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Der Kluge Richter | Meditation & Geschichte Zum Einschlafen

by Alexandra Matthes

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Meditation
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Meditative Abendentspannung mit beruhigenden Klängen zur Verabschiedung des Tages und eine Geschichte, frei nach Johann Peter Hebel. Was in der Geschichte passiert: Ein reicher Mann verliert eine beträchtliche Geldsumme und ein ehrlicher Finder bringt sie ihm zurück doch die Gier des reichen Mannes bringend en ehrlichen Finder in Bedrängnis. Nun ist es an dem Richter, eine gerechte Entscheidung zu treffen.Und wie es bei den Geschichten hier üblich ist, so kannst Du sicher sein, dass es auch diesmal gut ausgeht, so dass Du jederzeit beruhigt einschlafen kannst. Lasse den Tag ruhig und entspannt ausklingen und komme mit den Geschichten der Märchentante auf positive Gedanken.

Transkription

Herzlich willkommen,

Liebe Zuhörerin,

Lieber Zuhörer,

Zu dieser neuen Episode der Märchentante.

Mein Name ist Alexandra Mattes und ich lade Dich ein,

Mit mir zusammen Deinen heutigen Tag feierlich und in Ruhe zu verabschieden.

Wir beginnen gleich mit einer meditativen Abendentspannung und danach erzähle ich dir die Geschichte der kluge Richter von Johann Peter Hebel.

Lasst uns mit unserem entspannenden Abendritual beginnen.

Nimm ein paar tiefe Atemzüge.

Und bring nochmal ein wenig Bewegung in deinen Körper.

Du kannst dich ganz lange ausstrecken.

Deine Handgelenke kreisen.

Auch deine Fußgelenke.

Dich recken und strecken.

Und nochmal deine Muskeln aktivieren.

Vielleicht überkommt dich dabei auch ein Gähnen oder ein tiefes Seufzen.

Dann nimm nochmal einen ganz tiefen und bewussten Atemzug.

Und lasse mit dem Ausatmen.

Die Anspannung los.

Wenn nicht schon getan.

Schließe deine Augen.

Und lasse Ruhe einkehren.

Komm an!

Jetzt,

Am Ende dieses heutigen Tages.

Hier in deinem Bett.

Dein Atem.

Bleib ganz entspannt.

Reusch.

Und gleichmäßig.

Gleichmäßig.

Und ruhig.

Es gibt jetzt nichts mehr zu tun,

Als einfach nur zu entspannen.

Alles andere.

Tut sich für dich.

Jedem ausatmen.

Lässt du ein bisschen mehr von der vielleicht noch vorhandenen Anspannung los.

Und vielleicht kannst du es schon spüren.

Wie sich eine warme,

Fröhliche Entspannung.

Deinem Körper ausbreitet.

Alles ist gut.

Du darfst einfach sein.

Friedlich und entspannt.

Ich lade dich nun ein.

Deinen Tag.

Noch einmal vor deinem inneren Auge vorbeiziehen zu lassen.

Gleich,

Wenn ich es sage.

Stelle dir vor.

Du schaust dir einen Film an.

In dem du die Hauptrolle spielst.

Du siehst dich selbst.

Am heutigen Tag.

Was hast du heute erlebt?

Was waren deine Themen heute?

Betrachte die Bilder,

Ohne zu bewerten,

Ohne zu urteilen.

Und lass dich überraschen.

Welche Bilder und Sequenzen?

Sich die gleich zeigen.

Ab jetzt.

Eine Minute.

Für deinen Film.

Des heutigen Tages.

Und nun?

Lasse nochmal die Momente aufkommen.

Die besonders schön waren.

Sammeln mindestens.

Drei Dinge zusammen.

Für die du heute.

Besonders dankbar bist.

Einlasse das Gefühl der Dankbarkeit.

Durch deinen Körper fließen.

Stelle dir vor.

Ein innerer Glanz.

Durchströmt dich.

Und spüre dich.

Deinen Atem.

Deinen Herzschlag.

Das bist du.

Und es ist gut.

Dass du da bist.

Einzigartig.

Und wertvoll.

Beschützt.

Om Aham.

Wenn du möchtest,

Dann.

Denke dir bei jedem Einatmen.

Das Wort ICH.

Bei jedem Ausatmen das Wort bindet.

Es darf sich gut anfühlen.

Du zu sein.

Während des Schlafes.

Kannst erholen.

Und alles.

Was tagsüber vielleicht aus dem Takt gekommen ist.

Kann nun wieder in Balance gebracht werden.

Ausgeglichen,

Repariert.

Heil!

Dein Körper,

Dieses Wunderberg der Natur.

Ist auf Gesundheit und Wohlsein programmiert.

Und jede Zelle in dir weiß ganz genau.

Was zu tun ist.

Einfach so nebenbei.

Gleich während du schläfst.

Aber auch jetzt schon.

Während du einfach nur da liegst und ruhst.

Die Dinge dürfen sich zu deinem Wohl.

Und zu deinem Besten entwickeln.

Glücklich.

Friedlich.

Vielleicht ja sogar noch viel besser.

Als du es dir jetzt vorstellen kannst.

Möglicherweise spürst du schon.

Wie du immer müde.

Und immer schläfriger wirst.

Und du weißt.

Du darfst jederzeit.

Einfach einschlafen.

Auf jetzt!

Vorwährend.

Oder nach der Geschichte,

Die ich dir gleich vorlese.

Ist ganz gleich.

Und ich nehme dich mit?

Weit,

Weit weg.

An einen anderen Ort?

Und in eine andere Zeit.

Und du darfst sicher und geborgen.

Beobachten und belauschen.

Was dort so vor sich geht.

Ein reicher Mann,

Der für seinen Wohlstand und seine gewieften Geschäfte bekannt war.

Hatte eine beträchtliche Geldsumme verloren.

Das Geld war sorgfältig in ein Tuch eingenäht.

Doch durch Unvorsichtigkeit war es ihm abhandengekommen.

Verzweifelt suchte er danach.

Und machte bald seinen Verlust in der ganzen Stadt bekannt.

Um den Finder zu belohnen.

Versprach er hundert Tale als Finderlohn.

Tatsächlich.

Nach einigen Tagen erschien ein ehrlicher Mann.

Der das Geld gefunden hatte.

Er trat mit einem offenen Lächeln und gutem Gewissen vor den reichen Mann.

Dein Geld habe ich gefunden.

Dies wird es wohl sein.

Nimm dein Eigentum zurück.

Sagte er.

Während er ihm das Päcklein überreichte.

Sein offener Blick spiegelte seine Ehrlichkeit wieder.

Der reiche Mann.

Nahm das Tuch mit den Talern an sich.

Und zählte sogleich das Geld.

Während seine Hände die Taler bewegten,

Schoss ihm ein hinterlistiger Gedanke durch den Kopf.

Er wollte sich die Hundertthaler Finderlohn sparen.

Ein guter Mann.

Beganner scheinheilig.

Es waren eigentlich 800 Taler in dem Tuch eingenäht.

Doch jetzt finde ich nur noch 700.

Ihr habt wohl eine Naht aufgetrennt und Eure Hunderttaler Finderlohn bereits herausgenommen.

Das war klug von Euch!

Ich danke euch dennoch.

Dem ehrlichen Finder.

Verschlug es die Sprache.

Nein,

Herr,

So habe ich das Geld gefunden.

Ich habe nichts daraus genommen.

Und übergebe es euch genauso,

Wie ich es fand.

Beteuerte er.

Doch der reiche Mann schüttelte ungläubig den Kopf.

Und bestand auf seiner Anschuldigung.

Da die beiden sich nicht einigen konnten.

Schlossen sie.

Ihre Angelegenheit vor den Richter zu bringen.

Der ehrliche Finder war weniger um die hundert Thaler besorgt,

Als um seinen Ruf.

Der ihm über alles ging.

Der reiche Mann hingegen hoffte,

Durch seine List zu gewinnen.

Im Gerichtssaal.

Schilderte der reiche Mann seine Version der Geschichte.

Ich hatte 800 Taler in das Tuch eingenäht und verloren.

Dieser Mann hat es gefunden.

Doch es fehlen 100 Taler.

Ich befürchte,

Er hat sich seine Belohnung selbst genommen.

Der Finder.

Erwiderte ruhig und gefasst.

Ich fand das Päckchen genau so,

Wie ich es übergab.

Ich habe nichts genommen und keine Naht geöffnet.

Ich schwöre es bei meinem guten Namen.

Der Richter?

Einer fahner und kluger Mann.

Musterte die beiden sorgfältig.

Er bemerkte die Ruhe in den Augen des Finders.

Und die Unruhe?

In denen des reichen Mannes.

Ließ er sich nichts anmerken.

Und bat beide,

Ihre Aussagen mit einem feierlichen Schwur zu bekräftigen.

Als dies geschehen war.

Lehnte sich der Richter zurück?

Und sprach.

Die Sache ist klar.

Wenn der eine von euch 800 Taler verloren hat,

Und der andere nur 700 gefunden hat?

Dann handelt es sich offensichtlich nicht um dasselbe Geld.

Der reiche Mann.

Hoop überrascht den Kopf.

Während der ehrliche Finder aufmerksam lauschte.

Der Richter fuhr fort.

Du,

Ehrlicher Finder,

Wirst das Päcklein mit den 700 Talern wieder an dich nehmen und es sicher aufbewahren,

Bis sich jemand meldet,

Der genau diese Summe verloren hat.

Er warnte sich dann.

An den reichen Mann.

Und du?

Der 800 Taler verloren haben will?

Musst warten,

Bis sich jemand findet,

Der Dein Päckchen mit dieser Summe entdeckt hat.

Der Reiche.

Vodaplus.

Und öffnete den Mund.

Als wollte er widersprechen.

Doch der Richter hob die Hand.

Und unterbrach ihn.

Die Wahrheit kommt ans Licht.

Und Gerechtigkeit soll walten.

Wir sind hier,

Um das Rechte zu tun.

Der reiche Mann erkannte.

Dass er in eine Falle getappt war.

Er senkte den Kopf.

Und schwiegt.

Die Zuschauer raunten anerkennend über die Weisheit des Richters.

Und die Gerechtigkeit seines Urteils.

Der ehrliche Finder?

Verließ das Gericht mit erhobenem Haupt.

Und dem Geld in der Hand.

Er fühlte sich in seiner Ehre bestätigt.

Der Reiche jedoch musste beschämt heimgehen und trug die Last seiner Gier und Unredlichkeit.

Und so Gescheis.

Dass die Weisheit des Richters und die Standhaftigkeit des ehrlichen Mannes nicht nur Gerechtigkeit brachten?

Sondern auch eine Lehre erteilten.

Die im Gedächtnis der Stadt bewahrt wurde.

Ehrlichkeit.

Wert am längsten.

Und damit.

.

.

Endet diese Geschichte.

Ich wünsche dir .

.

.

Eine gute Nacht.

Einen tiefen und erholsamen Schlaf.

Und schöne Träume.

Untertitel der Amara.

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5.0 (4)

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Cori

October 17, 2026

Wieder eine sehr schöne Geschichte, wunderbar erzählt. Vielen Dank 🙏

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