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Hormonschwankungen in den Wechseljahren verstehen

by Claire Oberwinter

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Dein Zyklus läuft nicht mehr wie ein Schweizer Uhrwerk, sondern eher wie die Deutsche Bahn: unpünktlich und unberechenbar? In diesem Vortrag erkläre ich, welche Hormone in den Wechseljahren aus dem Takt geraten, warum Progesteron meist als erstes sinkt und Östrogen wie eine Achterbahn schwankt, und welches Hormon hinter welchem Symptom steckt. Verständlich erklärt, ohne Fachchinesisch, damit du deinen Körper besser verstehst, statt gegen ihn zu kämpfen.

Transkription

Namaste und herzlich Willkommen!

Ich bin Claire,

Yoga-Lehrerin und Wechseljahre-Beraterin und ich begleite Frauen dabei,

Gesund,

Gelassen und glücklich durch die transformierende Zeit der Wechseljahre zu kommen.

Heute geht es um das Thema Hormonschwankungen in den Wechseljahren verstehen.

Der Tanz der Hormone und was du tun kannst.

Ich stehe am S-Bahnhof und warte,

Dass die Bahn kommt.

Was sie,

Mal wieder,

Nicht tut.

Ausfälle,

Verspätungen,

Keine Verlässlichkeit.

Und ich fühle mich an meinen Menstruationszyklus erinnert,

Der genau das gleiche mit mir macht.

Kein Wunder,

Denn ich bin in den Wechseljahren und mein Zyklus macht,

Was er will.

Früher war er wie ein Schweizer Uhrwerk.

Alles hat reibungslos funktioniert.

Auf den Tag genau alle 28 Tage kam meine Periode.

Es lief alles rund und ich wusste immer genau,

Wann mein Eisprung ist und wann meine nächste Periode kommt.

Und heute?

Ist mein Zyklus eher wie die Deutsche Bahn.

Geprägt von Unpünktlichkeit,

Unzuverlässigkeit und Ausfällen.

Und die Klimaanlage in der Bahn funktioniert auch nicht.

Und wie bei der Bahn bringt auch das seine Herausforderungen mit sich.

Was dahinter steckt,

Was die Hormonschwankungen in den Wechseljahren mit dir machen und was wirklich hilft,

Erfährst du heute hier.

Bevor wir uns anschauen,

Was in den Wechseljahren genau geschieht,

Ist es wichtig,

Den in Anführungszeichen normalen Menstruationszyklus zu verstehen und welche Hormone dabei im Spiel sind.

Der Zyklus wird üblicherweise in 4 Phasen eingeteilt.

Phase 1 ist die Menstruation von Tag 1 bis etwa Tag 5.

Der Zyklus beginnt eben mit der Menstruation.

Tag 1 ist also der erste Tag der Periode.

In dieser Phase sind die beiden wichtigsten Player des gesamten Zyklus,

Östrogen und Progesteron,

Auf dem Tiefpunkt.

Der Körper lässt quasi los und stößt die Gebärmutterschleimhaut ab,

Die in den beiden Wochen davor aufgebaut wurde.

Mehr dazu kommt gleich.

Meistens dauert die Menstruation etwa fünf Tage,

Aber auch nur drei oder mehr als fünf sind möglich.

Dann kommt Phase 2,

Die Aufbaufase von ca.

Tag 6 bis 14.

Man könnte diese Phase auch Follikelreifungsphase oder auch nur Follikelphase nennen,

Denn sie dient dazu,

Den nächsten Follikel,

Also das nächste Ei,

Heranreifen zu lassen.

In dieser Phase steigt das Östrogen an,

Ebenso wie das FSH,

Das sogenannte follikelstimulierende Hormon,

Um die Eizelle für eine Befruchtung reifen zu lassen.

Die Gebärmutter regeneriert sich in dieser Zeit nach der Abstoßung der Schleimhaut für die nächste,

In Anführungszeichen,

Runde,

In der sich gegebenenfalls ein Ei einnist.

Dann folgt die dritte Phase,

Die Sekretionsphase,

Die von ca.

Tag 15 bis 24 dauert.

Rund um den Eisprung wird nun auch das sogenannte LH-luteinisierende Hormon ausgeschüttet,

Das den Eisprung auslöst und die zweite Zyklushälfte einleitet.

Der sogenannte Gelbkörper,

Das ist der Überrest des Follikels,

Also quasi die Hülle des Eis,

Bildet nun das Hormon Progesteron.

Und dieses ist dafür verantwortlich,

Die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Einnistung vorzubereiten.

Es richtet also quasi das Nest für eine befruchtete Eizelle ein.

Die vierte und letzte Phase ist die sogenannte ischämische Phase,

Circa ab Tag 25.

Ist keine befruchtete Eizelle vorhanden,

Sinken sowohl der Progesteron als auch der Östrogenspiegel ab und der Gelbkörper bildet sich zurück.

Die Gebärmutterschleimhaut wird nun schlechter durchblutet,

Das nennt man Ischämie.

Und bereitet sich auf die Abstoßung vor.

Mit der Abstoßung,

Also der Periode,

Beginnt nun der gesamte Zyklus wieder von vorne.

Bevor wir zu dem kommen,

Was mit all diesen Hormonen und dem Zyklus in den Wechseljahren passiert,

Ist vielleicht der erste wichtige Aspekt der,

Dass Progesteron vom Gelbkörper produziert wird,

Also dem Überbleibsel vom Ei.

Gibt es keinen Eisprung,

Wird folgerichtig auch kein Progesteron produziert.

Und damit beginnen die Herausforderungen der Wechseljahre meist.

Denn jetzt möchte ich dir erzählen,

Was in den Wechseljahren passiert und warum.

Wenn Frauen auf die Welt kommen,

Werden sie mit einer festen Anzahl von Eizellen geboren.

Zum Zeitpunkt der Geburt sind es etwa ein bis zwei Millionen Eizellen.

Und bis zur Pubertät sinkt die Zahl auf ca.

300.

000.

Im Laufe der fruchtbaren Phase einer Frau reifen etwa 300 bis 500 Eier final heran und alle anderen bilden sich zurück.

Das heißt,

Je älter wir werden,

Desto weniger Eizellen liegen noch im Vorrat und die wenigen Follikel,

Die noch da sind,

Werden auch leider qualitativ schlechter.

Deswegen wird es ab Mitte,

Ende 30 auch schon wesentlich schwieriger,

Schwanger zu werden.

In den Wechseljahren bedeutet das aber auch.

.

.

Weniger Eisprünge.

Weniger Eisprünge bedeuten weniger Gelbkörper,

Was wiederum weniger Progesteron bedeutet.

Die zweite Zyklushälfte,

Zusammengefasst unter dem Begriff Lutealphase,

Wird kürzer und instabiler.

Es gibt zunehmend mehr sogenannte anovulatorische Zyklen,

Also Zyklen ohne Eisprung,

Und das Progesteron ist das erste Hormon,

Das sinkt.

Das FSH steigt.

Hier entsteht spannenderweise ein gegenteiliger Effekt.

Weil die Hirnanhangsdrüse die schwächer werdenden Follikel immer stärker stimulieren muss und irgendwie versucht,

Den Zyklus aufrechtzuerhalten,

Steigt das FSH an,

Ebenso wie das LH.

Östrogen schwankt.

In der späteren Phase der Wechseljahre,

Der sogenannten Perimenopause,

Beginnt auch das Östrogen zu schwanken.

Leider nicht linear,

Sondern eher auf und ab,

Weil unterschiedlich starke Follikel unterschiedlich viel Östrogen produzieren.

Dies führt meist zu den typischen Wechseljahressymptomen wie Hitzewallungen,

Stimmungsschwankungen und vieles mehr.

Und erst nach der letzten Periode,

Der Menopause,

Fällt Östrogen dauerhaft auf ein niedriges Niveau.

Zusammengefasst kann man sagen,

Das Absinken der wichtigsten Player des Zyklus,

Östrogen und Progesterone,

Geschieht nicht gleichmäßig.

Es ist eher wie eine Achterbahn.

Und das erklärt,

Warum manche Tage gut sind und andere katastrophal.

Und warum sich die Perimenopause.

.

.

Das erklärt,

Warum manche Tage gut sind und andere katastrophal.

Und warum sich die Perimenopause so unberechenbar anfühlt.

Jetzt,

Wo der Kontext klar ist,

Möchte ich tiefer auf die einzelnen Hormone zu sprechen kommen,

Die relevant sind.

Dabei werde ich auch auf einige Hormone eingehen,

Die ich bisher nicht erwähnt habe,

Die aber auch eine wichtige Rolle spielen.

Als erstes das Östrogen.

Östrogen ist wie erwähnt einer der Hauptplayer im weiblichen Zyklus.

Genau genommen ist der Begriff Östrogen allerdings ein Oberbegriff für drei verschiedene Hormonvarianten.

Erstens das Östradiol,

Das ist das wichtigste Östrogen vor der Menopause.

Zweitens,

Das Östron ist bedeutend nach der Menopause und ist aber schwächer als das Östradiol.

Und als drittes haben wir noch das Östriol und das ist vorwiegend in der Schwangerschaft aktiv.

Wenn ich hier von Östrogen spreche,

Meine ich vor allem das Östradiol.

Es beeinflusst im weiblichen Körper und,

Ehrlich gesagt,

In kleinen Teilen auch im männlichen,

Denn auch Männer haben einen geringen Anteil an Östrogen in sich,

Folgende Aspekte.

Stimmung,

Schlaf.

Knochenaufbau und Knochendichte Körperformung in Brust,

Hüfte und auch Fettverteilung Fettstoffwechsel und Insulinsensitivität Wassereinlagerungen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut Förderung der Vaginalschleimproduktion,

Entwicklung des Brustgewebes.

Du siehst,

Estrogen ist ein mächtiger Mitspieler im gesamten Hormonsystem mit Einfluss auf viele der zentralen Funktionen des Körpers.

Kein Wunder,

Dass die Wechseljahre so ruckelig sein können,

Wenn das Östrogen schwankt und weniger wird.

Progesteron.

Progesteron ist das wichtigste sogenannte Gestagen,

In Anführungszeichen Schwangerschaftshormon nennt man das,

Und ein wesentlicher Gegenspieler zum Östrogen.

Wie schon erwähnt wird es vom Gelbkörper in der zweiten Zyklushälfte gebildet.

Es hat folgende Funktionen und Wirkungen.

Vorbereitung auf Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter.

Bei befruchtetem Ei dient es dem Erhalt der Schwangerschaft.

Natürliches Antidepressivum und Stressdämpfer.

Schlafförderung.

Fördert Konzentration und Gedächtnis.

Hautschutz.

Schützt vor Gebärmutter und Brustkrebs.

Knochenaufbau,

Einfluss auf Fettstoffwechsel.

Der Progesteronspiegel sinkt natürlicherweise mit dem Alter.

Bei Frauen und auch bei Männern.

In den Wechseljahren sinkt üblicherweise meist zuerst das Progesteron bei Frauen,

Also bevor das Östrogen absinkt.

Und es gibt zunehmend anovulatorische Zyklen und somit Zyklen ohne Progesteronbildung.

FSH und LH.

Diese beiden Hormone spielen lediglich rund um den Eisprung eine Rolle,

Aber eine sehr wichtige.

Das FSH stimuliert das Wachstum des Follikels und das LH löst den eigentlichen Eisprung aus.

Diese beiden Hormone steigen im Gegensatz zu anderen Hormonen in den Wechseljahren an,

Weil die Hirnanhangstrüse zur Stimulation mehr davon ausschüttet.

Die Anweisung von oben könnte etwa so aussehen.

Hey da unten,

Warum passiert bei euch nichts?

Ich schicke mal mehr FSH und LH los,

Damit sie den Eizellen Feuer unterm Hintern machen.

Hoffentlich gibt das den Kickstart.

Testosteron.

Das wird oft als Männerhormon abgestempelt,

Dabei produzieren auch Frauen es,

Nur in geringerer Menge.

Vor allem in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde.

Es ist im weiblichen Körper für einiges verantwortlich,

Das gerne übersehen wird.

Nämlich Energie und Antrieb,

Muskelaufbau und Erhalt,

Libido,

Selbstvertrauen und mentale Klarheit und auch die Knochendichte.

Im Gegensatz zu Östrogen und Progesteron sinkt Testosteron nicht abrupt in den Wechseljahren,

Sondern schon ab Anfang 30 ganz allmählich und kontinuierlich.

In der Perimenopause macht sich dieser langsame Rückgang aber zunehmend bemerkbar,

Weil er mit dem Wegfall von Östrogen und Progesteron zusammentrifft.

Das erklärt,

Warum manche Frauen plötzlich nicht nur erschöpft,

Sondern auch antriebslos und neben sich wirken,

Ohne dass eine klassische Depression dahinterstecken muss.

Cortisol.

Cortisol ist kein Sexualhormon,

Sondern das wichtigste Stresshormon des Körpers,

Gebildet in der Nebennierenrinde.

Trotzdem gehört es unbedingt in dieses Bild,

Weil es eng mit dem Hormonhaushalt der Wechseljahre verzahnt ist.

Denn es ist zuständig für die Aktivierung in Stresssituationen,

Also Kampf oder Flucht.

Regulation des Blutzuckerspiegels Steuerung des Energiestoffwechsels Entzündungshemmung im Akutfall Beeinflussung des Schlafwachrhythmus.

Das Problem in den Wechseljahren,

Cortisol und Progesteron teilen sich denselben Vorläuferstoff.

Steht der Körper unter chronischem Stress,

Bevorzugt er die Kortisolproduktion.

Auf Kosten des Progesterons.

Dieses Phänomen wird auch Progesteron-Stealing genannt und erklärt,

Warum Dauerstress die ohnehin schon sinkenden Progesteron-Werte zusätzlich nach unten drückt.

Insulin Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und ist dafür verantwortlich,

Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren,

Wo er als Energie genutzt wird.

Auf den ersten Blick hat es nichts mit den klassischen Wechseljahreshormonen zu tun,

Aber genau das macht es so unterschätzt.

Östrogen beeinflusst nämlich direkt,

Wie empfindlich deine Zellen auf Insulin reagieren.

Sinkt der Östrogenspiegel,

Sinkt auch die Insulinsensitivität.

Die Folge.

Der Körper braucht mehr Insulin,

Um dieselbe Menge Zucker zu verarbeiten.

Der Blutzucker bleibt länger erhöht und das begünstigt Heißhunger,

Energietiefs und langfristig die Einlagerung von viszeralem Fett.

Kommen wir noch einmal auf den Anfang zurück.

Bis zu den Wechseljahren läuft der weibliche Zyklus im Normalfall wie ein Schweizer Uhrwerk.

Alles greift ineinander und jedes Hormon weiß,

Was wann zu tun ist.

Natürlich kann es auch hier Einflüsse geben,

Die dieses Uhrwerk durcheinander bringen,

Wie Stress,

Schadstoffe,

Krankheiten etc.

Nun sind die Wechseljahre keine Krankheit oder ähnliches,

Sondern eine natürliche Phase,

Eine Art Pubertät rückwärts.

Die aber durch die Reduktion der Eizellen das über Jahre gut eingespielte Hormonsystem dauerhaft durcheinanderwirft und die Hormone zum Tanzen bringt.

Oder um im Bild vom Anfang zu bleiben,

Plötzlich zur Deutschen Bahn wird.

Was konkret passiert denn nun,

Wenn die Hormone anfangen zu tanzen?

Welche Symptome können,

Müssen aber nicht auftreten?

Und welches Hormon löst welches Symptom aus?

Dazu kommen wir jetzt.

Wichtig vorab,

Diese Zuordnung ist eine Orientierung und keine exakte Wissenschaft.

Die Hormone arbeiten zusammen,

Nicht isoliert.

Viele Symptome entstehen erst durch das Zusammenspiel mehrerer Hormone gleichzeitig.

Aber zu wissen,

Welches Hormon vorrangig welche Symptome verursacht,

Hilft dir,

Deinen Körper besser zu verstehen und gezielter zu reagieren.

Wenn das Progesteron tanzt,

Kommen vor allen Dingen Schlafstörungen,

Dabei vor allem Durchschlafstörungen auf.

Reizbarkeit und innere Unruhe.

Angst oder ein diffuses Gefühl von Überforderung.

Stimmungsschwankungen besonders in der zweiten Zyklushälfte.

Wenn das Östrogen tanzt,

Hitzewallungen und Nachtschweiß,

Vergesslichkeit und Gehirnnebel.

Trockene Haut,

Trockene Schleimhäute.

Gelenkschmerzen.

Kopfschmerzen oder migräneartige Beschwerden.

Stimmungstiefs und depressive Verstimmungen.

Wenn Testosteron sinkt.

Erschöpfung und Antriebslosigkeit.

Nachlassende Libido,

Schwindendes Selbstvertrauen.

Schwierigkeiten beim Muskelaufbau trotz Training.

Wenn FSH und LH steigen.

Unregelmäßige Zyklen,

Kürzere oder längere Abstände.

Schwankende oder ausbleibende Eisprünge.

Diese beiden Hormone selbst verursachen kaum spürbare Symptome.

Sie sind eher der Beweis,

Könnte man sagen,

Dafür,

Dass im System etwas in Bewegung ist.

Und das,

Was Ärzte messen,

Wenn sie eine Blutuntersuchung machen,

Um die Perimenopause zu bestätigen.

Wenn Cortisol steigt,

Entsteht Bauchfett,

Das sich hartnäckig hält.

Heißhunger vor allem auf Süßes oder Kohlenhydrate.

Ein Gefühl von ständigem Unterstromstehen.

Verstärkte Schlafprobleme.

Und wenn Insulin aus dem Takt gerät,

Gibt es Energietiefs,

Besonders am Nachmittag.

Konzentrationsschwierigkeiten,

Heißhungerattacken nach dem Essen.

Schwankendes Gewicht trotz gleichbleibender Ernährung.

Du siehst.

.

.

Viele Symptome überschneiden sich.

Ständige Müdigkeit kann an Progesteron,

Cortisol oder Insulin liegen.

Oder an allen drei zugleich.

Oder vielleicht sogar in einem Eisenmangel.

Genau das macht die Wechseljahre für viele Frauen so verwirrend.

Es gibt selten die eine Ursache,

Sondern meist ein Zusammenspiel mehrerer hormoneller Verschiebungen gleichzeitig.

Die gute Nachricht,

Du bist deinen tanzenden Hormonen nicht hilflos ausgeliefert.

Es gibt mehrere Hebel,

An denen du ansetzen kannst und ich habe zu jedem davon bereits ausführlich berichtet,

Falls du tiefer einsteigen möchtest.

Da haben wir Stressreduktion und Nervensystemregulation.

Da Cortisol und Progesteron sich denselben Vorläuferstoff teilen,

Ist aktiver Stressabbau direkt hormonell wirksam und nicht nur nice to have.

Mehr dazu in Stressabbau in den Wechseljahren,

Warum er jetzt essentieller ist denn je.

Schlaf!

Schlafmangel erhöht Cortisol,

Cortisol stört wiederum den Schlaf.

Ein Kreislauf,

Den du aktiv durchbrechen kannst.

Wie erfährst du in Schlafstörungen in den Wechseljahren,

Warum mein Geheimtipp nachts den Unterschied macht?

Ernährung und Blutzucker.

Ein stabiler Blutzucker entlastet dein Hormonsystem spürbar,

Weil Insulin und Cortisol eng zusammenspielen.

Die wichtigsten Stellschrauben findest du in Ernährung in den Wechseljahren,

Warum dein Blutzucker mehr steuert,

Als du denkst.

Joga.

Yoga wirkt auf mehrere der genannten Hormone gleichzeitig.

Es senkt Cortisol,

Unterstützt die Insulinsensitivität und fördert über die Nervensystemregulation auch indirekt ein stabileres Progesteron-Cortisol-Gleichgewicht.

Was Yoga in den Wechseljahren leisten kann und wo seine Grenzen liegen,

Erfährst du in Yoga in den Wechseljahren,

Was es leisten kann und was nicht.

Nährstoffe.

Hormonproduktion braucht Baustoffe.

Magnesium,

B-Vitamine,

Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für ein funktionierendes Hormonsystem.

Ein Nervstoffmangel kann hormonelle Schwankungen zusätzlich verstärken.

Und ein Bluttest beim Arzt oder einer Ernährungsberatung schaffen hier Klarheit.

Und dann haben wir noch die medizinische Abklärung und eine Hormonersatztherapie.

Denn manchmal reichen Lifestyle-Maßnahmen allein nicht aus.

Und das ist völlig in Ordnung.

Wenn deine Beschwerden deine Lebensqualität deutlich einschränken,

Sprich mit einer spezialisierten Gynäkologin über eine mögliche Hormonersatztherapie.

Sie ist kein Ersatz für die genannten Hebel,

Aber für viele Frauen eine wertvolle Ergänzung.

Die Talks,

Die ich hier eben erwähnt habe,

Findest du hier in meinem Profil auf Insight Timer.

Wenn dir das gefallen hat,

Dann folge mir hier und teile das mit anderen Frauen,

Für die das auch wichtig ist.

Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

Namaste Deine Klaea

© 2026 Claire Oberwinter. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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