
Zehn hochwirksame Strategien für mehr Selbstbewusstsein
Kann man Selbstbewusstsein lernen? Meine klare Antwort lautet: Ja, man kann! Im dritten Teil meiner Serie zum Thema Selbstbewusstsein stärken bekommst Du von mir zehn hochwirksame Strategien zur Selbstbestärkung. Bist Du bereit?
Transkription
Kann man Selbstbewusstsein lernen?
Meine klare Antwort lautet,
Ja,
Man kann.
Selbstbewusstsein ist nicht angeboren und es wird auch nicht vererbt.
Ob wir ein gutes Selbstbild haben oder daran zweifeln,
Ob wir okay sind,
Wie wir sind,
Der Grundstein für unser Selbstbewusstsein wird in der Kindheit gelegt.
Nur leider ist die eben vorbei und wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern.
Aber,
Und das ist die gute Nachricht,
Wir können zu jedem Zeitpunkt in unserem Leben anfangen,
Unser Selbst zu stärken.
Und das lohnt sich wirklich,
Denn unser Bild von uns selbst bestimmt,
Wie zufrieden,
Gesund und erfolgreich wir in unserem Leben sind.
Im dritten Teil meiner Serie zum Thema Selbstbewusstsein stärken bekommst du von mir 10 hochwirksame Strategien zur Selbstbestärkung.
Manche Selbstbewusstseinsbooster sind gar nicht so ohne,
Aber sie funktionieren.
Leben lieben lassen,
Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,
Beziehung und Selbstliebe.
Von und mit Claudia Bechert-Möckel.
Hallo zusammen und herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe des Leben lieben lassen Podcast.
Ich bin Claudia Bechert-Möckel,
Persönlichkeits- und Beziehungscoach.
Ich unterstütze Menschen dabei,
Sich selbst und andere besser zu verstehen und gelingende Beziehungen zu führen,
Auch mit sich selbst.
Und da sind wir ja schon mittendrin im Thema Selbstbewusstsein.
Wie Selbstbewusstsein entsteht und wie wir es verhindern,
Das waren die Themen der ersten beiden Folgen der Podcast-Serie zum Thema Selbstbewusstsein stärken.
Hör da gerne nochmal rein,
Wenn du sie verpasst hast.
Heute aber geht's ums Machen.
Was genau können wir tun?
Welche Verhaltensweisen und Denkmuster können das eigene Selbstbewusstsein nachhaltig stärken?
Wie gewinnen wir mehr Selbstvertrauen?
Wie können wir uns selbst mögen lernen und wie bekommen wir ein Gefühl für unseren Wert?
Das ist also heute der ganz heiße Stoff.
Ich gebe dir meine 10 besten Strategien an die Hand und ich hoffe,
Schon nach dem Hören wirst du selbstbewusster sein.
Lass uns also keine Zeit verlieren,
Wir starten direkt mit dem Selbstbewusstseinsbooster Nummer 1 – Der Spiegelübung Ich liebe die Spiegelübung,
Weil sie so wirksam ist.
Allerdings fang bitte nicht damit an,
Wenn du dich gerade richtig mies fühlst.
Starte damit am besten an einem Tag,
An dem du dich im Großen und Ganzen okay mit dir selbst fühlst.
Du kannst dich auch in Stimmung bringen vorher,
Indem du vielleicht zuerst einmal laut deinen Lieblingssong mitsingst oder eine Sporteinheit absolviert hast.
Und wenn du soweit bist,
Dann stell dich vor den Spiegel und sage laut zu dir Hallo Claudia – du verwendest natürlich deinen eigenen Namen – du bist ganz und gar wunderbar.
Ich mag dich!
Nimm eine Liebeserklärung oder ein Kompliment,
Das sich für dich stimmig anhört oder das du wirklich gerne einmal bekommen würdest.
Das kann genau so heißen – Hey Claudia,
Schön,
Dass es dich gibt,
Du bist absolut liebenswert!
Oder – Du bist gut genug,
So wie du bist,
Du hast alles Gute verdient!
Mach dir bitte die Mühe,
Die du auch für eine andere,
Besonders liebenswerte Person verwenden würdest,
Um dir ein schönes Kompliment auszudenken.
Sprich es zum Spiegelbild hin aus und lächle dir dabei freundlich zu.
Am besten machst du das jeden Tag mehrere Male.
Hast du erst ein bisschen Übung,
Kannst du es jedes Mal machen,
Wenn du in einen Spiegel schaust.
Wie,
Schon die Vorstellung findest du komisch?
Ja,
Das verstehe ich,
Es ist wirklich sehr ungewohnt.
Aber es kostet nix und du wirst nicht herausfinden,
Wie es funktioniert,
Wenn du es nicht ausprobierst.
Wirst du dir vielleicht blöd vorkommen?
Wirst du denken,
Was mache ich denn hier eigentlich?
Ja,
Das wirst du am Anfang.
Vielleicht wirst du sogar denken,
Du redest dir nur etwas ein,
Das nicht stimmt.
Das ist auch ganz normal,
Denn dein innerer Kritiker sagt dir ja die ganze Zeit,
Was du alles nicht bist.
Nicht liebenswert,
Nicht gut genug,
Nicht wichtig und so weiter.
Und da dauert's schon eine Weile,
Bis du dir eine neue innere Haltung erlaubst und diese auch glauben kannst.
Dafür wirst du die Spiegelübung ziemlich oft machen müssen.
Aber durch Regelmäßigkeit lässt sich dein negatives Selbstbild verwandeln.
Und was hast du schon zu verlieren?
Selbstbewusstseinsbooster Nummer 2 – Deine Powerpose Unsere innere Einstellung zu uns selbst ist eng mit unserer Körperhaltung verknüpft.
Geht's uns schlecht und fühlen wir uns klein und ungenügend,
Drücken wir das unbewusst auch körpersprachlich aus.
Die Verbindung funktioniert aber in beide Richtungen.
Über eine bewusste Änderung der Körperhaltung kannst du auch deine innere Haltung beeinflussen.
Die Powerpose zeigt das auf sehr beeindruckende Weise.
Hast du Lust,
Das für dich auszuprobieren?
Los geht's!
Schließe einmal deine Augen.
Nimm bewusst wahr,
Wie deine momentane Körperhaltung ist.
Bist du schlaff und zusammengefallen?
Hast du den Kopf gesenkt?
Hängen die Schultern?
Nimm dir ruhig einen Moment Zeit,
Dich bewusst wahrzunehmen.
Wie fühlst du dich mit dieser Körperhaltung?
Was bringt diese Körperhaltung über deine innere Haltung zum Ausdruck?
Und dann richte dich langsam auf,
Stell dich aufrecht hin,
Mach dich bewusst groß und nimm eine gerade Körperhaltung an,
So als würdest du viel Raum einnehmen,
So als wärst du dir deiner vollen Größe bewusst.
Hebe deinen Kopf und wenn du magst,
Streck deine Arme nach oben wie zu einer Siegerpose.
Oder recke deine Faust kämpferisch nach oben und sage dabei laut zu dir,
Ich will,
Ich kann,
Ich werde.
Und nochmal,
Jetzt lauter,
Ich will,
Ich kann,
Ich werde.
Spüre nun noch einmal in deinen Körper hinein.
Wie fühlst du dich?
Welche Energie spürst du in dir?
Was hat sich verändert?
Wahrscheinlich spürst du eine lebendige Energie und Kraft,
Die durch dich fließt.
Vielleicht hast du auch das Gefühl,
Etwas anpacken zu wollen?
Die Powerpose ist sehr wirkmächtig.
Wenn du von dieser Übung wirklich profitieren willst,
Dann solltest du auch diese immer und immer wieder üben.
Auch wenn es dir anfangs seltsam erscheinen sollte und du dir etwas doof vorkommst.
Irgendwann wirst du es lieben,
Dich in deine innere Größe zu posen.
Selbstbewusstseinsbooster Nummer drei.
Etwas Gutes für andere tun.
Das ist ein bisschen wie Magie und jeder von uns hat damit schon einmal Erfahrung gemacht.
Tun wir etwas aus innerer Freiwilligkeit für andere?
Erleben wir uns als hilfreich und unterstützend?
Sind wir für jemanden da?
Geben wir Halt oder Trost?
Schenken wir unser Ohr?
Machen wir ein unerwartetes Geschenk?
Oder sprechen wir eine Anerkennung aus,
Ein Lob,
Eine Wertschätzung,
Ein ehrliches Kompliment?
Dann lösen wir nicht nur bei unserem Gegenüber etwas ganz Wunderbares aus.
Auch in uns selbst passiert dann ein Wunder.
Wir spüren dann,
Was wir bewirken können,
Dass wir okay sind,
Dass wir einen Wert haben.
Und das stärkt unser Selbstbewusstsein.
Natürlich geht es nicht darum,
Anderen aus einem Selbstzweck heraushelfen zu wollen.
Es geht um die Erfahrung,
Dass ehrliche Hingabe jede Menge gute Gefühle auch in uns hineinströmen lässt.
Und wie dunkel es auch gerade in unserer eigenen Welt scheinen mag.
Es gibt immer jemanden,
Für den wir ein kleines Licht anzünden können,
Um damit seine Welt zu erhellen.
Und dann wird es auch in uns wieder heller und freundlicher.
Selbstbewusstseinsbooster Nummer 4.
Investiere in dich.
Gönne dir etwas.
Mach dich schön für dich selbst.
Wenn wir uns selbst nicht mögen oder uns für nicht wertvoll genug erachten,
Machen wir uns leider auch nicht sehr viel Mühe mit uns selbst.
Wir investieren dann kaum Zeit oder liebevolle Energie in uns,
Weil es sich ja eh nicht lohnt.
Ich gebe dir ein Beispiel.
Als ich nach ziemlich am Anfang meines Selbstwertungsprozesses stand,
Fing ich an,
Mir Fragen zu stellen.
Zum Beispiel fiel mir auf,
Dass ich sehr gut darin war,
Den Tisch liebevoll zu decken,
Wenn ich Gäste eingeladen hatte.
Ich habe auf alle Details geachtet,
Mir sehr viel Mühe gegeben,
Alles so schön und einladend wie möglich zu machen.
Schließlich wollte ich,
Dass sich alle wohlfühlen.
Auch für meine Familie habe ich jede Menge Aufwand betrieben.
Das mache ich heute noch so.
Aber wenn ich alleine gegessen habe,
Habe ich mir manchmal nicht mal einen Teller geholt oder mich an den Tisch gesetzt.
Manchmal habe ich die Suppe gleich mal aus dem Topf gelöffelt oder ein Brot im Stehen geschnappelt.
Ich habe das ganz normal gefunden.
Bis mir aufgefallen ist,
Dass ich regelrecht lieblos mit mir selbst umgegangen bin.
Dass ich mich behandelt habe wie jemanden,
Der es nicht wert war,
Dass man sich Mühe macht.
Ich war nicht bereit,
Es mir schön zu machen.
Es war ja bloß für mich.
Wen kümmerte das schon?
Das hat mich echt erschüttert und ich habe begonnen,
Mit mir selbst liebevoller umzugehen,
Aufwand für mich zu betreiben,
Liebevoller und wertschätzender zu sein.
Ich bin es wert und du solltest es dir auch wert sein.
Mach es dir so schön,
Wie du kannst.
Gönn dir etwas,
Das du magst.
Denn das hast du verdient.
Kümmere dich um dich selbst wie um jeden anderen Menschen,
Den du liebst.
Du wirst staunen,
Wie dieser freundliche Umgang mit dir selbst dein Selbstwertgefühl stärkt.
Denn jede einzelne kleine,
Liebevolle Handlung für dich selbst hat die Botschaft,
Du bist ganz und gar liebenswert.
Du bist wertvoll und wichtig.
Und das wird nicht ohne Wirkung bleiben.
Du wirst sehen.
Das gilt übrigens auch für dein Äußeres.
Wenn du zum Beispiel denkst,
Mich beachtet eh niemand,
Da brauche ich mich ja auch nicht so schön zu machen,
Dann ist es nur folgerichtig,
Die Haare mal irgendwie zusammen zu schnurbeln und den Schlabberpulli anzuziehen.
Ist ja auch egal.
Und dann,
Dann bewahrheitest du das,
Was du schon über dich denkst.
Es lohnt sich nicht,
Mir Mühe für mich selbst zu machen.
Ich bin eh unsichtbar.
Doch,
Es lohnt sich.
Und zwar nicht in erster Linie wegen der Wirkung auf andere,
Sondern vor allem wegen der Wirkung auf dich selbst.
Denn es macht einen enormen Unterschied,
Ob du dich mit dir selbst wohlfühlst,
Ob du dein Outfit magst oder ob du mit deinen Haaren zufrieden bist.
Es geht nicht darum,
Die Schönste zu sein.
Aber wenn du Aufmerksamkeit in dich und deine Erscheinung investierst,
Dann misst du dir auch einen Wert bei.
Dann fühlst du dich wohler und sicherer.
Und wenn du mich fragst,
Dann sage ich dir ganz ehrlich,
Es gibt Tage,
Da kann ein guter Friseur ein echter Lebensretter sein.
Selbstbewusstseinsbooster Nummer 5.
Einen inneren Ausgleich schaffen.
Auch die Art und Weise,
Wie du über dich und mit dir selbst sprichst,
Spielt eine große Rolle in Bezug auf dein Selbstwertgefühl.
Sprache beeinflusst unsere Wahrnehmung.
Je öfter du dir selbst sagst,
Dass du etwas nicht kannst,
Nicht solltest oder nicht bist,
Desto mehr glaubst du auch daran.
Beobachte also,
Wie du mit dir sprichst und schlage bewusst einen freundlicheren Ton an.
Wie du deinen inneren Befürworter aktivierst,
Darauf bin ich ganz ausführlich in der Episode eingegangen,
In der es darum geht,
Auf deiner Seite zu stehen.
Und auch die verlinke ich dir nochmal in den Shownotes.
In dieser Übung hier,
Einen inneren Ausgleich schaffen,
Geht es mir aber um etwas anderes.
Nämlich darum,
Dein möglicherweise verzerrtes Selbstbild wieder ins Licht der Realität zu setzen und somit eine Balance in dir zu finden.
Und so geht's.
Was immer du gerade an negativen Gedanken oder Vorurteilungen über dich,
Dein Leben oder dein Verhalten wahrnehmen kannst,
Versuche nicht,
Dir das auszureden.
Zum Beispiel könnte es ja in dir denken,
Da habe ich ja wieder mal voll daneben gelegen.
Furchtbar,
Dass mir das passiert ist,
Weil dir beispielsweise gerade ein Fehler im Job unterlaufen ist.
Dein üblicher Weg ist vielleicht,
Dich jetzt den ganzen Tag lang fertig zu machen und dein Drama-TV im Kopf spult die schlimmsten Katastrophenszenarien ab,
Die du dir als Folge deines Fehlers ausmalst.
Du könntest aber auch sagen,
Ja,
Da ist mir ein Fehler passiert,
Das stimmt.
Aber bis auf diese Sache läuft es eigentlich ganz gut.
Finde jetzt als Ausgleich mindestens drei Beispiele,
Warum das wahr ist.
Beispiele,
In denen dir etwas gut gelungen ist,
Du eine gute Leistung erbracht hast oder du zufrieden oder sogar stolz auf dich warst.
Deine Aufmerksamkeit auf die Dinge zu lenken,
Die dir schon gelungen sind oder in denen du dich auf dich und deine Fähigkeiten verlassen konntest.
Das normalisiert deinen Blick auf dich selbst und es schafft wieder Handlungsspielraum,
Anstatt in Kleinheitsgefühlen gefangen zu bleiben.
Diese Übung relativiert dein negatives Selbstbild.
Ich finde sie sehr hilfreich.
Du hast im Streit mit deiner Freundin ziemlich blödes Zeug gesagt und schämst dich jetzt?
Okay,
Das war Mist.
Aber bis auf das kommst du eigentlich mit anderen ziemlich gut aus,
Oder?
Finde drei Situationen,
In denen du Konflikte gut lösen konntest.
Du fühlst dich nicht schön genug,
Wenn du dich mit anderen vergleichst.
Zu dick,
Zu dünn,
Zu klein,
Zu groß,
Zu irgendwas.
Aber bis auf das bist du eigentlich ziemlich okay,
Oder?
Finde mindestens drei Eigenschaften an dir,
Die du magst,
Die toll sind und die toll sind und zähle sie dir auf.
Mir ist es bei dieser Übung schon passiert,
Dass ich mit irgendeiner angeblichen Unzulänglichkeit an mir gestartet bin und am Ende voller Dankbarkeit war über meine Herzlichkeit,
Meine Kreativität oder meine Möglichkeiten.
Ganz bestimmt will ich mit niemandem tauschen.
Der Trick der Übung,
Einen inneren Ausgleich schaffen,
Besteht darin,
Dass wir uns gar nicht erst mit dem angeblich fehlerhaften unseres Selbst abarbeiten oder uns dagegen stemmen oder uns das ausreden wollen.
Stattdessen nehmen wir den Scheinwerfer unserer Aufmerksamkeit einfach von der Selbstverurteilung weg und lenken ihn auf das,
Was gut ist und uns gelingt.
Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit.
Probier's aus,
Es wirkt.
Selbstbewusstseinsbooster Nummer sechs.
Selbstwertschätzung üben.
Auch in dieser Übung geht es darum,
Das Licht unserer Aufmerksamkeit auf das Gelingen zu richten und damit Selbstliebe,
Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen zu stärken.
Ja,
Auch diese Übung erfordert Regelmäßigkeit,
Braucht aber nur sehr wenig Zeit.
Lass jeden Abend im Bett deinen Tag Revue passieren und lenke deine Aufmerksamkeit auf das,
Was dir heute gut gelungen ist,
Was für dich positiv war,
Was hat dir an diesem Tag gefallen,
Was war gut,
Wem bist du in liebevoller Weise begegnet,
Was hast du heute für dich selbst getan?
Ganz bestimmt gibt es jeden Tag etwas,
Wofür du dich loben oder anerkennen kannst.
Das muss auch nichts Außergewöhnliches sein.
Es geht darum,
Dass es für dich eine Bedeutung hat und du daran siehst,
Wie wunderbar und fähig du bist.
Auch wenn du etwas das erste Mal tust,
Dann wertschätze es bitte.
Es ist deine persönliche Mondlandung und es spielt keine Rolle,
Was es für andere ist.
Es geht dir um dich.
Feiere deine Erfolge.
Ich erzähle meinen Klienten oft die Geschichte,
Wie ich das erste Mal mit 80 km h über mehrere hundert Kilometer weit auf der Autobahn hinter den LKW hergetuckert bin,
Um die Liebe meines Lebens zu sehen.
Ich hatte damals eine regelrechte Autobahn-Phobie,
Weil ich als Beifahrerin mal einen schlimmen Mondfall gehabt hatte.
Als ich mehrere hundert Kilometer im Schneckentempo endlich geschafft hatte und angekommen war,
War ich überglücklich und so stolz,
Als wäre ich auf dem Mond gelandet.
Es war ja auch meine persönliche Mondlandung.
Für andere mag es lächerlich klingen,
Aber ich habe mich für meinen Erfolg gefeiert.
Meine Selbstwürdigung hat mir Mut für mehr gemacht und heute fahre ich so schnell,
Wie mir gerade ist,
Und zwar überall hin.
Würdige dich für das,
Was dir gelingt.
Wer soll es denn sonst tun?
Lass dich überraschen,
Wie deine Selbstachtung steigt,
Wenn du deinem Gelingen einen Wert beimisst.
Selbstbewusstseinsbooster Nummer sieben,
Die EFT-Klopftechnik.
Hast du schon mal von EFT gehört?
EFT,
Auch Emotional Freedom Technik,
Ist eine Klopftechnik,
Die Energieblockaden im Körper durch Klopfen lösen soll.
Geklopft werden dabei bestimmte Akkupressurpunkte,
Um unter anderem Zustände von Selbstunsicherheit zu überwinden und sich selbst zu regulieren.
Und so geht's.
Zuerst nimmst du deinen Stress,
Deine Angst oder deine Unsicherheit,
Was immer dich quält,
Bewusst wahr.
Wie stark ist dieses negative Gefühl auf einer Skala von 0 bis 10,
Wenn 10 ganz schlimm ist und 0 nicht spürbar?
Schritt zwei.
Mit der Faust der linken Hand klopfst du nun im Takt der folgenden Worte auf dein Brustbein und sprichst den Satz.
Obwohl ich diesen Stress oder auch diese Angst,
Diese Unsicherheit jetzt habe,
Liebe und akzeptiere ich mich so,
Wie ich bin.
Obwohl ich diese Angst jetzt habe,
Liebe und akzeptiere ich mich so,
Wie ich bin.
Mach das fünfmal und klopfe dabei mit der linken Hand auf dein Brustbein.
Danach atmest du tief ein,
Luft anhalten und langsam und tief wieder ausatmen.
Schritt vier.
Beim Ausatmen denkst du Frieden und rufst dir ein schönes Bild vor Augen,
Das dich an eine glückliche Situation erinnert.
Schritt fünf.
Mit der Faust der linken Hand klopfst du nun wieder auf dein Brustbein und sprichst den Satz.
Diesen Stress,
Diese Angst,
Diese Unsicherheit,
Ich lasse sie jetzt gehen.
Wiederhole das fünfmal.
Schritt sechs.
Atme nun wieder tief ein,
Halte die Luft an und atme langsam wieder aus.
Beim Ausatmen,
Und das ist Schritt sieben,
Denkst du nun das Wort Dankbarkeit und lässt dich wieder an etwas Schönes denken.
Schritt acht.
Mit der Faust der linken Hand klopfst du nun wieder im Takt der Worte aufs Brustbein und sprichst nun den Satz.
Es ist gut und sicher,
Den Stress,
Die Angst,
Die Unsicherheit jetzt gehen zu lassen.
Ich lasse es gehen.
Wiederhole auch das fünfmal und klopfe dabei mit deiner linken Faust auf dein Brustbein.
Dann wieder Schritt neun.
Tief einatmen,
Die Luft anhalten und langsam wieder ausatmen und dabei das Wort Liebe denken und dir eine schöne Situation vorstellen.
Schritt zehn.
Bewerte nun erneut deinen Stress,
Deine Unsicherheit,
Deine Angst auf einer Skala von 0 bis 10.
Bei Bedarf kannst du den Ablauf wiederholen,
Bis sich Beruhigung einstellt.
Und damit du die EFT-Klopftechnik gut für dich üben kannst,
Verlinke ich dir ein Arbeitsblatt in den Shownotes und auch im Artikel zum Podcast auf meiner Website leben-lieben-lassen.
De.
Selbstbewusstseinsbooster Nummer acht.
Liebevolle Selbstannahme praktizieren.
Auch in dieser Übung geht es darum,
Sich selbst zu regulieren und anzunehmen und zu akzeptieren,
Egal in welchem Zustand man sich gerade fühlt.
Und es geht darum,
Sich Trost zu spenden und sich selbst zu beruhigen,
Wenn das gerade nötig ist.
Wenn du dich also unsicher,
Traurig oder ängstlich fühlst,
Setze dich hin,
Schließe die Augen und spüre in deinen Körper hinein.
Wo in deinem Körper kannst du diese Angst,
Diese Unsicherheit,
Diesen Stress wahrnehmen?
Hast es wie ein Stein auf deiner Brust?
Ist deine Kelle zugeschnürt?
Oder spürst du eine andere Anspannung irgendwo in dir?
Lege deine linke Hand,
Auch beide Hände sind ok,
Nun auf diese Stelle und sprich laut zu dir selbst.
Ich sehe dich in deinem Leid,
In deiner Angst oder deinem Stress.
Was immer es ist,
Ich sehe dich.
Ich bin für dich da.
Ich beschütze dich.
Du bist nicht allein,
Du bist sicher.
Alles wird gut,
Ich bin da,
Ich liebe dich.
Sprich dir genau den Trost zu,
Den du in diesem Moment so dringend brauchst,
Sei für dich da.
Spüre in dich hinein,
Was sich verändert,
Während du die liebevolle Selbstannahme praktizierst.
Wie fühlst du dich?
Tritt eine Beruhigung ein?
Selbstbewusstseinsbooster Nummer 9.
Sich aus der Komfortzone wagen.
Wenn es unseren Selbstbewusstsein mangelt,
Dann versuchen wir möglichst unauffällig zu sein.
Manchmal vermeiden wir sogar Situationen,
In denen wir uns zeigen könnten,
Um nur ja keine Erfahrung zu machen,
Die das angenagte Selbstwertgefühl noch mehr beschädigen könnte.
Aus diesem vermeintlichen Selbstschutz kann ein fataler Teufelskreis entstehen,
Der immer weitere Vermeidungssituationen zur Folge hat und schließlich zur Selbstverhinderung führt.
Um Erfahrungen zu machen,
Die Selbstvertrauen,
Selbstwert und Selbstakzeptanz stärken,
Ist es unabdingbar,
Aus der Komfortzone herauszukommen und sich zu zeigen.
Du musst dabei keine 7-Meilen-Stiefel anziehen,
Es reichen Minischritte.
Eine sehr gute Übung ist es,
Sich jede Woche etwas vorzunehmen,
Bei dem man die eigene Unsicherheit bewusst riskiert,
Um eine neue bestärkende Erfahrung möglich zu machen,
Die das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt.
Vielleicht sprichst du die Kollegin oder den Kollegen an,
Die du noch nicht kennst.
Vielleicht wagst du endlich das Konfliktgespräch mit einem Chef,
Das du dir schon lange vorgenommen hattest.
Vielleicht sagst du endlich Nein zu etwas oder jemandem,
Der schon lange nicht mehr wirklich zu dir gehört?
Nimm Anlauf und spring ab und zu raus aus der Komfortzone,
Raus ins unsichere Gelände.
Der Selbstbewusstseinsschub,
Den du erfährst,
Wenn du deinen Mut zusammennimmst und deine eigenen inneren Hürden überwindest,
Ist unbezahlbar und dauerhaft.
Frage dich also regelmäßig,
Was ist das Mutigste,
Das ich in diesem Moment für mich tun könnte?
Welchen ersten Schritt kann ich jetzt wagen?
Selbstbewusstseinsbooster Nummer 10 – Besser für dich eintreten Deutlicher für sich einzutreten,
Sagen,
Was man möchte,
Die eigene Meinung klar und deutlich machen.
Daran habe ich schon mit vielen Klienten und Klientinnen gearbeitet.
Denn gerade die Menschen mit einem Mangel an Selbstbewusstsein lassen sich schnell die Butter vom Brot nehmen,
Weil sie sich schnell unterlegen fühlen und in Gesprächen oder Konflikten unsicher werden.
Dann blockieren sie,
Vergessen ihre Argumente und gehen mit gesenktem Kopf und als gefühlter Loser vom Platz.
Mit dieser Erfahrung im Nacken vermeiden sie zukünftig solche Situationen,
Was sie noch hilfloser macht.
Der Ausweg auch hier – stelle dich schwierigen Gesprächen ganz bewusst und bereite dich darauf vor.
Eine gute Vorbereitung ist schon die halbe Miete.
Schreib dir auf,
Genau,
Was und wie du etwas sagen möchtest.
Vergiss nichts.
Übe das Gespräch vor dem Spiegel,
Solange bis du dich damit sicherer fühlst.
Sprich dabei laut und deutlich.
Male dir in deiner Fantasie das Gespräch aus und stell dir vor,
Wie du es schaffst,
Klar und deutlich deine Position vorzubringen.
Was wirst du entgegnen,
Wenn dein Gegenüber dies oder jenes sagt?
Mach dich dabei mit der Haltung immer besser vertraut.
Und dann geh los.
Wage etwas und nimm,
Wenn du magst,
Auch deine Notizen mit.
Vielleicht brauchst du sie nicht,
Aber wenn doch,
Sind deine Vorbereitungen ein wunderbares Geländer,
Um wieder zu deinen Überzeugungen zurückzufinden.
Zudem wirkt es auch noch sehr professionell und gut vorbereitet.
Achte auch auf deine Körperhaltung.
Wenn nötig,
Mach vorher nochmal deine Powerpose.
Übrigens,
Auch deine Klamotten wirken auf deine innere Haltung.
Es kann nicht schaden,
Sich etwas anzuziehen,
Indem du dich wohl und sicher fühlst.
So,
Nun hast du mehr Selbstbewusstseinsbooster,
Als du tragen kannst.
Die gute Nachricht ist,
Du musst natürlich nicht alles machen,
Um dein Selbstbewusstsein zu trainieren.
Such dir etwas aus,
Das du magst und mach das.
Fang einfach an,
Ohne dich zu überfordern.
Mach kleine Schritte,
Aber mach sie.
Weniger ist mehr und die Ausdauer macht am Ende den Unterschied.
Und vergiss nie,
Andere kochen auch nur mit Wasser.
Jeder hat eine Delle in seinem Selbst,
Ist einer meiner Lieblingssätze,
Wenn ich Menschen klar machen will,
Dass die anderen von außen oft so perfekt erscheinen,
Wenn wir aus der Position der Kleinheit auf sie schauen.
Auf Augenhöhe dagegen kann man sehen,
Dass jeder ein Leid,
Eine Angst,
Eine Unsicherheit mit sich trägt,
Die er so gut wie möglich zu verbergen sucht.
Du bist weder besser noch schlechter als andere.
Das ist die Wahrheit.
Eine wunderbare Haltung,
Die ich von Brené Brown,
Der Verletzlichkeits-Expertin,
Gelernt habe,
Ist diese.
Ich stehe auf meinem heiligen Grund,
Ich erhöhe mich nicht und ich mache mich nicht kleiner als ich bin.
Ich handle aus meiner inneren Würde heraus.
Schließ nochmal kurz deine Augen,
Wenn das möglich ist.
Stell dir vor,
Wie du in einer aufrechten Haltung stehst,
Würdevoll,
Mit erhobenem Kopf.
Du bist eine Königin,
Voller Liebe,
Voller Güte und Hingabe,
Aufrecht und stolz,
Voller Kraft und mit der Bereitschaft,
Die Grenzen deines Königinnenreichs zu schützen,
Wenn das nötig sein sollte.
Du sprichst Einladungen aus,
Aber du bettelst nicht,
Du bist großzügig,
Aber du hast auch Grenzen.
Du hast Verständnis und du darfst etwas erwarten.
Du bist eingehüllt in einen Mantel aus Licht,
Und dieses Königinnengewand ist über den ganzen Bereich deines Selbst hin ausgebreitet,
Und niemandem wirst du das Recht gewähren,
Mit schmutzigen Schuhen auf deine Schleppe zu treten.
Spüre in diese Königinnenhaltung hinein und verankere sie,
Indem du mit der linken Hand eine Faust machst,
Jetzt.
Nun wirst du deine Königinnenhaltung wiederfinden,
Wann immer du sie brauchst,
Indem du mit der linken Hand eine Faust machst und an deine Königinnenhaltung denkst.
Alles Liebe,
Deine Claudia
Treffen Sie Ihren Lehrer
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