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Haben wir den Geist der Weihnacht verloren?

by Andrea Hönig

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Meditation
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In dieser 10-minütigen Reflexion gehe ich auf das Bedürfnis hinter Weihnachten ein und wie wir uns über die Natur wieder mit dem Geist verbinden können. - Natursymbole und ihre Wirkung - was für mich wirklich zählt - wie wir wieder in Liebe einander begegnen Music by Jess Lefebvre from Pixabay

Transkription

Hi,

Schön,

Dass du da bist.

Mein Name ist Andrea Hönig,

Naturcoachin und Mama und in dieser Folge möchte ich mit dir das Thema,

Haben wir den Geist der Weihnacht vergessen beleuchten und gegebenenfalls schauen,

Wie wir ihn mit der Natur wieder aufleben lassen können.

Wir werden zuerst schauen,

Warum hinter jeder Handlung,

Auch hinter Weihnachten,

Ein menschliches Bedürfnis steckt,

Wie unsere Vorfahren,

Unsere Vorfahrinnen das Ganze gemacht haben und was es für uns bedeuten kann,

Jetzt in 2024 nochmal den Geist der Weihnacht aufleben zu lassen.

Viel Spaß dabei.

Hinter jeder Handlung steckt bei uns Menschen ein Bedürfnis.

Das heißt,

Wir tun nichts einfach nur so,

Sondern wir haben irgendwie ein Bedürfnis dahinter und manchmal ist das Bedürfnis nur das Oberflächliche.

Du kaufst ja keinen neuen Pulli,

Weil du frierst,

Zumindest nicht in Deutschland,

Sondern weil du schick sein willst oder weil du Anerkennung willst,

Vielleicht Kolleginnen beeindrucken willst,

Was auch immer.

Es kann ganz unterschiedlich sein.

Bei Männern zum Beispiel,

Wenn die sich dicke Autos kaufen,

Dann ist es nicht,

Um von A nach B zu fahren,

Sondern sie wollen Status,

Macht und so weiter.

Lass das mal für einen kurzen Moment sacken.

Wir kaufen uns nicht den Pulli,

Wir kaufen uns nicht das Auto,

Sondern das Bedürfnis,

Die Idee dahinter.

Was ist also unser Bedürfnis hinter Weihnachten?

Das große Bedürfnis hinter Weihnachten ist das Gefühl der Verbundenheit,

Weil wir uns dann geliebt fühlen,

Weil wir uns sicher fühlen,

Weil wir uns mit einer Gruppe verbunden fühlen und damit zugehörig.

Das sind alles wunderbare Grundbedürfnisse von uns Menschen,

Aber hat natürlich auch einiges an Konfliktpotenzial.

Und die wahre Bedeutung ist eigentlich,

Dass so um den 21.

Dezember die Wintersonnenwende stattfindet und damit die Rückkehr des Lichts.

Und egal in welcher Tradition du die Weihnachtszeit begehst,

Es hat immer damit mit Wärme und Liebe und Rückkehr des Lichts zu tun.

Und zum Beispiel im Christentum ist es die Geburt Christi,

Mit der Liebe,

Hoffnung und Vergebung verbunden wird.

Mitgefühl und Solidarität sind dabei so die Standpfeiler des Ganzen und das symbolisieren wir an Weihnachten mit dem Schenken,

Mit dem Teilen,

Geben.

Das soll unser Bedürfnis nach Verbundenheit da erfüllen und deswegen ist das so ein Kernelement.

Und wenn du jetzt mal schaust,

Wie das bei dir ist,

Wie das in deinem Alltag ist,

Spielen diese Themen da rund um Weihnachten noch bewusst eine Rolle?

Oder schenken wir,

Was dazugehört?

Schenken wir,

Was erwartet wird?

Genau,

Da kannst du mal kurz für dich einen Moment reflektieren,

Bevor wir in die Natur übergehen.

Wir haben schon seit Jahrhunderten als Menschen die Natur in Weihnachten integriert und die ist dabei ganz normal mitgewachsen sozusagen und die Symbolik ist auch mitgewachsen,

Aber in der jetzigen Zeit können wir es oft gar nicht mehr wahrnehmen.

Wie zum Beispiel die immer grünen Bäume.

Wir sind zwar unter einem Baum,

Aber das Bewusstsein,

Dass dieser Baum immer mit dem Grünen diese Unendlichkeit symbolisiert oder auch die Zweige,

Die wir ins Haus holen,

Auch ein Symbol für die Unendlichkeit der Natur,

Für die Unendlichkeit des Lebens.

Und die Kerzen beispielsweise als Symbol für Feuer,

Für Wärme,

Licht und Orientierung.

Ganz spannend finde ich auch,

Dass auf vielen Karten oder Geschenkpapieren oft der Hirsch abgebildet wird.

Warum ist das eigentlich so?

Weil der zum Beispiel für Erneuerung und spirituelle Führung steht.

Für unsere Vorfahren hat das einfach symbolisiert und die haben das ganz natürlich genutzt und es hat sich bis in die Neuzeit gehalten und damit dürfen wir uns wieder verbinden und uns wieder so ein Stück zurück besinnen.

Und im Winter zieht sich die Natur zurück,

Um Kraft zu tanken,

Um zur Ruhe zu kommen,

Um nach innen zu schauen,

Um für die neue,

Für die neue Jahreszeit im Frühling bereit zu sein.

Und deswegen auch so das Thema Licht und Liebe,

Weil es wachsen und gedeihen muss und wir dafür einfach auch Ruhe,

Zeit und Verbindung brauchen.

Das ist nichts Optionales,

Sondern das ist etwas,

Was in uns Menschen angelegt ist.

Für diese Zeit der Ruhe und Verbindung haben wir hier in unseren Breitengraden auch den Schnee und die Kälte.

Gut,

Nicht mehr so viel wie früher,

Aber zumindest ab und zu.

Und der symbolisiert ganz stark die Ruhe und die Klarheit,

Weil der alles so behutsam zudeckt und in eine wunderbare weiße Hülle,

In eine beruhigende weiße Hülle einpackt.

Wenn wir uns jetzt anschauen,

Wie viel Stress und Druck und alles mögliche an Terminen in der Weihnachtszeit oft aufkommt,

Dann ist es so ein bisschen der Stress,

Den wir machen,

Die Perfektion,

Die wir haben wollen.

Das sind alles Symptome unserer Verletzungen,

Unserer Verletzungen von dem Gefühl verbunden zu sein,

Unsere Verletzungen geliebt zu werden.

Und die sind nicht nur einzeln bei jeder einzelnen Person,

Sondern im Kollektiv.

Das kommt meistens daher,

Weil wir uns nicht gut genug fühlen,

Wertlos oder vielleicht auch einsam.

Und das muss gar nicht unbedingt mit der aktuellen Situation zusammenhängen,

Sondern die triggert so viel mehr irgendwas in unserem früheren Ich,

In dem was wir erlebt haben an.

Und deshalb machen wir den ganzen Stress,

Deshalb wollen wir alles perfekt haben.

Und wenn wir das erkennen,

Dann haben wir schon so den ersten Baustein zur Lösung gefunden.

Da dürfen wir uns wieder an die ursprüngliche Idee von Weihnachten und an die Macht und die Kraft der Liebe erinnern.

Weil das ist,

Was das Herz so weicher macht,

Weil das ist,

Was uns vielleicht für jemand anders entscheiden lässt,

Für eine Beziehung,

Für Kinder,

Für was auch immer,

Was vielleicht im Kopf,

Im Kognitiven gar nicht so logisch erscheint.

Aber wenn wir uns zum Beispiel an den Film Christmas Carol erinnern,

Wo der Mr.

Scrooge die verschiedenen Geister der Weihnacht,

Ja,

Eröffnet bekommt,

Dann sieht man auch ganz klar,

Dass die Dinge,

Die wir jetzt tun,

Die Dinge,

Die wir in der Vergangenheit getan haben,

Immer Auswirkungen hat und alles miteinander verbunden ist.

Und dieser Film ist schon von 1938 und es gibt noch frühere Geschichten dahin,

Dass das Leben,

Das wir führen,

Auch Auswirkungen auf die Nachgenerationen hat.

In einer Zeit von jetzt Kriegen,

Wahlen,

Was auch immer da draußen alles so passiert,

Ist diese Rückbesinnung auf diese Ursprünglichkeit der Natur,

Auf dieses Weihnachten,

Was es eigentlich mal bedeutet hat,

Ganz wichtig für mich,

Um mal innezuhalten,

Um richtig dankbar zu sein,

Um zu sagen,

Hey,

Krass,

Was wir hier eigentlich alles haben,

Was ich jeden Tag in meinem Leben willkommen heißen darf.

Weg aus diesem,

Es müsste nur mehr sein,

Es könnte nur mehr sein,

Ich könnte nur mehr Geld haben,

Ich könnte nur mehr was auch immer haben,

Sich jeden Tag bewusst zu machen,

Was alles da ist.

Wenn wir ganz konkret auf Weihnachten schauen,

Dann magst du vielleicht irgendeinen Weihnachtsmarkt weglassen und dafür lieber Zeit mit einem Menschen verbringen,

Der dir wichtig ist,

Die Zeit verschenken.

Und vielleicht kannst du beides kombinieren,

Schau einfach mal,

Was für dich passt.

Es muss nicht das eine oder das andere sein,

Wir haben keine Schwarz-Weiß-Welt.

Und schau mal,

Was dir Liebe in dein Leben bringt.

Wie kann die Liebe wachsen und wie kann sie an Energie gewinnen?

Aus meiner Sicht müssen wir raus aus diesem,

Was alles nicht passt und was alles nicht funktioniert,

Sondern hin wieder zu,

Was wollen wir denn eigentlich?

Wie kann Liebe Wachstum gestalten und wie kann sie dadurch Energie gewinnen?

Und du kannst auch die Frage stellen,

Was blockiert sie vielleicht?

Warum kann sie nicht fließen in meinem Leben?

Und zum Abschluss möchte ich dir noch eine Frage mitgeben,

Die ich auch immer gerne in meinen Coachings stelle.

Was ist das Liebevollste,

Was du gerade für dich tun kannst?

Weil wenn wir selbst voll sind,

Dann können wir auch die Liebe weitergeben und dann kommt sie auch bei den richtigen Menschen an und wir können vielleicht als kleine Intention,

Kleine Absicht für diese Weihnachten setzen,

Dass wir uns in Liebe begegnen.

In diesem Sinne eine wunderbare Weihnachtszeit und bis zum nächsten Mal.

Deine Andrea.

© 2026 Andrea Hönig. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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