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Gefühle einladen und das Herz öffnen

by Mia Kirchmeier

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4.5
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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In dieser Meditation darfst du deine Gefühle einladen und dich den Fragen widmen: Was tue ich gerade? Was will ich gerade? Was fühle ich jetzt? Du öffnest dein Herz für das Kind, das du mal warst. Für alle Anteile in dir. Für alle Gefühle, die gerade da sind. Für dich selbst.

Transkription

Dann setzt euch mal ganz bequem hin,

Richtet euch mal gut ein auf eurer Sitzunterlage,

Sodass ihr da ganz bequem mal die nächsten Minuten sitzen könnt.

Könnt auch durch mal seufzen und ausatmen und es euch ganz bequem machen auf eurem Platz.

Auch wirklich mal mit einem Seufzer,

Das halten wir oft zurück,

So Geräusche,

Die unangenehm sein könnten,

Aber es ist sehr,

Sehr wohltuend manchmal einfach mit einem Seufzer den Körper loszulassen.

Macht das mal so zwei,

Drei Mal in eurem Atemtempo.

Mit jeder Ausatmung könnt ihr immer mehr und mehr auf eurem Meditationskissen ankommen.

Spür doch einfach mal in euren Körper rein,

Wie es euch nach dem Tag heute geht,

Was vielleicht alles los war und was vielleicht jetzt gerade noch übrig geblieben ist.

Vielleicht spürt ihr irgendeine Wärme oder Kälte irgendwo im Körper,

Eine Anspannung oder eine Entspannung.

Schaut mal,

Was ihr gerade innerlich wahrnehmen könnt.

Vielleicht sind es erstmal so Dinge wie die Einatmung,

Die ihr wahrnehmt,

Wie der Bauch hebt und mit der Ausatmung sich wieder senkt.

Vielleicht spürt ihr auch irgendeine Unruhe oder ihr nehmt ganz im Gegenteil die Stille wahr,

Die euch umgibt.

Dürft ihr euch als nächstes mal fragen,

Was tue ich gerade?

Vielleicht kommen da erstmal Gedanken wie,

Ich sitze auf dem Boden,

Ich atme,

Nehme an dieser Meditation teil.

Dann kannst du dich fragen,

Was tust du innerlich noch?

Denn letztendlich ist jede Anspannung,

Jedes Festhalten,

Das Denken,

Das alles ist eine Form von Tun,

Das meistens schon ganz automatisch passiert.

Deshalb richte dich jetzt mal nach innen und werde dir wirklich bewusst,

Was du gerade innerlich tust.

Jedes Gedankenloswerdenwollen ist ein Tun.

Jedes Warten oder Irgendwohinwollen ist ein Tun.

Und dann kannst du daran die Frage anstellen,

Was will ich gerade?

Welches Wollen steckt hinter diesem Tun?

Was will ich gerade?

Richte diese Frage mal an dich selbst,

An dein Inneres.

Was will ich gerade?

Und versuch das wie immer ganz neugierig und als Beobachter wahrzunehmen,

Dich nicht zu kritisieren oder dich über dich selbst aufzuregen sogar vielleicht.

Denn das alles ist wieder ein Tun.

Dann kannst du dich fragen,

Was will ich gerade eigentlich?

Du kannst mal schauen,

Ob das etwas anderes ist,

Was du gerade tust.

Was will ich gerade eigentlich?

Nimm dir mal ein,

Zwei Minuten Zeit,

Das innerlich zu erforschen.

Was will ich eigentlich?

Und wenn du zwischendurch gedanklich abschweifst,

Ist das gar kein Problem.

Dann kommst du einfach wieder zurück zu der Frage,

Was will ich eigentlich?

Du musst eigentlich auch gar nicht viel darüber nachdenken und dich dafür anstrengen,

Sondern vielmehr gehst du innerlich einen Schritt zurück und schaust,

Was sich spontan zeigt.

Als nächstes darfst du dich fragen,

Was fühle ich jetzt gerade?

Was fühlst du jetzt gerade?

Vielleicht spürst du erstmal nur bestimmte Körperempfindungen auf der Oberfläche und vielleicht zeigen sich dann auch tiefere Gefühle.

Schau mal,

Was da gerade an Gefühlen oder Erfahrung da ist.

Was fühle ich jetzt gerade?

Und ganz egal,

Was du jetzt gerade fühlst oder was du jetzt gerade erfährst,

Versuch es einfach mal da zu lassen,

Den ganzen Raum zu geben,

Statt es wegzuschieben,

Wie wir es ganz oft in unserem Alltag tun.

Es gibt gar nichts,

Was du gerade mit diesem Gefühl und du darfst mit der Aufmerksamkeit jetzt zu deinem Herzen gehen und dein Herz einmal öffnen für alles,

Was gerade da ist und was sich gerade gezeigt hat.

Nimm das mal zu dir,

Öffne mal dein Herz für dich selbst und für alles,

Was sich gerade gezeigt hat.

Nimm mal wahr,

Wie du dich jetzt gerade fühlst in diesem Augenblick und dann spür ganz langsam auch wieder in den Rest deines Körpers.

Nimm wahr,

Wie du ganz sicher auf dem Boden oder vielleicht auf einem Stuhl sitzt.

Spür mal deine Hände und deine Füße.

Nimm den Raum wahr,

In dem du gerade sitzt und dann bewege ganz langsam deine Finger und deine Zehenspitzen,

Öffne deinen Körper wieder auf.

Mach hier jede Bewegung,

Die du jetzt gerade brauchst.

Vielleicht streckst du dich und dann darfst du sehr gern wieder hierher zurückkommen und deine Augen öffnen.

4.5 (13)

Neueste Bewertungen

Katrin

September 2, 2021

Thank you! your voice is really calming.

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