
Präsenz ohne Konzepte
Diese Meditation führt dich zum reinen Bewusstsein im Moment. Durch das Loslassen von allen Konzepten kommst du ins reine Sein und kannst deine innere Zufriedenheit entdecken. Diese persönliche Freude kannst du langfristig in jede Erfahrung deines Alltags einbringen.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu dieser geführten Meditation.
In dieser Meditation wollen wir lernen,
Wie man die einfachste Art der Meditation wirklich durchführt.
Mit der Konzentration auf den Atem können wir unsere Gedanken beiseite lassen und uns nach innen fokussieren.
All unsere Sorgen,
Unsere Konzepte und alles,
Was uns in unserem Alltag beschäftigt,
Können wir in dieser Meditation beiseite legen.
Bei dieser Art von Meditation ist es wichtig,
Darauf zu achten,
Dass man sich nicht wieder in einem Konzept verliert.
Das Gewahrsein mit dem Atem ist eine Aufmerksamkeit,
Die im Moment stattfindet.
Diese subtile Unterscheidung ist manchmal nicht ganz leicht festzustellen.
Begebe dich in deine bevorzugte Meditationshaltung.
Ich schlage vor,
Du setzt dich aufrecht hin mit einem geraden,
Aber entspannten Rücken.
Schließe deine Augen und konzentriere dich auf den gleichmäßigen,
Langsamen Atem.
Wenn du das für ein paar Atemzüge getan hast,
Dann wirst du vielleicht schon festgestellt haben,
Was hier der Unterschied zwischen Atmung als Konzept und Atmung als direkte Wahrnehmung ist.
Bei der Konzentration auf den Atem geht es darum,
Jegliches Konzept loszulassen.
Vergiss,
Was es ist,
Was du da gerade wahrnimmst.
Der Atem fließt einfach.
Denke nicht an ein- oder ausatmen oder was als nächstes passiert.
Während des Ausatmens ist dort einfach nur die direkte Empfindung.
Mache kein Konzept daraus.
Spüre einfach,
Wie die Luft aus deinen Nasenlöchern ausströmt.
Und dann ist da ein Moment der Stille,
Des Innehaltens.
Aber du wartest nicht.
Du erwartest nichts.
Du fällst in diese Stille.
Es ist fast so,
Als würdest du nie wieder einatmen.
Und dann ist da dieses Einatmen,
Einfach die Empfindung.
Wenn da Gedanken aufkommen,
Dann erkennst du diese für das,
Was sie sind und kehrst einfach in das reine Gewahrsein zurück.
Dieses Gewahrsein ist aber offen.
Und da ist einfach dieses Atmen.
Alles,
Was kommt,
Kommt und geht.
An nichts hältst du fest.
Kein Geräusch,
Kein Gedanke,
Kein Gefühl hinterlässt eine Spur in diesem Gewahrsein.
Und während du mit deinem Bewusstsein,
Dem Atem folgst,
Fällt dir vielleicht auch auf,
Welche emotionale Grundstimmung dieser Zustand hat.
Dieses reine Ich-Bin-Ich-Bin-Bewusstsein.
Öffne dein Herz,
Um auch zu fühlen,
Wie dieses reine Sein sich anfühlt.
Bei näherer Betrachtung wirst du vielleicht feststellen,
Dass dieses reine Sein an sich freudvoll ist.
Es ist in sich,
Für sich genug.
Es braucht nichts,
Ihm fehlt nichts.
Dir fehlt hier nichts.
Im reinen Sein spürst du diese Vollkommenheit.
Und um dies noch deutlicher zu spüren,
Kannst du dich fragen,
Ob es überhaupt möglich ist,
Noch mehr von diesem Sein zu haben.
Könnte da ein zweites Sein Platz haben?
Mehr Bewusstsein?
Oder findest du hier nur grenzenlose Vollkommenheit?
Und wann immer du abgelenkt wirst,
Finde zu deinem Atem zurück.
Zu dem Atem nicht als Konzept,
Nicht zum Zählen der Atemzüge,
Sondern einfach,
Um in der Präsenz des Ein- und Ausatmens zu verweilen.
Und hiermit möchte ich dich einladen,
Noch so lange wie möglich in diesem Zustand der Präsenz zu verweilen.
Gebe dir hier noch einige Minuten Zeit,
Diesen Zustand der Präsenz und Klarheit zu vertiefen und wirken zu lassen.
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