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Deine Gefühle Verstehen

by Wiebke Wiedeck

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Meditation
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Was sind Gefühle eigentlich und wie können wir besser mit ihnen umgehen? Für viele Menschen ist der Umgang mit Emotionen nicht selbstverständlich, besonders für diejenigen, die in schwierigen Elternhäusern aufgewachsen sind. Sie haben oft gelernt, ihre Gefühle zu unterdrücken oder zu ignorieren, statt sie zu verstehen und zu regulieren. Doch es ist nie zu spät! In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihre Emotionen besser verstehen und konstruktiv mit ihnen umgehen können – unabhängig davon, was Sie in Ihrer Kindheit gelernt haben.

Transkription

Mein Name ist Wiebke Wiedeck und ich möchte heute über das Thema Gefühle sprechen.

Gefühle Etwas,

Was extrem wichtig ist,

Wenn wir uns mit uns selbst und mit anderen wohlfühlen möchten.

In all den Jahren,

In denen ich mit wirklich vielen Menschen gearbeitet habe,

Ist mir immer wieder aufgefallen,

Dass der Umgang mit Gefühlen etwas Diffuses hat.

Manche Menschen agieren Gefühle extrem aus,

Andere Menschen unterdrücken Gefühle oder verharmlosen sie.

Der konstruktive Umgang mit Gefühlen ist etwas,

Was leider nicht verbreitet ist und deshalb bin ich ein ganz großer Fan davon.

Etwas mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu setzen.

Lassen Sie uns doch bitte als erstes mal schauen,

Was Gefühle überhaupt sind.

Gefühle entstehen in einem Teil in uns.

Der schon sehr alt ist.

Das sogenannte limbische System ist ein Teil in unserem Gehirn,

Der dafür verantwortlich ist,

Dass wir überlebt haben.

In diesem Teil unseres Gehirns entstehen die Impulse,

Die Gefühle,

Die uns sagen,

Was wir brauchen.

Wenn ich Angst habe,

Hat es einen Grund.

Wenn ich.

.

.

Aggression empfinde,

Hat es einen Grund.

Es gibt also immer einen Grund dafür,

Dass ich ein Gefühl empfinde.

Ein Gefühl ist ein Handlungsimpuls.

Emotion kommt von Emovere,

Sich bewegen.

Das heißt,

Wenn ich ein Gefühl habe,

Gibt es eine Idee,

Dass ich handeln müsste,

Dass ich handeln sollte.

Ich bin nicht wütend ohne Grund.

Ich habe keine Angst ohne Grund.

Es gibt immer für ein Gefühl einen Grund.

Das ist doch schon mal ganz interessant zu wissen.

Weil Menschen oft Gefühle als etwas empfinden,

Was unnötig ist oder irgendwie fehl am Platz oder überflüssig oder irgendwie anstrengend.

Nun geht es darum herauszufinden,

Wie gehe ich mit Gefühlen konstruktiv um?

Als erstes.

.

.

Muss ich ein Gefühl erstmal wahrnehmen.

Das heißt,

Ich spüre.

Dass es mir nicht gut geht.

Ich spüre,

Dass ich überbelastet bin.

Ich spüre,

Dass ich traurig bin.

Ich spüre,

Dass ich wütend bin.

Ich spüre es,

Akzeptiere es und nehme es an.

Das ist Punkt 1.

Punkt 2 Ich versuche herauszufinden,

Was ist der Grund dafür,

Dass ich dieses Gefühl empfinde.

Also,

Ich bin überlastet,

Weil.

.

.

Ich in den letzten Monaten die ganze Zeit zu viel gearbeitet habe.

Oder ich bin wütend,

Weil mir mein Kollege heute früh total blöd gekommen ist.

Oder ich bin traurig,

Weil mich etwas beschäftigt,

Was ich noch nicht wirklich für mich gelöst habe.

Punkt 3 heißt Handeln.

Und das ist ganz wichtig,

Weil das Handeln ist etwas anderes als Gefühle zu unterdrücken oder Gefühle auszuagieren.

Handeln heißt,

Okay,

Ich kenne den Grund und versuche ihn zu ändern oder versuche mein Gefühl zu kommunizieren.

Wenn ich also handeln möchte und ich habe den Grund erkannt,

Dann kann ich sagen,

Okay,

Ich bin überbelastet,

Es geht mir nicht gut,

Ich fühle mich erschöpft,

Ich fühle mich schlecht.

Also gehe ich zu meinem Chef oder irgendwo hin,

Wo ein Ansprechpartner ist und sage,

Moment,

Ich kann nicht weitere Aufgaben übernehmen.

Ich sage Nein.

Oder ich habe den Grund herausbekommen,

Warum ich so wütend bin.

Mein Kollege ist mir heute früh total blöd gekommen.

Das war nicht fair.

Er hat sein Gefühl mir gegenüber ausgelebt,

Ausagiert.

Also gehe ich zu ihm und sage ihm auf eine achtsame Art und Weise,

Du,

Entschuldige heute früh das und das.

Fanny nicht so gut hat mit mir das und das gemacht.

Und ehrlich gesagt wünsche ich mir das in der Zukunft nicht mehr so.

Das ist konstruktiver Umgang mit einem Gefühl.

Nicht konstruktiv wäre es,

Wenn ich meine Wut über Kollege X.

.

.

Bei Herrn Y.

Auslasser,

Der überhaupt nichts damit zu tun hat und nichts dafür kann.

Also,

Wenn ich.

.

.

Mein Gefühl erkenne in mir als allererstes.

Nehme ich es wahr,

In mir,

In meinem Körper spüre ich das.

Dann.

.

.

Versuche ich den Grund rauszubekommen.

Warum habe ich?

Dieses Gefühl.

Und versuche als Drittes zu handeln.

Das heißt,

Ich verändere,

Was verändert werden muss oder ich kommuniziere mein Gefühl in die Richtung,

Wo es hergekommen ist.

Auf eine erwachsene,

Faire und achtsame Art und Weise.

Das ist konstruktiver Umgang mit Gefühlen.

Damit Sie den Umgang mit Gefühlen schon mal ein kleines bisschen üben können,

Eine kleine Aufgabe für Sie,

Versuchen Sie mal in den nächsten Wochen für sich herauszufinden,

Was tut mir gut und was tut mir nicht gut.

Denn dann erkennen Sie Ihre Gefühle,

Öffnen sich überhaupt für das Thema und spüren Dinge in sich.

Was tut mir gut?

Das tut mir nicht gut.

Das Erkennen der Gefühle.

Ist das,

Was nach meiner Erfahrung das ist,

Was den meisten Menschen am schwersten fällt.

Vielen Dank und bis bald.

© 2026 Wiebke Wiedeck. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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