
Die Wolkenzauberfee und das große Rätsel der Sternennacht
Eine MItmach-Traumreise für Kinder ab 5 Jahren und alle anderen, die sich gerne verzaubern lassen. In dieser Folge wartet die Wolkenzauberfee auf dich mit einem geheimnisvollen Rätsel: Am Nachthimmel ist etwas passiert, das nur jemand mit ganz wachen Sinnen und einer großen Portion Fantasie bemerken kann. Kannst du das Rätsel lösen? Kuschel dich ganz tief in deine Decke, mach es dir gemütlich und spitze die Ohren. In dieser Mitmach-Traumreise bist du nicht nur ein Zuhörer – du wirst selbst aktiv und hilfst der Wolkenzauberfee dabei, den Zauber der Nacht zu bewahren. Die Meditation dauert knapp 20 Minuten, danach läuft die Musik ruhig weiter, um einen sanften Übergang in den Schlaf zu ermöglichen.
Transkription
Hallo,
Wie schön,
Dass du da bist!
Ich bin die Wolkenzauberfee und heute habe ich ein Geheimnis für dich mitgebracht.
Ein Geheimnis,
Das nur nachts sichtbar wird,
Wenn alles ruhig ist und der Himmel ganz weit und dunkel ist.
Man sagt,
Dass die Sterne dann anfangen zu flüstern.
Ganz leise,
So leise,
Dass man es nur dann hören kann,
Wenn man ganz still ist.
Deswegen nehmen wir uns zusammen Zeit,
Still zu werden.
Wenn du magst,
Nimm dir eine Decke und kuschel dich darin ein.
Rück dich ein kleines bisschen zurecht,
So wie es für dich bequem ist.
Vielleicht ziehst du die Decken noch ein Stück höher.
Genau so.
Und jetzt schließe deine Augen.
Nicht ganz,
Lass sie einen kleinen Spalt offen,
So als würdest du durch ein Fernrohr schauen.
Such dir eine Wand und blicke durch dein Fernrohr auf diese Wand.
Langsam entsteht dort ein Bild.
Stell es dir vor,
Ein tiefblauer Himmel.
Nichts bewegt sich darin,
Aber er ist groß und weit,
Wie ein riesiges Gemälde.
Die Nacht aber ist nicht still.
Sie bewegt sich im Himmel,
Ganz sanft.
Du kannst sehen,
Wie sich helle Wirbel durch den Himmel ziehen.
Langsame,
Leuchtende Bewegungen,
Als würde der Himmel ganz vorsichtig atmen.
Zwischen diesen Wirbeln funkeln Sterne.
Golden,
Warm und ruhig.
Sie glimmen ganz sanft,
Wie kleine Lichter,
Die schon sehr lange da sind.
Und während du dieses Bild anschaust,
Fällt dir etwas auf.
Irgendetwas fehlt,
Da ist ein leerer Platz im Himmel.
Schau dich ganz in Ruhe um.
Lass deinen Blick durch die tiefen Blautöne wandern,
Über die sanften Wirbel zu den leuchtenden Sternen.
Jetzt hast du die Stelle.
Etwas fehlt.
Ein Stern ist vom Himmel gefallen und liegt auf der Erde,
Irgendwo im Gras,
Zwischen den Bäumen.
Siehst du ihn?
Nicht?
Dann schau genau hin,
Auf dein Fantasiebild an der Wand.
Da unten im Gras,
Da liegt er,
Der kleine goldene Stern.
Hast du ihn gefunden?
Sehr gut.
Nicht?
Dann nimm dir noch einen kleinen Moment Zeit.
Wir haben keine Eile.
Und wenn du ihn gefunden hast,
Dann kannst du ihm helfen.
Atme einmal ganz ruhig durch die Nase ein und langsam wieder aus.
Noch einmal durch die Nase ein und jetzt puste ganz sanft durch deinen Mund aus.
Dabei kann ein leichtes Pfeifgeräusch entstehen und stell dir vor,
Wie dein Pfeifatem den kleinen Stern berührt.
Ganz vorsichtig.
Der Stern beginnt sich zu bewegen.
Du hast ihn mit deinem Atem angeschubst.
Langsam gleitet er nach oben durch die weichen Wirbel.
Er zieht eine kleine goldene Spur hinter sich her.
Und genau in diesem Moment nehme ich dich an die Hand.
Sofort sinkst du noch ein bisschen tiefer in deine Decke und schließt die Augen nun vollständig.
Spüre,
Wie dein Atem ruhig in dich einströmt.
Und wieder hinausfließt.
Und wieder aus.
Mal ganz langsam ein und wieder aus.
Und während du so ruhig weiter atmest,
Beginnen wir zu schweben.
Ganz leicht.
Fast so,
Als würde dich eine flauschige Wolke tragen.
Der Boden unter dir wird weiter.
Die Bäume und das Gras werden kleiner.
Und über uns öffnet sich der Himmel.
Der kleine Stern ist jetzt ganz nah bei dir.
Er leuchtet etwas stärker als die anderen,
Als würde er sich an dich erinnern.
Schau nur,
Wie er sich bewegt.
Langsam und ruhig gleitet er durch den Nachthimmel.
Er weiß jetzt wieder,
Wo sein Platz ist.
Und du darfst ihm dabei helfen,
Dorthin zu gelangen.
Atme noch einmal tief ein.
Und jetzt puste auf den kleinen Stern.
Ja,
Genau so.
Dein Atem trägt ihn.
Und so steigt der kleine Stern weiter hinauf.
Durch die weichen,
Dunklen Blautöne hinein in die ruhigen Wirbel am Himmel.
Ganz langsam findet er seinen Platz wieder.
Und in dem Moment,
Als er dort ankommt,
Wird das ganze Gemälde,
Das ganze Bild,
Der Himmel und die Sterne,
Alles wird ein kleines bisschen heller.
Und wenn du jetzt genau hinhörst,
Dann hörst du,
Wie die Sterne ganz leise miteinander flüstern.
Sie besprechen,
Welchen Traum sie dir heute Nacht schicken.
Hör genau hin.
Errätst du ja dann,
Welchen Traum sich die Sterne für dich heute Nacht ausgedacht haben?
Du hast dem kleinen Stern geholfen.
Du hast ihm den Weg gezeigt,
Sodass alle wieder zusammen sein können,
Um miteinander zu flüstern.
Das ist das Geheimnis der Sterne.
Du darfst dich jetzt ausruhen und den Sternen lauschen.
Ich bleibe bei dir,
Solange du willst.
Du darfst hier bleiben und den Sternen lauschen oder ganz leise in deinen Schlaf hinübergleiten.
Wie auch immer du möchtest,
Ich bin da,
Solange du es willst.
Bei dir.
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