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#8 Wie du dich in zwei Schritten selbst kennen lernen kannst

by Achtsamkeit mit Anna

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Absolute Grundlage für jede Selbstfreundschaft ist das Wissen darüber, mit wem man es eigentlich zu tun hat. In dieser Folge erkläre ich dir, wie du in zwei Schritten ein Gefühl für dich als deinen besten Freund, deine beste Freundin bekommen kannst: mit wichtigen Fragen, die du dir stellen solltest, Tipps zur Selbstreflektion im Alltag, einer philosophischen Einführung in das Verständnis des Selbst im Buddhismus.

Transkription

Herzlich willkommen zu Achtsamkeit mit Anna,

Dem Podcast für deine beste Selbstfreundschaft.

Ich bin Anna und heute möchte ich dir zeigen,

Wie du dich in zwei Schritten selbst kennenlernen kannst.

Los geht's!

Diese Woche geht's um ein absolutes Basic bzw.

Den ersten Schritt zur Selbstfreundschaft,

Nämlich darum,

Wie du dich selbst kennenlernen kannst.

Warum ist das eigentlich so wichtig?

Ich arbeite ja immer gerne mit dem Begriff Selbstfreundschaft,

Weil wir,

Wenn es um Freundschaften geht,

Zumindest eine Ahnung davon haben,

Wie eine gute Beziehung entsteht und was es bedeutet,

Befreundet zu sein.

Unsere besten Freundschaften im Außen sind ja auch so zustande gekommen,

Indem wir uns erst kennengelernt haben und wir uns dann dafür entschieden haben,

Mit dieser Person befreundet zu sein.

Und wir wissen ja auch ganz genau,

Warum wir mit der Person befreundet sind und kennen ihre Stärken,

Aber auch ihre Schwächen.

Sich selbst kennenzulernen bedeutet außerdem nichts anderes als Selbstbewusstsein,

Also dass du dir selbstbewusst wirst,

Bist und auch bleibst.

Wenn du dich selbst kennst,

Dann kannst du dich auch bewusst für dich entscheiden,

So wie wir das mit Freunden eben auch machen.

Wir finden jemanden spannend,

Wir gucken uns den aber natürlich erst mal an,

Dann beginnen wir,

Gefallen an der Person zu finden.

Der erste Schritt ist aber erst mal das Kennenlernen und genau darum geht es heute.

Denn es wäre ja auch etwas absurd,

Sich mit irgendjemandem anzufreunden,

Ohne ihn erst mal zu beobachten oder mit ihm zu sprechen,

Ohne zu wissen,

Was er gerne mag,

Wie seine Einstellung zu diesem oder jenem Thema ist,

Ob er über einen bestimmten Witz genauso gut lachen kann wie ich oder was seine Werte sind.

Und das würde ja die Freundschaft überhaupt nicht einfach machen,

Denn zum einen wüssten wir gar nicht,

Ob es zwischen uns passt,

Weil wir keine Entscheidungsgrundlage haben.

Und wenn ich jetzt mich nicht wirklich für die andere Person interessiere,

Was würde wir denn dann bitte für eine potenzielle Freundschaft daraus entstehen können?

Natürlich kann es sein,

Dass wenn wir jetzt in einer Welt leben würden,

In der man unsere Freunde uns aufzwingt und man uns einfach jemanden an die Seite stellt,

Mit dem wir uns jetzt befreunden müssen,

Dann kann das natürlich sein,

Dass wir das irgendwie hinkriegen würden,

Aber ja auch nur,

Wenn wir uns bewusst dafür entscheiden würden,

Aktiv uns für diese Person zu interessieren.

Denn in Freundschaften,

So wie ich es kenne und wie du es sicher auch kennst,

Wollen wir ja alles voneinander wissen.

Das stärkt zum einen das Vertrauen,

Ist aber auch einfach natürlich,

Wenn man sich mag.

Ein Indikator beispielsweise für Liebesbeziehungen auch ist,

Wenn die Paare sich nicht mehr wirklich füreinander interessieren am Ende der Beziehung,

Merkt man so,

Die stellen sich gar keine Fragen,

Die reden nicht miteinander und da ist das Interesse,

Geht schon so Richtung Null und das ist ja bei Freundschaften anders,

Das ist ja permanent gegeben und so soll das mit der Freundschaft für uns selbst auch sein,

Sodass wir uns immer interessant finden und immer für uns selbst auch interessieren.

Wenn wir das,

Was ich jetzt gerade gesagt habe,

Auf unsere Selbstfreundschaft übertragen,

Dann zeigt uns das den ersten der beiden Schritte,

Die ich heute mit dir besprechen will,

Auf dem Weg,

Sich selbst kennenzulernen.

Das ist nämlich,

Dass du dich selbst betrachtest,

Dir selbst begegnest und das ist enorm wichtig.

Wie jetzt noch mal mit den Freundschaften im Außen,

Das ist ja auch so,

Dass wir uns normalerweise den anderen anschauen,

Wie ist er so drauf,

Wie verhält er sich,

Ist er lustig,

Was hat er oder sie für Hobbys und dir selbst bewusst werden,

Also dich selbst kennenlernen,

Kannst du mit folgenden Fragen,

Wer bin ich,

Das jetzt mal als ganz offene Frage,

Was mag ich gerne,

Was mag ich nicht so gerne,

Was sind meine Werte,

Was sind meine Stärken und was sind meine Schwächen,

Was sind meine Gewohnheiten und vielleicht auch Muster,

Über die ich mir schon bewusst bin.

Mein erster Tipp heute ist also an dich,

Nimm dir dafür mal ruhig auch mehrere Tage Zeit und beobachte dich.

Wenn du dir die Antworten auf diese Fragen,

Die ich gerade genannt habe,

Aufschreibst,

Dann kannst du für dich schon ganz viel mitnehmen.

Wenn es dann zum Beispiel nämlich um Entscheidungen geht,

Die du treffen musst und mit denen auch einige von uns sich ja schwer tun,

Dann kannst du dieses Wissen über dich mit einbeziehen.

Dir wird dann vielleicht auch öfter bewusst,

Wie du dir selbst in stressigen Situationen helfen kannst und so weiter.

Also das ist schon mal total wichtig,

Sich diese Fragen zu stellen und sich mal Zeit für sich zu nehmen,

Sich zu begegnen und zu überlegen,

Wer bin ich eigentlich,

Was macht mich aus und so weiter.

Viele Coaches hören an dieser Stelle auf.

Ich denke,

Ich bin auch nicht die Erste,

Von der du diesen Tipp hörst.

Und dann wird gesagt,

Ja so,

Jetzt hast du deine Werte,

Deine Prinzipien und so weiter und jetzt kennst du dich und damit bist du schon einen großen Schritt weiter.

Das stimmt auch,

Doch möchte ich heute mit dir einen zweiten Schritt teilen,

Der dir mindestens genauso viel hilft.

Wenn du nämlich beim ersten Schritt aufhörst,

Kann dir Folgendes passieren.

Du festigst die Vorstellung von dir selbst und das kann,

Wenn es um Stärken geht,

Von Vorteil sein,

Bei Schwächen aber eher nicht.

Denn genau zu wissen,

Wer wir sind,

Fühlt sich gut an,

Gaukelt uns aber auch ein Gefühl der Sicherheit vor,

An dem wir uns vermeintlich festhalten und hinter dem wir uns verstecken können.

Und andererseits ist ja genau das der Preis,

Den wir dafür zahlen.

Es begrenzt uns,

Also das Wissen über uns selbst begrenzt uns auf das Bild,

Das es vermittelt.

Es macht uns abhängig davon,

Will ständig bestätigt und auch verbessert werden und das kostet uns dann in Alltagssituationen total viel Energie,

Zeit,

Tränen und Schweiß,

Weil eben das Gefährliche daran ist,

Wenn man jetzt sein Büchlein hat und da drin steht,

Ich bin die Anna und mich macht aus,

Dass ich das und das gerne mag und das hier sind meine Werte und so weiter,

Dann tendiere ich dazu,

Zu sagen,

Naja,

Ich bin halt immer so und so.

Ich mag immer das und das und so weiter.

Und dass wir uns dadurch halt auch relativ viel Potenzial nehmen und für bestimmte Dinge,

Vor allem neue Dinge,

Dann nicht offen sind,

Weil wir uns dieses Konzept so aufrechterhalten und das limitiert uns halt auch ganz stark.

Wenn du nicht genau weißt,

Was ich meine,

Dann schau dir mal ältere Menschen an.

Die sagen ganz oft,

Ach,

Das hat mir ja noch nie gefallen oder das muss ich jetzt auch nicht mehr lernen,

Dazu bin ich ja zu alt oder auch sehr dogmatische Menschen mit ihren starken Überzeugungen,

Die nehmen sich ganz viele Möglichkeiten,

Einfach weil sie so fest auf ihrem Standpunkt waren und so davon überzeugt sind,

Was sie tun,

Auch wenn es vielleicht für sie viel besser wäre,

Mal was Neues auszuprobieren,

Eine andere Meinung anzunehmen oder sich an etwas zu erfreuen.

Und auch du kannst dich ja an dir beobachten,

Also ich kann das auf jeden Fall,

Dass du in manchen Situationen Sätze von dir gibst wie,

Ach,

Das kann ich halt nicht oder das steht mir nicht oder dafür bin ich doch viel zu alt oder zu dick oder zu dünn.

Und diese sogenannten Glaubenssätze sind das Produkt unserer Kindheit und der Prägung unseres Umfelds.

Es sind keine bewussten und reflektierten Aussagen,

Sondern unbewusste Programme und Überzeugungen,

Die da immer ablaufen.

Und das Spannende ist,

Dass es tatsächlich,

Wenn wir nicht gerade viel mit Achtsamkeit und Meditation arbeiten,

Wir nur 5% unserer ganzen Energie am Tag für bewusste Gedanken aufwenden.

Also die restliche Zeit sind wir im unbewussten Modus unterwegs,

95% unserer Zeit reagieren wir nur so,

Wie wir es gewohnt sind und nach dem Bild,

Das wir eben von uns haben.

Wenn wir einkaufen gehen,

Kleidung einkaufen,

Dann greifen wir deshalb tendenziell immer zu ähnlichen Klamotten,

Wir denken,

Das wäre dann unser Geschmack,

Aber wir haben einfach gar nicht die Offenheit für neue Farben,

Stile und so weiter.

Wir wollen dann ja dadurch auch gerne unser Bild von uns selbst aufrechterhalten und bewegen uns dann,

Damit,

Denken wir zumindest,

In einem sicheren Rahmen.

Damit nehmen wir uns aber auch viele Möglichkeiten,

Uns weiterzuentwickeln und uns neu zu entdecken.

Also ist der zweite wichtige Schritt,

Wenn es darum geht,

Sich kennenzulernen,

Also ist der zweite wichtige Schritt,

Wenn es darum geht,

Dich selbst kennenzulernen,

Nie damit aufzuhören,

Neue Dinge zu entdecken und vor allem dich selbst nicht in eine Schublade zu stecken.

Dass das wichtig ist,

Können wir auch wieder besser verstehen,

Wenn wir uns die Freundschaften im Außen anschauen.

Natürlich wissen wir über die Stärken und Schwächen unserer Freunde Bescheid,

Aber wir sind ihnen ja trotzdem offen gegenüber und weiter interessiert und entdecken auch nach Jahren noch spannende Seiten an ihnen.

Sonst wäre es ja auch total langweilig,

Wenn wir mit diesen Personen dann immer nur über das Gleiche sprechen würden,

Weil wir sagen würden,

Naja,

Meine Freundin,

Die interessiert sich ja auch nur für dies und das oder immer das Gleiche unternehmen würden und einfach weghören würden,

Wenn es mal neue Entwicklungen in ihrem Leben gibt.

Und das ist dann vielleicht,

Also wenn man das so praktiziert,

Auch eine Freundschaft,

Aber mit Sicherheit eher eine auf Zeit und bestimmt keine beste Freundschaft fürs Leben.

Und die Beziehung zu dir,

Daran wollen wir ja hier gemeinsam arbeiten,

Sollte möglichst schön,

Spannend und vor allem dauerhaft sein.

Also nochmal,

Um das kurz zu wiederholen,

Der erste Schritt ist,

Dich kennen zu lernen,

Also schon zu beschreiben,

Wer du bist,

Damit du dir eben dir selbst bewusst wirst.

Der zweite,

Mindestens genauso wichtige Teil ist aber,

Offen zu bleiben und dich damit nicht in Schubladen zu stecken.

Wie du wahrscheinlich schon gemerkt hast,

Ist das jetzt auch eher ein etwas philosophischerer Teil,

Der zweite Schritt.

Und ich bin ja Buddhistin und was ich hier in diesem Podcast vermittle,

Sind teilweise auch buddhistische Weisheiten oder Perspektiven und da liegt das quasi in der Tagesordnung,

Dass man sich viel mit dem Ich beschäftigt und versucht,

Auch gerade über Meditation und aber auch Diskussionen zu erfahren und zu verstehen und zu beschreiben,

Was das denn Ich ist,

Dieses Ich.

Die Idee ist hier nämlich,

Dass es ein immer gleiches Ich nicht gibt und dass das,

Womit wir uns ständig identifizieren,

Also dieses Ich bin Anna und ich sehe so und so aus und ich mag das und das und ich mag das und das nicht so gerne und meine Prinzipien sind folgende,

Dass das nämlich,

Womit wir uns identifizieren,

Viel weniger ist als das,

Was wir eigentlich sind.

Das ist nämlich viel mehr als nur unser Körper,

Unsere Gedanken und Gefühle.

Im zweiten Schritt kannst du dich also auch die folgenden Fragen,

Die sich Buddhisten,

Um das herauszufinden,

Auch stellen.

Oft geht es,

Wenn man mal auf der Körperebene bleibt,

Dann wäre das die Frage,

Bin ich eigentlich mein Körper?

Weil viele sind ja sehr immer auf ihren Körper fixiert,

Aber natürlich ist auch da,

Es hat dann auch was mit der Idee vom Tod zu tun,

Solange man lebt,

Ist man und wenn der Körper weg ist,

Dann ist man nicht mehr,

Darauf will ich jetzt gar nicht hinaus,

Aber auch diese Frage ist schon total spannend,

Also bin ich mein Körper?

Dann sagen einige wahrscheinlich,

Ja,

Schon,

Aber was ist denn,

Wenn ich älter werde?

Also als ich vier Jahre alt war,

Gab es mich ja genauso wie jetzt und ich sehe aber nicht mehr genauso aus und wie ist das,

Wenn ich älter werde?

Wie kann ich denn dann noch mein Körper sein?

Oder wenn mir jetzt jemand eine Hand abnehmen würde,

Wäre ich dann immer noch mein Körper?

Also einfach mal darüber so ein bisschen nachzudenken,

Das lockert schon ganz viel im Köpfchen.

Und wenn man dann zu dem Entschluss kommt,

Naja gut,

Ich bin nicht mein Körper,

Zumindest nicht nur mein Körper,

Weil der sich ja ständig ändert,

Dann bin ich aber vielleicht meine Gefühle.

Hm,

Aber fühle ich denn eigentlich immer gleich?

Also wenn ich mich selbst so angucke,

Dann war ich schon tief traurig,

Habe schon ganz viel gelacht,

Habe manche Dinge,

Die gleichen Dinge ganz anders empfunden.

Also ist auch das nichts,

Worauf ich mich wirklich verlassen kann und sagen könnte,

Ja,

Also ich bin eigentlich immer gut drauf oder ich bin eher melancholisch oder dies und das.

Also weil das ja nicht wirklich mich beschreiben würde.

Das gleiche ist eigentlich auch mit meinen Einstellungen zu Dingen,

Ja,

Früher fand ich irgendwas total spießig,

Was ich jetzt aber tue oder politische Meinungen ändern sich oder wie ist das mit Geschmäckern,

So vielleicht jetzt nichts,

Was jetzt direkt mit Lakritz zu tun hat,

Weil das ist ja sehr polarisierend,

Aber früher mochte ich gerne Spargel,

Jetzt nicht mehr so oder andersrum und wie ist es mit meinen Vorlieben,

Die gehen ja so damit auch ein bisschen einher,

Aber was du,

Ich denke,

Du verstehst,

Was ich sagen will,

Nämlich auch Einstellungen,

Vorlieben und Geschmäcker sind nicht gleich und nicht permanent und deswegen kann ich auch mich so in diese Schublade eben nicht stecken und genauso ist es mit meinen Gedanken,

Dass man sagt,

Naja gut,

Dann bin ich eben das,

Was ich denke.

Aber auch das ändert sich ja die ganze Zeit,

Dieser Gedanke kommt von irgendwoher und dann ist er auch wieder weg.

Also das ist sehr,

Sehr schwierig eigentlich,

Wenn man,

Zuerst klingt das sehr abstrakt,

Aber wenn man wirklich mal darüber nachdenkt,

Dann,

Da muss man auch kein Buddhist für sein,

Dann kommt man eigentlich zu dem Entschluss,

Dass man viel mehr ist als all das und dass man eigentlich ja immer da ist,

Auch wenn sich diese ganzen Sachen,

Körper,

Gedanken,

Gefühle ändern.

Es geht,

Also verstehe mich nicht falsch,

Jetzt nicht darum,

Dass du jetzt denken sollst,

Ach naja,

Wenn das so ist,

Dann bin ich ja also eigentlich gar nichts,

Sondern nein,

Ich habe dir viel mehr damit zeigen wollen,

Dass du das Potenzial für so vieles hast und deswegen immer neugierig bleiben kannst.

Wenn du offen bleibst und dich nicht in bestimmte Schubladen steckst,

Gerade wenn es um Schwächen und Ängste geht,

Dann machst du dich viel weniger schwach und verletzlich,

Wenn du diese Vorstellung von dir und deinen angeblichen Macken nicht so ernst nimmst und du kannst viel mehr dazu lernen und dich in die Richtung entwickeln,

Die dir gefällt,

Wenn du offen bleibst.

Das zeigt dir auch,

Dass viel möglich ist und macht dich insgesamt toleranter.

Und damit du dieses Wissen jetzt für dich nutzen kannst,

Habe ich folgenden Tipp nochmal für dich.

Also stell dir bewusst öfter am Tag mal die Frage,

Wer bin ich und wo bin ich gerade?

Und wenn eine Situation auf dich zukommt,

In der du normalerweise in einer bestimmten Weise reagierst,

Dann kannst du es mal anders versuchen und dich fragen,

Bin das jetzt immer noch ich?

Und das wird dir zeigen,

Wow,

Ich bin eigentlich alles,

Ich habe so viel,

Was ich sein kann und es gibt so viel,

Was ich entdecken kann an mir und dadurch kommen vielleicht noch ganz ungeahnte Talente und Vorlieben zum Vorschein.

Und das ist natürlich gleichzeitig auch ein Akt der Achtsamkeit,

Da du,

Wenn du dich,

Deine Gefühle und so weiter betrachtest,

Reflektierst und automatisch öfter im Moment bist.

Und diese Offenheit für dich selbst,

Dir mehr zuzutrauen und das Interesse an dir Neues zu entdecken,

Macht dich reicher,

Erfolgreicher und lindert deine,

Also zumindest einige deiner Ängste.

Es muss jetzt auch nichts Krasses sein,

Wie ein Fallschirmsprung,

Vor dem du die ganze Zeit mega Angst hast und dann machst du das jetzt einfach,

Das kann man natürlich auch tun,

Wenn man dann feststellt,

Wow,

Auch das kann ich,

Aber das fängt schon mit ganz kleinen Dingen an,

Dass man einfach mal die andere Hand benutzt,

Wenn man Dinge tut oder dass man den Kaffee mal anders trinkt,

Als man es gewohnt ist oder einfach sich vornimmt,

Mal eine ganz andere Rolle zu schlüpfen in diesem Tag und man wird sehen,

Man hat also zumindest potenziell die Möglichkeit,

Alles Mögliche zu sein.

Und denk jetzt bitte nicht,

Ich will dir absprechen,

Dich zu definieren oder dich zu identifizieren mit bestimmten Dingen.

Es ist auch gut so,

Dass wir das tun und ein Gefühl von uns haben,

Um uns in der Welt ja auch bewegen zu können,

Also wenn wir jetzt über alles Mögliche täglich nachdenken müssten,

Wenn wir gefragt werden,

Wie magst du deinen Kaffee oder wenn es wirklich auch um Abläufe geht,

Die routiniert sind und wo es auch gut so ist,

Wie das Autofahren,

Da ist es natürlich gut,

Nicht ständig alles zu hinterfragen,

Aber trotzdem gibt es dir einfach viele Möglichkeiten,

Wenn du öfter mal drüber nachdenkst,

Ja,

Vielleicht könnte ich es anders machen oder vielleicht ist das ja gar nicht so,

Wie ich das bisher gedacht habe.

Also probiere doch öfter mal was aus,

Denn alles hat das Potenzial,

Dir was Neues über dich zu verraten und so bist du mit dir immer in spannender Gesellschaft,

Das kann ich dir versprechen.

Und bei meiner Oma zum Beispiel war das so,

Das finde ich immer noch total bewundernswert,

Die hat sich mit 80 Jahren noch ein Klavier gekauft und angefangen zu lernen und damit hat sie sich selbst eine riesengroße Freude gemacht und hat sich auch bewiesen,

Dass sie mehr kann und sich damit total bereichert,

Denn sie hätte sich eine große Freude genommen,

Sie hätte sie auf irgendwelche Ideen von anderen Leuten gehört oder sich selbst in der Schublade gelassen von wegen,

Jetzt bin ich zu alt oder ich war noch nie musikalisch oder dergleichen.

So,

Ich hoffe,

Du konntest jetzt aus dieser Folge ganz viel für dich mitnehmen und es so gefallen darin finden kannst,

Dich immer wieder neu kennenzulernen.

Ich würde mich total freuen,

Wenn du mit mir und unserer Facebook-Gruppe deine Erfahrungen zu diesem Thema teilen würdest und auch,

Ja,

Einem kleinen Feedback,

Was du zur heutigen Folge denkst.

Falls du Fragen hast,

Dann kannst du die dort auch immer gerne stellen und ich beantworte die auf jeden Fall.

Den Link dazu findest du in den Shownotes.

Nächste Woche geht es dann darum,

Wie du nach dem Kennenlernen auch Gefallen an dir finden kannst,

Damit du endlich anfangen oder damit weitermachen kannst,

Dich selbst so richtig lieb zu haben.

Ich wünsche dir noch eine ganz tolle Zeit,

Habs gut,

Deine Anna.

4.6 (15)

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Walter

February 18, 2024

Danke 🙏🏽

Yasmin

July 23, 2021

Ganz tolle Folge, vielen lieben Dank

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