
Inneren Kritiker in der Arbeit loslassen
by Petra Hess
Diese Meditation unterstützt dich, wenn du zu hart mit dir selbst bist. Sie hilft dir, Selbstzweifel und kritische Urteile wahrzunehmen und gehen zu lassen. Vielleicht hast du bereits Erfahrung mit deinem inneren Kritiker. Er macht sich bemerkbar mit einer inneren Stimme, die dich kritisiert und auf destruktive Weise antreibt. In dieser Meditation nehmen wir uns Zeit, mit diesem Teil in dir Frieden zu schließen und den inneren Kritiker gehen zu lassen. Sie hilft, Selbstzweifel zu überwinden.
Transkription
Hallo und willkommen bei Koala Mind.
Ich bin Petra.
Schön,
Dass du da bist.
In der heutigen Meditation triffst du jemanden,
Der dir vielleicht mal mehr,
Mal weniger das Leben schwer macht.
Deinen inneren Kritiker.
Das ist diese leise Stimme,
Die dir vielleicht sagt,
Du kannst das nicht oder du schaffst das nicht.
Traurigerweise gehen wir mit niemandem so hart um,
Wie mit uns selbst.
Die gute Nachricht ist,
Dass wir den Ton,
Wie wir mit uns selbst reden,
Ändern können.
Und genau das machen wir heute zusammen.
Also mach es dir heute besonders gemütlich,
Achte gut auf dich und ich freue mich auf diese Meditation mit dir.
Schön,
Dass du da bist.
Komm für diese Meditation zum Sitzen in Schneidersitz,
Fersensitz oder auf einen Stuhl.
Komm in eine entspannte und gleichzeitig aufrechte Haltung.
Leg die Hände auf den Oberschenkeln ab.
Und wenn du soweit bist,
Schließe deine Augen.
Nimm dir einen Moment hier anzukommen.
Atme tief ein und lange aus.
Und dann spüre in deinen Körper,
Wie du jetzt hier gerade sitzt,
Die Berührung mit dem Boden.
Bring die Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Wahrnehmen,
Wie der Atem langsam ein- und ausströmt,
Ohne ihn zu kontrollieren.
Der Atem strömt ruhig durch die Nase ein und durch die Nase aus.
Spüre deine Füße,
Deine Fußsohlen,
Deine Knie,
Deine Oberschenkel,
Deine Beine,
Die dich durch den Tag tragen.
Und bevor du den nächsten Schritt in die Zukunft planst,
Gönn dir eine Pause,
Um hier anzukommen.
Bring die Aufmerksamkeit auf deine Gedanken.
Schau mal,
Ob die Gedanken noch über etwas in der Zukunft kreisen.
Und erlaube auch dem Geist langsam hier anzukommen.
Nimm wahr,
Wie du mit dem Boden verbunden bist.
Das Gewicht auf der Matte oder dem Stuhl.
Die Berührung der Hände auf den Oberschenkeln spüren.
Vielleicht kannst du die Berührung der Kleidung auf der Haut spüren.
Und spüre in dein Gesicht,
Deine Lippen,
Die sich berühren,
Der sanfte Luftzug an der Nase,
Die Augenlider und die Stirn ganz entspannt.
Vielleicht spürst du auch die Berührung der Haare oder der Wimpern.
Und dann atme einmal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.
Stell dir vor,
Du stehst in einem Raum.
Vielleicht ist es ein Raum aus deiner Erinnerung.
Vielleicht auch ein neuer Raum,
Wie du ihn dir jetzt vorstellst.
Schau einmal,
Ob es ein Raum ist mit hohen Decken oder eher niedrigen Decken.
Ob da Fenster sind.
Schau mal,
Was für ein Boden hier liegt.
Schau dich einmal in diesem Raum um.
Vor dir siehst du eine Türe.
Du entscheidest dich jetzt durch diese Türe zu gehen.
Schritt für Schritt läufst du auf die Tür zu.
Mit selbstsicheren Schritten.
Du hast alle Zeit der Welt.
Und wenn du an der Tür angekommen bist,
Öffnest du sie.
Im Raum sitzt ein innerer Kritiker.
Er sitzt an einem Tisch auf einem Stuhl und begrüßt dich.
Schau dir mal den Kritiker an.
Wie sieht er aus?
Ist er groß oder klein?
Ist er männlich oder weiblich?
Ist er stark oder vielleicht ganz schmal?
Der innere Kritiker begrüßt dich und du setzt dich zu ihm an den Tisch.
Jetzt hör mal hin,
Was dir der Kritiker zu sagen hat.
Höre einfach mal hin,
Was nach oben kommt.
Vielleicht sagt er dir,
Dass du mehr leisten musst oder nicht gut genug bist.
Das können Sätze sein,
Die dich schon viele Jahre begleiten.
Du kennst diese Sätze.
Sie sind wie eine alte Kassette,
Wie eine Aufnahme aus der Vergangenheit,
Immer und immer wieder abgespult.
Dir wird bewusst,
Dass diese Sätze nichts mit dir zu tun haben,
Wie du jetzt bist.
Und dann wird es wieder still.
Der Kritiker hat dir seine üblichen Sätze gesagt,
Seinen Job gemacht und du betrachtest ihn etwas genauer.
Vielleicht kannst du sehen,
Dass er müde aussieht,
Von seinem Job dich ständig anzutreiben und Druck zu machen.
Heute kannst du ihn aus diesem Job entlassen.
Danke ihm dafür,
Dass er dich so viele Jahre unterstützt hat,
Sich Sorgen gemacht hat.
Er hat dich gut damit angetrieben,
Aber du brauchst ihn heute nicht mehr.
Sage dem inneren Kritiker,
Danke,
Dass du für mich da warst.
Ich brauche dich jetzt nicht mehr.
Und du merkst,
Wie sich tiefe Erleichterung breit macht.
Dein innerer Kritiker wird gelöst und steht auf.
Er verabschiedet sich von dir und geht.
Stell dir vor,
Du sitzt am Tisch,
Der jetzt ganz aufgeräumt vor dir steht.
Du atmest ruhig ein und aus und auch in dir macht sich Erleichterung breit.
Stell dir vor,
Wie sich in deinem Inneren langsam eine Faust löst,
Wie sich etwas in deinem Inneren entspannt.
Dein Bauch wird ganz weich und deine Brust ganz weit.
Es wird auch für dich langsam Zeit zurück zu kommen.
Du stehst auf und schaust dich nach der Tür um,
Durch die du gekommen bist.
Gehe langsam auf die Tür zu.
Öffne die Tür,
Trete über die Schwelle und schließe die Tür wieder hinter dir.
Und dann gehe langsam,
Schritt für Schritt voran.
Spüre mit jedem Schritt die Atmung.
Atme tief ein.
Mit jedem Atemzug bist du lebendiger und kommst wieder mehr in die Realität.
Atme ein.
Mit jedem Atemzug spürst du die Energie und kommst wieder zurück ins Hier und Jetzt.
Nochmal tief durch die Nase ein,
Durch den Mund aus.
Noch zweimal tief durch die Nase ein,
Durch den Mund aus.
Ein letztes Mal tief ein,
Lange aus.
Und dann leg die Hand auf dein Herz.
Du hast alles,
Was du brauchst in dir.
Schenke dir ein Lächeln und spüre den Worten nach.
Und dann löse die Hand wieder.
Leg sie auf dem Oberschenkel ab.
Spüre in dich hinein.
Spüre den Boden unter dir.
Bewege deine Zehen,
Deine Fingerspitzen.
Wenn du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Schön,
Dass du wieder da bist.
Ich hoffe die Meditation hat dir gut getan.
Selbst mit Gefühl hilft dir gut auf dich aufzupassen.
Wann immer du eine kritische Stimme bemerkst,
Lade dich bewusst ein,
Sanft mit dir zu sein.
So näherst du die positiven und kraftvollen Gedanken über dich.
Ich freue mich auf die nächste Meditation mit dir.
Bis dahin.
Machs gut,
Deine Petra.
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