
Abendruhe – Geführte Meditation zum Loslassen des Tages
Diese ruhige Abendmeditation unterstützt dich dabei, den Tag hinter dir zu lassen und innerlich zur Ruhe zu kommen. Mit sanfter Körperwahrnehmung und einem ruhigen Atem darf sich dein Körper entspannen. Du kannst Gedanken loslassen und den Abend bewusst ausklingen lassen. Ideal für den Abend oder kurz vor dem Schlafengehen.
Transkription
Willkommen zu dieser Abendmeditation.
Schön,
Dass du jetzt einen Moment Zeit nimmst,
Um den Tag langsam ausklingen zu lassen.
In den nächsten Minuten darf alles,
Was heute passiert ist,
Ein wenig in den Hintergrund treten.
Du musst nichts mehr tun,
Nichts mehr erreichen.
Es geht jetzt nur darum anzukommen und zur Ruhe zu kommen.
Mach es dir jetzt für diese Meditation bequem.
Du kannst sitzen oder bereits im Bett liegen.
Nimm dir einen Moment,
Um deine Position noch einmal anzupassen.
Vielleicht möchtest du die Schultern etwas lockern oder den Kopf sanft ablegen.
Wenn du möchtest,
Schließe jetzt deine Augen.
Spüre für einen Moment den Kontakt deines Körpers mit der Unterlage,
Das Gewicht deines Körpers,
Die Fläche,
Die dich trägt.
Der Tag liegt hinter dir.
Alles,
Was heute passiert ist,
Darf jetzt langsam in den Hintergrund treten.
Es gibt im Moment nichts mehr zu erledigen,
Nichts mehr zu organisieren.
Dieser Moment gehört nur dir.
Richte deine Aufmerksamkeit jetzt sanft auf deinen Atem.
Du musst ihn nicht verändern.
Beobachte einfach,
Wie er von selbst kommt und wieder geht.
Ein Atemzug ein,
Und wieder aus.
Vielleicht bemerkst du,
Wie sich der Bauch beim Einatmen leicht hebt und beim Ausatmen wieder senkt.
Ganz ruhig und ganz natürlich.
Nun lass deine Aufmerksamkeit langsam durch deinen Körper wandern.
Beginne bei den Schultern.
Spüre für einen Moment,
Wie sich deine Schultern gerade anfühlen.
Vielleicht haben sie heute viel getragen.
Wenn du möchtest,
Kannst du sie jetzt ein kleines Stück sinken lassen.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit weiter zum Kiefer.
Manche Menschen halten hier unbewusst Spannung.
Nimm einfach wahr,
Wie sich dein Kiefer gerade anfühlt.
Vielleicht möchtest du die Zähne leicht voneinander lösen und den Kiefer locker lassen.
Wandere nun weiter zu deinem Gesicht,
Zu den Augen,
Zur Stirn.
Lass auch hier alles ruhiger werden,
Als würdest du die Muskeln im Gesicht für einen Moment nicht mehr brauchen.
Und während dein Körper langsam zur Ruhe kommt,
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit beim Atmen.
Vielleicht magst du die Ausatmung jetzt ein wenig länger werden lassen.
Nur ganz sanft und ohne Anstrengung.
Einatmen und ausatmen.
Und noch einmal.
Einatmen und ausatmen.
Mit jeder Ausatmung darf der Körper ein kleines bisschen mehr loslassen.
Der Atem fließt ruhig.
Der Körper ist getragen.
Vielleicht bemerkst du jetzt die besondere Ruhe des Abends.
Diese Zeit,
In der der Tag langsam ausklingt.
Gedanken dürfen kommen und auch wieder gehen.
Du musst ihnen nicht folgen.
Du kannst immer wieder zu deinem Atem zurückkehren.
Einatmen und ausatmen.
Erlaube dir noch einen Moment in dieser Stille zu bleiben.
Vielleicht nimmst du jetzt wahr,
Wie sich dein Körper gerade anfühlt.
Ruhiger,
Schwerer oder einfach nur still.
Der Tag darf nun wirklich zu Ende gehen.
Alles weitere kann bis morgen warten.
Vertiefe langsam wieder deinen Atem.
Ein etwas bewussterer Atemzug ein und wieder aus.
Wenn du liegst,
Kannst du einfach weiter in diese Ruhe hinein sinken und in den Schlaf übergehen.
Wenn du sitzt,
Beginne langsam deine Finger und Zehen zu bewegen.
Und wenn du soweit bist,
Öffne in deinem eigenen Tempo wieder die Augen.
Nimm die Ruhe dieses Momentes mit in deinen Abend.
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