
Der Schmerz
Der Schmerz, der dich innerlich zerbrennt... kennst du ihn? In diesem Gedicht führe ich ihn durch ihn hindurch und du darfst Hoffnung finden am Ende des Tunnels. Zurücksetzen, lauschen, Frequenz erhöhen. Made with love. Juli
Transkription
Der Schmerz.
Überall im Körper spüre ich ihn intensiv.
Er verzehrt mich,
Frisst sich in jede Zelle ganz tief.
Er wird zu mir,
Zu meinem Sein.
Ich verwechsle mich mit ihm,
Er macht mich ganz klein.
Es brennt in mir wie ein Fegefeuer.
Ich stehe ein für meine Schuld,
Das wird teuer.
Ich lasse ihn da sein,
Ich lade ihn ein.
Denn ich weiß,
So muss es sein.
Ablenkung,
Weckrängen oder Verleugnung nutzen nichts und machen nur Unordnung.
Irgendwann holt er mich ein,
Denn er will mir etwas sagen.
Also bin ich mutig beim Fragen.
Was willst du?
Wo soll ich hinschauen?
Ja,
Sagt er,
Ich solle mich ihm anvertrauen.
Traue dich,
Mich da sein zu lassen.
Sonst wirst du dich auf ewig hassen.
Ich bin hier,
Um dir Richtung zu geben.
Du wandelst auf richtigen Wegen.
Die Wege des Herzens und der Reinheit rufen nach dir und schenken dir Freiheit.
Doch warum,
Frage ich dich,
Ist es so schwer,
Sich zu ändern?
Und warum wird es immer erst nur mehr?
Mehr vom falschen Tun und mehr vom Schmerz.
Warum spricht durch mich nicht immer mein Herz,
Mein Licht,
Das formlose,
Unendliche Sein?
Ich muss wohnen in so einem schrecklichen Heim.
Die Form,
Meine Persönlichkeit,
Bringt in die Welt so viel Leid.
Für dieses Leben bitte ich die Gnade der Göttlichkeit.
Hilf mir,
Lass mich werden zur Heiligkeit,
Damit ich aufhören kann mit den Dingen,
Die nur Leid in die Seelen meiner Lieben bringen.
Doch wahrscheinlich erkenne ich das große Ganze nicht und Schmerz und Zweifel halten mich nur dicht.
Öffne dich,
Ruft eine Stimme in mir.
Öffne dich und ich zeige es dir,
Wohin das Leben dich führen will.
Und ich vertraue diesen Worten.
Führten sie mich doch schon so oft zu wundervollen Worten?
Vielleicht macht herausgesucht und von oben alles Sinn.
Ich vertraue dem göttlichen Plan und fließe dahin.
Dahin,
Wo ihr kosmischen Mächte mich haben wollt.
Am Ende ist all der Mist vielleicht Gold.
Denn das Leben selbst hat mich gelehrt.
Hingabe,
Sanftmut und Vertrauen sind des Weisen schwer.
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