
Vollmond Fische & Mondfinsternis I August 2026
Wenn du das Gefühl hast, etwas loslassen zu wollen, aber noch nicht genau weißt wie, dann ist diese Meditation für dich. Diese Meditation lädt dich ein, auf die vergangenen Monate zurückzublicken, deine Erfahrungen zu würdigen und Raum für Neues entstehen zu lassen. Eine Meditation für mehr Klarheit, Vertrauen und innere Ruhe mit der Energie des Vollmondes im August und der Mondfinsternis.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu dieser geführten Vollmondmeditation im August im Zeichen der Fische und zur partiellen Mondfinsternis.
Traditionell wird der Vollmond im August als Stürmmond bezeichnet.
Seit jeher wird er mit Weisheit.
Fülle und der Fähigkeit verbunden,
All das zu erkennen,
Was über die Zeit gewachsen ist.
Gleichzeitig erinnert er uns daran,
Wie viel wir bereits getragen haben und wie widerstandsfähig wir wirklich sind.
In diesem Jahr steht der Vollmond im Zeichen der Fische,
Dem letzten Zeichen des Tierkreises.
Die Fische laden uns ein,
Einen Moment innezuhalten.
Bevor wir uns dem Nächsten zuwenden.
Sie erinnern uns daran.
Auf das zurückzublicken.
Was dieses Kapitel unseres Lebens mit sich gebracht hat.
Unserer Intuition zu vertrauen und das loszulassen.
Was sich nicht länger stimmig anfühlt.
Anstatt alles kontrollieren zu wollen,
Laden uns die Fische dazu ein,
Uns dem Fluss des Lebens anzuvertrauen.
Sie erinnern uns daran,
Dass in der Hingabe Weisheit liegt.
Dass Akzeptanz heilsam sein kann.
Und das wahre Stärke oft darin besteht.
Loszulassen.
Mit der zusätzlichen Energie der Mondfinsternis entsteht.
Eine besondere Gelegenheit.
Ein Kapitel mit Dankbarkeit abzuschließen.
Und Raum für das zu schaffen,
Was als nächstes auf uns wartet.
Finde nun eine bequeme Position im Sitzen oder im Liegen.
Wenn du möchtest,
Schließe sanft deine Augen oder lasse deinen Blick ganz weich werden.
Nimm deinen natürlichen Atem wahr.
Diese Zeit gehört ganz dir.
Eine Zeit,
Um bei dir anzukommen,
Dich zu erden und alles loszulassen,
Was sich gerade schwer anfühlt.
Atme nun langsam und tief durch die Nase ein.
Und dann durch den Mund wieder aus.
Noch einmal langsam ein.
Und mit dem Ausatmen dürfen deine Schultern etwas weicher werden.
Dein Körper darf mehr und mehr entspannen.
Atme noch einmal tief ein.
Und ganz mühelos wieder aus.
Erlaube dir,
Vollständig in diesem Moment anzukommen.
Stell dir nun vor,
Du stehst draußen.
Unter dem weiten Nachthimmel.
Über dir leuchtet der wunderschöne Stürmer.
Hell und voll und er taucht alles um dich herum in ein sanftes silbernes Licht.
Es gibt nichts,
Das gerade deine Aufmerksamkeit verlangt.
Niemand möchte etwas von dir.
Der Mond ist einfach da,
Ganz still und beständig.
Und er beleuchtet all das.
Was gesehen werden möchte.
Nimm dir einen Moment Zeit und spüre dieses sanfte Licht auf deinem Gesicht.
Auf deinen Schultern.
Auf deinem Herzen.
Erlaube ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit.
In dir auszubreiten.
Vielleicht kannst du dir vorstellen,
Wie diese Mondenergie deine Haut berührt und sich mit jedem Atemzug weiter in dir ausbreitet.
Während du nach vorne blickst,
Bemerkst du einen schmalen Weg,
Der sich durch die Landschaft vor dir schlängelt.
Du bist diesen Weg noch nie gegangen.
Doch fühlt sich etwas daran vertraut an.
Seescher fast so,
Als hätte er auf dich gewartet.
Im Vertrauen auf deine Intuition beginnst du,
Ihm zu folgen.
Schritt für Schritt.
In deinem eigenen Tempo.
Mit jedem Schritt wird die Außenwelt etwas leiser.
Verantwortungen,
Die du getragen hast.
Rücken langsam in die Ferne.
Deine Gedanken.
Werden ruhiger.
Dein Atem.
Wird gleichmäßiger.
Und das einzige Licht,
Das dich begleitet.
Ist der Mond über dir.
Nach einer Weile führte ich den Weg zu einem großen Gewässer.
Vielleicht ist es ein See oder ein langsam fließender Fluss.
Was auch immer sich für dich richtig anfühlt.
Das Wasser ist ganz klar und still.
Der Mond spiegelt sich auf der Oberfläche und lässt alles um dich herum in seinem silbernen Licht schimmern.
Vielleicht kannst du sogar die Energie des Mondes spüren.
Vielleicht kannst du Ruhe.
Klarheit oder einfach das Gefühl.
Genau dort zu sein,
Wo du gerade sein solltest,
Wahrnehmen.
Stell dir nun vor,
Langsam ins Wasser zu gehen.
Die Temperatur ist genau richtig.
Angenehm.
Du gehst einige Schritte hinein und suchst nach einem Platz,
Der sich stimmig anfühlt.
Anfangs siehst du nur die kleinen Wellen,
Die deine Bewegungen verursachen.
Doch anstatt weiter zu suchen,
Vertraust du deinem Gefühl und bleibst dort stehen,
Wo du gerade bist.
Du musst nichts tun,
Nichts erreichen.
Einfach nur da sein.
Und nach und nach und nach.
Werden die Wellen kleiner.
Bis die Oberfläche wieder vollkommen ruhig wird.
Der Mond spiegelt sich erneut im Wasser.
Dieses Wasser steht für deine innere Welt.
Für deine Gefühle.
Deine Intuition.
Für das Wissen in dir,
Das oft schon da ist,
Bevor dein Verstand Antworten findet.
Es erinnert sich daran,
Dass Klarheit manchmal genau dann auftaucht.
Wenn wir aufhören,
Nach ihr zu suchen.
Während du in die Wasseroberfläche blickst,
Beginnt die Spiegelung des Mondes langsam zu verblassen.
Und an ihrer Stelle erscheint ein eigenes Spiegelbild.
Du blickst dir selbst entgegen,
Ganz ohne Kritik.
Ohne Urteil,
Einfach nur mit Mitgefühl.
Und die Person,
Die dir entgegenblickt.
Die hat vieles erlebt.
Kostbare Momente.
Augenblicke voller Freude,
Aber vielleicht auch Zeiten,
Die nicht immer leicht waren.
Erinnere dich daran,
Dass du stets dein Bestes gegeben hast,
Mit dem Wissen und den Möglichkeiten,
Die dir damals zur Verfügung standen.
Anstatt auf all das zu schauen,
Was nicht gelungen ist.
Nimm dir einen Moment Zeit und erkenne,
Wie weit du gekommen bist.
All die Schritte,
Die du gegangen bist.
All das,
Was du gemeistert hast.
All das,
Woran du gewachsen bist.
Während du weiter auf die Wasseroberfläche blickst,
Bemerkst du,
Dass eine sanfte Brise aufgekommen ist.
Ganz leicht streicht der Sommerwind über deine Haut.
Und zieht über das Wasser,
Ohne die Ruhe dieses Augenblicks zu stören.
Mit dieser Prise beginnen Erinnerungen aus dem vergangenen Kapitel deines Lebens aufzutauchen.
Es ist fast so.
Als würde der Wind sie zu dir tragen.
Eine nach der anderen landet auf der Oberfläche des Wassers,
Wie Blätter,
Die lautlos auf einem stillen See fallen und langsam davontreten.
Nimm dir einen Moment Zeit und beobachte,
Was erscheint.
Vielleicht zeigen sich Erinnerungen.
Oder Augenblicke voller Freude.
Momente,
Die dein Herz berührt haben.
Aber vielleicht tauchen auch Herausforderungen auf,
Die dich wachsen ließen.
Oder Entscheidungen,
Die Mut von dir verlangt haben.
Vielleicht erscheinen Menschen.
Begegnungen oder Erfahrungen.
Die einen wichtigen Teil dieses Weges ausgemacht haben.
Was auch immer auftaucht,
Begegne ihm mit Offenheit.
Du musst nichts davon analysieren oder festhalten.
Beobachte einfach,
Was ich zeigen möchte.
Und erkenne jeden dieser Momente an.
Vielleicht mit einem stillen Danke.
Für die schönen Erinnerungen.
Für die Erfahrungen,
Die dich geprägt haben.
Und für die Lektion,
Die du unterwegs gelernt hast.
Während du zuschaust,
Trägt der Wind die Blätter langsam wieder davon.
Ganz mühelos treiben sie über die Wasseroberfläche.
Weiter.
Und weiter.
Bis sie immer kleiner werden.
Und schließlich so weit entfernt sind,
Dass du sie nicht mehr erkennen kannst.
Auch wenn sie nun außer Sicht sind,
Bleibt alles,
Was sie dir geschenkt und gelehrt haben,
Ein Teil von dir.
Nimm einen tiefen Atemzug und spüre,
Wie sich dieses Kapitel deines Lebens langsam abrundet.
Frage dich nun ganz sanft,
Was bin ich bereit loszulassen?
Worüber bin ich hinausgewachsen?
Welche Gedanken,
Überzeugungen oder Muster begleiten mich nicht länger auf meinen Weg?
Was hat seine Aufgabe erfüllt?
Was darf nun gehen?
Lass jede Antwort hier auftauchen,
Ohne sie festzuhalten.
Wenn etwas aufkommt,
Stelle dir vor,
Wie es dein Körper verlässt und sich im Wasser um dich herum langsam auflöst.
Das Wasser nimmt alles auf,
Was du nicht länger tragen musst.
Beobachte einfach.
Wie es sich im Wasser auflöst und verschwindet.
Bis die Oberfläche wieder klarer wird.
Und dein Spiegelbild erneut sichtbar ist.
Atme tief ein.
Und mit jedem ausatmen.
Darf ein wenig mehr sein.
Vielleicht fühlst du dich etwas leichter.
Oder vielleicht bemerkst du noch.
.
.
Etwas Schweres.
Alles ist vollkommen in Ordnung,
Denn Loslassen hinterlässt keine Leere,
Es schafft Raum.
Als das Wasser wieder vollkommen ruhig wird,
Hebst du langsam deinen Blick zum Himmel.
Dort bemerkst du die partielle Mondfinsternis.
Ein Teil des Mondes bewegt sich in den Schatten und das Licht verändert sich.
Die Nacht wird etwas dunkler.
Und für einen Moment scheint alles stiller als zuvor.
Beobachte diesen Augenblick einfach.
Der Mond kämpft nicht gegen den Schatten.
Er vertraut dem natürlichen Rhythmus.
Und vielleicht ist genau das die Einladung für dich.
Nicht alles sofort verstehen zu müssen.
Nicht jede Antwort bereits zu kennen.
Und auch nicht jeden nächsten Schritt sehen zu müssen.
Wie der Mond musst auch du nicht immer an deiner vollen Helligkeit erscheinen.
Du musst nicht immer alles kontrollieren oder immer stark sein.
Der Moon.
Bleibt vollständig,
Auch wenn wir ihn zeitweise nicht ganz sehen können.
Und genau so bleibt auch dein Licht bestehen.
Selbst in Zeiten der Unsicherheit oder in Phasen des Wandels.
Selbst dann,
Wenn du vergessen hast,
Wie stark.
Weise oder kraftvoll du bist.
Langsam zieht der Schatten weiter.
Das Licht kehrt zurück.
Und der Mond beginnt erneut,
Den Himmel zu erhellen.
Spüre nun den Raum,
Der in dir entstanden ist.
Die Ruhe und die Klarheit.
Jetzt da Raum für Neues da ist,
Frage Dich,
Was möchtest Du in das nächste Kapitel Deines Lebens einladen?
Was darf wachsen?
Was möchtest du nähren?
Lasst die Antwort ganz von selbst auftauchen.
Vielleicht zeigt sie sich als Gefühl,
Als Wort,
Als Bild oder einfach als ein inneres Wissen.
Was auch immer erscheint,
Nimm es mit offenen Herzen an.
Erlaube dieser Qualität in deinem Körper anzukommen.
Spüre,
Wie sie sich in dir ausbreitet.
Und vertraue darauf,
Dass sie bereits beginnt,
Vormann zu nehmen.
Nun ist es langsam Zeit,
Zum Ufer zurückzukehren.
Schritt für Schritt gehst du durch das Wasser zurück ans Land.
Du steigst aus dem Wasser und spürst den Boden unter deinen Füßen.
Vielleicht fühlst du dich jetzt etwas leichter.
Oder vielleicht hat sich etwas verändert.
Oder vielleicht ist einfach mehr Ruhe da als zuvor.
Nimm noch einige tiefe Atemzüge und spüre nach.
Und dann komm langsam wieder zurück aus dieser Visualisierung.
Und komme in deinem Körper ein.
Spüre die Unterlage unter dir.
Schick sanfte Bewegungen in deine Finger- und Zehenspitzen und erlaube der Bewegung sich ganz allmählich auszubreiten.
Vielleicht möchtest du dich noch ein wenig strecken.
Und wenn du bereit bist,
Kehre langsam.
In den Raum zurück.
Richtig.
Mehr Vertrauen.
Mehr Klarheit.
Und dem Wissen,
Dass du bereit bist für das nächste Kapitel deines Weges.
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