10:00

Baummeditation für Erdung und Resilienz (ohne Musik)

by Lilli Lagarto

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Meditation
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Diese Baum-Meditation mit Visualisierungsübung und Bewegungselementen kann dir helfen dich zu erden und zu zentrieren. Bäume gelten als Symbol für Wachstum, Entfaltung und Standhaftigkeit. Als Menschen können wir von den Bäumen lernen – indem wir uns tief in unserem Sein verwurzeln, erfahren wir Stärke und Widerstandskraft. Wir fühlen uns vom Leben getragen, spüren das Einssein mit der Mitwelt, und die intuitive Freude, die daraus erwächst. Gut geerdet und mit soliden Wurzeln lässt es sich aufrecht und vertrauensvoll durchs Leben gehen, mit dem Bewusstsein, im eigenen Körper zuhause und geborgen zu sein.

Transkription

Mithilfe der nun folgenden Baumeditation kannst du dich erden und zentrieren.

Setze dich dafür jetzt gerade und aufrecht hin und schließe deine Augen.

Die Hände liegen entspannt auf deinen Knien oder Oberschenkeln.

Vergewissere dich,

Dass du über deine Sitzhöcker einen guten und stabilen Kontakt zum Untergrund hast.

Wenn du dich in deiner Sitzhaltung eingerichtet hast,

Atme einige Male tief ein und aus,

Ein und aus.

Verlängere deine Atemzüge dabei achtsam und spüre,

Wie du mit jedem Atemzug ruhiger und gelassener wirst.

Atme dann ganz entspannt in deinem eigenen Rhythmus weiter,

Ganz natürlich,

Ein und aus.

Der Atem kommt und geht ganz von allein.

Fühle nun achtsam in dich hinein.

Fühle die Auflageflächen deiner Beine und Füße und spüre,

Wie du zuverlässig und sicher vom Boden getragen wirst.

Mit jedem Einatmen strömt frische Energie in deinen Körper,

Breitet sich dort aus und manifestiert sich in dir mit deinem Ausatmen.

Erfüllt von dieser Energie,

Stell dir nun vor,

Du würdest vor einem großen,

Mächtigen Baum sitzen.

Stell dir diesen Baum vor deinem inneren Auge genau vor.

Vielleicht entsteht da ja ganz spontan das Bild eines bestimmten Baumes,

Der dir gut gefällt,

Der dich schon immer beeindruckt hat.

Oder es ist ein imaginärer Baum,

Der dir spontan in den Kopf kommt.

Alles ist möglich und so wie es kommt,

Ist es gut.

Konzentriere dich nun ganz auf dieses innere Bild,

Diesen Baum vor deinem inneren Auge.

Sieh ganz genau hin,

Achte auf jedes kleine Detail,

Betrachte seine Form,

Seine weit ausladenden Äste,

Die üppige,

Reich verzweigte Krone.

In welcher Jahreszeit befindest du dich?

Welche Farbe haben die Blätter?

Gibt es vielleicht sogar Blüten oder Früchte an deinem Baum?

Wie sehen sie aus?

Und gibt es da einen Duft oder Geräusche?

Schau dir auch die Umgebung ganz genau an.

In was für einer Landschaft steht dein Baum?

Steht er im Wald,

Auf einem Feld oder auf einer Wiese?

Nimm achtsam wahr,

Was du siehst und empfindest,

Während du deinen Baum betrachtest.

Wandere nun langsam mit deinem Blick den Stamm hinauf.

Erkunde die Struktur seiner Rinde.

Ist sie glatt oder eher rau?

Welche Farbe hat sie?

Dann schaue noch weiter nach oben,

Dorthin wo der Stamm endet und sich verzweigt.

Lenk deinen Blick hinein in das schützende Blätterdach der Baumkrone,

Wo der Wind mit sanftem Rauschen leise das Laub in Bewegung bringt und das Sonnenlicht funkelnd und glitzernd durch Blätter und Zweige scheint.

Vielleicht spürst du ja sogar die angenehme Wärme der Sonne auf deiner Haut.

Tritt dann gedanklich einen Schritt zurück und nimm deinen Baum erneut im Ganzen wahr.

Betrachte seine gesamte Form,

Die dir nun so vertraut geworden ist.

Und dann stell dir vor,

Du würdest auf wundersame Weise mit deinem Baum verschmelzen,

Eins mit ihm werden,

In ihn hineinschlüpfen,

In diesen wunderschönen,

Starken Baum,

Den du vor deinem inneren Auge erschaffen hast.

Du bist dieser Baum,

Aufrecht und stark,

Stabil und doch flexibel,

Wiegsam und robust zugleich.

Spüre,

Wie aus deinen Beinen dort,

Wo sie den Boden berühren,

Nun ganz zarte,

Feine Wurzeln sprießen und in das Erdreich hineinwachsen.

Nach und nach werden sie stärker,

Kräftiger,

Reichen tiefer und tiefer in den Boden hinein,

Verzweigen sich dort im Inneren der Erde und verbinden sich mit vielen anderen Wurzeln.

Dein Körper und deine Wirbelsäule formen nun einen kräftig gewachsenen Stamm,

An dessen oberen Ende zahlreiche Äste,

Zweige und Blätter entspringen.

Sie entfalten sich,

Breiten sich weiter und weiter aus,

Wachsen in den Himmel hinein und formen langsam eine reich belaubte Krone.

Du spürst regelrecht,

Wie du wächst und gedeihst,

Wie du dich zu einem großen,

Würdevollen Baum entwickelst.

Deine Wurzeln sind weit in alle Richtungen ausgebreitet,

Während du deine belaubten Zweige anmutig der Sonne entgegenstreckst.

Nimm nun dein Gewicht wahr.

Fühle,

Wie stabil du bist.

Nimm ganz bewusst den Halt und die Verbindung zur Erde wahr,

Die du mit deiner tiefen Vorwurzelung aufgebaut hast.

Wenn du magst,

Kannst du deinen Oberkörper sanft hin und her bewegen,

So als sei gerade eine frische Brise aufgekommen,

Die dich ein wenig nach rechts und nach links wiegen lässt.

Nach vorn und nach hinten,

Ganz leicht,

Ganz sanft.

Wenn du magst,

Bewege auch deine Arme rhythmisch im Wind.

Hebe sie sanft bis in Schulterhöhe und strecke sie zu den Seiten hinaus.

Lass Hände und Arme leicht kreisen,

Sich bewegen,

Ganz so,

Wie es sich ergibt und spüre,

Wie du gleichzeitig sicher und fest im Boden verankert bist.

Bring deine Arme dann langsam höher.

Hebe sie über den Kopf nach oben und wachse der Sonne entgegen.

Mach dich ganz lang,

Atme dabei gleichmäßig ein und aus,

Während Arme und Körper sich sanft und rhythmisch hin und her wiegen,

Ganz im Einklang mit deinem Atmen,

Ganz so,

Wie es dir gut tut und dir gefällt.

Spüre dabei,

Wie mit jedem Atemzug frische Luft und Energie in dich einströmt,

Wie dich das Leben nährt.

Genieße das,

Koste sie aus,

Diese Freude und Lebenskraft.

Reck dich noch einmal ganz lang,

Strecke Gesicht und Arme der Sonne entgegen.

Spreiz dabei all deine Finger,

Mach die Wirbelsäule ganz lang und dann entspanne den Körper.

Bring deine Arme zurück nach unten und komm zur Ruhe.

Bleib mit deinem Gewahrsein noch ganz im Innen.

Genieße es noch einen Moment lang,

Tief verwurzelt und stark wie ein Baum zu sein.

Spüre achtsam in diese Empfindung hinein.

Spüre,

Wie es sich anfühlt,

Stabil und gelassen wie dein innerer Baum zu sein.

Träge es dir ein,

Um bei Bedarf auf dieses Gefühl zurückgreifen zu können.

Und wenn dann doch einmal ein Gewitter oder Sturm über dich hinwegfegt und dein Leben kräftig durcheinanderwirbeln will,

Erinnere dich daran.

Spüre,

Du bist dem gewachsen,

Denn du weißt,

Wie es sich anfühlt,

Stabil im Leben verankert zu sein.

Bleib noch einige Sekunden in diesem Empfinden und dann löse dich langsam aus deiner Verwandlung.

Spüre deine Arme und Beine,

Deine Hände,

Füße,

Körper und Gesicht.

Nimm ihre natürliche Form wieder wahr.

Dann komm mit deiner Wahrnehmung zurück in den Raum und in deinem eigenen Tempo Öffne deine Augen,

Wenn du bereit dazu bist.

4.5 (13)

Neueste Bewertungen

Anja

April 3, 2025

Diese Meditation hat mich sehr entspannt. Danke!!

Ella

September 20, 2024

Ich muß gestehen, daß mir zuerst einfach dieser prächtige Baum ins Auge gefallen ist, doch hat mich ihre Stimme dann spontan angesprochen. Sehr angenehme und inspirierende Meditation, ich bin noch ganz beseelt von Sonnenlicht und Wind in meinen Zweigen :-)

Laura

January 4, 2024

Tolle Meditation

Mic

November 4, 2023

Schöne Meditation. Wie ein Waldspaziergang😊

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