
Den Arbeitstag Loslassen
Der Arbeitstag ist vorbei – doch die Gedanken sind oft noch unterwegs. Diese geführte Meditation begleitet dich dabei, bewusst vom Arbeitsmodus in den Abend zu wechseln. Mit ruhigen Atemmomenten, einer sanften Körperwahrnehmung und einer Naturvisualisierung darf Schritt für Schritt mehr Ruhe entstehen. Du bist eingeladen, den Tag loszulassen und mit mehr Gelassenheit in deinen Abend zu starten. Ideal nach der Arbeit oder immer dann, wenn du dir einen ruhigen Übergang in den Feierabend wünschst.
Transkription
Herzlich willkommen!
Zu dieser Meditation.
Schön,
Dass du dir heute ein paar Minuten Zeit für dich nimmst.
Der Tag liegt hinter dir.
Vielleicht war er ruhig.
Vielleicht war er voll.
Vielleicht begleitet dich noch das Gefühl.
Dass dein Kopf einfach nicht abschalten möchte.
Für die nächsten Minuten.
Musst du nichts erledigen.
Du darfst einfach hier sein.
Mach es dir bequem.
Im Sitzen oder im Liegen.
Dass dein Körper für einen Moment zur Ruhe kommen kann.
Wenn du magst.
Schließe nun deine Augen.
Atme langsam durch die Nase ein.
Und ganz ruhig wieder aus.
Noch einmal.
Langsam einatmen.
Und langsam.
Ausatmen.
Mit jeder Ausatmung.
Darf der Tag.
Ein kleines Stück weiter in den Hintergrund treten.
Du musst ihn nicht vergessen.
Aber für diesen Moment.
Musst du ihn auch nicht festhalten.
Spüre den Kontakt deines Körpers.
Mit der Unterlage.
Nympha.
Wie du getragen wirst.
Etwas tun zu müssen.
Vielleicht bemerkst du.
.
.
Dass deine Füße Kontakt zum Boden haben.
Oder deine Beine.
Dein Rücken Deine Hände Du musst hier nichts Besonderes fühlen.
Nimm einfach wahr,
Was gerade da ist.
Lenke deine Aufmerksamkeit.
Nun zu deinem Atem.
Du musst ihn nicht verändern.
Er darf genauso sein.
Wie er jetzt ist.
Mit jeder Einatmung.
Ström frische Luft in deinen Körper.
Mit jeder Ausatmung.
Darf etwas Anspannung gehen.
Vielleicht.
Wird dein Atem etwas ruhiger?
Vielleicht auch nicht.
Beides?
Ist vollkommen in Ordnung.
Dein Körper findet sein eigenes Tempo.
Lass deine Schultern.
Nun ein wenig lockerer werden.
Vielleicht sinken sie ein kleines Stück nach unten.
Lockere deinen Kiefer.
Entspanne die Muskeln.
Um deine Augen.
Und glätte sanft.
Deine Stirn.
Du musst gerade nichts leisten.
Nichts kontrollieren.
Nichts erreichen.
Dieser Moment.
Gehört nur Dir.
Stell dir vor.
.
.
Der heutige Tag.
Liegt hinter dir.
Wie ein Weg den du bereits gegangen bist.
Jeder Termin.
Jedes Gespräch.
Jede Aufgabe.
Schritt 2.
Für Schritt.
Du musst diesen Weg.
Jetzt nicht noch einmal zurückgehen.
Er liegt hinter dir.
Und genau dort.
Darf er für heute bleiben.
Vielleicht.
Gibt es trotzdem Gedanken?
Die immer wieder auftauchen.
Eine Aufgabe,
Eine Entscheidung.
Ein Gespräch.
Oder einfach das Gefühl.
Noch nicht ganz fertig zu sein.
Das ist ganz normal.
Unser Kopf,
Möchte manchmal weitermachen.
Obwohl der Tag längst vorbei ist.
Stell dir vor.
.
.
Du trägst einen Rucksack.
Den ganzen Tag.
War er auf deinen Schultern?
Nach und nach.
Wurde er schwerer.
Mit Aufgaben.
Mit Verantwortung.
Mit Gedanken.
Mit allem,
Was heute wichtig war.
Nun bleibst du für einen Moment stehen.
Du nimmst den Rucksack.
Langsam von deinen Schultern.
Und stellst ihn neben dir auf den Boden.
Du lässt ihn nicht zurück.
Denn vieles darin.
Wirst du morgen wieder brauchen.
Aber heute?
Musst du ihn nicht mehr tragen.
Spüre für einen Moment.
Den Unterschied.
Wie es sich anfühlt.
Dieses Gewicht loszulassen.
Vielleicht werden deine Schultern noch etwas lockerer.
Vielleicht entspannt sich dein Nacken.
Vielleicht beruhigt sich dein Atem.
Erlaube dir!
Innerlich diesen Satz zu hören.
Für heute Habe ich genug getan.
Vielleicht wiederholst du ihn noch einmal.
Ganz leise.
Für dich Du musst jetzt nichts mehr erledigen.
Nichts mehr beweisen.
Der Abend darf beginnen.
Vielleicht tauchen trotzdem noch Gedanken auf.
Das ist ganz natürlich.
Du musst sie nicht wegschieben.
Und du musst ihnen auch nicht folgen.
Stell dir vor,
Du stehst an einem kleinen Bach.
Das Wasser fließt ruhig an dir vorbei.
Nicht schnell.
Aber auch nicht langsam.
Ganz gleichmäßig.
Immer wieder!
Treiben kleine Blätter auf der Wasseroberfläche vorbei.
Mit jedem Blatt.
Darf ein Gedanke weiterziehen.
Vielleicht.
Eine Aufgabe.
Oder etwas.
Dass morgen wichtig sein wird.
Lege diesen Gedanken.
Gedanklich auf eines der Blätter.
Beobachte.
Wie das Wasser es langsam mitnimmt.
Zwischen den Blättern.
Ist das Wasser wieder ruhig?
Vielleicht entstehen auch zwischen deinen Gedanken.
Kleine ruhige Momente.
Genieße einfach!
Für einen Augenblick.
Diese Stille.
Du gehst langsam weiter.
Der Bach bleibt hinter dir.
Vor dir.
Führt ein schmaler Weg durch einen ruhigen Wald.
Die Luft ist angenehm.
Ein leichter Wind bewegt die Blätter in den Bäumen.
Du hörst das leise Rascheln über dir.
Vielleicht begleitet dich das Zwitschern einiger Vögel.
Zwischen den Bäumen fällt warmes Abendlicht auf den Weg.
Nicht mehr so hell wie am Mittag.
Sondern weich.
Fast golden mit jedem Schritt.
Wird dein Atem etwas ruhiger?
Deine Gedanken werden leise.
Du musst nirgendwo mehr ankommen.
Du bist bereits dort.
Wo du gerade sein darfst.
Vor dir öffnet sich eine kleine Lichtung.
Dort steht eine einfache Holzbank.
Du setzt dich.
Und schaust für einen Moment nach.
In die ruhige Landschaft.
Vielleicht.
Bemerkst du die Wärme der letzten Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht.
Vielleicht spürst du den Wind auf deiner Haut.
Oder du nimmst einfach nur.
Die angenehme Stille dieses Ortes war.
Du atmest ruhig ein.
Und langsam wieder aus.
Noch einmal.
Ganz ruhig ein.
Und langsam wieder aus.
Vielleicht.
Nimmst du jetzt 2?
Dass dein Körper etwas ruhiger geworden ist.
Deine Schultern.
Und dein Gesicht sind entspannt.
Dein Atem fließt ruhig.
Bleibe noch einen kleinen Moment.
Genau hier.
Etwas tun zu müssen.
Langsam wird es Zeit.
Wieder in den Abend zurückzukehren.
Nimm die Ruhe.
Dieses Ortes einfach mit.
Sie darf dich begleiten.
Richte deine Aufmerksamkeit.
Wieder auf deinen Atem.
Spüre wie die Luft einströmt.
Und wieder ausströmen.
Nimm deinen Körper wahr.
Deine Hände.
Deine Füße.
Deine Schultern.
Dein Gesicht.
Vielleicht fühlst du dich jetzt etwas ruhiger.
Vielleicht etwas leichter.
Oder einfach nur ein wenig mehr bei dir.
Ganz gleich.
Wie sich dieser Moment anfühlt.
Er ist genau richtig.
Denke noch einmal an den Satz.
Für heute ist genug getan.
Lass ihn dich.
Den restlichen Abend begleiten.
Atme noch einmal etwas tiefer durch die Nase ein und langsam wieder aus.
Beginne nun.
Sanft deine Finger.
Und Zehen zu bewegen.
Vielleicht möchtest du dich ein wenig strecken.
Wenn du soweit bist.
Öffne langsam deine Augen.
Und nimm die Ruhe dieses Augenblicks mit in deinen Abend.
Danke.
Dass du dir heute diese Zeit für dich geschenkt hast.
Ich wünsche dir einen schönen Tag!
Einen ruhigen,
Entspannten Abend.
Treffen Sie Ihren Lehrer
Ähnliche Meditationen
Trusted by people. It's free.

Get the app
