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Gedanken und Vorbereitungen für die Rauhnächte

by Tanja Köster

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Meditation
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Die Rauhnächte sind eine Zeit voller Magie und Wunder. Ich nutze die Zeit um Einkehr zu halten, abends einen Zettel aus meinem Wunschglas zu ziehen und mein besonderes Tagebuch für die Zeit zwischen den Jahren mit Gedanken, Träumen, Zielen und Hoffnungen zu füllen.

Transkription

Hallo,

Vom 25.

Dezember bis zum 6.

Januar des nächsten Jahres befinden wir uns in den Raunächten,

Die auch manchmal Rauchnächte genannt werden.

Diese Zeit zwischen den Jahren können wir nutzen,

Um Altes,

Das wir nicht mehr mit uns führen wollen,

Nicht mehr mit ins neue Jahr nehmen wollen,

Gehen zu lassen und uns darüber klar zu werden,

Was wir in unserem neuen Jahr haben möchten.

Traditionell werden Hof,

Stall und Haus ausgeräuchert,

Daher auch der Name Rauchnächte.

Das ist etwas,

Was ich nicht tue.

Mein Mann ist sehr empfindlich gegen Gerüche und daher ist bei mir Räuchern unerwünscht.

Ich gehe von Raum zu Raum,

Von Ecke zu Ecke,

Wenn ich das Gefühl habe,

Dass negative Energien irgendwo in meinem Lebensbereich stecken geblieben sind,

In meinem Hausbereich,

Und spreche die weg.

Ich kann immer nicht genau so sagen,

Was ich sage.

Es ist immer etwas so wie alte Energien,

Ihr dürft gehen.

Ich glaube nicht daran,

Dass Energien an für sich böse sind,

Sondern eher,

Dass sie stecken bleiben,

Festgehalten werden,

Diese Energien,

Und dadurch diese dumpfe,

Düstere,

Negative Qualität entsteht.

Hier gibt es natürlich ganz verschiedene Meinungen,

Ansichten und Traditionen.

Mein Tipp ist immer,

Sich die auszusuchen,

Die für einen selber stimmig ist,

Die einem ein gutes Gefühl gibt.

Zu meinen Raunachtstraditionen gehört es,

Dass ich bis spätestens zum 21.

Dezember 13 kleine Zettel angefertigt habe und auf jeden dieser Zettel einen Wunsch aufgeschrieben habe.

Zwölf dieser Zettel stehen für die einzelnen Monate und der 13.

Zettel ist das jahresübergreifende Thema.

Am 25.

Dezember,

Zu Beginn der Raunächte,

Zünde ich eine Kerze an und ich lasse ein Licht brennen während der ganzen Raunächte.

Ich habe diese Kerze also immer im Blick,

Meine ist sicher in einer Laterne aufbewahrt,

Die auch so groß ist,

Dass ich eine zweite dazu stellen kann.

Wenn ich dann merke,

Dass die erste fast heruntergebrannt ist,

Zünde ich eine zweite an,

Stelle die daneben und entferne die erste,

Wenn sie dann von alleine erloschen ist.

An diesem Abend ziehe ich dann auch den ersten von meinen 13 Zetteln.

Es gibt die Tradition,

Dass dieser Zettel ungelesen verbrannt wird.

Das mache ich nicht so.

Ich lese ihn und das ist mein Thema für den Januar.

Der Zettel vom 26.

Dezember ist dann für den Februar,

Vom 27.

Dezember für den März und so weiter und so fort.

Der 13.

Zettel ist dann das jahresübergreifende Thema oder der jahresübergreifende Wunsch und ich kann nur sagen,

Dass 2019 in den Raunächten habe ich mir meine Heirat gewünscht.

Die ist 2020 in Erfüllung gegangen und 2020 habe ich mir unser Mehrgenerationenhaus gewünscht und das ist wirklich auch 2021 in Erfüllung gegangen,

Sodass ich wirklich behaupten kann,

Die Magie wirkt.

Mach dir schon am besten ein paar Tage vor den Raunächten Gedanken darüber,

Wann und wo du deine Rituale durchführen möchtest,

Damit du wirklich für dich Zeit und Ruhe findest.

Ich mache das wie gesagt immer vorm Schlafen gehen,

Aber es kann auch eine günstige Zeit sein,

Nach dem Abendessen,

Vorm Abendessen.

Schau,

Was für dich richtig und stimmig ist.

Man sagt,

Dass die Träume in den Raunächten eine besondere Bedeutung haben und besonders lebhaft sein.

Ich kann das für mich nicht durchweg bestätigen.

In manchen Raunächten träume ich und weiß das nachher auch noch,

In manchen nicht,

Aber wenn ich träume,

Schreibe ich mir das auf.

Und dann gilt auch wieder,

Das was du in der Nacht vom 25.

Auf den 26.

Geträumt hast,

Gilt besonders für den Januar.

Von 26.

Auf den 27.

Für den Februar und so weiter und so fort.

Ich habe mir ein Notizbuch angeschafft und habe das in 13 Sektionen unterteilt und schreibe dann meistens eher so meine Gedanken,

Die mir tagsüber so gekommen sind,

Auf.

Manchmal,

Wenn ich dann träume,

Auch die Träume.

Und weil das Buch ja in 13 Teile unterteilt ist,

Bleiben dann erst ein paar Seiten leer,

Bevor dann die zweite Raunacht dokumentiert wird.

Und man kann so über 2,

3,

4,

5,

Je nachdem wie viel du schreibst,

Jahre dokumentieren,

Was in den Raunächten so los gewesen ist und im Januar zum Beispiel auch wieder nachschauen,

Was ist in der entsprechenden Raunacht los gewesen.

Oder auch zu schauen in der ersten Raunacht im nächsten Jahr,

Was war in der letzten Raunacht zu diesem Zeitpunkt.

Ich nehme mir jetzt auch in den Raunächten besonders viel Zeit zu meditieren.

Einfach auch mal Löcher in die Luft zu starren und zur Ruhe zu kommen.

Tasse Kakao,

Tasse Tee,

Was dir zuträglich ist,

Was du gerne magst.

Ich habe auch eine Serie für die Raunächte an Meditationen auf Insight Timer eingestellt,

Falls du da noch auf der Suche bist zu den entsprechenden Raunächten.

Denn die haben jeweils auch noch für sich einzelne Themen.

Ich wünsche dir eine schöne Zeit zwischen den Jahren!

4.6 (32)

Neueste Bewertungen

Regina

December 20, 2024

Danke für die Interessante Einführung zu den Rauhnächten.

Christine

December 23, 2023

Vielen herzlichen Dank und eine schöne Zeit Christine

KES

December 16, 2023

Danke für diese Einleitung - und die Alternative zum Räuchern.

Jasmin

November 25, 2023

sehr informativ und lehrteich, vielen Dank 🙏🏼

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