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Meditation zum Verbinden mit den Elementen

by Noémie Causse

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Diese geführte Meditation ist eine Einladung, dich spielerisch und mit allen Sinnen mit den Elementen zu verbinden. Wir beginnen hier nicht im Sitzen und brauchen als Hilfsmittel ein Glas Wasser. Nach einem kurzen Intro, bei dem du das Fenster öffnest und einen Schluck Wasser trinkst, leite ich dich durch eine Meditation im Sitzen mit geschlossenen Augen, bei der du dich nacheinander mit den Elementen verbindest, aus denen die Welt gemacht ist und aus denen auch du bestehst: Luft, Wasser, Erde und Feuer.

Transkription

Herzlich Willkommen zu einer Meditation,

Bei der wir uns mit den Elementen verbinden wollen.

Du brauchst dafür ein Glas Wasser und kannst die Aufnahme gern pausieren,

Um es dir zu holen.

Stell das Glas neben den Platz,

An dem du gleich meditieren wirst,

Bleib aber selbst noch stehen.

Bevor du dich hinsetzt,

Geh zum Fenster und öffne es.

Streck den Kopf raus und nimm ein paar tiefe Atemzüge.

Spür die Luft in deinem Gesicht und atme.

Genieß den Moment,

Genieß dein Gesicht an der frischen Luft.

Je nach Wetter und Lärmpegel draußen,

Kannst du das Fenster für die Dauer der Meditation gern schließen,

Ansonsten lass es offen.

Bewege dich nun an den Ort,

An dem du dich zum Meditieren hinsetzen wirst.

Nimm das Glas Wasser und schau es dir genau an.

Nimm wahr,

Wie klar das Wasser ist,

Bevor du einen Schluck davon nimmst.

Sei dabei ganz aufmerksam und präsent.

Spür die kühle Nässe in deinem Mund,

Bevor du das Wasser herunterschluckst,

Und dann nimm wahr,

Wie das Wasser durch deine Kehle hinab bis in deinen Magen wandert.

Dann stell das Glas beiseite,

Schließ die Augen und richte dich in deinem Meditationssitz ein.

Finde einen Sitz,

Der sich aufrecht,

Würdevoll und dennoch entspannt anfühlt.

Entspann ganz bewusst den Bauch,

Atme vielleicht ein paar Mal durch den Mund kräftig aus,

Um Anspannung loszulassen.

Entspann auch die Hüftbeuger und spür,

Wie stabil und solide deine Basis am Boden aufliegt.

Spür den Kontakt deiner Sitzbeinhöcker,

Deiner Beine und Füße am Boden.

Gib dich von der Hüfte abwärts ganz der Schwerkraft hin und lass dich tragen,

Während du von der Hüfte aufwärts nach oben strebst,

Wie eine menschliche Brücke,

Die sich zwischen Himmel und Erde aufspannt,

Fest verankert am Boden und nach oben hin frei sich zu entfalten.

Nun wollen wir uns mit den Elementen verbinden.

Erinnere dich an den Wind oder an die Luft,

Die du eben in deinem Gesicht gespürt hast,

Als du den Kopf durchs Fenster herausgestreckt hast.

Falls das Fenster noch geöffnet ist,

Spürst du vielleicht auch jetzt gerade einen zarten Lufthauch und selbst wenn nicht,

Spür die Luft,

Die dich umfängt,

Auf deiner Haut.

Nimm ihre Temperatur wahr.

Nimm ihre Frequenz wahr und vielleicht auch einen Duft,

Der in der Luft liegt.

Und dann bring deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.

Nimm wahr,

Wie die Luft,

Die dich umgibt,

Durch deine Nasenlöcher in dich einströmt und so zu deinem Atem wird,

Bevor sie durch deine Nasenlöcher ausströmt und wieder zu Traumluft wird.

Werde dir dieses fantastischen und doch so natürlichen konstanten Austauschs und dieser konstanten Wellenbewegung bewusst.

Dein Atem fließt ein und aus.

Du musst ihn nicht vertiefen oder verändern.

Atme einfach ganz natürlich weiter und erfreue dich daran,

Dass dieses Element Luft deinen Körper nährt und belebt.

Dann spür dem Wasser nach,

Dessen Kühle du vielleicht noch immer in Mund,

Kehle und Bauch spürst.

Nimm die wohltuende Erfrischung wahr,

Die es dir beschert.

Das Element Wasser,

Das klärt und reinigt,

Das flüssig fließt und dessen eine herausragende Qualität darin besteht,

Niemals stillzustehen und sich immer wieder zu verändern.

Wir selbst bestehen zu rund 70% aus Wasser.

Und vielleicht kannst du gerade selbst spüren,

Dass auch du Wasser bist – rein und klar und lebendig und immer in Veränderung.

Nun spür den Boden unter deinen Füßen,

Unter deinem Bein,

Unter deinem Gesäß.

Und egal,

Ob du vielleicht im 20.

Stockwerk sitzt,

Werde dir bewusst,

Dass tief unter dir,

Unter allem Stein und Beton die Erde liegt.

Die Mutter Erde,

Die dich trägt,

Dich hält und nährt.

Die Mutter,

Auf der wir wandeln,

Die uns Kraft gibt und Stabilität.

Lass dich gern noch etwas mehr von ihr tragen und lass alle Anspannung los.

Hier musst du nichts mehr halten.

Stell dir nun auch vor,

Wie von deiner Basis aus Wurzeln in die Erde hineinwachsen.

Tiefer und tiefer hinein.

Und stell dir vor,

Wie du durch diese Wurzeln all die Mineralien und die Kraft der Erde aufsaugst und so selbst zur Erde wirst.

Nun stell dir ein Feuer vor,

Das in deiner Brust brennt.

Das Feuer des Lebens,

Das in dir lodert.

Vielleicht sieht es für dich aus wie eine Sonne oder eine Flamme.

Egal,

Ob dein Feuer wie eine Flamme oder eine Sonne ist,

Egal ob groß oder klein,

Spür sein Leuchten und die Wärme,

Die deinen Körper erfüllt.

Das Feuer ist kraftvoll.

Es verschlingt und zerstört das Alte und schafft so Raum für Neues.

Es ist unser Antrieb.

Und selbst wenn deine Flamme manchmal so klein ist,

Dass du sie kaum spürst,

Ist sie doch immer da.

Also verbinde dich jetzt mit deinem Feuer,

Indem du es dir in deinem Inneren vorstellst.

Nun bring die linke Hand auf dein Herz,

Die rechte flach auf deinen Bauch.

Spür deinen Körper,

Deinen Herzschlag und deinen Atem und all die Elemente in dir und um dich herum.

Auch wenn du in der Stadt lebst,

Die Natur und die Elemente sind immer da,

In dir und im Außen.

Sie können dir Kraft und Erdung geben und dich daran erinnern,

Was das Leben ausmacht.

Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und atme durch den Mund alles aus.

Atme nun erneut ein,

Spür die Luft in dir,

Spür das Wasser in dir,

Spür die Erde in dir und spür das Feuer in dir.

Wenn du möchtest,

Sitz ruhig noch etwas länger so da,

Spür deine Lebendigkeit und verbinde dich über die Elemente mit dem Leben.

Ansonsten bring jetzt gern,

Wenn sich das für dich stimmig anfühlt,

Beide Hände vor dem Herzen zusammen und neig auch,

Wenn du möchtest,

Dein Kinn leicht zur Brust.

So verneigt sich dein Geist vor deinem Herzen und du,

Wenn du magst,

Dich vor dir selbst.

In Dankbarkeit für diesen Moment und auch für all deine Sinne,

Mit denen du das Leben und die Elemente wahrnehmen kannst.

Wenn du dann soweit bist,

Kannst du die Augen mit weichem Blick öffnen,

Den Blick klar werden lassen und den Kopf heben,

Um zurückzukommen,

Zurück in den Raum,

In dem du sitzt.

Herzlich willkommen zurück.

Namaste.

© 2026 Noémie Causse. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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