13:51

Die Kraft der Vergebung

by Beate Tschirch

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Meditation
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Jeder hat etwas in seinem Herzen, was wir festhalten. Verzeihen ist nicht immer einfach, aber du verzeihst für dich! Denn meint Vergebung nicht vergessen, was dir in der Vergangenheit passiert ist, sondern wenn du vergibst, holst du dir deinen Frieden und deine Freiheit zurück.

Transkription

Hallo,

Hallo,

Das ist Episode 6 von Deinem Sparkel entscheidend Podcast.

Mein Name ist Beate Zschirch und ich heiße Dich herzlich willkommen zu unserem neuen Thema.

Die transformierende Kraft der Vergebung.

Das ist ein sehr,

Sehr tiefes und spritziges Thema.

Denn ich weiß,

Dass wir alle,

Wirklich jeder,

Jeder hat etwas in seinem Herzen,

Was er festhält.

Sogar tief in seinen Zellen,

Tief in seinen Gedankenmustern.

Und das blockiert direkt und das passiert ganz automatisch.

Es blockiert sofort den Fluss der wundervollen Energie des Universums.

Nur weil wir eigentlich unfähig sind,

Unsere innere Arbeit zu tun.

Unsere Arbeit,

Die ganz eigene persönliche Bewertung zu verändern und loszulassen.

Und damit habe ich es auch schon gesagt,

Das eigentliche Geheimnis dahinter.

Verändere deinen Blick auf die Situation.

Ganz wichtig für mich,

Bevor wir tiefer einsteigen in das heutige Thema.

Ich möchte nicht,

Dass Du vergessen lernst oder den Mantel des Schweigens über gewisse Situationen in Deinem Leben legst.

Warum?

Weil Du genau davon lernst.

Loslassen von vermeintlichen Fehlverhalten,

Was sich tief eingebohrt hat in Dein Sein.

Aber wenn Dein Herz und Deine Seele bereit ist,

Wirklich hineinzugehen in das Gefühl des Vergebens,

Dann kannst Du direkt wieder frei sein und wieder in Deine Harmonie.

Wir alle haben schmerzhafte Erfahrungen gemacht.

Das ist so.

Unsere Aufgabe ist es,

Daran zu wachsen und sich dem zu stellen.

Und genauso schmerzhaft ist die Erkenntnis,

Everybody hurts,

Wie das R.

E.

M.

In seinem Lied auch erinnert.

Und manchmal steht man auch vor der Aufgabe,

Sich selbst zu verzeihen.

Verzeihen und Vergeben ist leichter gesagt als gedacht.

Und auch das Loslassen ist leichter gesagt als gedacht.

Denn es gibt ja diese Schuldfrage.

Schuld an dem,

Was gewesen ist.

Schuld,

Die Dich in ein Selbstsabotage-Programm fallen lassen.

In die Rolle des Opfers.

Mit dem Gedanken,

Ich kann ja nichts dafür.

Und das blockiert Deine Energie.

Und diese blockierte Energie,

Die wird zu einem immer wiederkehrenden Muster.

Nochmal,

Wie ich es schon einige Male gesagt habe,

Emotionen werden Deine Realität.

Und dafür,

Dafür hast Du die Verantwortung,

Die komplette Verantwortung.

Das mag Dir vielleicht bewusst sein,

Doch hapert es an der Umsetzung genau dann,

Wenn Du etwas vergeben darfst.

Manchmal hält man so fest,

Ob man will oder nicht,

Und wundert sich über die Jahre,

Warum sich einfach nichts verändert im Leben.

Darum empfinde ich es als sehr kraftvoll,

Heute mit Dir über die transformierende Kraft der Vergebung zu sprechen.

Und wenn Du wirklich bereit bist,

Hineinzugehen,

In Dein wahres Sein,

Dann könnte das heute sehr transformierend für Dich sein.

Warum ich das heute mit Dir teile?

Es ist ganz einfach.

Ich habe es beobachtet bei so vielen von meinen Lieben,

Bei so vielen meiner Schülern und auch bei mir.

Jeder hat seine eigene Geschichte.

Die Geschichte von anderen zu hören,

Ist immer total spannend,

Wie ein Roman.

Doch sich der eigenen Geschichte zu stellen,

Das ist so gruselig wie ein Action-Thriller.

Jeder von uns hat seine Wurzeln.

Es gibt genügend Geschichten in der Kindheit,

In der Jugend,

In Beziehungen.

Ich selbst habe etliche davon.

Und wie einige von Euch wissen,

Hatte ich als Teenager eine Magersucht.

Das zwang mich hinzusehen,

Das zwang mich ziemlich früh hinzusehen in meinem Leben.

Und da war viel Schmerz,

Sehr viel Schmerz.

Da war kein Platz für mich in diesem Leben.

Ich sollte absolut nicht sein.

Dementsprechend wollte ich auch nicht sein.

Und ich wollte,

Dass ich weg bin.

Ich wollte niemandem zur Last fallen.

Also habe ich gehungert,

Bis ich nicht mehr konnte.

Und wenn Du eintrittst in Deinen eigenen Action-Thriller,

Hast Du so viele Fragen,

So viel nach dem Warum,

Warum ich?

Und es ist gar kein Platz für eine Antwort.

Du wirst so lange keine Antwort bekommen,

Solange Du nach diesem Warum fragst.

Solange Du gefangen bist in Dir selbst.

Verdammt!

Und da ist es.

Genau da ist es wieder.

Die Sache mit der Eigenverantwortung.

Die Sache mit der Eigenverantwortung für die eigenen Gefühle und der Tatsache,

Dass es hinter jedem Schmerz eine göttliche Absicht gibt.

Ja,

Das ist bitter und das schmeckt so gar nicht.

Aber hinter allem steckt ein größerer Zusammenhang,

Den Du noch nicht siehst,

Den Du erst Jahre später erkennst.

Was sehen?

Was soll ich denn nur sehen?

Das habe ich mich immer gefragt.

Und meine Therapeutin,

Die sagte damals zu mir,

Beate,

Du kannst jetzt Dein Leben lang alle anderen dafür verantwortlich machen,

Für Dein Unglück und schlecht gelaunt und selbst zerstörerisch durchs Leben gehen oder Dich heute entscheiden,

Glücklich voranzugehen.

Und da hatte ich ihn das erste Mal erhascht,

Diesen ganz kurzen,

Lichten Moment der Erkenntnis,

Das erste Mal die Wahrnehmung,

Dass ich entscheide,

Wie es mir geht.

Das sieht natürlich überhaupt nicht lange an,

Wurde direkt wieder getrübt von Fragen wie,

Warum habe ich denn in meiner Kindheit nicht diese Liebe erfahren,

Die ich so dringend gebraucht hätte?

Und daraus resultierend,

Konnte ich Liebe um mich herum im Hier und Jetzt überhaupt gar nicht annehmen,

Weil ich gefangen war in den alten Gedankenmustern,

Du bist nicht gewollt.

Und das immer wieder und wieder habe ich das provoziert mit dem eigenen,

Was ich ausgestrahlt habe.

Und was mich dann zum Weitermachen motiviert hat,

War die Geborgenheit,

Ich wollte auch diese Geborgenheit spüren,

Die ich bei anderen Menschen beobachtet habe.

Da war er,

Der erste lichte Moment und den wollte ich behalten.

Ich fühlte mich endlich frei,

Doch dann fiel ich,

Und das beobachte ich oft bei mir,

Zurück in den alten Gedanken,

Zurück in die alten Gedankenmuster,

Zurück in das Gefühl des Schmerzes.

Und niemals,

Niemals werde ich dir das verzeihen,

Das ging mir durch den Kopf.

Gefragt wurde ich,

Aber warum gibst du der Person so viel Macht über dein Leben?

Ich dachte,

Ich höre nicht richtig,

Sie hatte doch keine Macht über mich.

Aber eigentlich hatte meine Therapeutin recht.

Ich denke permanent daran,

Rund um die Uhr,

Im Inneren.

Das kostet nicht nur Zeit,

Sondern auch extrem viel Energie.

Und diesen Platz dafür,

Den schaffe ja ich und nicht der andere.

Den anderen juckt es wahrscheinlich noch nicht mal,

Was die Sache aus meiner Perspektive persönlich nicht unbedingt besser macht und mich nur noch mehr verzweifeln lässt.

Wir alle machen Fehler im Leben,

Die andere Person genauso wie du.

Selbst wenn die andere Person dies einsieht und sich bei dir entschuldigt,

Bist du denn bereit das anzunehmen?

Ich meine wirklich anzunehmen und loszulassen,

Weil du es verdient hast geliebt zu werden und der andere eben auch.

Du hast,

Wie der andere,

Auch diese Erfahrung gemacht,

Um zu wachsen.

Also wachse auch,

Statt dich permanent zu beschweren.

Das Wort trägt die Bedeutung ja schon in sich,

Sich mit etwas beschweren,

Sich selbst schwer machen.

Erlaube dir und dem anderen auch,

Mensch zu sein.

Und Menschen machen Fehler.

Und die gilt es zu verzeihen.

Was mir persönlich unheimlich viel Frieden in meiner Vergangenheit gebracht hat,

War es Mama zu werden.

Zum einen,

Weil ich meinen Kindern genau das geben konnte,

Was mir gefehlt hat und zum anderen hat mir das Mamasein unheimlich viel Verständnis gebracht.

Verständnis dafür,

Dass jeder in jedem Moment das Bestmögliche gibt,

Was ihm zum derzeitigen Moment möglich ist.

Diese Erkenntnis war extrem wichtig für mich,

Denn heute habe ich Teenager zu Hause,

Die kritisch hinterfragen,

Natürlich auch mich und mich natürlich für meine Handlung und auch für den einen oder anderen Ausraster aus der Vergangenheit schwer ins Verhör nehmen.

Und plötzlich stehe ich ebenso an einer Stelle,

Wofür ich wiederum meine Eltern verantwortlich gemacht habe und meine Ahnen und schuldig gemacht habe.

Aber ich habe doch wirklich mein Bestes gegeben.

Durch diesen Schritt konnte ich loslassen,

Konnte ich loslassen und vergeben.

Wer möchtest du denn sein in Zukunft?

Das fragte ich mich immer wieder.

Die verbitterte alte Frau,

Die keiner mag oder die strahlende alte Oma,

Zu der alle hingehen und gerne Geschichten erzählt bekommen.

Wer bist du denn?

Wer bist du ohne diesen Schmerz?

Du beginnst zu gewinnen,

Dich selbst,

Deine Harmonie und deinen inneren Frieden.

Es war ein Prozess und es war schmerzhaft.

Es war extrem schmerzhaft.

Und mit den Jahren diverses Familienstellen und viele Sitzungen später erkannte ich,

Dass ich aus der mangelnden Aufmerksamkeit auch viele Eigenschaften entwickelt habe,

Die mich heute genau zu dem machen,

Der ich jetzt bin,

Die eigentlich sogar mein Motor sind.

Und genau für diese Eigenschaften,

Die ich daraus entwickelt habe,

Bin ich heute sogar dankbar.

Also dankbar eigentlich für die Situation,

Die mir so viel Schmerz zugefügt hat.

Und mit den Jahren verblasst es dann.

Und mit den Jahren kann man dann auch sich der Situation stellen und sagen,

Ja,

Es ist so.

Und ich verdiene mir die Verantwortung für all die Jahre,

In denen ich es noch nicht gesehen habe.

Aber was ist mit den Geschichten,

Die so schrecklich sind,

Dass man nicht verzeihen kann?

Dass man auch gar nicht verzeihen möchte?

Manchmal braucht es mehrere Jahre,

Manchmal sogar Jahrzehnte,

Dies zu verstehen,

Den Grund für sich zu erkennen.

Ich glaube,

Dass es der Schmerz an sich ist,

Über den du hinauswachsen darfst und dich daran erinnern,

Welche Kraft du hast für dich und um andere zu inspirieren,

Um nach draußen zu gehen.

Wir können dies nicht sehen und wir können auch dies nicht fühlen,

Wenn wir mittendrin sind.

Wir sind gefangen in diesem Loch,

Suchen den Schuldigen und da wird geschimpft und gewertet.

Doch der berühmte Yorumi sagte,

Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort und dort treffen wir uns.

Und in diesem Moment,

Nicht fünf Jahre und nicht zehn Jahre her,

In diesem Moment,

Wo du ihn spürst,

Diesen Ort zwischen richtig und falsch,

Da fühlst du dich vielleicht noch unwohl.

Aber du siehst und du fühlst plötzlich komplett klar,

Ganz klar,

Alles hat sich entfaltet und du siehst diesen Grund dahinter,

Die Bindung zwischen dir und deinem Gegenüber wird plötzlich ganz ruhig.

Und dann kann sich alles neu ordnen und du beginnst neu zu gestalten,

Alle Türen stehen neu offen,

Das ist wie ein Reset.

Das passiert,

Wenn du dir sagst,

Ich vergebe dir und ich vergebe mir selbst.

Die Kraft der Vergebung ist absolut transformierend.

Es heilt dich auf jeder Ebene deines Seins und gestattet dir,

Deine Zukunft zu gestalten aus einer Klarheit und Ruhe heraus,

Mit ganz viel Freude,

Ganz ohne den Wunden der Vergangenheit,

Die dich klein halten.

Woran du dich erinnern kannst,

Wenn du wieder zurückgehst in diesen Schmerz und in deinen Wut?

Du vergiftest dich,

Du vergiftest dich selbst ganz langsam.

Die Kraft der Vergebung ist wirklich der Schlüssel zu deiner unmittelbaren Freiheit.

Ich sage es dir gerne nochmal,

Die Vergebung ist der Schlüssel zu deiner unmittelbaren Freiheit.

Vergebung meint nicht vergessen,

Was dir in der Vergangenheit passiert ist und auch nicht,

Dass du deine Wut herunterschlucken sollst,

Die muss ja irgendwo hin,

Finde dafür einen Weg.

Finde deinen Weg,

Diese bindende Energie weich werden zu lassen und ihr nicht länger zu gestatten,

Dein Leben zu beeinflussen.

Und deshalb bitte ich dich jetzt,

Frage dich doch mal,

Hast du jemanden,

Dem du vergeben kannst?

Oder kannst du dir selbst für eine Handlung in der Vergangenheit vergeben,

Um loszulassen und endlich hier anzukommen im Hier und Jetzt?

Im Hier und Jetzt,

Da ist dein Leben und das ist ein wundervoller Platz,

Um die beste Version von dir selbst zu werden und zu sein.

Also vergib,

In jedem Moment,

Weil du nicht weißt,

Was morgen ist.

Und wenn es dir alleine schwer fällt,

Dann such dir bitte Hilfe.

Rede,

Rede,

Rede,

Rede,

Mach eine Familienaufstellung,

Geh zum Astrologen meinetwegen oder lass dich von einem Therapeuten begleiten,

Aber vergib.

So,

Das war es von mir heute,

Wenn du diese Episode mochtest,

Fühl dich frei,

Das mit deinen Freunden einmal zu teilen.

Ich höre auch gern von dir für neue Ideen,

Für neue Episoden und bis zum nächsten Mal,

Ich danke dir für deine Zeit und freue dich schon auf die Sparkle & Shine 21-Tages-Challenge,

Die bald online geht.

Ich umarme dich.

4.8 (42)

Neueste Bewertungen

Thomas

September 4, 2024

Vielen Dank für die Worte

Jan

February 13, 2024

Herzig beschrieben und echt süss auch die eigene jugendzeit erfahrung zu teilen, sehr authentisch und ice-breaking

Klaus

March 25, 2023

Danke

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