
Kurze Entspannungsmeditation für dein Nervensystem
Diese kurze Entspannungsmeditation ist ein Moment der Achtsamkeit im Alltag. Die Übung eignet sich, in Zeiten, in denen du wenig Zeit hast, dich zwischendurch dennoch kurz mit deinem Körper und mit deiner Atmung zu verbinden. Praktiken wie diese unterstützen dabei, mit Stress und den Anforderungen des Alltags gesünder umzugehen, Burnout zu vermeiden, Ängste zu reduzieren und frühzeitig auf deine Bedürfnisse zu achten.
Transkription
Schön,
Dass du hier bist.
Bevor wir starten,
Nimm dir gerne einen Moment,
In dem du dich umschaust und wahrnimmst,
Wie der Raum,
In dem du gerade bist,
Aussieht.
Drehe dafür gerne den Kopf und bewege deine Augen mit.
Nimm wahr,
Wie das Licht im Raum ist.
Nimm wahr,
Wo Fenster und Türen sind.
Nimm wahr,
Wo du in diesem Raum gerade bist.
Nimm wahr,
Was dir in diesem Raum gut gefällt,
Was du gerade gerne anschaust.
Und diese bewusste Art der Wahrnehmung gibt dir Orientierung und deinem Nervensystem Sicherheit.
Dann komme zum Sitzen,
Wenn du es noch nicht getan hast.
Wenn du möchtest,
Schließe nun deine Augen und ziehe deine Sinne nach innen.
Und atme einmal langsam ein,
Halte die Luft oben kurz an und atme langsam durch deinen Mund aus.
Wiederhole das und lass dich mit der nächsten langen Ausatmung schwer in die Unterlage sinken.
Bringe deine Aufmerksamkeit dann zur Körperrückseite,
Zu den Kontaktflächen deines Körpers mit dem Boden und der Unterlage,
Auf der du sitzt.
Wie oft im Alltag nimmst du deine Körperrückseite wirklich wahr?
Nimmst dieses Gefühl wahr,
Gehalten zu sein,
Unterstützt zu sein?
Lasse die Kontaktflächen deines Körpers noch schwerer einsinken,
Ganz entspannt loslassen.
Finde Erdung auf diese Weise.
Komme vom Halten zum Gehaltenwerden,
Vom Anspannen zum Entspannen und spüre die Stabilität unter dir.
Bringe deine Aufmerksamkeit jetzt zu deinem Bauch.
Nimm die ruhigen und rhythmischen Bewegungen dort wahr,
Die mit der Atmung erzeugt werden.
Beginne nun deine Atmung sanfter und langsamer werden zu lassen,
Ohne Leistungsdruck,
Ohne bestimmtes Ziel.
Sanfter und langsamer,
Nach und nach.
Lade immer mehr Weichheit in deinen Atemfluss und in die Bewegungen im Bauchraum ein.
Lass alles ganz weich,
Ganz sanft werden.
Sei ganz präsent.
Spüre,
Wie dein Atem kommt und geht,
Wieder kommt und geht.
Spüre,
Wie der Bauch sich hebt und senkt,
Sich hebt und senkt.
Dann lasse deinen Atem allmählich wieder ganz natürlich fließen.
Nimm wahr,
Wie du dich jetzt im Moment fühlst.
Richte deine Sinne langsam wieder nach außen.
Werde dir der Geräusche bewusst,
Die jetzt zu dir durchdringen.
Blinzle achtsam die Augen auf und nimm wahr,
Was das Erste ist,
Das deine Augen erblicken.
Und dann bring gerne etwas Bewegung in den Körper und genieße deinen restlichen Tag.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (102)
