
Meditation Nährender Atem
by Britta
Wir erspüren die wohltuende und ausgleichende Kraft des Atems und von dieser sicheren Basis aus üben wir uns in freundlicher Betrachtung und in Selbstfürsorge. Mitschnitte aus der Online Gruppe von Mai 2020.
Transkription
So,
Dann lade ich euch ein.
Sucht euch einen bequemen Sitz.
Aufrecht,
Nicht steif,
Wach,
Aber entspannt.
Schließt die Augen oder senkt den Blick.
Und dann machen wir erst mal einen kleinen Check-in ins Hier und Jetzt.
Lasst uns mal in den Körper rein spülen.
Kontakt aufnehmen,
Wie wir hier in diesem Moment jetzt sitzen.
Schauen,
Ob es irgendwo Bereiche im Körper gibt,
Die angespannt sind und die noch irgendwo was festhalten.
Wir versuchen dort vielleicht ein bisschen loszulassen,
Ein bisschen weicher werden.
Und vielleicht auch noch mal die Haltung ein bisschen anpassen durch eine kleine Bewegung.
Auch spüren wir hier im Raum sitzt in diesem Moment.
Auch mit geschlossenen Augen wahrnehmen,
Was um euch rum ist.
Vielleicht die Temperatur auf der Haut.
Vielleicht gibt es noch Nebengeräusche,
Einen Geruch,
Irgendwas.
Einfach mal die Sinne öffnen.
Das Bewusstsein im ganzen Körper bringen mit dem Einatmen.
Das Bewusstsein und ein Gefühl für Lebendigkeit in diesem Augenblick wecken.
Und mit dem Ausatmen entspannen und was auch immer da ist in den Raum entlassen.
Und vielleicht in den nächsten paar Minuten einfach mal mit dieser Balance,
Diesem Gleichgewicht spielen zwischen dem Entspanntsein und dem Wachsein.
Denen in diesem Augenblick zwar ein Bewusstsein und dem doch loslassen können.
Und was immer an Wahrnehmungen auftaucht.
Nicht festhalten,
Freundlich Notiz nehmen.
Und wenn es euch jetzt hilft präsenter zu sein,
Dann könnt ihr auch gerne ein bisschen den Atem kontrollieren und das Einatmen in der Länge ans Ausatmen anpassen.
Also zum Beispiel auf vier oder fünf Zähler einatmen und vier oder fünf Zähler ausatmen.
Oder wenn ihr besonders angespannt seid heute Morgen,
Dann könnt ihr auch das Ausatmen noch ein bisschen verlängern.
Was immer euch jetzt gut tut,
Dann Technik,
Um ein bisschen mehr Präsenz aufzubauen in diesem Moment.
Das gönnt euch jetzt einfach mal für die nächsten zwei,
Drei Minuten.
Einfach nur präsent sein im Körper,
Mit Leichtigkeit,
So gut wie es gelingt.
Einfach nur präsent sein im Körper,
Mit Leichtigkeit,
So gut wie es gelingt.
Und wenn ihr bis jetzt den Atem irgendwie kontrolliert habt,
Dann lade ich euch jetzt ein,
Zum ganz natürlichen Atemrhythmus zurückzukehren.
Für ein paar Momente den Atem noch ganz natürlich fließen zu lassen.
Und dann möchte ich euch jetzt einladen,
Eure Aufmerksamkeit mal darauf zu richten,
Eine besonders fürsorgliche,
Selbstfürsorgliche innere Haltung einzunehmen.
Und wenn ihr möchtet,
Dann nehmt doch dazu ein oder beide Hände aufs Herz oder auf einen anderen Teil eures Körpers,
Während euer Körper auf ganz natürliche Weise weiter atmet.
Ihr könnt auch eine Hand aufs Herz und eine auf den Bauch legen.
Was auch immer euch da jetzt gut tut.
Fühlt einfach nur die sanfte Berührung der Hände,
Die Wärme der Hände,
Vielleicht die Empfindung dieser Verbindung,
Das sanfte Bewusstsein für diese zarte Verbindung zum Atem und zu diesem Körper.
Einfach nur atmen.
Vielleicht könnt ihr euch beim Einatmen in den Atem hinein spüren und einfühlen,
Wie dieser Atem uns stärkt und nährt.
Buchstäblich unseren Körper nährt,
Unseren Geist,
Sauerstoff in den Körper bringt,
In jede Zelle und uns am Leben erhält.
Jeder nährende,
Stärkende Atemzug,
Jedes Einatmen stärkt uns und nährt uns.
Und mit jedem Ausatmen können wir weicher werden,
Sanfter werden und in den Moment hinein entspannen.
Mit jedem Einatmen Energie aufnehmen und Kraft tanken und mit jedem Ausatmen loslassen und entspannen.
Und vielleicht gibt es irgendetwas,
Was ihr in diesem Moment im Leben im Allgemeinen gut brauchen könnt.
Liebe,
Kraft,
Ruhe,
Leichtigkeit,
Akzeptanz,
Was auch immer.
Stellt euch vor,
Wie ihr auch das einatmet,
Was immer euch gut tut und was ihr jetzt braucht.
Und ausatmet und weich werdet und loslasst und sein lasst.
Und versucht es euch in diesem natürlichen Rhythmus bequem zu machen und gut gehen zu lassen.
Atmet ein,
Was euch gut tut und mit dem Ausatmen lasst all das los,
Was ihr jetzt im Moment nicht braucht.
Und wenn ihr merkt,
Dass ihr abschweift und irgendwelche Geschichten verfolgt und nehmt einfach nur freundlich Notiz davon,
Denn ihr wisst,
Das ist ganz normal.
Und kommt wieder zurück mit eurer Aufmerksamkeit zu eurem näherenden Atem und lasst euch weiter stärken.
Ich atme alles ein,
Was ist.
Das Gewahrsein erweitert sich,
Um alles aufzunehmen,
Als ob mein Herzschlag die Welt zum Leben erweckt.
Aus der namenlosen Weite hinter dem Geist atme ich meinen Weg in ganzheit und Heilung.
Einatmung,
Ausatmung,
Jeder Atemzug ein Ja und ein Loslassen,
Eine Reise und ein Heimkommen.
Sich einfach ganz dem natürlichen Atemortmus anvertrauen,
Das Annehmen üben,
Mit jedem einatmen und das Loslassen üben,
Mit jedem ausatmen.
Und wenn einzelne Gedanken kommen und uns locken,
Kleine Geschichten zu spinnen in unserem Geist,
Dann nehmen wir das nur mit einem Lächeln wahr und kommen wieder zurück und schenken unsere Aufmerksamkeit unserem Atem.
Sonst gibt es nichts zu tun,
Als unsere Aufmerksamkeit unserem Atem zu schenken.
Ganz sanft und sachte,
Wie ein Schmetterling auf einer Blüte,
Ganz leicht.
Und mit jedem Einatmen öffnen wir uns ein Stückchen mehr für all das,
Was uns gut tut,
Was uns stärkt und nährt.
Und mit jedem Ausatmen machen wir uns ein bisschen weiter,
Lassen los,
Lassen zu,
Lösen vielleicht ein paar Grenzen mehr auf.
Vielleicht nehmt ihr euch jetzt noch einen kurzen Moment Zeit,
Um euch selbst Anerkennung zu schenken dafür,
Dass ihr auch diesmal wieder diesen kleinen Atemraum geschaffen habt für euch,
Für die Absicht,
Etwas für eure eigene Entwicklung,
Für eure Gesundheit und euer Wohlbefinden zu tun.
Das ist ein Akt der Selbstliebe und Fürsorge.
Nehmt euch Zeit das anzuerkennen und vielleicht auch dankbar zu sein.
Lasst dann das Bewusstsein doch für ein paar Momente im ganzen Körper ruhen,
Den gesamten Körper hineinspüren,
So wie er jetzt ist.
Und sei einfach so wie du jetzt bist.
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