
Loslassen - 6 Tipps, Die Dir Helfen
Loslassen klingt so einfach und fühlt sich manchmal so unmöglich an. In diesem Video geht es um die Angst hinter dem Festhalten und um sechs Wege, die dir helfen, endlich loszulassen – kognitiv und auf einer tieferen Ebene.
Transkription
Du bist vielleicht gerade dabei loszulassen oder versuchst loszulassen eine toxische Beziehung,
Eine Arbeitssituation,
Die dir nicht gut tut,
Eine Verbindung,
Die dir nicht gut tut oder eine Person oder etwas,
Ein Thema ist aus deinem Leben gegangen und du versuchst damit deinen Frieden zu machen.
Loslassen ist ja im weitesten Sinne die Akzeptanz einer Veränderung.
Leben und kann wenn wir das gut können,
Sogar mit Hintengabe gelebt werden und auch ein Stück weit mit Vertrauen.
Ins Leben.
Aber das ist nicht so einfach.
Ich kann dir sagen,
Wie du in Zukunft oder wie du deine aktuelle Situation besser händeln kannst.
Mein Name ist Wiebke Wiedeck.
Ich bin Diplompsychologin,
Diplompädagogin,
Seniorcoachin und Autorin und Loslassen ist eines der größten Themen im Leben.
Denn es begegnet uns immer wieder.
Loslassen fällt oft schwer,
Weil wir Ängste haben.
Ängste zum Beispiel vor etwas Neuem.
Ängste davor,
Nicht zu wissen,
Was danach kommt.
Denn auch wenn das,
Was gerade ist und was wir festhalten,
Was wir nicht bloßlassen können,
Uns vielleicht sogar nicht gut tut.
Bietet selbst das,
Was uns nicht gut tut,
Eine gewisse Form von Stabilität.
Denn es hat ja was mit Gewöhnung zu tun.
Wir haben uns an etwas gewöhnt,
An eine Arbeitsstelle.
Und obwohl die uns nicht gut tut,
Wissen wir genau,
Was wir haben.
Und wenn wir uns entscheiden,
Diese loszulassen,
Wissen wir nicht,
Was dann kommt.
Das heißt,
Die Angst vorm Ungewissen spielt eine Rolle.
Natürlich auch sowas wie Kontrollverlust,
Wenn ich etwas loslassen muss,
Vielleicht auch,
Obwohl ich es gar nicht loslassen möchte.
Habe ich keine Kontrolle mehr über die Situation,
Über die Beziehung,
Über das,
Was einst eine Rolle gespielt hat in meinem Leben.
Oft spielen auch Kindheitserlebnisse eine Rolle.
Wenn ich erlebt habe als Kind,
Dass ich Verluste hinnehmen musste,
Ohne in irgendeiner Form darauf einwirken zu können,
Wenn ich oft umziehen musste,
Wenn ich vielleicht sogar schon Traumata erlebt habe als Kind,
Fällt mir Loslassen als erwachsener Mensch noch sehr viel schwerer.
In gewisser Weise konfrontiert uns das Thema Loslassen auch mit der Endlichkeit.
Ich habe mal von einem Yogi gehört,
Der sagte,
Es ist gut im Leben immer ein Stückchen loszulassen,
Damit wir es am Ende ganz tun können.
Bedeutet jedes Loslassen,
Wenn die erwachsenen Kinder aus dem Haus gehen,
Wenn etwas beendet ist,
Wenn Ein Abschnitt beendet ist und ein neuer beginnt.
Jedes Loslassen.
Fühlt sich ein bisschen an wie.
.
.
Naja,
Sterben ist vielleicht zu viel gesagt,
Aber es konfrontiert uns mit der Endlichkeit und das macht vielen Menschen natürlich Angst.
Nun,
Wie geht denn nun loslassen?
Du hast bestimmt schon.
.
.
Erlebt,
Dass du kognitiv,
Also psychologisch weißt,
Dass du loslassen möchtest und dass du loslassen musst.
Und doch scheint es noch etwas anderes zu brauchen.
Ich nenne das gern energetische Ebene.
Manche Menschen nennen das Spiritualität.
Also wie kann ich auch über einen solchen Weg Themen loslassen?
Und nach meiner Erfahrung funktioniert es sehr viel besser,
Wenn du nicht nur kognitiv versuchst loszulassen,
Sondern wenn du tatsächlich auch die energetische Ebene mit einbeziehst.
Als erstes kannst du versuchen aufzuschreiben.
In dem Moment,
Wo du Dinge aufschreibst,
Aufschreibst,
Was dich bewegt,
Warum es dir schwerfällt loszulassen,
Externalisierst du deine Gefühle.
Das ist extrem hilfreich,
Um sich mit ihnen auseinanderzusetzen und auch um sie zu verarbeiten.
Aufschreiben reflektiert und kanalisiert auch.
Deine Auseinandersetzung mit dem Thema loslassen.
Das bedeutet,
Wenn du es aufschreibst,
Setzt du dich damit auseinander und gehst an den ersten wichtigen Schritt,
Um dann auch loslassen zu können.
Hilfreich auch,
Wenn du dann dieses,
Was du aufgeschrieben hast,
In irgendeiner Form loslässt,
Indem du es zum Beispiel verbrennst,
In ein Feuer gibst,
Eine kleine Feuerschale anmachst oder einfach nur über einer Kerze verbrennst und es sozusagen symbolisch loslässt.
Es gibt auch eine sehr schöne Übung,
In der du loslassen kannst,
In der du dir einfach visualisiert vorstellst,
Was du loslassen möchtest und dieses Thema wegschickst.
Schick es ins Universum,
Schick es in den Himmel,
Lass es los,
Stell dir richtig vor,
Wie es weggeht,
Sich auflöst,
Aus deinem Leben heraus geht.
Sehr hilfreich finde ich auch,
Dass du dir vorstellst,
Wofür in deinem Leben Platz sein wird,
Wenn du losgelassen hast.
Wenn du in einer toxischen Beziehung bist und du lässt sie los,
Du schaffst es sie loszulassen,
Was kann Tolles danach kommen?
Wenn etwas beendet ist und du findest es gar nicht toll,
Dass es zu Ende ist,
Was kann danach kommen?
Was Positives kann entstehen,
Wenn du losgelassen hast?
Hilfreich finde ich auch naturverbundenes Loslassen.
Ich habe zum Beispiel mal sehr lange an einer Hündin gehangen,
Mit der ich als Kind verbunden war.
Ich konnte sie einfach nicht innerlich loslassen,
Weil ich das Gefühl hatte,
Ich war schuld an ihrem Tod,
Was ich überhaupt nicht war,
Weil sie vergiftet wurde.
Und trotzdem habe ich das Gefühl gehabt,
Irgendwie es war mein Thema.
Und irgendwann habe ich die Buchstaben ihres Namens gebastelt,
Habe sie in ein Kistchen genommen und habe sie in einem Ritual an einem Baum begraben im Wald und habe mir vorgestellt,
Dass einfach gehen darf.
Und tatsächlich hat mir das total geholfen,
Seitdem habe ich mit diesem Thema meinen Frieden gemacht.
Also nimm irgendetwas,
Was mit dem Thema zu tun hat,
Vergrabe es im Wald,
Lass es in den Fluss fließen,
Gib es einfach los,
Gib es weg,
Lass es gehen.
Ich finde Räuchern auch noch toll.
Ich nutze immer selber sehr gerne Salbei,
Getrockneten Salbei,
Gebe ihn in eine Schale,
Packe noch ein bisschen Birkenrinde dazu,
Zünde das an und gehe damit im Zimmer rum,
Räuchere und öffne danach das Fenster,
Lasse sozusagen etwas auch mit dem Rauch gehen,
Wenn es gehen soll.
Und am Ende hilft ganz sicher noch eine kleine Dankbarkeitsübung oder eine Dankbarkeitsmeditation.
Schreib einfach nochmal auf,
Was im Zusammenhang mit der Person oder mit oder was auch immer du loslassen musst,
Für dich hilfreich war oder was du dabei lernen konntest.
Was konntest du in einer toxischen Beziehung lernen?
Vielleicht besser auf deinen Bauch zu hören.
Was konntest du lernen in einer Arbeitssituation,
Die du nun vielleicht auch leider gehen lassen musst,
Weil du umziehst und du bist traurig darüber,
Dass du es loslassen musstest.
Was konntest du im Zusammenhang mit dem,
Was du loslassen musst und möchtest lernen?
Und ein ganz kleiner Rat zum Abschied.
Ich habe mal gelesen,
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.
Später wirst du irgendwann entspannt auf dieses Loslassen schauen.
Und verstehen,
Warum es in diesem Moment auch wichtig war.
Alles Gute für dich und ich hoffe,
Wir sehen uns bald wieder.
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