prinzip aus,

Wie kann ich das auf mein individuelles Verhalten quasi übertragen,

Sodass man letztendlich auch sich selber Dinge herleiten kann und nicht nur von außen irgendeine Handlungsanweisung braucht.

Und ausgehend von diesem Prinzip,

Faszien passen sich deinem dominierenden Verhalten an,

Geht's halt darum zu gucken,

Okay,

Was ist denn das dominierende Verhalten?

Und im Büroalltag zum Beispiel,

Beispiel ist das dominierende Verhalten sitzen.

Also ich sitze am Schreibtisch.

Oder ich stehe am Schreibtisch,

Wenn ich einen Stehschreibtisch habe.

Das zweite Prinzip ist,

Je abwechslungsreicher ich mich bewege,

Desto besser.

Da gibt es einen anderen Satz,

Der heißt,

Form folgt Funktion und Funktion folgt Form.

Je funktionaler ich mich bewege,

Je abwechslungsreicher ich mich bewege,

Je mehr ich meine Gelenke so benutze,

Nicht unbedingt trainiere,

Wie es vorgesehen ist,

Also in allen möglichen Freiheitsgraden,

Sag ich jetzt mal,

Desto mehr passt sich dann meine Körperhaltung dem an.

Also meine Körperhaltung spiegelt im Grunde genommen immer mein Bewegungsverhalten auch wider.

Also was mach ich dominieren?

Wenn ich überwiegend im Rundrücken sitze,

Dann zeigt das,

Dass,

Okay,

Meine Front ist verkürzt und ich hab da halt eben ein Potenzial,

Woran ich arbeiten kann,

Sag ich jetzt mal.

Und deswegen geht's halt darum zu schauen,

Okay,

Wie kann ich halt dieses dominierende Verhalten so abwechslungsreich gestalten,

Dass es halt immer noch realistisch ist,

Dass ich meine Arbeit schaffe,

Dass ich aber trotzdem meinen Körper aktiviere in dem Verständnis,

Der Körper braucht diese Stimulation letztendlich.

Also für den Körper ist es ganz,

Ganz wichtig,

Einfach Abwechslung reinzubringen.

Und .

.

.

Genau.

Deswegen ist es wichtig zu schauen,

Okay,

Wenn ich viel sitze,

Wie kann ich das .

.

.

Erst mal geht's darum,

Wenn ich viel sitze,

Was ist die Qualität vom Sitzen?

Sitze ich eher im Rundrücken?

Sitze ich mit dem Kopf nach vorne?

Ziehe ich die Schultern nach vorne?

Wie genau sitze ich?

Daran kann man arbeiten.

Wenn ich stehe,

Geht's darum zu gucken,

Wie stehe ich?

Nur weil ich einen Stehschreibfisch hab,

Heißt das nicht,

Dass ich automatisch gesünder arbeite.

Auch sehr spannend.

Ja,

Wenn ich krumm stehe,

Habe ich einfach ein neues Problemfeld geschaffen,

Woran sich die Faszien wieder in der Langfristigkeit potenziell anpassen.

Deswegen bin ich so der Meinung,

Dass man schaut,

Wie kann ich da einfach mehr Bewegung reinbringen.

Da sind wir dann bei so Sachen wie,

Kann ich da irgendwie einen Rhythmus reinbauen,

Jede 90 Minuten vielleicht eine Bewegungsroutine einzubauen.

Und mit Bewegungsroutine meine ich,

Ich nicht unbedingt zum Kopierer laufen oder spazieren gehen,

Was mir auch viele Klienten sagen.

Das Muster Spazierengehen beinhaltet letztendlich auch nur die Beine,

Die sich potenziell aktivieren,

Je nachdem,

Wie jemand geht.

Da sind wir beim Thema,

Ich kann auch an meinem Gehen arbeiten.

Wenn ich nicht abwechslungsreich gehe und ganz körperlich gehe,

Dann kann ich meinem Körper was Gutes tun.

Wenn ich aber nur gehe und nur meine Beine aktiviere,

Sag ich jetzt mal,

Also gibt's auch verschiedene Varianten,

Wie Leute gehen,

Dann hab ich da auch nicht so viel Abwechslung drin.

Würde dann eher gucken,

Okay,

Wir haben ja ein Schultergelenk,

Wir haben ein Ellenbogengelenk,

Wir haben ein Hüftgelenk,

Wir haben eine Wirbelsäule,

Die sich in allen möglichen Varianten bewegen kann.

Und das lebt alles von Kürze und Länge.

Also es ist die Faszie,

Die sich lang machen muss,

Der Muskel sich lang machen muss,

Kurz machen muss.

Und dass man das alles in Abläufen letztendlich dann für sich zur Anwendung bringen kann.

Damit eben dieses dominierende Muster von monotonem Sitzen halt immer weniger wird oder monotonem Stehen.

Ja,

Und das sind so Themen.

Oder wenn ich viel laufen muss oder so,

Wenn ich,

Keine Ahnung,

Kellner oder ich komme ja auch aus der Krankenpflege,

Da läuft man sehr viel,

Man steht sehr viel.

Das sind andere Rahmenbedingungen,

Aber auch da kann man ein Verhalten,

Ein Muster für sich,

Sag ich mal,

Herausarbeiten und kann dementsprechend dann schauen,

Was ist realistisch machbar,

Damit ich da halt eben dem Körper oder andere Stimuli,

Sage ich mal,

Gebe,

Von Länge und Kürze.

Und dadurch einfach diese Muster unterbreche und der Körper andere .

.

.

Ja,

Andere Impulse bekommt.

Also,

Das ist so mein Begriff von .

.

.

Abwechslungsreich,

So wie ich das auch kennenlernen durfte letztendlich.

Oder auch Bewegungsdrang,

Den das Nervensystem sendet,

Auch mal nachzugeben,

Auch feinfühliger zu werden.

Nicht nur .

.

.

Starr auf die Arbeit fokussiert zu sein,

Sondern das Gefühl zu haben,

Okay,

Wenn ich jetzt gerade einen Bewegungsdrang habe,

Dem auch nachzugeben,

Mal aufzustehen,

Mal langzumachen,

Die Arme hoch oder nach irgendwelchen Seiten wegzustrecken,

Dass das immer noch mehr die Leute dann halt eben praktizieren und eben nicht runterschlucken zum Beispiel.

Für mich klingt das jetzt auch so ein bisschen danach,

Dass es vielleicht sogar ein Mythos ist,

Weil gucken,

Wie du das jetzt siehst,

Dass irgendwie Sport dabei hilft,

Die Faszien,

Ich sag mal,

Zu beanspruchen oder durchzubewegen.

Für mich klingt das so,

Als dass es für jeden was ganz Spezielles sein müsste oder dass vielleicht ein Sport,

Den man bisher tut und sich denkt,

Ja,

Ich mache ja was ganzheitliches,

Aber es ist dann vielleicht gar nicht so ganzheitlich,

Wie man glaubt.

Ja,

Die Frage ist nur,

Was die Intention ist.

Also bisher,

In meiner subjektiven Wahrnehmung,

Ist Sport dafür da,

Um irgendwas zu kräftigen,

Muskeln zu kräftigen,

Also Spannung ins System reinzubringen.

Und je mehr Spannung,

Desto mehr Verspannungspotenzial hat der Körper.

Also Verspannung im Sinne von .

.

.

Der Körper kennt nur noch Anspannung statt Entspannung.

Und das Problem ist,

Glaub ich,

Auch,

Dass viele das Dehnen und Langmachen,

Also dieses Stretching halt dann auch eher hinten anstellen.

Wenn ich dann keine Zeit mehr habe,

Weil ich meine Trainingssession schon beendet habe,

Dann fällt das Dehnen immer hinten weg.

Ja,

Und deswegen denke ich,

So ein bisschen Sport .

.

.

Muss man immer so ein bisschen schauen,

Was man genau macht.

Also Yoga,

Pilates-Geschichten,

Wo der ganze Körper aktiviert wird,

Wo man mit dem Eigengewicht arbeitet,

Find ich super.

Aber auch hier hat man .

.

.

Das Potenzial,

Wieder zu denken,

Ich mach ja zweimal die Woche Yoga oder Pilates,

Das reicht ja.

Aber was ist denn mit den anderen,

Mit dem Alltag an sich?

Ja,

Und was ist das dominierende Verhalten?

Ein dominierendes Verhalten ist in so einer Konstellation nicht das Yoga oder Pilates zweimal die Woche,

Sondern was machst du mit dem restlichen Alltag,

Mit den restlichen Minuten,

Die du im Alltag deinen Körper benutzt?

Und wenn da halt keine Brücke hingeschaffen wird,

Zu sehen,

Okay,

Was hab ich da für Schmerzen,

Stellschrauben,

Mit denen ich arbeiten kann,

Dann wird das dominierende Verhalten immer im Alltag sein,

Den die Leute nicht so auf dem Schirm haben und sich dann wundern,

Warum sie dann immer mehr dann doch verspannen oder ähnliches.

Und das ist so ein bisschen auch das Thema.

Und weg von unbedingt,

Ich muss jetzt nur kräftigen,

Muskelkräftigen,

Ist wichtig,

Definitiv.

Aber diese Instanz,

Wie bewege ich mich,

Statt wie trainiere ich meinen Körper,

Die darf,

Glaube ich,

Mehr gerade im Alltag einfach etabliert werden.

Und das Spannende ist halt eben auch,

In der Forschung hat man festgestellt,

Die Faszien,

Die sind ja sehr weiß.

Also da läuft die Lymphe durch,

Da sind auch sehr viele Bestandteile drin.

Also Faszien ist ja auch ein Organ letztendlich,

Ein Ganzkörperorgan.

Und ein zentraler Bestandteil ist wohl das Hyaluron.

Und dieses Hyaluron ist in der Lage,

Sich zu verflüssigen,

Also dass es seine Beschaffenheit verändert.

Von gelartig,

Solartig.

Und je verklummter dieses Fyloron ist,

Weil es nicht stimuliert wird,

Also das verklummt,

Weil da ein Stillstand herrscht.

Und ein Stillstand kann dann sein,

Ich sitze zum Beispiel die ganze Zeit.

Also da ist dann Stillstand in der Aktivierung des Gewebes.

Und das kann dann dafür sorgen,

Dass wir uns versteift fühlen.

Das heißt nicht,

Dass wir uns unbedingt verkürzen oder so,

Sondern dass halt einfach dieses dass dieses Gewebe,

Diese Gewebebeschaffenheit,

Nicht mehr in der Lage ist,

Diese Geschmeidigkeit bereitzustellen.

Und wir von außen fühlen uns dann unbeweglich und steif.

Und deswegen geht's dann auch darum zu gucken,

Wie kann ich meine Faszien als Gewebe .

.

.

Also,

Was kann ich denen geben,

Damit die eher in diesem Geschmeidigkeitszustand bleiben,

Statt in diesem verklumpten Zustand?

Und verklebt oder verklumpt heißt nicht,

Aneinander kleben,

Die Faszien,

Sondern eher Ich vergleiche es mal so kleisterartig.

So zähflüssig-kleisterartig.

Sobald ich kleister .

.

.

Ja,

Sag ich mal,

Einen Stillstand aus .

.

.

Also,

Sobald der still ist,

Verfestigt er sich ja.

Und wenn ich den,

Keine Ahnung,

Vielleicht die ganze Zeit umrühre,

Dann bleibt er halt flüssig.

Also,

So kann man das vielleicht so ein bisschen sehen.

Und das .

.

.

Ist eine ganz andere Denke.

Da geht's dann nicht unbedingt zwangsläufig auch darum,

Mich wie im Sportunterricht zu dehnen.

Dass ich dann in eine Haltung gehe und dann mit Muskelkraft mich da reindehne,

Auf Zwang jetzt irgendwie eine Sehne lang machen möchte,

Eigentlich ist der Körper anatomisch gesehen ja lang genug.

Ist ja alles an seinem Platz,

Wo es eigentlich sein soll.

Und ich glaube eher auch,

Dass je nachdem,

Wie wir den Körper stimulieren,

Also wie das Gewebe stimuliert wird,

Dann dafür sorgt,

Ob wir uns eben geschmeidiger,

Geölter fühlen und dadurch halt eben länger machen können oder halt eben nicht.

Und deswegen ist das so eine,

Kann man das nachvollziehen?

Also deswegen ist das so,

Einfach so eine neue Instanz,

Die man halt hat,

Ja?

Also .

.

.

Ähm .

.

.

Genau,

Deswegen sind auch Faszienübungen,

So wie ich sie jetzt kennengelernt habe,

Nicht darauf ausgelegt,

Dass man in eine Haltung geht und da dann still verweilt,

Sondern dass man zum Beispiel sagt,

Eine Schulterbeweglichkeitsübung hat halt dadurch ihre Wirkung,

Dass ich die Schulter in allen Freiheitsgraden bewege,

Und dadurch muss das Gewicht wieder anfangen,

Sich lang zu machen,

Sich kurz zu machen,

Dass man immer so eine Bewegungskomponente hat,

Weil dadurch dieses Fasziengewebe anfängt,

Sich in seiner Beschaffenheit zu verändern.

Das wird dann flüssiger,

Da findet ein Bewässerungsprozess statt,

Das Hyaluron verändert seine Beschaffenheit,

Da finden dann Wechselwirkungen statt und ähnliches.

Und das ist halt so das Spannende,

Dass man dann wieder jemanden vielleicht vor sich hat,

Der ganz normale Alltagsbewegungen macht,

Aber Irgendwie sieht man so,

Ah,

Irgendwie sieht das alles bei dem so fluffig aus.

Und als wenn das für den so völlig unanstrengend ist,

Diese Alltagsbewegungen zu machen.

Und dann sieht man den anderen vielleicht,

Der vielleicht auch Sport treibt,

Irgendwie die Muskeln trainiert und merkt so,

Das ist alles so ein bisschen steif und zäh.

Hakeig.

Der kann dann vielleicht seine spezialisierten Übungen und Bewegungen ganz gut,

Weil er darauf halt ausgelegt ist.

Aber jemand,

Der sich frei und spontan bewegen kann,

Lang machen und kurz machen kann,

Wo er es gerade braucht,

Spontan,

Das ist halt ein anderes Level.

Und so hab ich das kennengelernt und diese Potenziale auch kennengelernt,

Auch bei meinem Lehrer in Düsseldorf und dann halt eben auch bei denen,

Die da damals dann auch mit dabei waren und so.

Das war dann so,

Wow,

Die konnten jetzt keinen Spagat oder so,

Ne?

Sondern eher .

.

.

Die konnten das,

Was halt der Körper und der Bewegungsapparat so kann im Alltag,

Aber halt super frei und locker.

Und das war das Faszinierende letztendlich.

Du hast gerade gefragt,

Kann man das nachvollziehen?

Also ich kann das super gut nachvollziehen,

Weil ich finde,

Du hast so zwei Prinzipien angesprochen,

Die auch für mich in meiner Arbeit mit meinen Klienten total wichtig sind.

Nämlich zum einen so das Thema Bewusstmachung.

Du hast ja vorhin gesagt,

Ja,

Es geht ja erst mal darum,

Zu gucken,

Was ist eigentlich mein Bewegungssystem?

Muster oder Haltungsmuster.

Vor allen Dingen auch,

Wenn ich jetzt,

Ich arbeite ja auch mit Schreibtischarbeiter und so,

Wie du die auch nennst.

Wie sitze ich überhaupt oder wie stehe ich überhaupt an meinem Schreibtisch?

Weil ich glaube,

Wenn wir uns Sachen bewusst sind,

Dann fällt uns eine Veränderung natürlich auch viel,

Viel leichter.

Und das Zweite,

Was du gesagt hast oder was du jetzt auch einfach erklärt hast,

Ist so ein Verständnis dafür schaffen mit Wissen versorgen,

Damit man irgendwie weiß,

Deshalb mache ich das oder deshalb macht das Sinn,

Wenn ich mich jetzt irgendwie,

Wenn ich in Bewegungsradius Schöpfer zum Beispiel.

Weil dadurch kriege ich meine Faszien wieder verflüssigt und ich bin insgesamt geschmeidiger und es geht nicht um dieses lange Dehnen oder bestimmte Muskelübungen,

Die ich mache,

Sondern eben so im Ganzen wieder so fluid zu sein.

Genau,

Genau.

Fluid ist,

Glaube ich,

Ein ganz gutes Beispiel.

Was würdest du denn,

Wie gesagt,

Ich habe ja gerade gesagt,

Ich arbeite mit vier Schreibtischarbeitern,

Was würdest du denen so empfehlen für ihren Alltag am Schreibtisch?

Also klar,

Ich habe verstanden,

Das ist sehr individuell,

Man muss ein bisschen gucken,

Was ist so mein Muster?

Aber was würdest du denen als zwei,

Drei Tipps vielleicht mal mitgeben?

Was können die denn so tun,

Um fluid zu bleiben?

Um fluid zu bleiben.

Ähm .

.

.

Also .

.

.

Erst mal zu realisieren,

Dass die Art,

Wie ich sitze,

Also in welcher Haltung ich bin,

Da herauszufinden,

Okay,

Mach ich das immer wieder?

Ist das ein Muster?

Und da kann man zum Beispiel checklistenartig dann schauen.

Also dass man sagt,

Okay,

Wir sitzen alle auf unserem Becken,

Wir haben sogenannte Sitzbeinhöcker,

Die sind dann zwischen den Pobacken,

Das sind so diese Knochenvorsprünge.

Und dass man darauf letztendlich sitzt und dass man schaut,

Es gibt eine schöne Metapher,

Dass man sich vorstellt,

Die Wirbelsäule ist Teil eines Fadens und der Faden kommt aus dem Schädel oben raus,

Wie bei der Augsburger Puppenkiste.

Sich immer wieder etabliert,

Dass man immer sagt,

Ich möchte nach oben,

Ich möchte mich aufrichten.

Und dieses Aufrichten kann ich unterstützen eben durch dieses bildhafte Denken von Faden,

Der mich unendlich weit hochzieht.

Und was aber auch sehr wertvoll ist,

Ist mal auszutesten,

Okay,

Wie kann ich mich dann weiter aufrichten?

Also dass ich nach oben gehe,

Indem ich zum Beispiel mein Becken mit benutze.

Also dass ich sage,

Okay,

Was passiert,

Wenn ich mein Becken nach hinten kippe,

Also in einen Rundrücken verfalle,

Dann kann man feststellen,

Dass wenn ich in dem Moment durch das Becken nach hinten kippe,

Verkürzt sich meine Front.

Also dann lande ich automatisch im Rundrücken.

Das heißt,

Die Art,

Wie ich sitze,

Hängt sehr stark davon ab,

Wie das Becken positioniert ist.

Wenn ich mein Becken mal so ein bisschen nach vorne kippe,

Dass ich so gerade kein Hohlkreuz habe,

Dann merke ich,

Dass ich mich so ein bisschen passiv aufrichte,

Ohne dass ich da viel machen muss muskulär.

Und das kann man mal so ein bisschen austesten.

Spiele ich auch gerade mal mit,

Das ist spannend.

Ja,

Dass du das so ein bisschen mit einbaust letztendlich.

Oder beim Thema Stehschreibtisch ist zum Beispiel auch eine spannende Sache.

Viele Leute haben ja dieses Muster,

Dass sie die Schultern hochziehen.

Und wenn du einen Stehschreibtisch hast,

Dass du mal guckst,

Was ist meine individuelle Höhe für den Stehschreibtisch,

Dass du sagst,

Okay,

Ich hau mal meine Arme so nach vorne,

Dass die so auf einer imaginären Fläche aufliegen.

Und dann lass ich meine Hände,

Meine Unterarme,

Meine Ellenbogen und meine Schultern mal komplett locker hängen.

Dass ich nicht dieses Muster hab,

Ich zieh meine Schultern hoch oder so.

Und guck mal,

Wo ich da von der Höhe her bin mit meinen Händen.

Und das wäre im Grunde genommen so die ideale individuelle Position.

Für den Steh-Schreibtisch,

Damit ich im Grunde genommen nicht in irgendein Halte- oder Spannungsmuster verfalle,

Zum Beispiel jetzt auf die Schultern bezogen,

Dass ich dann unbewusst aufgrund der Schreibtischhöhe dann immer wieder für mich anwende.

Solche Sachen zum Beispiel.

Ja,

Oder .

.

.

Was ich auch empfehlen kann,

Ist,

Wenn das machbar ist,

Möglichst ohne Lehne zu sitzen.

Ja,

Also das ist so .

.

.

Eine Lehne ist für den Körper eher so,

Ja,

Also muss ich das selber nicht machen.

Hat immer ein Potenzial von Muskulatur,

Bändersehen,

Faszien,

Verkümmern beim Sitzen.

Also das wär auch zum Beispiel etwas,

Womit man experimentieren kann.

Dass man eher mal so guckt,

Okay,

Ich versuch mal entspannt,

Ohne Lehne zu sitzen.

Und es heißt auch nicht,

Dass man nie mehr im Rundrücken sitzen soll oder nie mehr lehnen soll.

Es geht immer darum,

So ein Bewusstsein,

Wie du auch gesagt hast,

Dafür zu bekommen,

Verhältnismäßigkeiten,

Was mache ich dominierend mit meinem Körper?

Aber einfach auch so ein bisschen Konsequenz,

Genau,

Auch was du eben gesagt hast,

So im Bewusstsein zu haben,

Was macht das eigentlich mit mir?

Weil Sitzen an sich ist eigentlich für den Körper ein Impuls von Inaktivität.

Der Körper muss nichts machen beim Sitzen.

Die Schwerkraft ist da.

Wir sitzen auf unserer Sitzfläche.

Die Lehne ist da.

Dann sind unsere Arme vielleicht noch auf dem Tisch abgelegt und wir klicken nur.

Das sind alles Impulse.

Die der Körper irgendwann halt als Muster für sich deklariert und sagt,

Okay,

Inaktivität wird hier verlangt,

Dann werde ich halt inaktiv auf Dauer.

Da gibt's auch Studien,

Die sagen,

Herz-Kreislauf-System wird inaktiver,

Denkfähigkeit wird inaktiver.

Nicht nur die Muskeln und Faszien werden inaktiver,

Wenn ich halt eben zu lange sitze.

Ne,

Auf diese Art und Weise.

Wenn ich aktiv sitze,

Ohne Lehne,

Dann bin ich immer so ein bisschen .

.

.

Ja,

Ist der Körper immer ein bisschen aktiver.

Trotzdem ist es halt wichtig,

Nur so viel zu sitzen,

Wie es halt nötig ist.

Und da kann man halt gucken,

Ob man vielleicht irgendwelche,

Wie gesagt,

So Rhythmen einbaut,

Alle 90 Minuten aufstehen und dann irgendeine Form von Aktivierung zu machen,

Die Gelenke zu aktivieren.

Genau,

Aber dass man da einfach schaut,

Okay,

Wie sind da die Muster,

Also dass man nicht mehr mehrere Stunden sitzt auf dem Stuhl oder ähnliches.

Oder auch Sitzpositionen vielleicht verändern,

Dass man eben nicht nur klassisch auf dem Stuhl sitzt bei einem 90 Grad Winkel,

Sondern vielleicht mal im Schneidersitz sitzt oder mal so ein Bein mal so hoch,

Dass man das so ablegt,

Wie auch immer.

Oder auch mal zwischendurch genau einfach mal zwischendurch mal die Arme hoch,

Mal strecken rechts und links,

Dass man diesen diese Mini Impulse,

Die der Körper ja sendet,

Mal wirklich radikal denen nachgibt.

Und dadurch entsteht schon sehr,

Sehr viel mehr auch an Aktivität im Körper.

So ist die Idee im Grunde.

Man muss schauen,

Es muss ja alles immer noch,

Sag ich mal,

Realistisch sein.

Und die Leute sagen dann manchmal,

Ja,

Wie soll ich das denn alles einbauen?

Eine Stunde am Tag während meiner Arbeitszeit,

Das mach ich nicht.

Aber was wäre,

Wenn man sagt,

Ja,

Ich baue vielleicht mal dreimal zehn Minuten über den Tag verteilt,

Und das jeden Tag,

Dann habe ich jeden Tag eine halbe Stunde,

Und über die Wochen und Monate summiert sich da auch schon einiges auf.

Oder wenn ich was mache,

Dann halt eben so abwechslungsreich wie möglich,

Dass ich halt wirklich meine ganzen Gelenke einmal durchbewege oder ähnliches.

Solche Sachen.

Oder auch Langsamkeit ist sehr,

Sehr spannend.

Also dass ich eine Übung richtig,

Richtig langsam ausführe,

Um so viel Wirkung aus einem Mal herauszuziehen,

Wie es halt geht.

Solche Sachen sind ganz spannend,

Dass man das das vielleicht ein bisschen einbaut,

Um dann auch Zeit zu sparen.

Aber ein ganz anderer Hebel kann auch sein das Thema Stress.

Haben wir ja gar nicht so bis jetzt thematisiert.

Also da gibt es wohl auch in der Wissenschaft ist es so,

Dass die Faszien,

Also dass man herausgewundert,

Dass die Faszien sich ja anspannen,

Wenn Stresshormone aktiv sind.

Also wenn ich dauerst stress bin,

Dann kennt ja vielleicht jeder,

Fühle ich mich auch steifer im Körper.

Das heißt,

Wir können auch gucken,

Dass wir über Meditation,

Überatmung oder ähnliches unser Stresslevel runter regulieren und dadurch natürlich dann auch an unseren Faszien und Verspannungen natürlich arbeiten können.

Das wird wahrscheinlich auch nichts Neues sein für den einen oder anderen.

Die Frage ist halt nur,

Wie kann ich es dann wirklich als wiederkehrende Praxis in den Arbeitsalltag einbauen und nicht immer nur auf dem Level einmal die Woche oder zweimal die Woche,

Sondern als wiederkehrende Praxis.

Also mein schönes Beispiel ist halt immer Thema Mundhygiene.

Wir sind in der Lage,

Eine konstante Mundhygiene aufrechtzuerhalten,

Weil wir jeden Tag die Zähne putzen.

Nicht,

Weil wir zweimal die Woche Zähne putzen.

Oder auch beim Thema Ernährung.

Wir sind in der Lage,

Uns gut zu fühlen oder was auch immer gesunde Ernährung bedeutet,

Weil wir jeden Tag immer wieder uns gesund ernähren,

Nicht nur zweimal die Woche.

Es sind immer wieder ähnliche Prinzipien.

Was ist das Dominierende,

Was ich mache?

Und da einfach so ein individuelles Bewusstsein für bekommen.

Und das einfach als Prozess zu sehen.

Es ist immer ein Prozess letztendlich.

Der Körper kennt keine Zustände in dem Sinne.

So,

Das ist jetzt so,

Das ist ein Stein gemeißelt.

Auch die Diagnose mit der Skoliose und was da jetzt bei mir ist mit dem Morbus Scheuermann.

Die Frage ist halt immer,

Wo ist denn wirklich die Krankheit oder die Diagnose,

Die mich dann letztendlich einschränkt?

Oder wo ist es halt immer noch mein Alltagsverhalten oder meine Alltagsverspannungen,

Die mich einschränken?

Und daran kann ich ja immer arbeiten.

Und dann ist halt die Frage,

Inwieweit der Körper sich daran anpasst auch,

Um dann langfristig davon zu profitieren.

Ich habe das so gelernt,

Dass ich nicht nur gucke,

Wie lange muss ich eine Übung machen,

So und so lange halten,

In dem und dem Winkel,

Sondern dass es einfach prinzipienorientiert ist.

Ja.

Einfach ein offenes Bewegungsverhalten letztendlich da ist.

Und das Prinzip ist immer so entspannt wie möglich,

So abwechslungsreich wie möglich.

Und halt eben verhaltensbasiert.

Was ist die Verhältnismäßigkeit im Grunde genommen?

Was mach ich wie oft,

Ne?

Letztendlich.

Und das halt auf den Alltag bezogen.

Weil dem Körper ist das letztendlich egal.

Der Körper ist ja ein objektiver Mechanismus,

Ein objektiver Prozess.

Der sagt jetzt nicht,

Bitte,

Bitte,

Beweg dich.

Oder der ist irgendwie depressiv oder ähnliches,

Sondern der Körper ist einfach nur ein reiner Mechanismus,

Der sich an den Rahmenbedingungen anpasst,

Die wir ihm aussetzen,

Sozusagen.

Und wir dürfen uns einfach bewusst sein,

Sind das Rahmenbedingungen,

Die wir klar vor Augen haben?

Weil selbst wenn wir diese Rahmenbedingungen nicht vor Augen haben,

Passt sich der Körper trotzdem an,

Weil er kann nichts anderes.

Der ist halt so intelligent,

Der macht das,

Was halt nötig ist.

Schmerzen sind als Impuls oder Symptome,

Dann ist das objektives Feedback,

Was uns der Körper sendet.

Also Symptom kommt ja auch vom Griechischen,

Das heißt einfach nur Begleiterscheinung.

Aber wir bringen Symptome immer im Bereich mit Negativ,

Krankheiten,

Das sind meine Symptome.

Aber Entspannung und Fluidsein und geschmeidig sind auch Symptome.

Da einfach dieses Verständnis für zu haben.

Zuhören.

Ich finde,

Du hast ein unglaubliches Wissen zu diesem Thema und auch für mich immer wieder neue,

Spannende Informationen.

Wir sind jetzt schon lange über unsere oder meine übliche Zeit.

Nichtsdestotrotz finde ich,

Dass das sehr,

Sehr wertvolle Informationen waren,

Die du jetzt geteilt hast.

Normalerweise frage ich dann zum Schluss noch mal,

Was ist so das,

Was du noch mal sagen möchtest?

Ich glaube,

Du hast jetzt schon ganz viel beschrieben.

Ja,

Ich komme da noch immer in so einen Fluss.

Ganz viele verschiedene Richtungen und auch ganz viele Tipps mitgegeben.

Ich finde,

Das ist so ganz konkret geworden auch.

Und man kann jetzt,

Glaube ich,

Echt sehr,

Sehr viel mitnehmen aus dieser Folge.

Dennoch würde mich zum Abschluss noch mal interessieren,

Wie integrierst du das so für dich?

Was ist so dein.

.

.

Also,

Du hast ja viel von Prinzipien jetzt auch gesprochen.

Und so ein Kerngedanken,

Den du da sozusagen mit durchziehst.

Und wie sieht dein Alltag zum Thema Faszia vital aus?

Was ist denn dein Unternehmen oder deine Praxis?

Wie bringst du das ins Leben?

Also.

.

.

Ich gehe zum Beispiel sehr viel zu Fuß.

Also ich mache sehr viel auch in meinem Alltag.

Ich habe viele Strecken,

Die ich so zurücklege.

Und ich gucke sehr viel darauf,

Wie bewege ich mich im Alltag.

Also ich gucke,

Wie aktiv ist mein Gehen.

Bin ich da eher versteift im Oberkörper oder schwingt da alles mit?

Ist meine Wirbelsäule aktiv?

Ich habe zum Beispiel die ganze Zeit immer diesen Faden vor Augen und in meinem Bewusstsein,

Immer gedanklich aufrichte,

Aber eben nicht wie ein Soldat,

Der sich dann über Spannung festhält,

Sondern ich versuche immer so ein Kontinuum zu haben zwischen Spannung und Entspannung.

Also wo kann ich mich noch lockerer lassen,

Um dann noch mehr in dieser Aufrichtung zu finden?

Und wo ist Spannung halt auch,

Hat Spannung quasi ihren funktionalen Platz letztendlich?

Und wo ist es dann halt keine Verspannung in dem Sinne,

Weil es ein zu viel ist?

Immer so ein wirtschaftlicher Und da lasse ich einfach auch so ein bisschen mein Körpergefühl hören,

Spüre ich so rein in mein Körpergefühl.

Wie fühlt sich das dann an?

Aber ich gehe sehr viel,

Ich achte auf mein Gehen.

Wenn ich sitze,

Versuche ich relativ gerade zu sitzen.

Ich habe zwar auch Phasen,

Wo ich dann was am Computer mache,

Da sitze ich manchmal auch etwas krummer.

Da ist man ja auch nicht unbedingt vorgefeilt.

Was ich,

Glaube ich,

Aber sagen kann,

Ist,

Je mehr man sich mit dem Thema befasst,

Desto schneller gelingt es einem zu realisieren,

Wann bin ich in dem unbewussten Muster.

Also bei mir ist es oft so,

Wenn ich merke,

Ich find mich dann im Rundrücken wieder,

Dann bin ich sofort in der Lage,

Drauf zu intervenieren.

Also ich verschlepp das nicht mehr.

So wie früher,

Das ist dann,

Keine Ahnung,

Nach einer Woche merk ich so,

Wow,

Jetzt hab ich ja die ganze Zeit hier im Rundrücken gesessen und verschleppe nicht mehr so schnell eine potenzielle Verspannung,

Sondern das .

.

.

Das System ist mittlerweile so sensibel,

Dass man das relativ zügig dann wahrnimmt,

Wenn man jetzt Schultern hochzieht zum Beispiel,

Also diese Mustererkennung.

Also das ist zum Beispiel etwas,

Was mich sehr prägt im Alltag.

Und ich habe jetzt das Glück,

Dass ich jetzt nicht so viel im Büroalltag bin und viel sitzen muss.

Meine Liege ist halt mein Arbeitsalltag,

Aber auch da gucke ich,

Dass ich ganz körperlich arbeite,

Also dass ich mit dem eigenen Körpergewicht arbeite,

Wenn ich zum Beispiel eine Technik mache,

Wo reinlehne,

Eine gewisse Körperposition über dem Klienten an der Liege,

Sag ich mal,

Einnehme,

Dass ich schaue,

Okay,

Wie kann ich mein ganzes Fasziennetz dabei vielleicht so ein bisschen aufdehnen.

Also,

Dass ich dann gucke,

Becken so ein bisschen nach hinten,

Wirbelsäule aufrichten.

Also,

Dass ich immer versuche,

So einen Dehnungsaspekt da reinzubringen,

Statt alles auf Muskel Muskeln auszulegen,

Also reinlehnen,

Mit dem Körper,

Mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten.

Ein Gefühl dafür zu bekommen,

Bin ich jetzt nur auf Muskelebene unterwegs,

Weil dann habe ich weniger Energie,

Weil die Muskeln eher ermüden.

Und ich versuche eher so,

Mit dem Körper im Schwerpunkt zu arbeiten und dann halt eben diese Alltagsbewegungen und bei Bedarf dann,

Wenn ich mich danach fühle,

Mache ich halt eben auch Übungen,

So die ich selber kennengelernt habe und sehr viel Reden.

Räkeln mache ich,

Dieses Räcken und Strecken,

Weil der Drang kommt sowieso.

Und dann gucke ich so,

Mache ich mich so lang,

Spüre so meine Wirbelsäule rein und gucke,

Was dann da so für Bewegungen entstehen und schaue,

Wie lange das dann anhält und dann mache ich halt weiter.

Ja,

Auch ich darf natürlich da auch noch mehr machen für mich,

Mal mehr,

Mal weniger.

Dass es ja auch entlastet ist,

Das zu hören.

Ja,

Auf jeden Fall.

Aber ich versuche halt schon,

Auf meine Verhältnismäßigkeit zu achten.

Und das ist das.

Also ich habe zum Beispiel überhaupt kein Problem,

Jetzt lange Gehstrecken zu laufen,

Weil ich halt einfach das so für mich so drinnen habe.

Und das ist halt das Spannende.

Das ist so eine andere Fitness,

Die dabei entsteht.

Ich habe früher auch viel so Outdoor-Geschichten gemacht,

Wo wir so durch den Wald gelaufen sind.

Und da gab es dann auch immer so Storys von anderen Leuten,

Die auch mit in dieser Gruppe so drin waren,

Auch mit Faszien und so.

Da ist dann einer im Wald vorausgelaufen,

Bergauf,

Bergab,

Runter und so weiter.

Und der ist halt einfach nicht müde geworden,

Wo dann der Trainer wohl gesagt hat,

Du machst doch bestimmt irgendeinen Sport oder so.

Und wo er dann nur gesagt hat,

Nee,

Er bewegt sich halt sehr viel.

Also das ist so diese natürliche Alltagsfitness,

Die dabei entsteht.

Der Körper nicht mehr so sehr auf reine Muskelkraft angewiesen ist,

Sondern eben fast den Muskeln alles interagiert miteinander.

Und das ist halt das spannende Potenzial.

Und deswegen gucke ich,

Dass ich halt viel im Alltag selber daran auch mitarbeite.

Vielen,

Vielen Dank.

Also,

Da war,

Glaube ich,

Wirklich eine Menge drin,

Für mich auf jeden Fall.

Das ist ja auch wirklich ein Thema,

Was viele von uns beschäftigt,

Dass wir einfach viel zu wenig in Bewegung sind und dann natürlich Begleiterscheinungen sich zeigen.

Ja.

In verschiedenster Art.

Ich glaube,

Wir müssen noch mal irgendwie eine zweite Folge machen,

So zum Thema Stress,

Nerven,

System und Faszinierung.

Können wir gerne,

Ja.

Finde ich super spannend.

Ich glaube,

Da gibt es auch nochmal eine gute Verzahnung von unserer Arbeit.

Das finde ich auch nochmal sehr spannend zu hören und mit dir in Austausch zu gehen.

Das ist aber klipp und klar.

Und ja,

Für heute und jetzt habe ich erstmal ganz,

Ganz herzlichen Dank.

Gerne,

Gerne.

Ja,

Und das war auch schon die aktuelle Episode des Besser Gesund Arbeiten Podcasts.

Ich hoffe,

Du hast viel wertvolle Impulse für dich mitnehmen können und von Herzen danke,

Dass du heute hier mit dabei warst.

Wenn du Lust hast,

Tiefer in das Thema Umgang mit Stress oder auch Selbstführung und gesunde Routinen einzutauchen,

Dann komm gerne in meine kostenlose Community.

Dort erhältst du regelmäßige Impulse.

Außerdem findest du dort ein Audiokursprogramm,

Was dir hilft,

Wieder mehr Energie im Joballtag zu erlangen.

Schau gerne dazu in die Show Notes.

Gerne ausschauen nach dem zweiten Teil dieser Episode,

Der im nächsten Monat erscheint.

Dort teilt Basti kurz und knackig seine Lieblingstools und Inspirationsquellen mit dir.

Und zum Schluss noch eine Bitte an dich,

Wenn du jemanden in deinem Umfeld kennst,

Der von diesen Inhalten profitieren könnte,

Dann teile gerne diesen Podcast mit dieser Person und hinterlasse eine positive Bewertung dort,

Wo du ihn gerade hörst.

Schön,

Dass du hier reingehört hast in diese Folge.

Ich freue mich,

Wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist im Bessergesund Arbeiten Podcast.

© 2026 Nadine Horn. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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