
Nutze deine Sinne im Hier & Jetzt
Teil 8/10 - Meditation im Alltag: Tipps und Tricks. Unsere Sinne - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen - sind dafür da, um unsere Umgebung wahrzunehmen und dann entsprechend zu reagieren. In der Meditation können wir unsere Sinne super nutzen, um im Hier und Jetzt zu sein und den Moment wahrzunehmen. Entspann dich und folge einfach meiner Anleitung.
Transkription
Hallo,
Ich bin Magdalena und heute habe ich eine Sinnesmeditation für dich beziehungsweise wie wir unsere Sinne dafür nutzen können,
Besser im Hier und Jetzt zu sein oder eben uns ins Hier und Jetzt zu bringen.
Dann schließt deine Augen,
Richte deinen Oberkörper auf,
Zieh deine Schultern vielleicht noch mal so ein bisschen zurück und spüre deine Füße und deine Sitzhöcker am Boden beziehungsweise auf der Oberfläche,
Auf der du gerade aufsitzt.
Je nachdem was du heute schon getan hast,
Mach dir bewusst,
Dass alles jetzt schon vorbei ist,
Dass es alles gerade gar nicht wichtig ist und dass für die nächsten paar Minuten du nichts zu tun hast.
Du einfach nur hier sein musst,
Auf deinem Platz,
Den Fokus auf deinen Atem hältst und bei dir bleibst.
Der Fokus auf den Atem,
Der ist kein Muss.
Du kannst den Fokus auch gerne auf deine Füße lenken,
Wie die den Boden berühren oder vielleicht auch auf deine Handinnenfläche.
Übernimm dir eine Sache,
Auf die du dich jetzt zu Beginn fokussieren kannst,
Um einfach deinen Geist ein bisschen ruhig zu bekommen,
Dem ein bisschen zu zähmen.
Egal welches Fokuselement du gewählt hast,
Versuch dabei zu bleiben.
Gut,
Dann lass uns mal beginnen mit den Sinnen und wir beginnen direkt mit dem Geruchssinn.
Bring also deine Aufmerksamkeit jetzt mal auf deine Nase und spätestens jetzt auf deinen Atem und achte mal darauf,
Was du jetzt gerade riechen kannst.
Gibt es irgendwelche Gerüche in deiner Umgebung,
Die gerade besonders präsent sind oder die vielleicht auch nur so,
Ja ganz leicht unterschwellig in der Luft liegen.
Wie ist die Luft um dich herum?
Ist die warm,
Ist die kalt,
Ist die Raumtemperatur?
Dann lass uns mal weiterspringen zu deinem Hörsinn,
Zu deinem Gehörsinn.
Link erstmal deine Aufmerksamkeit jetzt auf deine Ohren,
Dein linkes und dein rechtes Ohr.
Wir haben zwei Ohren zum Hören und schau mal,
Was da so bei dir ankommt an Geräuschen,
Geräuschen aus deiner Umgebung.
Lass mal alle diese Geräusche auf dich zukommen und nimm die Geräusche nur wahr.
Beurteile sie nicht als angenehm oder unangenehm.
Mach dir daraus keine Geschichte hinter diesem Geräusch,
Sondern nimm das Geräusch als das wahr,
Was es ist.
Du hörst ganz aufmerksam zu,
Ohne zu bewerten.
Jetzt ist der nächste Sinn dran und zwar unser,
Ja ich sag mal Spürsinn oder Berührungssinn.
Das heißt,
Jetzt richte deinen Fokus mal auf deine Haut.
Das kann die Haut deines Gesichtes sein,
Es kann aber auch gerne die Oberfläche deiner Hände sein.
Und experimentier doch erstmal,
Ob du dieses Stück Haut,
Was du dir ausgesucht hast,
Ob du das wahrnehmen,
Ja so mental erspüren kannst.
Spüren kannst,
Dass es da ist.
Vielleicht spürst du auch,
Wie die Luft in deinem Raum ist oder da,
Wo du jetzt gerade sitzt.
Gibt es da einen Luftzug,
Der da an diesem Stück Haut vorbeizieht.
Ist so diese Umgebung eher warm,
Eher kalt und kann vielleicht wirklich dieses Stück Haut in eine Verbindung eingehen,
Eine Verbindung schaffen mit der Luft,
Die sich um dieses Stück Haut,
Was du dir da rausgesucht hast,
Ja von dem die so umgeben ist.
Es geht weiter zum nächsten Sinn und zwar zum Geschmackssinn.
Bring deine Aufmerksamkeit zu deinem Mund.
Vielleicht erstmal zu deinen Lippen,
Wie die gerade aufliegen aufeinander und dann in deinen Mundinnenraum und ja,
Schau mal,
Was du da so schmeckst,
Was da für ein Geschmack in deinem Mund gerade besonders präsent ist.
Ist dein Mund eher trocken,
Eher feucht?
Das Ganze ist vielleicht ein bisschen ungewohnt,
Aber ja,
Schau einfach mal,
Was da so für dich auftaucht.
Du kannst nichts falsch machen,
Sondern so wie du es machst,
Ist es genau richtig für dich.
Und dann kommt der letzte Sinn,
Unser Sehsinn.
Wir haben jetzt unsere Augen geschlossen,
Aber wir können trotzdem die Aufmerksamkeit auf unsere Augen bringen.
Unser linkes Auge erspüren und unser rechtes Auge erspüren und ja,
Den beiden Augen mal Aufmerksamkeit schenken.
Wie fühlen sich die Lider an und wie fühlen sich die Augäpfel an,
Die ja gerade von den Lidern verdeckt sind,
Aber die sicherlich trotzdem irgendwie am Arbeiten und am sich Bewegen sind.
Und dann bringt zu Abschluss die Aufmerksamkeit noch ein allerletztes Mal auf die Nase,
Auf deine Atmung.
Atme tief ein,
Tief aus.
Nimm wahr,
Wie es dir jetzt gerade geht.
Wie das jetzt gerade für dich war,
Diese Sinne alle fünf mal kurz einzuschalten,
Mal kurz zu aktivieren und über die Sinne eine Verbindung hin zum Hier und Jetzt zu kreieren.
Dann kannst du nach und nach langsam wieder deine Augen öffnen.
Ich hoffe,
Die Übung hat dir ein bisschen Spaß gemacht,
Auch wenn vielleicht nicht alle Sinne ganz angenehm sind zu erforschen.
Der ein oder andere Sinn ist sicherlich ein bisschen ungewohnt.
Aber was du davon in den Alltag mitnehmen kannst,
Ist irgendwann mal,
Wenn du was Bestimmtes tust,
Mal zu gucken,
Wie fühlt sich jetzt meine Haut an,
Was rieche ich gerade,
Was schmecke ich gerade und wirklich im Kopf zu haben,
Dir in Erinnerung zu rufen,
Dass du den Moment,
Das Hier und Jetzt,
Auch über deine Sinne wahrnehmen kannst.
Das müssen nicht immer alle fünf Sinne sein,
Das können ja gerne auch nur ein oder zwei Sinne sein.
Danke,
Dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal.
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