
Mitgefühl - Yoga Nidra Für Herausfordernde Tage
Dieses Yoga Nidra ist für herausfordernde Tage, an denen die innere Stimme laut oder kritisch wird. Es lädt dich ein, dir selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen und eine sanftere Stimme in dir wahrzunehmen. Atem, Körperwahrnehmung und das Bild eines kleinen wärmenden Lichts begleiten dich durch die Praxis. Für Momente, in denen du dich nach mehr Freundlichkeit mit dir selbst sehnst.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu deinem Yoganidra.
Dieses Yoga Nidra ist für Dich,
Wenn Du an einem herausfordernden Tag in negativen Gefühlen feststeckst.
In die Stimme in deinem Kopf.
Laut,
Kritisch,
Frustriert ist und du einfach nicht zur Ruhe kommen kannst.
Oder wenn du dich schon immer gefragt hast,
Wie dieses Selbstmitgefühl konkret aussehen kann.
Wenn du in deinem Kopf eine sanftere,
Gefühlvolle Stimme einlassen möchtest.
Wenn du dich gerne einmal selbst in den Arm nehmen möchtest.
Aber nicht genau weißt,
Wo du anfangen sollst.
Zunächst einmal Es ist alles richtig mit Dir,
Wenn die schimpfende Stimme in Deinem Kopf einfach nicht aufhören will.
Wenn sie sich immer wieder im Kreis dreht und du dich feststecken fühlst.
Du hast nichts falsch gemacht.
Du hast nur noch keine Übung darin,
Dich selbst in den Arm zu nehmen.
Dir mitfühlende Gedanken und fürsorgliche Gefühle zu schicken.
Also beginne in einem ersten Schritt.
Indem du dir die Zeit nimmst,
Deine Position so einzurichten,
Dass sie wirklich bequem ist.
Mal eben schnell,
Kein Das geht schon so.
Sondern .
.
.
Vielleicht brauche ich noch ein Kissen.
Vielleicht brauche ich noch eine Decke,
Damit ich nicht auskühle.
Vielleicht probiere ich noch dicke Socken oder ein anderes Licht aus.
Was immer es braucht,
Dass du bequem liegst.
Schenke Dir das!
Wenn du soweit bist,
Beginnst du,
Dich auf deinen Atem zu konzentrieren.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
Kannst es nicht falsch machen.
Beobachte deinen Atem.
Ein.
Aus.
Ein.
Aus.
Immer wieder.
Ein.
Und aus.
Ohne dass es etwas zu reparieren,
Zu verändern,
Zu verbessern gibt.
Ein und aus.
Immer wieder.
Während dein Atem weiter fließt.
Ein und aus,
Kommst du mit deiner ganzen Aufmerksamkeit in deinen Herzraum.
Dieses energetische Zentrum in der Mitte deines Brustkorbs.
Zünde dort eine ganz kleine Flamme an.
Eine Flamme,
Ein kleines wärmendes Licht.
Für dich.
Eine Flamme,
Ein kleines wärmendes Licht,
Das die Dunkelheit aus Frustration und Feststecken erhellt.
Kleines wärmendes Licht,
Das einen ersten Impuls von Sanftheit in deine Gefühle bringt.
Nehmt ihr auch hier Zeit.
Geh auf Entdeckungsreise Ausschauen nach diesem kleinen wärmenden Licht.
Dort.
In deinem Herzraum.
In dir.
Wenn du es gefunden hast,
Verbinde dich mit ihm.
Spüre die Wärme in dir.
Gib nun einen Impuls von Mitgefühl hinein in dieses Licht.
Was ist es genau,
Dass du jetzt gerade brauchst?
Was du dir jetzt gerade wünschst.
Formuliere es für dich oder wähle eines der folgenden aus.
Ich verstehe dich.
Das ist wirklich eine schwierige Situation.
Oder Lass es gut sein,
Du hast dein Bestes gegeben.
Das ist genug.
Oder Lass die Tränen laufen.
Ich halte dich.
Wenn Du Deines ausgewählt hast,
Gib es in Dein Licht,
Lass es leuchten in diesem kleinen wärmenden Licht.
Während du es aussprichst mit deiner inneren Stimme.
Dreimal.
Nimm nun das kleine,
Wärmende Licht mit auf eine Reise durch deinen Körper.
Stell dir vor,
Wie du es immer zu der Körperstelle trägst,
Die ich nenne.
Dass jede Körperstelle für den Moment leuchten und die Wärme genießen.
Beginne in deinem Herz,
Dort wo das kleine Leuchten seinen Ursprung hat.
Dann bringe es zu dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Zu deiner rechten Schläfe.
Deiner rechten Wange.
Deine rechten Schulter.
Deinem rechten Arm.
Zu deiner rechten Hand.
Zu allen fünf Fingern der rechten Hand.
Bringe dein Leuchten jetzt zur rechten Hälfte deines Brustkorbs.
Deinem rechten Oberschenkel.
Deinem rechten Knöchel.
Beleuchte dann deine gesamte rechte Körperhälfte.
Bringe dein Leuchten jetzt zum linken Knöchel.
Linken Oberschenkel.
Zur linken Hälfte deines Brustkorbs.
Deinem linken Arm.
Zu deiner linken Hand.
Zu allen fünf Fingern deiner linken Hand.
Von hier aus bringe es zu deiner linken Schulter.
Zu deiner linken Wange.
Zu deiner linken Schläfe.
Und in die Mitte deines Kopfes.
Genau zwischen den Ohren.
Beleuchtet dann die gesamte linke Körperhälfte.
Beleuchtet dann den gesamten Körper.
Den gesamten Körper auf einmal.
Den gesamten Körper auf einmal.
Beobachte in diesem leuchtenden,
Warmen Körper wie dein Atem ein- und ausfließt,
Wie dein Körper bewegt wird von deinem Atem,
Wie sich dein Brustkorb hebt und senkt.
Sich dein Bauch hebt und senkt.
Wie das Leuchten und die Wärme in deinem Körper sich pulsierend bewegen.
Hin und her und überall hin.
Fließe,
Mit deinem Atem,
Gib dich ganz der Bewegung hin.
Und nehme ganz bewusst wahr,
Weit in deinem Brustkorb bei der Einatmung.
Enge in deinem Brustkorb bei der Ausatmung.
Jetzt nehme ganz bewusst wahr den Unterschied in deinem Brustkorb.
Weite,
Dann wieder eng.
Weite und enge.
Im stetigen Wechsel.
Lass deinen Atem weiter fließen und wende dich mit deiner Aufmerksamkeit ganz deiner Stirn zu.
Spüre ohne etwas zu verändern.
Wie fühlt es sich an,
Wenn sie in Falten gelegt ist?
Wenn sie nachdenklich zusammengezogen ist.
Und dann spüre,
Wie fühlt es sich an,
Wenn sie weich ist.
Wenn sie sanft geglättet ist.
Gib dich wieder dem Fluss des Atems hin und spüre in diesem Rhythmus weiche Stirn,
Zusammengezogene Stirn.
Weichheit.
Anspannung immer abwechseln.
Atme weiter,
Fließe und lass wieder alle Empfindungen gehen.
Gib dich ganz der Bewegung deines Atems hin.
Und dann stell dir vor,
Wie dein Atem das kleine,
Warme Leuchten in deinem Herzraum anfacht.
Wieder in Atem,
Es größer werden lässt und immer größer.
Es füllt dich aus,
Dann wächst es weiter und es umschließt dich ganz.
Wie in einer Kugel aus Wärme und Licht.
Bist du geschützt,
Umarmt.
Gehalten.
Du hörst hier liebevolle Stimmen,
Die zu dir flüstern.
Jede bringt dir ein anderes Geschenk.
Wie edlen Steine sehen sie aus,
Funkeln in den unterschiedlichsten Farben.
Du legst in der Geborgenheit Deiner Kugel aus Licht die Hände wie Schalen zusammen und nimmst die Schätze an.
Eine Stimme nach der anderen spricht und legt dir einen Edelstein in die Hände.
Eine ruhige Stimme spricht und schenkt dir.
Ich bin hier sicher in mir.
Eine lächelnde Stimme spricht und schenkt dir Ich bin lebenswert.
Eine sanfte Stimme spricht und schenkt dir.
Ich darf Tränen laufen lassen.
Eine geduldige Stimme spricht und schenkt dir.
Ich darf.
Meine Meinung ändern.
Eine liebevolle Stimme spricht und schenkt dir.
Ich mag mich.
Vertrauensvoll nimmst du die Geschenke an und betrachtest sie dankbar,
Wie sie da in deinen Händen liegen.
Das Funkeln in deinen Händen wird mit jedem Edelstein heller.
Und noch heller,
Es leuchtet über deine Hände hinaus,
Hell und immer heller.
Bis alles Licht ist in deiner Kugel.
Und auch darüber hinaus.
Du bist Licht!
Alles ist Licht.
Alles ist eins.
Das ist der Moment,
Noch einen letzten Edelstein dazu zu legen.
Mit deiner Stimme.
Mit Deiner liebevollen Stimme legst Du Deinen Impuls von Mitgefühl in Deine Hände.
Sei es dein eigener,
Sei es der eine,
Den du vorhin ausgewählt hast.
Vielleicht war es.
Ich verstehe dich,
Das ist wirklich eine schwierige Situation.
Oder Lass es gut sein,
Du hast dein Bestes gegeben,
Das ist genug.
Oder Lass die Tränen laufen.
Ich halte dich.
Nimm jetzt deinen Edelstein und leg ihn dazu.
Gib ihn auch in dein Licht.
Dein Alles über Strahlen des Lichts.
Während du es aussprichst mit deiner inneren Stimme.
Dreimal.
Schließe dann deine Hände.
Halte Deine Edelsteine fest darin.
Das ist Dein Schatz,
Den Du mit in Deinen Tag nehmen darfst.
Schließe auch das Leuchten ein in Dir.
Lass dafür die Kugel aus Licht mit jedem Atemzug ein wenig heller werden.
Bis sie sich in Dein Herz zurückzieht und bewahre dort Dein kleines,
Wärmendes Leuchten.
Das ist dein Leuchten,
Das du mit in deinen Tag nehmen darfst.
Jetzt vertiefe deine Atemzüge,
Komme mit deiner Wahrnehmung in deinen Körper zurück.
Beginne,
Deine Position wahrzunehmen.
Kissen unter dir,
Die Decke auf dir.
Wenn du den Impuls verspürst,
Beginne mit kleinen,
Sanften Bewegungen.
In aller Langsamkeit.
Schenke dir auch hier Zeit,
Um anzukommen.
Schenke dir vielleicht ein Gähnen.
Ein Recken und Strecken.
Oder jede andere Bewegung,
Die Dein Körper sich jetzt wünscht.
Wenn es deine Zeit erlaubt und du das möchtest.
Bleib noch so lange liegen,
Wie sich das gut anfühlt für dich.
Wenn Du jetzt wieder in Deinen Tag zurückkehren möchtest,
Lade ich Dich ein,
Langsam und noch mit geschlossenen Augen zum Sitzen hochzukommen.
Schenke dir abschließend selbst ein Lächeln.
Und erinnere dich.
Du darfst dir im Laufe deines Tages immer wieder einen Moment schenken.
Um deine Augen zu schließen.
Dich mit deinem kleinen wärmenden Leuchten verbinden.
Und dich zu fragen.
Welche Stimme in mir brauche ich gerade?
Und kann ich sie mir schenken.
Dann reibe deine Hände aneinander,
Bis die Handflächen ganz warm geworden sind.
Verdecke deine Augen damit.
Genieße diesen Moment von Wärme.
Von Dir.
Für dich.
Und dann komm langsam,
Blinzelnd und mit Deinem Inneren leuchten.
In deinen Tag zurück.
Ich danke Dir für Dein Vertrauen und wünsche Dir einen Tag voller Lichtblicke.
Von Herzen.
Christina
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