
15 Minuten Dankbarkeit
Oft übersehen wir die kleinen Geschenke des Lebens – unseren Körper, unsere Sinne, einen freundlichen Blick. Diese Meditation hilft dir, wieder in Kontakt mit dieser Fülle zu kommen und die Kraft der Dankbarkeit bewusst zu erleben.
Transkription
Hallo und schön,
Dass du dabei bist bei der heutigen Dankbarkeitsmeditation.
Setz dich mal ganz bequem hin,
Am Stuhl,
Am Kissen,
Ganz so,
Wie es für dich angenehm ist.
Lass deine Schultern mal ganz locker werden,
Dein Gesicht ganz weich,
Deine Hände ruhen ganz entspannt,
Deinen Oberschenkeln.
Und wenn du magst,
Schließe mal ganz sanft deine Augen.
Spüre,
Wie du ankommst,
Hier in diesem Moment.
Atme ein und wieder aus und lass deinen Atem ganz natürlich fließen.
Du musst nichts verändern,
Sondern einfach nur beobachten,
Was da ist.
Mit jeder Ausatmung darfst du etwas loslassen,
Gedanken,
Anspannung,
Erwartungen.
Und alles,
Was du jetzt in diesem Moment nicht brauchst,
Darf einfach von dir abfallen.
Du bist hier,
Du atmest und du beobachtest.
Dankbarkeit ist so etwas wie ein innerer Kompass.
Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das,
Was da ist,
Und nicht auf das,
Was fehlt.
Und inmitten von Alltag,
Stress,
Herausforderungen,
Hilft uns die Dankbarkeit immer wieder,
Verbindung zu spüren.
Verbindung zu uns selbst,
Zu anderen,
Verbindung zum Leben.
Und manchmal sind es ganz kleine Momente,
Ein einziger Gedanke,
Der uns erinnert,
Es gibt so viel Gutes,
Das wir aber oft vergessen zu sehen.
Und heute nehmen wir uns die Zeit in dieser Meditation,
Um dieses Gute mal wieder bewusst wahrzunehmen,
Zu beobachten,
Ganz freundlich,
Neugierig und ohne Druck.
Lenke jetzt mal deine Aufmerksamkeit auf die Mitte deiner Brust.
Und du kannst dir hier,
Wenn es für dich stimmig ist,
Ein kleines,
Warmes Licht vorstellen.
Das Licht flackert ganz sanft,
Ganz ruhig,
Ganz freundlich.
Mit jedem Atemzug wird dieses Licht ein wenig heller.
Es ist das Licht deiner Dankbarkeit.
Und wenn du magst,
Wiederhole mit jedem Ausatmen,
Leise,
Für dich,
Das Wort Danke,
Ohne Grund,
Einfach so.
Danke für diesen Atemzug,
Danke,
Dass ich mir die Zeit nehme,
Heute hier zu sein.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper,
Dein Zuhause.
Dein Körper tragt dich durch jeden einzelnen Tag,
Vom ersten Atemzug beim Aufstehen,
Bis zum letzten Atemzug vor dem Einschlafen.
Spüre,
Wie du sitzt,
Wie dein Körper jetzt in diesem Moment da ist.
Atmend,
Ganz lebendig.
Vielleicht magst du dir bewusst machen,
Was dein Körper heute schon alles für dich getan hat und geleistet hat.
Wie er dich bisher schon durch den Tag getragen hat.
Denke an deine Füße und spüre deine Füße mal ganz bewusst.
Und danke ihnen,
Wie sie mit dir durchs Leben gehen,
Schritt für Schritt.
Denke an deine Hände,
Was sie alles für dich greifen,
Halten,
Schreiben,
Berühren.
Denke an dein Herz,
Wie es unermüdlich für dich schlägt,
Ganz ohne,
Dass du daran denken musst,
Es erinnern musst.
Und auch wenn du vielleicht manchmal etwas unzufrieden mit deinem Körper bist,
Er ist dennoch immer für dich da.
In Freude,
In Trauer,
In Ruhe und in Anstrengung.
Und er verdient heute deinen Respekt,
Deine Anerkennung,
Deine Zuwendung.
Also sag ihm gerne leise,
Danke,
Dass du mich trägst,
Danke,
Dass du atmest,
Spürst,
Fühlst und danke,
Dass du mich begleitest.
Und vielleicht spürst du bei deinem nächsten Atemzug einen Hauch von Verbundenheit mit deinem Körper.
Und richte nun deine Aufmerksamkeit auf deine Sinne,
Danke deinen Augen,
Die dir täglich so viel Schönes zeigen,
Den Sonnenaufgang,
Den Himmel,
Farben,
Gesichter,
Danke deinen Ohren,
Die Klänge wahrnehmen,
Musik,
Stimmen oder das Lachen eines geliebten Menschen,
Danke deinem Geruchssinn,
Der Duft von frischem Kaffee,
Vom Sommerregen oder etwas Vertrautem.
Und danke deinem Tastsinn,
Der so viel Schönes für dich spüren darf,
Nimm wahr,
Was du alles fühlen darfst und sag dir innerlich,
Danke,
Dass ich die Welt um mich herum erleben darf,
Mit all meinen Sinnen.
Und lass nun Bilder oder Erinnerungen von Menschen auftauchen,
Menschen,
Die dir gut tun.
Vielleicht ist es ein lieber Freund,
Eine Freundin,
Eine Kollegin oder jemand aus deiner Familie.
Vielleicht auch nur ein Lächeln von jemandem,
Jemanden,
Den du kaum kennst,
Der diesen Lächeln deinen Tag noch schöner gemacht hat.
Und erinnere dich,
Wer hat dich unterstützt,
Getröstet,
Inspiriert,
Wem bist du begegnet,
Der dir das Gefühl gegeben hat,
Ich bin nicht allein.
Und vielleicht magst du innerlich sagen,
Danke,
Danke,
Dass du da bist,
Danke,
Dass du mich siehst,
So wie ich bin und danke,
Dass du mir gut tust.
Und manchmal sind es nicht die großen Ereignisse,
Die großen Dinge im Leben,
Sondern die ganz kleinen,
Die unser Leben ganz besonders machen.
Ein warmer Kaffee am Morgen,
Das Geräusch von Regen am Fenster,
Ein bewusster Moment der Ruhe an einem stressigen Tag und ruf dir genau solche Momente mal in Erinnerung.
Spür sie nochmal ganz bewusst,
So als würdest du sie jetzt gerade nochmal erleben.
Und sag innerlich danke für diese kleinen Geschenke des Lebens,
Danke,
Dass ich innehalten darf und sehen kann,
Was mir gut tut.
Diese kleinen Momente sind es oft,
Die den Tag noch etwas heller und schöner machen.
Und zum Schluss richte deine Aufmerksamkeit noch mal nach innen,
Zu dir selbst.
Du hast schon so vieles im Leben geschafft und manches davon sieht niemand,
Aber du weißt es.
Denk an eine Situation,
In der du mutig warst oder ganz geduldig oder ehrlich und auch wenn nicht alles leicht war im Leben,
Du bist immer weitergegangen,
Auf deine Art,
In deinem Tempo.
Also sag dir selbst,
Danke,
Dass ich da bin,
Danke,
Dass ich immer wieder mein Bestes gebe,
Danke,
Dass ich mich immer mehr kennenlerne.
Vielleicht spürst du ein Gefühl von Wärme,
Stolz oder Sanftheit dir selbst gegenüber und lass dieses Gefühl einfach da sein,
Ganz wie es kommt.
Und verweile noch einen Moment in dieser Stille,
Ganz bei dir,
Ganz mit dir und spüre mal was sich verändert hat,
Vielleicht in deinem Atem,
Vielleicht in deinem ganzen Körper,
Dankbarkeit verbindet,
Sie verbindet mit dem Leben,
Mit allem was dich umgibt und du kannst diese Dankbarkeit jederzeit in deinen Alltag einladen,
Beim Zähneputzen,
Beim Warten oder kurz vor dem Schlafen gehen.
Oft genügt ein Gedanke,
Was war heute gut,
Wofür kann ich jetzt gerade dankbar sein.
Lass deinen Atem langsam wieder etwas tiefer werden,
Spüre mal ganz bewusst in deine Füße und nimm deinen Körper mal als Ganzes wahr.
Bewege sanft deine Finger,
Deine Zehen,
Ganz in deinem Tempo und wenn du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen und nimm dir noch einen Moment,
Um die Dankbarkeit zu spüren,
Um sie dann mit in deinen Tag oder in deine Nacht zu nehmen.
Dankbarkeit ist immer da,
Du musst nur hinschauen.
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